International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Spur im rätselhaften Fall um die vermisste Familie in Frankreich

03.03.17, 14:57 03.03.17, 16:55


Seit zwei Wochen ist in Frankreich die vierköpfige Familie Troadec verschwunden – und der Fall wird immer rätselhafter: In den vergangenen Tagen haben die unter Hochdruck arbeitenden Ermittler das Auto des Sohnes und mehrere Gegenstände aus dem Besitz der Familie gefunden, teilweise hunderte Kilometer vom Haus der Vermissten entfernt.

Bild: AP/Police Nationale

Auch am Freitag suchten Polizisten nach weiteren Spuren. Der Fall hält Frankreich schon seit Tagen in Atem: Das Elternpaar, der 21 Jahre alte Sohn und die 18-jährige Tochter sind seit Mitte Februar verschwunden.

Bild: Laetitia Notarianni/AP/KEYSTONE

Im Haus der Familie im westfranzösischen Orvault nahe Nantes wurden ein blutverschmiertes Handy und zahlreiche weitere Blutspuren entdeckt. Einige davon wurden weggewischt. Das Blut konnte den Eltern und dem Sohn zugeordnet werden, nicht aber der Tochter. Die Justiz hat Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Mordes und Entführung eingeleitet.

Am Mittwoch fand eine Joggerin dann eine Hose mit der Krankenkassenkarte der Tochter – in der rund 270 Kilometer vom Haus der Familie entfernten bretonischen Gemeinde Dirinon. Von dort stammen die Troadecs.

In der Gegend wurden später auch eine Kreditkarte und ein Schulbuch gefunden, das dem Vater gehört, ausserdem ein Bettlaken. In der Region um Dirinon suchten dutzende Polizisten nach weiteren Spuren, auch Polizeitaucher und ein Helikopter mit einer Wärmebildkamera wurden eingesetzt.

Das lange gesuchte Auto des Sohns wiederum wurde in der Hafenstadt Saint-Nazaire entdeckt, die knappe 60 Kilometer von Orvault entfernt liegt. Es soll dort laut einer Augenzeugin seit vergangenem Samstag gestanden haben. Der Sohn soll in der Vergangenheit unter psychischen Problemen gelitten haben, gleiches gilt für den Familienvater.

Bild: STEPHANE MAHE/REUTERS

Erinnerungen an Bluttat 2011

Der Fall gibt den Ermittlern Rätsel auf – und weckt Erinnerungen an eine Bluttat im Jahr 2011: Ebenfalls nahe Nantes wurden damals eine Mutter und ihrer vier Kinder ermordet. Vom Familienvater, der als Hauptverdächtiger gilt, fehlt bis heute jede Spur.

Eine besonders erstaunliche Parallele zwischen den beiden Fällen: Einer der 2011 ermordeten Söhne ging Medienberichten zufolge auf die selbe Schule wie der Sohn der nun spurlos verschwundenen Familie. (sda/afp)

Aktuelle Polizeibilder:

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dieser Mann lässt uns auch am Montag noch an das Gute glauben

Es ist zwar Montag, und das ist ja bekanntlich ein doofer Tag. Diese Aktion eines Mannes hebt die Laune der watson-Frühschicht aber direkt an.

Am Montagvormittag sollte der Klettermax von Staatspräsident Emmanuel Macron empfangen werden, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. In sozialen Medien wird Mamoudou Gassama als «Spiderman aus dem XVIII.» gefeiert, in Anspielung auf den Filmhelden und den 18. Pariser Stadtbezirk.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Eltern des vierjährigen Jungen nicht …

Artikel lesen