International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Taliban stimmen dreitägiger Waffenruhe in Afghanistan zu



Die radikalislamischen Taliban haben am Freitag einen dreitägigen Waffenstillstand in Afghanistan während der Feiertage zum Ende des Fastenmonats Ramadan angekündigt. Es ist das erste Mal, dass sich die Aufständischen für eine solche Waffenruhe aussprechen.

Ausländische Truppen sind vom Waffenstillstand allerdings ausgenommen, wie die Taliban erklärten. Die Operationen gegen diese würden weitergehen.

Die Taliban führen derzeit ihre alljährliche «Frühjahrsoffensive» gegen die afghanische Regierung. Sowohl die Taliban als auch die Terrormiliz IS haben in den vergangenen Monaten mehrfach schwere Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul verübt, bei denen zahlreiche Zivilisten getötet wurden.

Taliban sollen sich selber prüfen

Afghanistans Präsident Aschraf Ghani hatte am Donnerstag eine knapp zweiwöchige Waffenruhe mit den Taliban verkündet. Die Waffen sollten bis zum 20. Juni schweigen, dem Ende des Ramadan, sagte Ghani in einer Fernsehansprache.

Die Einsätze gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und andere militante Gruppen würden aber ebenfalls fortgesetzt. Die Waffenruhe sei eine Gelegenheit für die Taliban, sich selbst zu prüfen und festzustellen, dass sie nicht die Herzen und Köpfe der Menschen gewännen, sondern sich weiter von ihnen entfernten.

Die Afghanen wollten eine friedliche Lösung des Konflikts. Ghani hatte den Taliban Anfang des Jahres Friedensgespräche angeboten, was diese im April aber ausschlugen. In dem Land kämpfen die Taliban und andere Gruppen gegen Regierungstruppen, die von den USA und weiteren Nato-Staaten unterstützt werden. (viw/sda/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Sechs Franzosen und zwei Nigrer bei Angriff getötet

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Schwere Gefechte nach IS-Grossangriff auf Gefängnis in Afghanistan

Einen Tag nach der Tötung eines hochrangigen Anführers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) durch Spezialkräfte haben IS-Kämpfer am Sonntag einem Grossangriff auf ein Gefängnis in Afghanistan begonnen. Am Montag gingen die Kämpfe unvermindert weiter.

Mindestens 24 Menschen seien bei dem Angriff in Dschalalabad, der Hauptstadt der Provinz Nangarhar, getötet und 43 weitere verwundet worden, teilte ein Provinzsprecher am Montag mit. Unter den Opfern seien Zivilisten, Gefängnisinsassen und …

Artikel lesen
Link zum Artikel