International
Afghanistan

Afghanistan und Pakistan: Fast 140 Todesopfer bei Starkregen

Fast 140 Todesopfer bei Starkregen in Afghanistan und Pakistan

18.04.2024, 10:56
Mehr «International»

In Afghanistan und Pakistan ist die Zahl der Todesopfer durch Unwetter in den vergangenen Tagen auf mindestens 137 gestiegen.

epaselect epa11280588 People salvage their belongings after heavy rains in Momand-Dara district of Nangarhar province, Afghanistan, 15 April 2024. According to the Afghanistan disaster management depa ...
Menschen stehen nach dem Starkregen vielerorts vor Ruinen.Bild: keystone

Wie die Katastrophenschutzbehörde in Pakistan am Donnerstag meldete, sind durch ungewöhnlich heftige Regenfälle für diese Jahreszeit mindestens 67 Menschen ums Leben gekommen. In der Millionenstadt Karachi im Süden des Landes sei wegen weiterer Unwetter-Vorhersagen inzwischen der Notstand ausgerufen worden.

In Afghanistan sind laut Behörden mindestens 70 Tote und 56 Verletzte zu beklagen, nachdem starke Niederschläge Überschwemmungen ausgelöst hatten. Mehr als 2600 Häuser seien beschädigt.

Bereits in den vergangenen Monaten gab es in Afghanistan Tote und Verletzte nach starken Schnee- und Regenfällen, die auf einen ungewöhnlich milden Winter folgten.

Extreme Wetterereignisse wie Fluten oder Dürren nehmen in Afghanistan und im benachbarten Pakistan zu. Experten machen dafür die Klimakrise verantwortlich. Nach Jahrzehnten von Kriegen und Konflikten hat Afghanistan jedoch kaum Mittel, die Folgen des Klimawandels abzumildern. (saw/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Schweizer Ex-Geheimagent und US-Botschafter: «Trump ist privat ganz anders»
Der Walliser Jacques Pitteloud war Geheimagent des Schweizer Nachrichtendienstes, bevor er Botschafter in den USA wurde. Bald wird er von Washington nach Brüssel ziehen. In einem ausführlichen Interview mit watson erzählt er von seinen fünf Jahren in den USA.

Der Walliser Jacques Pitteloud, der 2019 Schweizer Botschafter in Washington wurde, erzählt im Interview von seiner Sicht auf die USA, was die Amerikaner von uns denken und über die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern. Diesen Sommer wird er seinen Posten in Übersee aufgeben, um seine letzte diplomatische Mission als Schweizer Botschafter in Brüssel und bei der NATO anzutreten.

Zur Story