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epa05950851 A Yemeni woman holds her cholera-infected children as they receive treatment at a hospital in Sana’a, Yemen, 08 May 2017. According to the World Health Organization, a total of 25 Yemenis have died from cholera over the past few days, while 1,350 suspected cases have been reported in the capital Sana’a and several provinces of the conflict-plagued Arab country.  EPA/YAHYA ARHAB

Eine Mutter mit zwei kranken Kindern in Sanaa: Innerhalb weniger Tagen starben im Jemen 115 Personen wegen der Cholera. Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

«Noch nie dagewesene Katastrophe» – Jemen erklärt den Notstand nach Ausbruch der Cholera



Nach dem Ausbruch der Cholera haben die Behörden in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa den Notstand erklärt. Das Gesundheitsministerium rief Hilfsorganisationen am Sonntag in Sanaa auf, dem Land zu helfen.

Aus der Behörde hiess es, Jemen brauche dringend Unterstützung bei der Eindämmung der Epidemie und Hilfsorganisationen müssten eine «noch nie dagewesene Katastrophe» abwenden.

epa05950847 Cholera-infected Yemenis receive treatment at a hospital in Sana’a, Yemen, 08 May 2017. According to the World Health Organization, a total of 25 Yemenis have died from cholera over the past few days, while 1,350 suspected cases have been reported in the capital Sana’a and several provinces of the conflict-plagued Arab country.  EPA/YAHYA ARHAB

Behandlung im Gang: Cholera-Patienten in einem Spital in Sanaa. Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

In dem Bürgerkriegsland breitet sich derzeit die Cholera rasant aus. Innerhalb weniger Tage stieg die Zahl der Cholera-Toten auf 115, wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Sonntag mitteilte.

Mehr als 8500 Verdachtsfälle wurden gemeldet. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa trug ein Streik der Müllabfuhr zu der Ausbreitung der Cholera bei. Tagelang lagen verrottende Abfälle in den Strassen, die Müllarbeiter verlangten die Auszahlung ausstehender Löhne.

epa05946997 Yemenis walk past rubbish piled on a street after collections were halted due to a full strike in Sanaa, Yemen, 06 May 2017.According to reports, garbage collectors started a full strike in the Yemeni capital Sanaa to press the Houthi-formed government to pay their monthly salaries suspended for four months due to the ongoing conflict in the poorest Arab country. A garbage collector is paid the equivalent of about 100 US dollars a month.  EPA/YAHYA ARHAB

Der Abfall stapelt sich in Sanaa.  Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

Komplizierte Situation

Im Jemen kämpfen seit Anfang 2015 die schiitischen Huthi-Rebellen und andere Gruppen, die dem ehemaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh die Treue halten, gegen die Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi.

Seit März 2015 fliegt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf die Rebellen. Terrorgruppen wie Al-Kaida und der Islamische Staat (IS) machen sich den Konflikt zunutze, um ihre Macht in dem Land auszuweiten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht mit Blick auf den Jemen von einer der schwersten humanitären Krisen weltweit. (cma/sda/afp/reu)

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