DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weiter bis zu 100 Bergleute in Mine in Indonesien eingeschlossen



FILE - In this Feb. 27, 2019, file photo, rescuers carry a survivor from inside a collapsed mine in Bolaang Mongondow, North Sulawesi, Indonesia. Indonesian authorities say they’re not certain how many people were buried in the collapse of a remote gold mine nearly a week ago but that the number could be as high as 100. (AP Photo/Harry Tri Atmojo, File)

Bild: AP/AP

Sechs Tage nach dem Einsturz einer illegalen Goldmine in Indonesien sind immer noch bis zu hundert Bergleute unter Tage eingeschlossen. Die Retter suchen auf der Insel Sulawesi weiter fieberhaft nach den Vermissten, wie die Behörden am Montag mitteilten.

19 Bergleute konnten bisher gerettet werden, ausserdem wurden neun Tote geborgen. Völlig unklar ist bislang, wie viele Arbeiter genau verschüttet wurden.

Überlebende hätten ganz unterschiedliche Angaben gemacht, erklärte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Sie hätten von 30, 50, 60 oder sogar hundert Verschütteten gesprochen. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten sich «viele» Arbeiter in der Hauptgrube und eine «unbekannte Anzahl» von Arbeitern in kleineren Schächten aufgehalten.

Ausgelöst wurde der Einsturz der Goldmine in der Region Bolaang Mongondow am Dienstag vergangener Woche durch einen Erdrutsch. Die Retter kommen wegen des abschüssigen Geländes, des instabilen Untergrunds und der engen Grubenschächte nur langsam voran.

Die Rettungsarbeiten sollen zwar noch eine Woche fortgesetzt werden. Hoffnung auf weitere Überlebende haben die Rettungskräfte offenbar aber nicht mehr. Die Behörden äusserten sich am Montag nicht dazu, ob weiter Lebensmittel und Trinkwasser in die Mine geschafft werden.

In Indonesien werden zahlreiche nicht zugelassene Goldminen betrieben. Sicherheitsstandards gibt es dort kaum. Im Dezember waren bei einem ähnlichen Unglück auf Sulawesi fünf Menschen ums Leben gekommen. (aeg/sda/afp)

Goldabbau gefährdet Indigene in Brasilien

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Weiterer Bezirk in Afghanistan fällt an die Taliban

In Afghanistan ist ein weiterer Bezirk an die militant-islamistischen Taliban gefallen. Dem Provinzrat Bismillah Atasch zufolge haben die Islamisten nach Gefechten mit den Sicherheitskräften den Bezirk Burka in der Provinz Baghlan im Norden des Landes erobert. Der Grossteil des Bezirks sei seit drei Jahren von den Taliban kontrolliert worden. Nun hätten die Islamisten auch das Bezirkszentrum erobert.

Angaben über Opfer bei den Sicherheitskräften gab es zunächst nicht. Dem Polizeisprecher von …

Artikel lesen
Link zum Artikel