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Premier Valls (vorn) und Prinz Albert von Monaco während der Schweigeminute in Nizza.&nbsp;<br data-editable="remove">
Premier Valls (vorn) und Prinz Albert von Monaco während der Schweigeminute in Nizza. 
Bild: OLIVIER ANRIGO/EPA/KEYSTONE

Steine und Spucke für den toten Nizza-Attentäter, Buhrufe für Valls

18.07.2016, 18:3719.07.2016, 07:31

Die Wut ist gross, in Nizza, wo heute eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Attentats vom Freitag abgehalten wurde. Dort, wo der Attentäter Mohamed Lahouaiej-Bouhlel erschossen wurde, haben wütende Franzosen eine Art Denkmal eingerichtet: Steine, Papier, Abfall und Zigarettenkippen liegen am Boden, jemand hat das Wort «Assassin» («Mörder») in Grossbuchstaben auf den Asphalt geschrieben. 

Und immer wieder beugen sich Vorbeigehende über dieses «Mahnmal» und spucken voller Verachtung darauf. 

Buhrufe für den Premierminister

Auch gegenüber der Regierung äusserten manche Franzosen ihren Unmut: Der französische Regierungschef Manuel Valls wurde vor und nach der Schweigeminute ausgebuht. Einige Teilnehmer bedachten ausser dem Premierminister auch weitere Regierungsvertreter mit Unmutsäusserungen. Feuerwehrleute und Rettungskräfte erhielten dagegen Applaus, wie der Sender BFMTV berichtete.

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In Frankreich wird derzeit heftig darüber diskutiert, ob die Behörden genug für den Schutz der Bevölkerung vor Terrorangriffen getan haben.

Auch im Rest des Landes hielten Menschen inne. Präsident François Hollande nahm im Pariser Innenministerium an der Seite von Vertretern der Sicherheitskräfte an der Schweigeminute teil. Seit Samstag galt in Frankreich eine dreitägige Staatstrauer, an offiziellen Gebäuden hingen die Fahnen auf Halbmast.(dhr/sda)

Nizza am Tag danach

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Nizza am Tag danach
quelle: x00102 / eric gaillard
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