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Neue Details zum verschollenem U-Boot: Wasser im Schnorchel verursachte Brand



In der letzten Funkverbindung des vor knapp zwei Wochen verschollenen argentinischen U-Boots hat der Kapitän einen Kurzschluss und Schwelbrand im Batteriesystem gemeldet. Das geht aus einem internen Bericht der argentinischen Kriegsmarine hervor.

Dieser wurde am Montagabend (Ortszeit) vom Nachrichtensender A24 veröffentlicht. An Bord befanden sich 44 Besatzungsmitglieder.

This 2013 photo provided by the Argentina Navy shows an ARA San Juan, a German-built diesel-electric vessel, near Buenos Aires, Argentina. Argentina's Navy said Friday, Nov. 17, 2017, it has lost contact with its ARA San Juan submarine off the country's southern coast. (Argentina Navy via AP )

Wo ist die «ARA San Juan»? Bild: AP/Argentina Navy

«Meerwassereintritt über das Lüftungssystem in den Batterietank Nr. 3 verursachte Kurzschluss und Schwelbrand», heisst es in der veröffentlichten Transkription der Funkverbindung der «ARA San Juan» vom 15. November.

Kurz später kam es zur Explosion

Die Bug-Batterien seien ausser Betrieb, das U-Boot navigiere mit den Heck-Batterien weiter. Zweieinhalb Stunden nach dieser Verbindung verzeichneten internationale Meeressonden eine Explosion auf der mutmasslichen Position des U-Boots.

Ein Marinesprecher erklärte am Montag, zu dem Kurzschluss an Bord sei es gekommen, weil Wasser über den Schnorchel in das U-Boot gelangt sei. Zum Zeitpunkt des Vorfalls gab es hohen Wellengang von über sechs Metern auf der Route des U-Boots im Südatlantik. Die Marine hatte aber wiederholt gesagt, dass die Batteriepanne nach Angaben des U-Boot-Kapitäns behoben worden sei.

Eine internationale Suchmission durchkämmt derzeit die Region des Südatlantiks vor der argentinischen Küste, in der das in Deutschland gebaute U-Boot vermutlich auf Grund gegangen ist. Unter anderem nehmen ein ferngesteuertes Mini-U-Boot der US-NAVY und ein russisches Rettungs-U-Boot an der Suche teil. (sda/dpa)

Kampf gegen die Zeit

Video: srf

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