International
Afrika

Überladenes Boot kentert: 76 Tote bei Unglück in Nigeria

Überladenes Boot kentert: 76 Tote bei Unglück in Nigeria

10.10.2022, 01:5510.10.2022, 01:55

Beim Kentern eines überladenen Bootes im Bundesstaat Anambra im Südosten Nigerias sind 76 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot mit 85 Menschen an Bord kenterte nach Überschwemmungen in der Region Ogbaru im Bundesstaat Anambra.

Das teilte das Büro des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari am Sonntag mit. «Rettungsdienste haben bestätigt, dass 76 Menschen ums Leben gekommen sind», hiess es weiter.

People stranded due to floods following several days of downpours In Kogi Nigeria, Thursday, Oct. 6, 2022. Thousands of travelers remained stranded in Nigeria's northcentral Kogi state after majo ...
Nigeria wird derzeit von heftigen Regenfällen heimgesucht.Bild: keystone

Bootsunglücke kommen in Nigeria häufig vor. Meistens sind Überladung, überhöhte Geschwindigkeit, eine mangelhafte Wartung der Boote oder eine Missachtung der Verkehrsregeln die Ursache.

Seit Beginn der Regenzeit sind viele Regionen Nigerias von Überschwemmungen betroffen. Es handelt sich um die schlimmsten Überschwemmungen in dem westafrikanischen Land seit 2012. Nach Angaben der Rettungsdienste sind bereits mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Hurrikan «Ian» wütet in den USA
1 / 11
Hurrikan «Ian» wütet in den USA
Nachdem Hurrikan «Ian» im Verlaufe des Wochenendes an Kraft verlor, wurden die massiven Schäden an der US-Ostküste so richtig sichtbar.
quelle: keystone / rebecca blackwell
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Besonders starker Hurrikan «Iota» trifft in Nicaragua auf Land
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ölboom wird die russische Wirtschaft kaum retten – sagt schwedischer Geheimdienstchef
Die russische Wirtschaft schwächelt, das Bruttoinlandsprodukt sinkt, die Inflation steigt. In einem Interview mit der «Financial Times» spricht der Leiter des schwedischen Militärgeheimdienstes von einer Abwärtsspirale Richtung Finanzkatastrophe.
Russlands Öl-Industrie zählt zweifelsohne zu den grossen Profiteuren des Iran-Kriegs. Durch die Blockade der Strasse von Hormus wird das russische Öl für Abnehmerländer wie Indien oder China, die bisher stark von Öl-Importen aus der Golf-Region abhängig waren, immer attraktiver. Gleichzeitig stieg im Zuge des Angriffs Israels und der USA auf den Iran der Preis für russisches Urals-Rohöl auf Rekordwerte von über 100 US-Dollar pro Barrel an.
Zur Story