Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Eine App, um sie zu knechten? Aber nein, im Gegenteil! bild: watson

Review

Wie sich iPhone-User mit dieser Gratis-App das Leben massiv erleichtern

Mit iOS 12 hat Apple die «Kurzbefehle»-App lanciert und nun weiter aufgemotzt. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten und die besten Shortcuts.



Ach, das ist doch nur für Nerds mit zu viel Zeit ...

Ganz bestimmt nicht! Ich schwöre. 😌

Ob Profi-User, Normalo oder iPhone-Noob: Auch ohne jegliches Vorwissen oder technisches Verständnis für Apple-Software kann man schon nach wenigen Minuten profitieren, durch einfaches Herunterladen und Installieren sogenannter «Shortcuts», auf Deutsch «Kurzbefehle» genannt.

Diese hat Apple mit iOS 12 neu lanciert und mit dem neusten System-Update (iOS 12.1) weiter aufgemotzt. 

Gut zu wissen: Obwohl Apple von «Siri Shortcuts» spricht, kann man die praktischen Automatisierungen, die den Alltag erleichtern, ganz ohne Sprachsteuerung verwenden.

Was bringt's?

Am besten schauen wir das anhand eines einfachen Beispiels an, dann wird der Nutzen sofort ersichtlich.

Wäre es nicht praktisch und zeitsparend, durch einen einzigen Knopfdruck auf dem iPhone (oder iPad) überhaupt nicht mehr gestört zu werden? Ein Flugmodus auf Steroiden, quasi. Ohne dass man diverse Einstellungen anpassen muss.

Genau dies ermöglicht der kostenlose Shortcut «Flight Time».

So geht's:

  1. Die Kurzbefehle-App installieren auf dem gewünschten iPhone oder iPad. Es gibt sie hier gratis im App Store.
  2. Den Shortcut installieren: Man ruft diesen Link auf (auf icloud.com) und tippt auf «Kurzbefehl erhalten».
Bild

screenshot: icloud.com

Sobald das iOS-Gerät die Meldung «Zur Bibliothek hinzugefügt» angezeigt hat, kann man den Shortcut ausführen:

Auf welchen Geräten ist das möglich?

Auf neueren iPhones und iPads, auf denen iOS 12 installiert ist. Auf dem iPhone 6 und 6 Plus und älteren iOS-Geräten ist es leider nicht möglich. Aus Performance-Gründen, sagt Apple.

Bild

Apple selber bietet in der Kurzbefehle-App («Galerie») die verschiedensten Shortcuts an. screenshot: watson

Was sind die besten Shortcuts?

Nun, das hängt natürlich von den Vorstellungen und individuellen Bedürfnissen des Users, bzw. der Userin, ab.

Hier eine kleine persönliche Best-of-Auswahl:

Bild

Die Illustrationen zu diesem Artikel habe ich auch mit einem Shortcut erstellt. Er heisst «Apple Frames» und stellt ganz einfach solche Bilder her, indem er einen Screenshot perfekt in den Rahmen des Apple-Geräts einpasst. bild: watson

Welche Apps kann man in Kurzbefehle einbinden?

Zum Beispiel die Schweizer Einkaufszettel-App «Bring!» und:

(Die SBB-Mobile-App noch nicht, aber es gibt einen Workaround mit DB Navigator, wie iphone-blog.ch in diesem Beitrag erklärt.)

Wer Zeit und Lust hat, kann eigene Kurzbefehle kreieren. Das geht wirklich sehr einfach, mit Drag and Drop. Zur Inspiration kann man auch in der Kurzbefehle-App einen bestehenden Shortcut kopieren und verbessern/abändern.

Ich habe dies bei «Flight Time» gemacht ...

Bild

Erklärung: Da sich das System merkt, ob bei aktiviertem Flugmodus (trotzdem) eine WLAN-Verbindung bestand und darum beim erneuten Aktivieren des Flugmodus WLAN nicht deaktiviert, habe ich diese Anweisung extra in den Kurzbefehl integriert.

Alles klar? Fragen bitte via Kommentarfunktion!

Gibt's das nicht schon länger!?

Jein. Apples «Kurzbefehle»-App ist aus der Workflow-App hervorgegangen, die das Unternehmen im Frühjahr 2017 (mitsamt Entwicklerfirma) gekauft und weiterentwickelt hat. Unter iOS 11 bleibt Workflow als eigenständige App verfügbar.

Und für Mac-User gibt es schon deutlich länger «Automator». Das ist ein seit 2005 (Mac OS X Tiger 10.4) vorinstalliertes Automatisierungswerkzeug, das dazu verwendet werden kann, Routineaufgaben automatisch ablaufen zu lassen.

Bild

screenshot: apple

Aber die Kurzbefehle-App kann mehr, glaub mir!

Du willst mehr?

Jede und jeder kann sich Automatisierungs-Ideen ausdenken, mit der Kurzbefehle-App einfach realisieren und veröffentlichen, so dass Dritte ebenfalls davon profitieren können.

Das könnte dich auch interessieren:

Dieses Schweizer Wahrzeichen ist am Austrocknen 😱

Video: srf

iPad Pro: Die 2018er Modelle

Apples neue iPhone-Software iOS 12

Das sind die besten neuen Funktionen fürs iPhone mit iOS 12

Link zum Artikel

Das tut Apple gegen die iPhone-Sucht von Kindern und Erwachsenen

Link zum Artikel

Ist das der Google-Maps-Killer? 7 Fakten zum neuen Apple Maps

Link zum Artikel

Die WWDC endet ohne «One More Thing» – Apple schickt Macs in die Wüste

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel