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Serbien droht dem Kosovo indirekt mit militärischer Gewalt



Prime Minister of Serbia Ana Brnabic addresses the media during a press conference at the federal chancellery in Vienna, Austria, Monday, Nov. 19, 2018. (AP Photo/Ronald Zak)

Ana Brnabic. Bild: AP/AP

Im Streit über den geplanten Aufbau einer eigenen Armee im Kosovo schliesst Serbien den Einsatz militärischer Gewalt nicht aus. «Ich hoffe, dass wir niemals unsere Armee einsetzen müssen, aber zurzeit ist dies eine der möglichen Optionen», sagte Regierungschefin Ana Brnabic am Mittwoch.

Auch die Nato übte Kritik an den Plänen der kosovarischen Regierung. Der Vorstoss komme zum falschen Zeitpunkt, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Sollte Pristina tatsächlich eigene Streitkräfte aufstellen, müsse das Militärbündnis «das Ausmass seines Engagements im Kosovo überdenken».

Seit dem Ende des Kosovo-Kriegs 1999 ist die von der Nato geführte Kfor-Mission für die Sicherheit im Kosovo verantwortlich. Derzeit umfasst sie mehr als 4000 Soldaten. Das kosovarische Parlament will am 14. Dezember über eine Umwandlung der für Katastrophenfälle vorgesehenen Kosovo Security Force (KSF) in eine reguläre Armee abstimmen.

Der serbische Präsident Alexander Vucic hatte den kosovarischen Behörden am Dienstag vorgeworfen, die serbische Minderheit aus dem Norden des Kosovos «vertreiben» zu wollen. Der kosovarische Regierungschef Ramush Haradinaj bezeichnete die Bedenken Belgrads am Mittwoch als unbegründet. Die Pläne richteten sich nicht gegen die Kosovo-Serben, vielmehr solle die künftige Armee die Nato-Einsätze in Afghanistan und dem Irak unterstützen.

Kosovo Prime Minister Ramush Haradinaj addresses the media during a press conference at the federal chancellery in Vienna, Austria, Monday, Nov. 19, 2018. (AP Photo/Ronald Zak)

Ramush Haradinaj: Der kosovarische Regierungschef bezeichent die Bedenken Serbiens als unbegründet. Bild: AP/AP

Das Kosovo hatte 2008 einseitig seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Mehr als 110 Staaten haben die Unabhängigkeit inzwischen anerkannt. Serbien betrachtet das Kosovo dagegen nach wie vor als seine Provinz. (sda/afp)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Draxler 06.12.2018 10:47
    Highlight Highlight Es ist ein Versuch den Norden unter albanischen Kontrolle zu bringen. Die Amis unterstützen das Vorhaben natürlich weil Serbien den Investoren aus China die Türen öffnen. Ich habe kürzlich mit einem guten Freund aus dem Kosovo geskypet, es tatsächöich so das die "Regierung" Kosovos keine Medis in den Norden mehr liefern. Sein Sohn ist Asthmatiker und muss aus Serbien Medis über die Grenze schmuggeln. Die albanischen Polizisten erlauben zzt. keine Einfuhr aus Serbien.
    • Biggie Smalls 06.12.2018 17:22
      Highlight Highlight sie erlauben die einfuhr, jedoch mit einer zollgebühr von 100%. zuerst informieren, dann lostippen..
    • Draxler 07.12.2018 14:49
      Highlight Highlight Falsch, sie boykotieren serbische Waren. 100% Zollerhöhung ist nur auf Papier.

      Auf diesem Video sind Regierungsmitglieder der illegalen kosovarischen "Regierung"
      Play Icon


  • Darkside 06.12.2018 00:42
    Highlight Highlight Nationalismus und Religion, root of all evil. Die Menschen lernen einfach nicht aus der Geschichte. ☹️
    • Sebastian Wendelspiess 06.12.2018 13:26
      Highlight Highlight Geld hast du verhessen...
  • Antigone 05.12.2018 23:03
    Highlight Highlight Wieso sollte ein unabhängiges Land keine eigene Armee haben dürfen?

    Immer bekommt der Kosovo eine Spezialbehandlung - oftmals im negativen Sinn - und wird immer wieder von Vielem isoliert und ausgegrenzt.

  • Sir Konterbier 05.12.2018 21:17
    Highlight Highlight Solange da Nato-Soldaten stationiert sind passiert vorerst gar nichts, da bin ich mir ziemlich sicher. Niemand schiesst auf Truppen aus 30 verschiedenen (Nachbar-)Ländern😂 Wäre bisschen viel Ärger auf einmal...
    • Enzasa 06.12.2018 00:36
      Highlight Highlight Es gibt aber auch keine friedliche Annäherung
    • Tartaruga 06.12.2018 03:55
      Highlight Highlight Solange die zwei Präsidenten an der Macht sind wird sich sowieso nie was ändern. Beide versuchen nur ihre Machtposition zu sichern.

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