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CDU-Abgeordneter lobt öffentliche USB-Ladestationen – und alle so: Moll, super Idee... NOT

Der «überzeugte Stuttgarter!» und CDU-Abgeordnete Stefan Kaufmann will eine «Idee aus Paris» in seine Stadt bringen. Die Twitter-Gemeinde reagiert mit Kopfschütteln.



Der deutsche Politiker Stefan Kaufmann sitzt im Bundestag. Und ist Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Sein Arbeitsschwerpunkt dort: High-Tech-Strategie und Innovationspolitik des Bundes. 

Etwas besonders Innovatives hat Kaufmann jetzt in Paris entdeckt: öffentliche USB-Ports, an denen man sein Handy aufladen kann, «denn wie oft fällt unterwegs die Batterie aus», schreibt Kaufmann.

Nun ist aber hinlänglich bekannt, dass diese Stecker alles andere als sicher sind. Nicht nur können defekte Ladestationen dem Gerät schaden, über manipulierte USB-Anschlüsse könnten Handys auch mit Schadsoftware infiziert werden – sofern beim Anschliessen nicht nur Strom, sondern auch Daten durchgeleitet werden können.

Das weiss Kaufmanns Twitter-Gemeinde. Der Politiker muss einstecken: 

PS: Bei neueren Android-Smartphones lässt sich einstellen, ob beim Anschluss an einen USB-Port nur Strom oder auch Daten durchgeleitet werden. Sicherheitshalber besser eine Powerbank benutzen, wenn unterwegs der Strom ausgeht.

(dwi)

Holy Shit: 9 Missgeschicke, die uns allen schon passiert sind

Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • amazonas queen 22.10.2017 21:20
    Highlight Highlight Was mich nervt: da befasst sich ein Politiker mit einem Problem, welches Personen jüngeren Alters betrifft und was passiert? Anstatt konstruktiv darauf einzugehen, wird er einfach bloss gestellt. Wenn ich er wäre, mir wären die Anliegen der jungen Generation von jetzt an egal.
  • Willkommen 22.10.2017 20:36
    Highlight Highlight Eigentlich reicht ein Tragbarer Akku, aber den selber zu kaufen ist glaub zu teuer... #langweilig
  • Qwertz 22.10.2017 12:59
    Highlight Highlight Au ja, tolle Idee, ich hab ja immer ein passendes Kabel für mein Handy dabei, aber kein Netzteil/Powerbank. Und natürlich wird auch niemals jemand auf die Idee kommen, etwas schädliches hinter einem öffentlichen USB-Port zu verstecken. Sei es ein Raspberry Pi, der das halbe Handy abkopiert oder noch schlimmer: ein USB-Killer.

    Nein, einfache normale Steckdosen reichen. Man kann sie ja mit einer Sicherung versehen, die verhindert, dass mehr Strom gezogen wird, als ein Handy/Laptopladegerät benötigt. Aber die sind dann wenigstens kein Sicherheitsrisiko.
  • kupus@kombajn 21.10.2017 16:38
    Highlight Highlight Ja, dass Unterwegs der Akku plötzlich keine Power mehr hat, ist schon ein unsägliches Prolem. Dachte ich mir auch, als ich mir so'n mobiles Ladeteil besorgt hatte. War 'n Schnäppchen!

    Unterwegs habe ich das Ding mangels Bedarf zwar gar nie gebraucht, aber wenn der Akku fertig ist, ich mich aber gemütlich auf den Sofa in der steckdosenfreien Zone fläzen möchte, isser Gold wert.
  • Matrixx 21.10.2017 13:50
    Highlight Highlight An alle mit Sicherheitsbedenken wegen öffentlichen USB-Ladestationen:

    Ein USB-Anschluss hat grundsätzlich 4 Pole. 2 dienen zur Stromversorgung, 2 für Datenübertragung.
    USB-Anschlüsse für reine Stromversorgung sind üblicherweise 2-polig. Da kommen dann also von Seiten der Steckdose keine Daten durch.
    • Adrian Aulbach (1) 21.10.2017 19:18
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass man als Nutzer keine Kontrolle hat, ob die Ladestation nun nur 2 oder alle 4 Pole besitzt. Wenn man ein Kabel verwendet, das nur die zwei Pole für den Strom hat, ist man sicher, aber meistens hat man kein separates solches Kabel dabei.
      Dann kann man gleich eine normale Steckdose montieren und davon ausgehen, dass die Leute ein Ladegerät dabei haben. Dies trifft wohl wesentlich öfter zu.
  • Töfflifahrer 21.10.2017 09:53
    Highlight Highlight Nun er hat etwas gesehen und dachte es ist ne gute Idee, warum auch nicht. Ja es hat da grosse Risiken, aber kann man dies nicht ohne Shit Storm einfach Antworten und auf mögliche Gefahren hinweisen. Warum muss man alles ins Lächerliche ziehen?
    • Michèle H. 21.10.2017 12:14
      Highlight Highlight Vielleicht weil Herr Kaufmann, wie im Artikel beschrieben, im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sitzt mit Arbeitsschwerpunkt in High-Tech-Strategie und Innovationspolitik - und demzufolge etwas bewanderter über die technischen Gefahren einer solchen Idee sein sollte?
  • El Vals del Obrero 21.10.2017 09:29
    Highlight Highlight Etwas anderes habe ich mich schon gefragt:

    In einem grösserem Wohnblock werden heutzutage wahrscheinlich Dutzende 5V-Netzteile angeschlossen sein.

    Wäre es nicht effizienter, man würde in den Wohnungen standardmässig neben den üblichen Steckdosen auch USB-Lade-Steckdosen installieren? Natürlich können so niedrige Spannungen nicht weit transportiert werden, aber für innerhalb eines Hauses reicht es wohl. Dann müsste es einfach ein grosses Netzteil im Keller geben.
    • ghawdex 21.10.2017 10:58
      Highlight Highlight Idee scheint auf den ersten Blick gut, wie du aber selbst bemerkst scheitert sie an den Details. Zudem können heute diverse Geräte wie Smartephone oder Tablet mittels Schnellladefunktion (zB Qualcomms Quick Charge) erheblich schneller geladen werden. Was aber an einem normalen 5V USB Port nicht unterstützt wird.
      Wenn man aber einfach die normalen Steckernetzteile aus den Augen haben will, ist dies bereits heute sehr einfach möglich. Habe ich mir zB in meinem Nachttisch nachgerüstet.
      Benutzer Bild
    • welefant 21.10.2017 12:38
      Highlight Highlight Wie geht dies :)?
    • spass muss sein 21.10.2017 16:09
      Highlight Highlight Die Usb steckdosen werden einfach anstatt einer normalen steckdose montiert. Leider ist der trafo noch zu gross sodas es keine kleinkombis 1 normal + 1 usb gibt. frag mal beim stromer deines vertrauens nach kann jeder
  • El Vals del Obrero 21.10.2017 09:22
    Highlight Highlight Es gibt ja auch "USB"-Kabel, die nur zum Laden verwendet werden können, da die Adern für den Datentransport fehlen. Damit liessen sich solche Sicherheitsprobleme problemlos umgehen.
  • Nelson Muntz 21.10.2017 08:32
    Highlight Highlight Wurden diese Twitter-Maxe in der Schule früher gemobbt? Online-Grossmäuler sind einfach schäbig.
  • Weinglas 20.10.2017 22:10
    Highlight Highlight Also in Madrid kann man sein Handy an Extra Ladesteckdosen in den Metrozügen laden...
  • ManuL 20.10.2017 22:09
    Highlight Highlight Ich habe jetzt drei mal seinen Tweet gelesen, aber verstehe immer noch nicht wo er jetzt genau sagt er will solche Stecker in Stuttgart. Kann mir mal jemand helfen?
  • welefant 20.10.2017 22:07
    Highlight Highlight Aber die idee ansich ist ja gut... kann nicht jeder it guru sein.....
    • seventhinkingsteps 21.10.2017 00:01
      Highlight Highlight Naja, "Technikfolgenabschätzung" sollte schon das Verständnis beinhalten
  • Gringoooo 20.10.2017 21:25
    Highlight Highlight Jetzt blitzlets gleich von iphone Usern aber bei Android kann ich einstellen ob ich Datenübertragungsmodus aktiviere oder nur Strom ziehen möchte.

    Früher oder später käme aber sicher einer auf die Idee einen USB-Killer rein zu tun.
    • fcsg 20.10.2017 22:52
      Highlight Highlight Gibt keinen Grund zu blitzen, funktioniert auch mit iphones. Falls ein unbekanntes Gerät auf das Iphone zugreifen will, muss man bestätigen, dass man dem Gerät vertraut, andernfalls wird die Datenübertragung blockiert.
    • marsupi 20.10.2017 22:59
      Highlight Highlight Keine Angst. Denn das iPhone fragt sei Urdenken an, ob Daten ausgetauscht werden mittels „diesem Gerät vertrauen“. An Haltestellen finde ich die Idee nun wirklich auch nicht so doof.
    • Mia_san_mia 21.10.2017 12:18
      Highlight Highlight Die iPhone user haben nichts zu blitzen. Höchstens sich selber, weil sie so etwas kaufen.

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