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Fast 50 Tote nach Fährunglück in Myanmar geborgen



Nach einem schweren Fährunglück in Myanmar sind nach jüngsten Angaben fast 50 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, sind die meisten Opfer Frauen. Mindestens zwei Dutzend Menschen wurden noch vermisst.

Die überladene Fähre war am Samstag nahe Mandalay im Zentrum des südostasiatischen Landes untergegangen. Bis Mittwochen bargen die Rettungskräfte 48 Leichen aus dem Chindwin-Fluss. 154 Menschen überlebten das Unglück. Bis dahin war es den Bergungskräften auch nicht gelungen, das Wrack vollständig aus dem Wasser zu heben.

epa05590369 Local rescue workers sit on apart of a sunk ferry boat on the Chindwin river near the city of Monywa, Sagaing Division, Myanmar, 18 October 2016. Acoording to local sources, the death toll reached 44 while hundreds of people are still missing and are believe to be trapped inside the boat. So far 159 people survived the ferry boat accident after the vessel hit a rock in the water during a trip from Homelin to Monywa on 15 October 2016. Workers will continue to lift the boat from the riverbed on 19 October.  EPA/STRINGER

Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Schätzungen zufolge könnten bis zu 250 Menschen an Bord des Schiffs gewesen sein und damit etwa hundert mehr als erlaubt. Ausserdem hatte das Schiff schwere Fracht geladen. Vier Besatzungsmitglieder wurden festgenommen.

In dem südostasiatischen Land mit seinen zahlreichen Flüssen kommt es immer wieder zu Schiffsunglücken. Fähren sind gängige Verkehrsmittel, doch häufig werden sie von den Betreibern hoffnungslos überladen. (sda/afp)

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