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Kind von Elon will nicht mehr Musk heissen: «Will nicht in irgendeiner Form verwandt sein»

Xavier Musk will US-Berichten zufolge den berühmten Nachnamen des Vaters ablegen – und künftig als Frau identifiziert werden.
21.06.2022, 06:38
Ein Artikel von
t-online

Eines der Kinder von Elon Musk will US-Medienberichten zufolge nichts mehr mit dem Tesla-Chef zu tun haben. Wie unter anderem die Boulevardzeitung «TMZ» berichtete, habe Xavier Musk rechtliche Schritte eingeleitet, um den berühmten Nachnamen fallen zu lassen.

Die Dokumente seien demnach im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht worden. Nicht nur der vollständige Name solle geändert, sondern auch die Geschlechtsidentität rechtlich angepasst werden. Xavier Musk, der im April volljährig geworden ist, will demnach fortan Vivian Jenna Wilson genannt und als Frau identifiziert werden.

Elon Musk hat sich noch nicht zur Namensänderung geäussert.
Elon Musk hat sich noch nicht zur Namensänderung geäussert.Bild: keystone

Es gehe laut dem Bericht dabei neben der Änderung der Geschlechtsidentität klar um einen Bruch mit dem Vater. Grund für das Vorgehen sei auch «die Tatsache, dass ich nicht mehr mit meinem biologischen Vater zusammenlebe oder mit ihm in irgendeiner Form verwandt sein möchte», zitierte «TMZ» aus den Gerichtsunterlagen.

Musk: «Ich liebe alle meine Kinder so sehr»

Xavier Musk hat einen Zwillingsbruder, Griffin Musk. Die Mutter der beiden ist die kanadische Autorin Justin Wilson, mit der Elon Musk von 2000 bis 2008 verheiratet war. Elon Musk hat insgesamt sieben Kinder mit zwei Frauen. Zum Vatertag in den USA am 19. Juni schrieb der Unternehmer auf Twitter : «Ich liebe alle meine Kinder so sehr».

Weder der Tesla-Chef noch sein Spross haben sich bislang öffentlich die gewünschte Änderung oder ihre Beziehung zueinander geäussert. Im Dezember des vergangenen Jahres schrieb Elon Musk auf Twitter, er unterstütze die Transgender-Gemeinschaft. In einem weiteren Post fügte er aber über gendergerechte Sprache hinzu: «All diese Pronomen sind ein ästhetischer Albtraum.» (tol)

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64 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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thelastpanda
21.06.2022 06:51registriert Januar 2018
Einen Tweet abzusetzen ist einfach. Eine Sache von Sekunden. Für seine Kinder da zu sein als Vater ist hingegen eine ganz andere Sache.
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ch.vogel
21.06.2022 08:39registriert Mai 2014
Zu den Gender-Pronomen sollte vielleicht noch ergänzt werden, was damit gemeint ist:

Im Englischen hat sich "they" als neutrales Pronom etabliert (statt he/she) und ich bezweifle dass Musk sich daran stört.

Hingegen gibt es eine ganze Reihe von neu erfundenen Pronomen, welche einige Gruppierungen eingefürt haben möchten: (f)ae, e/ey, per, ve, xe, ze/zie.

In der Hinsicht kann ich Musks Ablehnung absolut nachvollziehen.
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Mr. Feinripp
21.06.2022 09:50registriert März 2022
"Elon Musk auf Twitter, er unterstütze die Transgender-Gemeinschaft. In einem weiteren Post fügte er aber über gendergerechte Sprache hinzu: «All diese Pronomen sind ein ästhetischer Albtraum.»"
Auch wenn der Autor hier ein widerspruch impliziert. Man kann etwas unterstützen und trotzdem einzelne Details kritisieren. Musk gefällt die Ästhetik der Sprache nicht, die damit einhergeht. Da gibt es einige Sprachkünstler denen es ähnlich geht. Deswegen ist man nicht gleich transgenderfeindlich.
Sein Wechsel zum GOP Lager ist dagegen ein offensichtlicher Widerspruch. Vollkommen hirnlos.
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