DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07182181 Tourists take photographs against the backdrop of the Sydney Harbour Bridge and the Sydney Opera House as a dust storm descends on Sydney, Australia, 22 November 2018. A dust storm that has swept across drought-stricken parts of New South Wales has shrouded Sydney's landmarks and sparked an air quality warning from the State Government.  EPA/DEAN LEWINS  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Dunkelheit legte sich über Sydney. Das Foto wurde am Morgen des 22. November aufgenommen.  Teilweise färbte sich der Himmel orange.  Bild: EPA/AAP

«Wie bei der Apokalypse»: Sandsturm verdunkelt Himmel über Australien



Ein riesiger Sandsturm hat am Donnerstag den Himmel über Teilen Australiens verdüstert. Betroffen ist vor allem die Grossstadt Sydney mit ihren mehr als vier Millionen Einwohnern.

«Wie in der Apokalypse», sagt der Sprecher.

Nach Angaben der Wetterdienste erstreckt sich der Sturm über eine Distanz von 500 Kilometern. Experten führen die extreme Wetterlage auf die lang anhaltende Trockenheit zurück. Seit August hat es in manchen Gegenden nur wenig geregnet. Die aktuelle Tiefdruck-Lage trägt Sand, Staub und Dreck nun über grosse Entfernungen weiter.

Nichts für schwache Nerven – Passagierflugzeuge im Sandsturm:

Video: watson/nico franzoni

In Sydney waren Sehenswürdigkeiten wie die Hafenbrücke und die Oper in schmutzigen Dunst gehüllt. Andernorts betrug die Sichtweite nach Angaben der Wetterbehörde BOM (Bureau of Meteorology) sogar nur wenige Meter. Im Landesinneren – zum Beispiel in der Gemeinde Broken Hill – war der Himmel nahezu orange. Die Gesundheitsämter des betroffenen Bundesstaats New South Wales empfahlen, dass Kinder, ältere Menschen und Leute mit Atemproblemen zuhause bleiben.

Der BOM-Experte Richard Broome sagte: «Das ist, was die Qualität der Luft angeht, eine ernste Lage.» Das Beste sei, die eigenen vier Wände nicht zu verlassen. Die Staubpartikel könnten Menschen mit Lungen- oder Herzproblemen zusätzliche Schwierigkeiten bereiten. Auch Augenreizungen seien möglich. Dem Wetterbericht zufolge wird sich der Sturm über Nacht in Richtung des Meeres verziehen.

In Australien kommen Sandstürme häufiger vor. Ein Sturm von solchen Ausmassen ist jedoch auch in Down Under ungewöhnlich und kam zuletzt in ähnlicher Grössenordnung im Jahr 2009 vor. (sda/dpa)

Ein Sandsturm suchte Beirut 2015 heim

1 / 11
Sandsturm sucht Beirut heim
quelle: ap/ap / hussein malla
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die Koala-Population schrumpft von Jahr zu Jahr:

Video: srf

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Führende Wissenschafter nehmen klar Stellung zum CO2-Gesetz

Über 100 Wissenschafter und Wissenschafterinnen aus allen Kreisen und Hochschulen äussern sich pro CO2-Gesetz. Ein Nein wäre gemäss den Experten fatal.

In einer heute veröffentlichten Stellungnahme unterstützen über Hundert Wissenschafterinnen und Wissenschafter von Schweizer Hochschulen und Forschungsanstalten klar das CO2-Gesetz, über welches das Schweizer Stimmvolk im Juni abstimmen wird. Die Stellungnahme ist nach Auskunft von ETH-Professor Reto Knutti extrem breit abgestützt. Naturwissenschafter, Ingenieure, Juristen, Politik-, Sozial-, Geistes- und Wirtschaftswissenschafterinnen, fast alle Professorinnen und Professoren an Schweizer …

Artikel lesen
Link zum Artikel