Fussball
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Ein YB Fan zuendet Pyro an beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zuerich am Dienstag, 1. Mai 2012, im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ein YB-Ultra zündet im Stadion eine Rauchpetarde.  Bild: KEYSTONE

YB ist auch in der Hooligan-Tabelle an der Spitze

Punkto Pyros und Krawallen liegen die Berner vor Basel und Zürich. Nun reagieren die Behörden mit einem neuen Computerprogramm. 



Jüngst veröffentlichte die Zürcher Stadtpolizei ein schockierendes Video von prügelnden Hooligans. Jetzt zeigen neue Zahlen der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren, wie oft es bei Fussballspielen zu Ausschreitungen kommt.

Bild

Ausschreitungen zwischen Zürcher Hooligans. zvg

In der Schweiz ist es im vergangenen Jahr bei 221 Fussballspielen zu Ausschreitungen mit Problemfans gekommen – von Pyros bis hin zu schweren Krawallen. Dies geht aus den neusten Zahlen zur Fan-Gewalt hervor, die das Bundesamt für Polizei (Fedpol) und die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) publizierten, und über die die «SonntagsZeitung» und der «SonntagsBlick» berichten.

Damit kommt es schätzungsweise bei fast jedem zweiten wichtigeren Spiel zu Problemen. In den beiden höchsten Ligen werden pro Saison 360 Partien gespielt. Dazu kommen Cupspiele, internationale Partien sowie Test- und Freundschaftsspiele.

Bei YB gibts am meisten Probleme

Spitzenreiter der Hooligan-Tabelle war der BSC Young Boys, beteiligt an 36 entsprechenden Partien. Dahinter folgten der FC Basel (34) und der FC Zürich (33). Deutlich weniger Problem-Spiele gab es im Eishockey. Mit 106 erreichte die Liga einen Tiefststand. Das könnte laut «SonntagsZeitung» an einem neuen Computerprogramm liegen. Mit diesem wissen Clubs und Behörden ungefähr, aus welchen Regionen die meisten Risikofans kommen, wann und mit welchen Verkehrsmitteln sie anreisen, wo sie sich vor dem Match aufhalten. Dies liefere einen wichtigen Hinweis für Behörden, um frühzeitig am richtigen Ort zu sein. Im Fussball steht die Anwendung noch aus.

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 25.03.2018 23:04
    Highlight Highlight ich halte ja eigentlich viel von Watson aber hier habt ihr ein Blick-Niveau einfach so durch kopieren übernommen...

    Das Abbrennen von Pyros möchte ich nicht verharmlosen, es kann sehr gefährlich sein mit Verbrennungen usw.
    Trotzdem sollte man aus meiner Sicht differenzieren wenn es um Pyros im Sektor geht ohne Wurf oder ob es Gewalt gegen andere Fans gibt.

    und: es geht um Vorfälle an Spieltagen. Darum werden wohl die diversen Vorfälle in der Region Zürich, die ausserhalb von Spieltagen stattfanden gar nicht in der Statistik gezählt. wieso eigentlich nicht? Dann sähe dies ganz anders aus
  • Abinath Jegatheeswaran 25.03.2018 16:53
    Highlight Highlight Klar ist YB in dieser Tabelle erster, wenn man einfache nicht gefährliche Pyros, mit Gewaltätigen Schlägen zusammenrechnet. In dieser Saison, indem wir Meister werden können muss es halt sein. Aber ganz klar Schlägereien wie in Zürich gehören nicht zu uns Berner.
  • chrimark 25.03.2018 12:07
    Highlight Highlight Liebe Watsons
    Ihr macht ja eigentlich einen guten Job in der journalistischen Einöde der Gratismedien. Aber dieser Artikel war jetzt schon etwas Banane, auch wenns Sonntag Morgen ist und Zeitumstellung. Die Aussage im zitierten Original ist schon etwas eine andere.
  • Switch_on 25.03.2018 11:45
    Highlight Highlight Genau so macht man Stimmung gegen Fussballfans....
    Ich hoffe das geht nicht nach hinten los.
    • MARC AUREL 25.03.2018 13:10
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Stimmung gegen Fussballfans zu tun.. aber was mir immer wieder auffällt ist wie primitiv viele sogenannte Fans sind und vieles einfach toleriert wird.. heute wird ein Schiedsrichter ohne respekt behandelt. Schaut mal Rugby und IHR wisst DANN was sich gehört und RESPEKT bedeutet! Und die Stimmung ist einfach geil!
    • Switch_on 25.03.2018 15:18
      Highlight Highlight Ich habe auch schon Rugby geschaut. Und ich finde das ständige Gemotze im Fussball auch mühsam und unnötig.

      Aber das nichts mit dem Thema zu tun.

      Und wenn von einer „Hooligan-Statistik“ geredet wird, aber jede Kontrolle und jedes Abrennen einer Pyro als Ereignis bezeichnet wird, dann ist meiner Meinung nur Stimmungsmache gegen Fussballfans.

      Das wäre wie wenn du ne Raser-Statistik machst und jede Parkbusse und Kontrolle dazu zählst. Sind doch auch verschiedene Dinge.
  • Randy Orton 25.03.2018 11:35
    Highlight Highlight Haben gewisse Kreise nicht versprochen, dass mit dem Hooligankonkordat keine solchen Ereignisse mehr auftreten würden? Hat man da etwa geflunkert?
    • Pius C. Bünzli 27.03.2018 09:12
      Highlight Highlight Das Einzige was das Konkordat gebracht hat ist ein Ständeratssitz für KKS.
  • Nelson Muntz 25.03.2018 10:09
    Highlight Highlight Wenn Zürcher, Basler, Hoppers und Güller in Bern zünden, wird YB also 4x gezählt? wenn Zürcher Fans einen GC Fan halb tot schlagen ergibt dies aber nur einen „Punkt“ ?
  • Bill Dung 25.03.2018 09:59
    Highlight Highlight GRATULATION an die Krawallmeister nach Bern. Schön mal nicht nur über den FCZ zu lesen. Andere Vereine simd keinen deut besser.
    • ChlyklassSFI 25.03.2018 10:28
      Highlight Highlight Du kannst nicht gut differenzieren.
    • Raembe 25.03.2018 10:46
      Highlight Highlight In dieser Statistik wird Pyro anzünden mit Gewaltverbrechen gleich gestellt. Nur darum ist der FCZ nicht krasser Leader.....

      Dessen Anhänger sind nachweislich am extremsten.
    • Pinkes Einhorn 25.03.2018 10:48
      Highlight Highlight Naja ZKH usw. sind schon Gegner die schweizweit geachtet sind. Wenn es gegen Zürich, insbesondere ZKH geht, rechnest du besser mit einem 2:1 Verhältnis wenn du nicht untergehen willst...
  • hoi123 25.03.2018 09:41
    Highlight Highlight Wo gibt es die ganze Liste zum selber reinschauen?
    • Gsnosn. 25.03.2018 11:07
      Highlight Highlight Gute Frage! Auf Fedpol (siehe Beitrag von mir) gibt es eine aktuelle Statistik aber im Beitrag wird mehr erzählt als auf der Fedpol Homepage ist
  • birkir einsteinson 25.03.2018 09:16
    Highlight Highlight Die Heim und Gäste Fans könnten auf der gleichen Tribüne stehen und sich gemeinsam friedlich den Match ansehen... Jedoch wenn an jedem Match eine Pyro Fackel gezündet wird, steigt die Krawallrate?! Sehr toll diese Tabelle👍👏
  • jk8 25.03.2018 08:39
    Highlight Highlight In dieser Statistik das Anzünden einer Fackel mit körperlicher Gewalt gleichzusetzen zeigt schon, wie falsch der Verband mit "Problemen" umgeht.
  • Pinkes Einhorn 25.03.2018 08:37
    Highlight Highlight Uiuiui Watson, die Schlagzeile ist leider ganz unten in der Tabelle und streitet sich wohl mit dem Blick um den letzten Platz.

    Allein schon, dass führen einer Tabelle in der Pyros und schwere Krawallen gleichgesetzt werden und als gleich schwerwiegend gewichtet werden finde ich sehr stupide. Zumal man bei einer körperlichen Auseinandersetzung meinetwegen vom Hooligans sprechen kann, kann man dies bei einem der Pyros zündet und so für eine gute Simmung definitiv nicht
    • MARC AUREL 25.03.2018 09:13
      Highlight Highlight Was hat ein Pyros mit die Stimmung zu tun???
    • ChlyklassSFI 25.03.2018 10:00
      Highlight Highlight MARC AUREL: Hast du es denn noch nie gesehen?
    • Texup 25.03.2018 10:00
      Highlight Highlight Ein Pyros hat gar nichts damit zu tun.
      Aber die Pyros hingegen gehören zum visuellen Stimmungsbild einer Fankurve rund um den Globus.
      Desshalb ist das abbrennen dieser nicht automatisch gleichzusetzen mit körperlicher Gewalt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 25.03.2018 08:36
  • Samuel Deubelbeiss 25.03.2018 08:09
    Highlight Highlight Es fragt sich nach welchen Kriterien hier verurteilt wurde. Dank dem Hooligen-Konkordat herrscht hier völlige Willkür. Die verschiedenen Kantone bemessen ganz unterschiedlich. Die Statistik ist somit nichtssagend.
    • öpfeli 25.03.2018 09:01
      Highlight Highlight Willkürlich werden auch die Begriffe "Hooligan" und "Ultra" verwendet.
      Irgendwie scheinen die Unterschiede nicht klar zu sein.
    • Nelson Muntz 25.03.2018 10:14
      Highlight Highlight Öpfeli, stimmt. Dumpfbacken wäre die korrekte Bezeichnung... für alle Krawallmacher.
  • branchli1898 25.03.2018 08:07
    Highlight Highlight Naja diese Statistik ist schon sehr polemisch, wird doch nicht unterschieden zwischen Nachtreten auf Bewusstlose und Pyros. Hauptsache es stehen viele Zwischenfälle bei den bösen bösen Fans.

    Wirklich spannend wäre es, wenn sie aufgeschlüsselt wäre. So wird dass Gefahrenpotenzial der jeweiligen Szenen nicht realistisch dargestellt.
    • Bill Dung 25.03.2018 10:00
      Highlight Highlight Zum zünden dieser Pyros wird sehr viel Kriminelle energie aufgewendet.. von dem her korrekt.
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 25.03.2018 10:21
      Highlight Highlight etwa gleich viel wie beim kiffen...
    • ChlyklassSFI 25.03.2018 10:28
      Highlight Highlight Bill Dung: Das Reinschmuggeln ist "kriminell", aber sicher nicht gefährlich...

      Ah, es heisst "Bildung"... ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • öpfeli 25.03.2018 07:44
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, anhand welchen Aktionen diese Hooligan-Tabelle zustande kommt.
    • Ekstatisch 25.03.2018 10:03
      Highlight Highlight https://www.kkjpd.ch/files/Dokumente/Themen/Hooliganismus/180131%20Jahresereignisliste%202017.pdf

      Journalistisch einwandfreie Leistung! Bloss zählen welches Team wie oft erwähnt wird, ohne Berücksichtigung, welches team überhaupt involviert ist. Und dass das blosse Anhalten und Kontrollieren einer Person als 'Ereignis' eingestuft wird sagt bereits alles über diese Statistik aus..
    • Quaxi 25.03.2018 11:34
      Highlight Highlight Merci für den Link! Beispiel YB: 30 der 34 Ereignisse betreffen das Abbrennen von pyrotechnischem Material. Auszug aus dem Bericht: „Während des Spiels zündeten Heim- und Gastfans Pyrotechnik in den Sektor“. Soviel zum Thema Hooligan.

      Und am 1. August kauft sich dann jeder Familienvater, einen Zuckerstock und brennt diesen zusammen mit seinen Kindern ab.

      Aber Hauptsache man fühlt sich durch solche Artikel im Eindruck bestärkt, dass Fussballfans alle ganz ganz böse sind und ein Fussballspiel einem Kriegsschauplatz gleicht.

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