Good-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Um ja nichts zu verpassen speichern viele Eltern die Termine ihrer Kinder sorgfältig auf dem Computer ab.  bild: SHUBiDU

Schweizer Mutter lanciert App, die Eltern vor Terminchaos bewahren soll 

02.08.18, 09:10


Eltern von Schülern und Kindergärtlern kennen die Situation: Fast täglich flattern bunte Zettel mit Terminen für Schulreisen, Museumsbesuche oder das Sommerfest ins Haus. Immer den Überblick zu behalten, fällt oft nicht leicht. Eine Solothurner Mutter hat jetzt eine App lanciert, die Ordnung ins Terminchaos bringen will.

Auf die Idee gekommen ist Gründerin Sonja Eterno aus eigener «Terminnot», wie sie in einer Medienmitteilung schreibt: «Um ja nichts zu verpassen habe ich über Jahre die Termine meiner zwei Kinder im Primarschulalter fein säuberlich im Computer eingetragen. Genau die gleiche Fleissarbeit leisteten vermutlich auch alle anderen zwanzig Eltern der Schulklasse.» Effizient wäre anders, so die 42-Jährige. 

Mit der App Shubidu kann nun jeder Nutzer Gruppen gründen und beliebige Kontakte, etwa alle Eltern einer Schulklasse, dazu einladen. Sobald ein Gruppenmitglied einen Termin eingegeben hat, ist dieser für jeden in der Gruppe sichtbar. Bestehende Termine können von jedem Gruppenmitglied geändert oder gelöscht werden, so dass immer alle den aktuellen Stand kennen.

Mit der App kann jeder Nutzer Gruppen gründen und über Termine informieren.  bild: shubidu

In den Gruppen erfasste Termine können zudem direkt in den Kalender des Mobiltelefons übernommen, sowie mit dem eigenen Kalender synchronisiert werden. Ein weiterer Vorteil der App: Die Daten der Nutzer sind in der Schweiz gespeichert und alle Informationen werden verschlüsselt übertragen.

(kün)

«Ihr müsst mein Kind nicht toll finden, aber ...»

Video: watson/Emily Engkent

Welche Übersetzungs-Apps sind wirklich nützlich?

Das könnte dich auch interessieren:

Wie du dir als Gymi-Schüler die Lehre vorstellst – und umgekehrt

«Jetzt gegensteuern, sonst werden die Folgen fatal sein»: 11-Jährige erleiden Burn-out

Der Kampf um die Seele der Amerikaner hat begonnen

«Aus Gewissensgründen» – Diese Apothekerin verbannt Homöopathie aus Regalen

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 02.08.2018 12:24
    Highlight Der Rebound-Effekt wird dazu führen, dass die Mutter noch weniger verpassen und daher noch mehr Termine wahrnehmen will. Arme gestresste Kinder.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rebound_%28%C3%96konomie%29

    «Um ja nichts zu verpassen habe ich über Jahre die Termine (...) fein säuberlich im Computer eingetragen.»

    Sinnvoller wäre, die Kinder selber machen und erinnern zu lassen, und in Kauf zu nehmen, auch einiges zu verpassen.

    Wer ein Terminchaos hat, der soll seine Agenda abschaffen und nur noch Termine abmachen und wahrnehmen, die sich im Kopf behalten lassen.

    Reduce to the max. Slow down!
    1 0 Melden
  • Sonee575 02.08.2018 10:23
    Highlight Und..... seit kurzem kann man auch kommunizieren in der App! Ohne Zeigen der eigenen Telefonnummer und ohne Altersbeschränkung! 👍🤸‍♂️
    4 0 Melden
  • L4Y3RC4K3 02.08.2018 09:31
    Highlight Na dann viel Glück. Klingt für mich zwar eher nach noch mehr chaos wenn dann alle an den paar "Terminli" rumpfuschen, aber jedem das seine.
    3 0 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 02.08.2018 09:24
    Highlight Den Job der Terminverwaltung könnten eigentlich auch die Behörden machen anstatt die Eltern.
    2 21 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 02.08.2018 19:01
      Highlight 10x mehr Blitze als Likes? Entweder gibt es da ein Missverständnis oder Ihr habt nicht begriffen, dass Eltern und Lehrer Kunden der Schulbehörden sind - und nicht Organisationsmasse.
      0 0 Melden

Diese Frau kämpft für fairen Kaffee – jetzt knöpft sie sich IKEA vor

Kaffee ist das Volksgetränk schlechthin, dessen Produktion aber sehr ressourcenintensiv. Der Anbau von Kaffeebohnen braucht wahnsinnig viel Wasser und fordert sehr viel personellen Aufwand. Viele Menschen arbeiten im Kaffeeanbau zu extrem schlechten Bedingungen.  

Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, ist der Kauf von Fairtrade-Kaffee. Zahlreiche Händler und Labels setzen sich dafür ein, dass Kaffee unter fairen und ressourcenschonenden Bedingungen produziert wird. 

Pro …

Artikel lesen