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FILE - In this March 23, 2018, file photo provided by KTVU, emergency personnel work at the scene where a Tesla electric SUV crashed into a barrier on U.S. Highway 101 in Mountain View, Calif. Federal safety investigators have booted electric car maker Tesla Inc. from the group investigating a fatal crash in California that involved an SUV operating with the company's Autopilot system. The National Transportation Safety Board said Thursday, April 12, it removed Tesla as a party to the investigation after the company prematurely made information public. (KTVU via AP, File)

Im März verunfallte der Fahrer dieses Tesla im kalifornischen Mountain View. Dabei war der «Autopilot» eingeschaltet. Der Lenker wurde beim Crash tödlich verletzt.  Bild: AP/KTVU

Tesla verliert dritten «Autopilot»-Chef innert 15 Monaten



Die Entwicklung des Tesla-Fahrerassistenzsystems bekommt inmitten von Ermittlungen nach zwei Unfällen einen neuen Chef. Der bisher für die «Autopilot»-Software zuständige Manager Jim Keller verlässt Tesla nach weniger als einem Jahr an der Spitze der Abteilung. Insgesamt war der Computerchip-Experte knapp zwei Jahre bei Tesla. Der Elektroautohersteller bestätigte dies am Donnerstag gegenüber dem Finanzdienst Bloomberg.

Chip-Guru Keller soll bei Intel angeheuert haben.

Kellers Vorgänger, der ehemalige Apple-Manager Chris Lattner, hatte im vergangenen Juni den Job nach gerade einmal sechs Monaten aufgegeben. 

Kellers Abgang ist der dritte grosse Führungswechsel im «Autopilot»-Team innerhalb gut eines Jahres. Vor Chris Lattner hatte Sterling Anderson das Team bis Januar 2017 geleitet. Tesla warf ihm nach seinem Abgang vor, er habe massenhaft Daten über Teslas Autopilot zu seiner neuen Firma mitgenommen.

US-Ermittler untersuchen tödlichen Crash

Unfallermittler der US-Behörde NTSB, die unter anderem bei Flugzeugunglücken in Aktion tritt, untersuchen derzeit einen tödlichen Crash in Kalifornien, bei dem ein Tesla mit eingeschaltetem «Autopilot»-System in einen Betonpoller auf der Autobahn fuhr. Ausserdem prüfen sie einen weiteren Zwischenfall, bei dem ein Tesla-Elektroauto auf ein stehendes Feuerwehrauto auffuhr.

Tesla betont, «Autopilot» sei lediglich ein Assistenzsystem, bei dem der Fahrer die Übersicht über die Verkehrssituation behalten und zum Eingreifen bereit sein müsse. Zugleich mache das System das Autofahren sicherer, auch wenn Technik nicht in allen Fällen fehlerfrei funktionieren könne.

Die Entwicklung der «Autopilot»-Software soll nun von Andrej Karpathy angeführt werden, der bereits für künstliche Intelligenz und die Analyse von Bildinformationen in dem Assistenzsystem zuständig war, erklärte Tesla.

(oli/sda)

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