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FILE - In this Feb. 12, 2017 file photo, Beyonce poses in the press room with the awards for best music video for

Beyoncé gewann 2017 zwei Grammys. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Grammy Awards könnten nun endlich weiblicher werden



Die Entrüstung war gross als bei den diesjährigen Grammy Awards nur eine einzige Frau einen der Hauptpreise gewann. Die Awards hätten ein Diversity-Problem, hiess es und unter dem Hashtag #GrammysSoMale machten Zuschauerinnen auf den sozialen Medien ihrem Ärger Luft. Der Druck auf die Academy stieg. Nun kündigt der Präsident des Musikpreises grundlegende Neuerungen an, die die Chancen für Frauen erhöhen könnten. 

Die Academy will künftig jeweils acht anstatt fünf Kandidaten in den vier Hauptkategorien nominieren, schreibt der Spiegel. Offiziell begründet die Academy ihren Schritt damit, mehr Künstlerinnen und Künstlern die Chance auf Anerkennung zu geben, wie das Branchenblatt «Billboard» den Präsidenten zitiert.

Im Klartext könnte das heissen, unter die Top Five schaffen es die Frauen nicht, aber vielleicht unter die Top Eight? Die Änderung gilt für die Kategorien Album des Jahres, Platte des Jahres, Song des Jahres und bester Künstler. Es ist eine der grössten Neuerungen bei den seit 1959 vergebenen Musikpreisen.

Für eine Veränderung bei den Grammys wird es Zeit. Laut einer Studie der Annenberg Inclusion Initiative an der University of Southern California waren zwischen 2013 und 2018 fast 91 Prozent der Grammy-Nominierten Männer. (kün)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerSimu 29.06.2018 12:32
    Highlight Highlight Eine weiterer überflüssiger Gender-Equality-Mist, den eigentlich niemand braucht.

    Konzentriert euch doch mal lieber auf die wesentlichen (ursprünglichen) Themen des Feminismus und lasst mich einfach due Musik gut finden, die ich will.
  • DomKi 29.06.2018 10:33
    Highlight Highlight Oh ja diese Kesha. Alle gleich behandeln! Und alle Menschen "animals" nennen wie sie es tut auf Instagram.
  • Husar 29.06.2018 09:13
    Highlight Highlight Wenn Frauen schlechter singen als Männer, dann mache man zwei Wettbewerbskategorien, eine für Männer eine für Frauen. Macht man im Sport ja auch so.

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