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Journalistin Elisabeth Raether sprach bei «Markus Lanz» über die Fleischindustrie. screenshot: zdf

Journalistin spricht über das Schlachten von Tieren – Lanz muss leer schlucken

Janna Eiserbeck / watson.de



Der Corona-Ausbruch bei Tönnies hat für viel Aufsehen gesorgt. Nicht nur, dass es trotz Corona-Auflagen überhaupt dazu kommen konnte, sondern vor allem auch die Arbeitsbedingungen in dem Schlachtbetrieb rückten plötzlich in den Fokus. Und nicht nur das: Auch das Thema Schlachten und der Umgang mit den Tieren ist so präsent wie lange nicht mehr. Die «Zeit»-Journalistin Elisabeth Raether hat sich intensiv mit dem Töten von Tieren und der Fleischindustrie auseinandergesetzt. Bei «Markus Lanz» berichtete sie von ihren Erlebnissen und Erkenntnissen.

Für ihre Recherchen für den Artikel «Tiere töten» hat sie unter anderem mit einem Metzger aus einem Supermarkt, einem Schlachter aus einem grossen Schlachtbetrieb sowie mit einem Tierarzt gesprochen und schnell wurde klar: Es gibt grosse Unterschiede. So dauert eine reguläre Metzgerausbildung nach wie vor drei Jahre – eine im Schlachtbetrieb wie bei Tönnies nur zwei Tage. Und überhaupt würden sich immer weniger junge Menschen für eine solche Ausbildung entscheiden, «weil es extrem unangenehm ist».

Raether: «Dem Tier muss Gewalt angetan werden»

In ihrem Artikel schreibt die Journalistin, dass Schlachtungen heute fast heimlich stattfänden. Man rede kaum darüber, auch die Schlachter selbst nicht. «Ganz so, als trügen sie Schuld», heisst es. Warum das so sei, wollte Lanz wissen. Raether erklärte:

«Egal, ob es ein sanfter Tod ist, eine Weideschlachtung, eine Massenbetriebsschlachtung bei Tönnies – dem Tier muss Gewalt angetan werden, das ist eine Tatsache.»

In Deutschland würden die Tiere zwar vorher betäubt, sodass sie möglichst keine Schmerzen haben, was aber nicht immer funktioniere. «Aber in jedem Fall muss ihnen Gewalt angetan werden und ich denke, dass dieser Gewaltakt sehr schwer mit Genuss in Verbindung gebracht werden kann. Das ist einfach ein Widerspruch, deshalb will man das nicht wahrhaben und nicht dran denken.»

Dass Tiere keine Schmerzen haben, «ist also Quatsch»

Und dann schildert sie das, was meist nur im Verborgenen geschieht: das gewöhnliche Schlachtprocedere in grossen Schlachtbetrieben in Deutschland und der Weg dorthin. Wichtig sei schon auf dem Weg zur Schlachtung, darauf zu achten, dass die Tiere – insbesondere die Schweine – nicht in Panik geraten, denn sie seien besonders sensibel. Dann werden sie betäubt, in Deutschland, laut Raether, meist mit CO2, das in einen geschlossenen Raum, in dem sich die Tiere aufhalten, eingeleitet wird. Sie schilderte:

«Es geht relativ schnell, aber es sind doch einige Sekunden, ich glaube, es sind so 20 bis 30 Sekunden, in denen die Tiere Schmerzen haben und glauben zu ersticken. Und dann sind sie bewusstlos.»

Die Legende, dass alles sanft sei und nicht viel passiere, «ist also Quatsch», warf Lanz daraufhin ein. Das konnte sie nur bejahen, denn es gebe immer den Moment, «wo das Tier um sein Leben kämpft», wie Raether erklärte.

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Markus Lanz: Legende vom sanften Tod «ist also Quatsch».

Anschliessend müsse das betäubte Tier mit einem Hals- oder Bauchschnitt getötet werden. Wichtig sei dabei vor allem: Das Blut muss herausschwappen. «Es muss ganz schnell gehen und das ist das sogenannte Entbluten. Und der eigentliche Tod ist dann Erstickung, das ist die eigentliche Todesursache», so Raether weiter. Nach dem Ausbluten kommen sie in ein Wasserbad, wo die Borsten entfernt werden. Anschliessend geht es dann auf die sogenannte «reine Seite», wo es dann nicht mehr die Schlachter sind, die sich um das reine Fleisch kümmern. Da beginnt dann der Kampf gegen die Bakterien, wo alle Weiss tragen, wie die Journalistin weiter erläuterte.

Nach zweitägigen Workshops geht's ans Schlachtermesser

Das Perfide: Während Metzger drei Jahre lang genau das lernen, werden die angehenden Schlachter bei Betrieben wie Tönnies nur, wie sie es beschreibt, in zweitägigen Theorie- und Praxis-«Workshops» auf ihre Aufgabe vorbereitet. Dabei lernen die Arbeiter vor allem, wie man die Schnitte setzt.

In ihrem «Zeit»-Artikel schreibt Elisabeth Raether, dass Fleischessen eine Normalität sei, aber der Moment, wo das Tier zu Fleisch wird, sei alles andere als normal. In der Sendung erklärte sie dazu, dass sie glaube, dass man nicht immer versteht, was passiert ist, wenn man Fleisch isst, sonst würde man nicht so viel Fleisch essen. Daraufhin meldete sich Filmemacher Gero von Boehm zu Wort, der ebenfalls bei Lanz zu Gast war, und hakte nach: «Essen Sie denn Fleisch?» Die fast überraschende Antwort: «Ja, ich esse Fleisch.»

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Markus Lanz: Legende vom sanften Tod «ist also Quatsch». screenshot: zdf

Lanz muss schlucken: «Das sind Bilder, mit denen wir schwer zurechtkommen»

Schon in ihrem Artikel habe sie versucht, genau das zu beschreiben, erklärte sie daraufhin. «Das ist paradox», sagte sie. Aber die meisten Menschen seien Tieren wie Hund oder Katze zugewandt und gleichzeitig könne man es geniessen, Fleisch zu essen. «Es ist ja kein individuelles Verschulden, sondern eine Tatsache», sagte sie. Aber dann gebe es immer wieder das Bewusstwerden, was man da eigentlich mache, fuhr sie fort. Ihr Gefühl sei, dass heute einfach viele nicht wissen wollen, was mit den Tieren passiert. Das sei in vielen Kulturen ganz anders, da werde das Tier ganz anders geehrt, auch wenn es dann auf dem Teller landet.

Lanz musste schlucken und kam in diesem Zusammenhang auch auf den Vorgang des Schächtens zu sprechen: «Ich habe sowas oft gesehen», begann er – und brauchte dann einen Moment, um die passenden Worte zu finden. «Das sind Bilder, mit denen wir schwer zurechtkommen», schloss er seinen Satz.

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Selbst Markus Lanz rang bei dem Thema fast um Worte. screenshot: zdf

Nach dem kleinen persönlichen Exkurs kam Lanz noch einmal auf den Ablauf im Schlachtbetrieb zu sprechen: «Ein Tier zu öffnen, das eben noch geatmet und gelebt hat und plötzlich nur noch eine dampfende Masse ist, das macht doch etwas mit den Menschen», vermutete er. Raether berichtete, dass sie sei bei ihren Recherchen nicht zu sehr in die Breite, sondern eher in die Tiefe gegangen sei und deshalb nur sagen könne, dass «nicht alle schwer traumatisierte, gebrochene Menschen sind». Gedanken würden diese sich allerdings schon machen und versuchen, im Einklang mit dem zu leben, was ihnen wertvoll sei. «Alle Menschen haben ein Gewissen und auch das Bedürfnis, danach zu leben», sagte sie. So habe sie beispielsweise mit einem Metzger gesprochen, der zwar Schweine töte, aber keine Kaninchen.

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Elisabeth Raether bei «Markus Lanz». screenshot: zdf

Sadisten im Schlachtberuf sind ein Problem

Es gibt aber noch ein anderes Problem im Schlachtberuf: Sadisten. Bei ihren Recherchen sei ihr von grausigen Fällen berichtet worden, erzählte Raether. Das permanente Töten von Tieren führe bei manchen dazu, «dass sie die Hemmungen verlieren und die halt übertreiben, dem Tier absichtlich Schmerzen zufügen». So würde beispielsweise der Bolzenschuss für die Betäubung falsch gesetzt, damit das Tier doch noch Schmerzen verspürt, schilderte sie.

Überhaupt sei Fehlbetäubung ein grosses Problem. Auch bei der Schlachtung von Hühnern, die teils sehr automatisiert abläuft – samt Halsschnittautomat.

Und dann gab es noch einen Moment, der Filmemacher Gero von Boehm erneut aufhorchen liess und ihn absolut sprachlos machte. Zwei Millionen Tiere müssen in Deutschland täglich sterben – Wildtiere und Fische nicht mit eingerechnet. Gero von Boehm hakte fassungslos nach: «Wir reden ja jetzt von Massentierhaltung und die zwei Millionen schockieren mich gerade sehr. Passiert das auf einem Bauernhof anders?» Aber die Journalistin raubte ihm jegliche Illusion: Denn auf Bauernhöfen wird nicht selbst geschlachtet, auch der Bauer muss sich für einen Schlachtbetrieb entscheiden. Es gibt grosse, mittlere und kleine Schlachtbetriebe in Deutschland, berichtete Raether. Allerdings sei auch bei einem kleinen Betrieb nicht garantiert, dass tiergerecht geschlachtet wird, «falls es sowas denn gibt».

(jei)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Masche 11.07.2020 13:24
    Highlight Highlight Dass die Journalistin Elisabeth Raether dennoch Fleisch isst, unterscheidet sie wohltuend von gewissen militanten VeganerInnen. Dass leben und sterben, wie auch fressen und gefressen werden, zum Natürlichsten der Welt gehört, geht in unserer wohlstandsverwöhnten Welt oft vergessen. Ohne Insekten als Nahrungsmittel gäbe es keine Vögel. Raubtiere sorgen für die Gesunderhaltung der Population ihrer Nahrungstiere. Katzen und Hunde sind deshalb moralisch/ethisch auch nicht verwerflich, wenn sie Fleisch fressen. Wichtig ist für mich jedoch, dass nur so viel getötet wird, wie auch gegessen wird.
  • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Beim nächsten mal "Mäc", sich auf dem Grossbildschirm, mit Ton aufgedreht, anschauen, wo der Burger, also 'also das Pattie' vorher gerade noch gechillt haben...

    Ja, das absolutes daily 'business'. Ganz normal, natürlich und überhaupt nichts verfwerfliches, laut nicht wenigen Leuten.
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  • Wenzel der Faule 11.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Wenn sich jeder bewusst ernähren würde, also immer darüber nachdenkt was jetzt auf seinem Teller liegt, dann würde der Konsum bestimmt stark sinken. Man sollte auch darüber nachdenken wie und woher die Milch und die Eier kommen...

    Die Kuh gibt Milch weil sie ein Baby bekommen hat, dass wir dann essen und die Muttermilch dazu selbst trinken.

    Also ich finde das krank...
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 13:48
      Highlight Highlight Nicht umsonst musste man sich die Laktose-Toleranz erst langwierig antrainieren und viele sind trotzdem intolerant.

      Immerhin fressen 'wir' auch das - ja, die Leibherren, Ausbeuter, Landwirte nennen es beim Namen - "Abfallprodukt"

      Also die Kinder/Kälbchen die in den traurigen weissen Miniboxen auch überall in der Schweiz aus dem Käfig lugen.
      Ich würde die isolierten, einsamen Babys so gerne streicheln (die säugen dann an der Hand... so fckd up) kanns heute nicht mehr, ohne am Ende zu sein. Immer Umwege gehen.

      "Plätzli", dafür lohnt sich das: ?





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  • DerRaucher 11.07.2020 03:37
    Highlight Highlight Seit ich mich mit der Materie befasst habe ist mein Fleischkonsum sehr gesunken. Nicht nur die Tatsache mit dem Tierwohl ist entscheidend für mich, sondern auch was rotes Fleisch im Körper auslöst. Ich glaube die wenigsten wissen das Schwein oder Rind im Körper stille Entzündungen auslösen. Ich könnte nie vegan leben, aber ich kann den Konsum runterfahren und zum Wohle des Tieres nur noch Qualitätsfleisch kaufen.
    • Wild Turkey 101 11.07.2020 09:38
      Highlight Highlight "Ich glaube die wenigsten wissen das Schwein oder Rind im Körper stille Entzündungen auslösen. "

      Quellen von SERIÖSEN Studien?
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 10:58
      Highlight Highlight "Ich könnte nie vegan leben"

      Mhhh, doch? De facto problemlos.

      Das "Qualitätsfleisch" sind exakt die selben die selben Leichenteile eines - bis zur Ermordung - fühlendes Individuum.
      Und "Qualität" bedeutet dann anstatt 0.7qm Verliess einfach 0.9qm... pro grosses Mastschwein.
      Oder ein 2, 3 Heugabeln Stroh, welches innert Kürze mit Urin und Kot getränkt ist.

      Vorallem, es gibt keine "Qualitäts"-Schlachthallen. (die 0.00...1% Wiesen-Schlachtung ausgenomen)

      Obwohl, "Metzger des Vertrauens von Nebenan, sogar Bio!!!"?

      Das geht dann z.B. so:



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  • Oberon 11.07.2020 02:31
    Highlight Highlight Um dieses Thema sachlich anzugehen muss man unbedingt die ganze Produktionskette anschauen.

    Die Tierhaltung und der Futtermittelanbau beträgt aktuell mit ca. 26% der Landfläche (Weltweit) einen zu hohen Anteil.
    Zusätzlich wächst die herkömmliche Fleischproduktion jedes Jahr extrem an.

    Wie in diesem Beitrag ja thematisiert wird ist auch der Tierschutz in der industrialisierte Produktion fast nicht vereinbar.

    Es bleibt also demnach nur auf kultiviertes Fleisch umzustellen. Die Marktreife in diesem Segment wird wohl noch dauern.
    Vielleicht gelingt es uns auf pflanzliche Ernährung umzustellen.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Um es sachlich "anzuschauen" sprich man erstens bei der Geburt von Lebewesen, höchst empfindsamen, emotionalen, intelligenten noch dazu, und ihrer Ausbeutung und Ermordung nicht von "Produktion".

      Kein Mensch oder (und! ;-)) Arzt spricht von "Kinder produzieren". Kein Paper.

      Denn zur Sachlichkeit gehört hierzu, dass Lebewesen keine leblosen Gegenstände oder Dinge sind, die man halt "produziert".

      Und um Hinzuschauen, muss man genau das. Hinschauen!

      Wer war alles schon in den üblichen himmeltraurigen Mast-Betrieben in der Schweiz? Hat das mehr als nur 1min ehrlich betrachtet/reflektiert?
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 11:15
      Highlight Highlight Wollte eig. in einen Kommi packen, nur soviel noch:

      Wer hat schon den Tieren (Millionen jährlich. In der CH9 in die Augen geschaut, wie sie panisch, verstört, traurig und ja, richtgehend flehend, in den Tiertransportern zusammengepfercht vor dem Schlacht-Komplex auf ihre industrielle Ermordung warten?

      Wer hat die Schwimmbäder (30k - 40'000 Schweine, pro Höllen-Hof, pro Tag: Tönnies) von Blut, pro Tag, aus Hälsen spritzen, quellen, blubbern sehen? Bis 10%+ bei Bewusstsein !!!

      Wer guckt hin, wenn die Individuen vorher, todespanisch im Todeskampf, im Lift ins Gasloch geschickt werden?
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 11:23
      Highlight Highlight Und als reinste, simpelste, purste Logik zum Schluss:

      Ein Lebewesen und Individuum zu schützen - Tier-Schutz! - ist das wortwörtliche 100%ige . GEGENTEIL des sinnlose Ermorden und Versklaven des Lebewesens und Individuums.

      Wenn man als Personenschützer aka Bodyguard, der VIP eine Kugel zwischen die Augen jagt, dann schützt man nicht...

      Wenn man seine Kinder beschützen will, dann wirft man sie ja auch nicht aus dem Fenster...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Kalle Blomquist 10.07.2020 22:50
    Highlight Highlight Habe vorher in der deutschen Welle gelesen dass ein Zulieferer von Tönnies 20€ pro Schwein erhält. Mir wurde es schlecht dabei wie der Mensch mit Leben umgeht. Ein jeder der noch solches Fleisch isst soll sich schämen!
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 11:55
      Highlight Highlight Ein Schwein/Individuum + Mastfutter, Antibiotika, Schwanz und Hoden abschneiden (betäubungslos, $ gespart, yeeey!), Zähne reissen/schleiffen, Impfungen, Schmerzmittel, Hormone, Kadaverentsorgung, Tierarzt etc. pp. usw. etwa soviel wie 1 Kinoticket wert ist.

      An Perversion, Degeneration und tiefstem bestialischen Abgrund ist das nicht mehr zu überbieten.

      Die fast 14'000'000 Schweine, welche pro Jahr in DE schon vor dem 'Endtransport' in der Qualgefangenschaft verrecken, meist elendiglichst...

      ... die sind gezielt bereits einkalkuliert.

      Es rechnet sich.

    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:01
      Highlight Highlight Und als... ich finde keine einzigen Worte dafür...

      sagt einer dieser Qualmäster, unter ihm die bemitleidenswerten Kreaturen, in einer soweit rein ökonomischen/kommerziellen Doku genau dazu:

      "Ja... Haha. Das macht man als Hobby, als Leidenschaft. Nicht wegen dem Geld. . . . . "

      . . . . .
  • Tanja Gioia 10.07.2020 21:48
    Highlight Highlight Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren-nur von toten.
    (Tiere haben den selben Überlebensinstinkt wie wir Menschen: springen aus Angst von Schlachthoftransporten, schreien um ihr Leben, drängen sich zitternd aneinander)
    Unser Appetit kann das Leid nicht gutmachen oder rechtfertigen.
    • Georgia Byrd 11.07.2020 08:18
      Highlight Highlight @Gioia Nicht vergessen, auch Tiere jagen und essen Tiere. Der Unterschied: Sie bewerten das nicht. Tiere werten nicht in Opfer+Täter / Recht+Unrecht. In der Behandlungsart kann Mensch vieles gut machen. Siehe div. Naturvölker. Schlachten ist ein Akt der mit einem Ritual verbunden ist. Man geht mit dem Tier in Kontakt, beruhigt es, vor allem aber bedankt man sich beim Tier. Das ist eine ganz andere Herangehensweise. Das Tier wird nicht als Ware gehandelt + behandelt. Man achtet + wertschätzt es. Das macht glücklich. Fleisch essen an sich ist nicht das Problem, sondern unsere Behandlungsart.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:14
      Highlight Highlight 5 Minuten - durchaus auch stark antrainierter/konditionierter und vorallem durch endlos andere ersetzbare - Gaumenkitzel.

      Für ein "Leben" eines Individuums.

      Für eine Gefangenschaft in Leid, Qual, Pein, Schmerz und Depression, von Tag 1 bis Tag Ermordung.

      Versklavung/Gefangenschaft und Ermordung als "glücklich" anzupreisen, passt zu einer der allergrössten Dissonanzen und höhnischen Gräueltaten in der gesamten Geschichte.

      Die glücklichen lachenden Tiere als Logo - Schlachtkomplex Tönnies.

      Habe von 'Durchschnittsleuten' dazu z.B. gelesen:

      "das selbe wie "Arbeit macht Frei" überm KZ".

    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 14:00
      Highlight Highlight @Georgia

      Echt jetzt, das vergleichst du ernsthaft?

      Tiere haben (soweit wir wissen!) kein Moralkonzept? Really?
      Tolles Argument, dann vergewaltigen wir doch einfach auch einfach unsere Artgenossen?

      Trieb+Natur mit uns gleichsetzen?

      Andere Tiere jagen übrigens aus Zwang fürs Überleben. können und sollen nicht anders.
      In der Freiheit. Freie, Tiere, die das 'beste' also das ganz normale, richtige Leben in Natur hatten.
      Und das Tier hat die Chance zu entkommen.
      Und, und und...

      Wir sind von "Naturvölkern" Galaxien und noch weiter entfernt.
      Wir reden, wenn 8 Mia zeremoniell-dankend töten.
  • Yeah, right. 10.07.2020 21:23
    Highlight Highlight Der Mensch muss kein Fleisch essen um zu überleben. Somit ist der Tod der Tiere unnötig. Einem Tier unnötigerweise Leid zuzufügen und zu töten ist Tierquälerei. Ergo sind Fleischesser per Definition Tierquäler. Gleiches gilt für die Milch- & Eier Industrie.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:21
      Highlight Highlight Right.

      Drehts und wendets mit aller Gehirnakrobatik so lange und oft wie ihr wollt - und glaubt uns -, vom legendären Pythagoras, über den eimaligen Leonardo Da Vinci, bis dem wortwörtlichen Einstein himself, bis heute immer mehr und mehr, haben das viele, viele Trockennasenaffen, Gattung Homo, also faktisch Tiere, schon getan.

      Tiere? Tiere... Tiere wie wir?

  • Paternoster 10.07.2020 20:28
    Highlight Highlight Gopf, es geht bei diesen Diskussionen immer sofort weg von der Haltung der Tiere bis zum Sterben. Diese ist widerlich. Säue ohne Tageslicht, Bewegung, verätzte Lungen wegen Ammoniakdampf von Kot. Schrecklich!
    Reden über Leben und Tod ist irrelevant. Das werden wir nie moralisch hinkriegen, vor allem nicht bei uns im Westen und Menge an Menschen. Wenn ein Mensch in der Schweiz pro Jahr ein Säuli zur Verfügung hätte, dann müssten so ca. 20`000 Säuli pro Tag geschlachtet werden. Die Haltung der Tiere, das hat mit Würde zu tun. Ich bin deswegen Vegetarier, weil das meist fehlt. http://EN
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Ja.

      Wenn die Indoktrination so tief verankert und eingespielt ist, dann fällt es leicht, die 99.9% der riesigen Thematik gekonnt zu verdrängen.

      Als ob man bei der Beerdigung eines Mordopfers nur über den Mord und die Tat spricht. Das Lebewesen dahinter, nie existierte.

      Der mentale Trick ist maximal simpel- habe es auch an meiner frührigen Dissonanz und Ignoranz schonungslos reflektiert - wir sagen und sehen "Fleisch", als ob es einfach ein Nahrungsmittel wie Kartoffeln oder Zwiebeln oder Dörrpflaumen oder Zucker ... ist.
      Abgepackt in Plastik im Kühlregal.

      Einfach eine Materie/Sache.
  • IchSageNichts 10.07.2020 19:16
    Highlight Highlight Also mit 1 Fr pro Kg mehr könnte man whrsch viel erreichen. Argon statt CO2 für die Betäubung oder Videoanalyse oder halt Vitalitätstracker oder dergleichen. Ich denke mit Technologie könnte man viele Probleme beim Schlachten lösen.
    Bleibt aber immer noch das Problem der Haltung... Seuchen, Medikamenteneinsatz, Überdüngung, Futterimport etc. Da wirds schwierig mit Technologie und wir müssen verzichten.
    Also isst weniger Fleisch und wenn dann auch Wurst und billige Stücke.
  • Waldorf 10.07.2020 18:57
    Highlight Highlight Ist ja mega Human! Ich finde wir sollten das auch mit unseren Hunden und Katzen machen! Ist ja nicht weiter schlimm. Tsch-tsch!
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Das ist ganz was anderes!!!

      Schweinchen und Ziegen und Lämmchen und Hühner sind denks Nutztiere!
      Also ist es überhaupt kein Widerspruch sie zu versklaven, ausbeuten und aufzuschlitzen!

      Hunde sind aber doch keine Nutztiere, gehts eigentlich noch?!?
      Das ist gaaaanz was anderes! Meine treuste Wegbegleiterin und Hündin schaut mich gerade so an, nein also wirklich, ich bin total fassungslos!

      Abermillionen Menschen in Südkorea, ja weltweit Appenzell... bis China:

      "Wir tun überhaupt nichts falsches: Dafür da sind Nutztiere!"





      Benutzer Bild
  • El Vals del Obrero 10.07.2020 18:45
    Highlight Highlight Bei einer Weideschlachtung wie z.B. hier
    Play Icon
    muss das Tier wohl keine 20-30 Sekunden leiden. Von dem her gibt es schon auch Unterschiede. Aber normale Schlachthöfe oder gar solche riesigen Schlachtfabriken haben natürlich nullkommanichts damit zu tun.

    Von dem her kann die Position "nur Veganismus ist gut, alles andere ist prinzipiell gleich schlecht, egal wie" auch kontraproduktiv sein. Wer nicht auf Fleisch verzichten will kann sich so sagen "Wenn das so ist, dann kann ich ja ruhig auch das billigste Fleisch kaufen".
    • Wild Turkey 101 11.07.2020 09:42
      Highlight Highlight Rinder gehören mit gezieltem Bolzenschuss und dem Schnitt durch die Halsschlagader getötet und nicht mit der Flinte.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:51
      Highlight Highlight In den Kopf schiessen und Halsschlagader aufschlitzen = Tiergerecht?

      Stringent ableitend:

      Menschengerecht = In den Kopf schiessen und Halsschlagader aufschlitzen, bei der Tierart Homo sapiens?

      Und noch eine Frage; warum wird bei diesen PR-Videos für Ermordungen eigentlich so rasant und und viel geschnitten?

      Weder der Todesschuss, noch das Winden am Boden und schon gar nicht das Verbluten werden gezeigt?

      Ist doch alles so toll, schön und gewissenhaft wie es nur sein kann? Richtigkeit pur?

      Komisch, denn z.B. die Videos passionierter Bio-Getreideanbauenden zelebrieren lange jedes Bild.
  • [CH-Bürger] 10.07.2020 18:39
    Highlight Highlight Geld regiert nun mal die Welt...

    ... und solange die Leute einfach immer nur das billigste Fleisch kaufen, wird nie etwas ändern - denn dieser Preiskampf ist letztendlich dafür verantwortlich, dass
    - die Tiere in Riesenmassen gehalten werden müssen
    - die Schlächter nur oberflächlich ausgebildet werden
    - die Standards wegen Zeitdrucks nicht immer eingehalten werden können

    ich empfehle JEDEM eine Führung durch ein Schlachthaus!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.07.2020 20:36
      Highlight Highlight
      Ich habe als Kind neben dem Schlachthaus unseres Metzgers gewohnt und immer interessiert zugeschaut.

  • durchdiewand 10.07.2020 18:20
    Highlight Highlight An der Schlachtung an sich ist wohl wenig wirklich aufsehenerregend.
    Das krasse bei dem System ist die Automatisierung des schlachtvorgangs. Das der Faktor mensch dabei abstumpft oder sich daran aufgeilen kann ist klar und macht es umso bedenklicher.

    Dazu die Menge an Tieren die vernichtet wird um den Fleischpreis in Deutschland tief zu halten...

    Umweltbewusst und Tierlieb ist was anderes.

    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 12:57
      Highlight Highlight Du findest "Stechkaruselle" und Lifte in die Tiefen der Gasgruben, mitsamt grässlichstem Todeskampf (in anderen Gaskammern, konnte man z.B. die tiefen Einbuchtungen der Nägel in de Wand sehen...) "wenig aufsehenerregend"?

      Tiere die in unfassbaren Qualen, wörtlich wie am Spiess - denn sie sind am Hacken aufgespiesst und -gehängt - schreien, ja schreien, während ihnen das Blut aus der Kehle spritzt, sind maximal aufsehenerregend, findet mein anscheinend lächerlich sensibles Ich...

      Mind. ca. 10% aufwärts aller Tiere sind in verschiedenen Stufen bei Bewusstsein, während man sie aufschlitzt.
  • Hardy18 10.07.2020 18:03
    Highlight Highlight Jemand der Fleisch gern hat, interessiert es wenig, wie es in seinem Einkaufswagen kommt, weil der Vorteil für den Verzehrer gross ist.

    Es geht schnell, sättigt, schmeckt und es ist billig.

    Kaum einer hat noch die Zeit (leider), sich Stunden in die Küche zu stellen und ein leckeres Gedicht zu zaubern oder gibt das mehrfache an Geld aus, um ein Fleischloses gleichwertiges Endprodukt zu kochen.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Verständlich, heute in der durchtechnisierten Hochmoderne hat man halt nicht mehr soviel Zeit, wie früher, als noch das halbe bis ganze Leben von Hand gemacht wurde, von Waschen, bis Schuhe flicken, bis Felder bestellen.

      Und als man dann irgendwann mal ein simpelstes Velo hatte, war es Luxus und Zeitersparnis pur, ein Wunder.

      "Alexa, mach...", man muss nicht mal mehr selbst tippen. Da bleibt wenig Zeit.

      Und ob mans glaubt oder nicht, viele VeganerInnen sind jetzt gar nicht die KochhirschInnen, welche fast in der Küche leben. 2020, gibt da einiges an Möglichkeiten durchs Band... ;-)

  • Carl Gustav 10.07.2020 16:40
    Highlight Highlight Ich verstehe auf der einen Seite, dass Bilder von Nutztieren schockieren.
    Von der Haltung, über den Transport, bis zur Schlachtung.
    Aber ich kann dem Veganerargument nicht folgen, dass es moralisch verwerflich ist Tiere zu essen.
    Die Menschheit zerstört die Natur auf allen Ebenen.
    Tiere verenden durch Bebauung, Abwasser oder Verkehr mindestens so brutal, wie in den Schlachthöfen.
    Das wird grosszügig ausgeblendet, da der Mensch grundsätzlich Tod und Verderben bedeutet für die Tiere.
    Fleischesser oder Vegi spielt keine Rolle
    • Wenzel der Faule 11.07.2020 07:51
      Highlight Highlight Ja, kannst du dir auch selber einreden.
      Es werden wohl nicht annähernd so viele Tiere durch den Verkehr ond durch die Bebauung getötet, wie wir tagtäglich BEWUSST schlachten.

      Wir haben mittlerweile genügend Alternativen um das Fleisch zu ersetzen.
      Lieder kann ich mich noch nicht ins Büro beamen oder fünf Tage Home-Office machen, deshalb ist der Verkehr noch nicht ganz wegzudenken.

      Also mach dir selbst nichts vor, mit diesen billigen Ausreden. Fleischesser oder Vegi spielt sehr wohl eine Rolle.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 13:16
      Highlight Highlight Wer je erwähnt, dass "Tiere essen" immer falsch ist?

      Hat einE, einzigE VeganerIn je erwähnt, dass wir um zu Überleben nicht jagen durften?

      Dass wir, wenn wir am Verhungern sind, ja keine Tiere (fr)essen dürften?

      Die Zerstörung der Natur auf allen Ebenen, ist zu beachtlichen Teilen eben übrigens genau auf die Ausnutztier-Industrie zurückzuführen! Urwald bis hier die landesweit ökologisch toten grünen Wüsten. Usw.

      Bilder von ausNutz...Tieren schockieren?






      Benutzer Bild
  • Cocalero 10.07.2020 16:28
    Highlight Highlight En guete denn!
    Kadaver essen
  • Toni.Stark 10.07.2020 15:24
    Highlight Highlight Ja, Menschen essen Fleisch. Ja, dabei muss ein Tier sterben. Ja, es fliesst Blut. Aber diese Tatsache ist historisch, kulturell und demokratisch Bestens legitimiert. Es gibt Kräfte die uns ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Wir brauchen Nahrung um uns zu entwickeln und gesund zu leben. Und ja ich bin für hohe Standards bei der Tierhaltung. Aber bitte hört auf mit diesen Moralisieren! Lasst euch euer Entrecôte nicht verderben und geniesst es, wenn es zwischen den Zähnen fletscht!
    • Super8 10.07.2020 15:57
      Highlight Highlight Sklaverei war auch einmal historisch, kulturell und demokratisch Bestens legitimiert.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2020 20:02
      Highlight Highlight Wenn wir den kulturellen Firnis abkratzen, sind wir Tiere. Unser Fortschritt? Statt Sklaven haben wir Lohnsklaven aus Rumänien. Wer kauft solches Fleisch? Menschen auf Hartz-4 für eine besondere Gelegenheit, Geizkrägen und welche, denen es schlicht egal ist. Erinnert euch an die Klopapierkäufer im März - so sind viele Menschen: gierig, aggressiv und weitgehend dämlich - besonders in der Masse.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.07.2020 20:37
      Highlight Highlight Seit wann haben wir in der Schweiz Hartz IV ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 10.07.2020 15:12
    Highlight Highlight Was mich schockiert ist die Menge, die in Deutschland geschlachtet wird und welchen Preis in Deutschland dafür verlangt wird.

    Fleisch ist für viele ein Konsumgut, das gefälligst zu jedem Tageszeitpunkt auf dem Tisch zu sein hat. Dabei würde es der Welt und dem Mensch nur gut tun, wenn er Fleisch wertvoller einschätzen und seinen Fleischkonsum beschränken würde.
    Aber hei, wer bin ich schon anderen Menschen Ratschläge zu geben.
    • Arthur Philip Dent 10.07.2020 18:42
      Highlight Highlight Ist es in der Schweiz denn so viel besser? ;)
    • Weisser Mann 10.07.2020 18:53
      Highlight Highlight Fleisch ist zumindest teurer.
    • Weisser Mann 10.07.2020 18:56
      Highlight Highlight Aber natürlich hat man auch in der Schweiz genügend baustellen. Und in Realisation zum Leben auch zu günstig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 10.07.2020 15:11
    Highlight Highlight Ich kann jedem Fleischesser nur empfehlen, einmal selber ein Tier zu töten, auszunehmen und dann zu essen. Unter fachkundiger Anleitung natürlich, nicht dass das Geschöpf unnötig viel leiden muss.

    Das geht nicht einfach an dir vorbei. Dein Fleischkonsum wird bewusster. Jedenfalls wenn du ein empathie-fähiger Mensch bist.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2020 20:12
      Highlight Highlight Absolut. Wir sind so weit jetzt, dass wir nur noch das Fleisch essen, was wir erlegen durften - Höflichkeit bei Einladungen sind die Ausnahme. Wenn jemand für mich in der Küche rumwerkelt, mecker ich nicht rum. Wir versuchen für uns, das gesamte Tier zu verwerten. Interessant finde ich die unterschiedliche Wahrnehmung: Wann wird aus einem Lebewesen ein Lebensmittel? Jeder scheint einen anderen Zeitpunkt zu haben ...
    • Töfflifahrer 10.07.2020 20:17
      Highlight Highlight Das will die Mehrheit leider gar nicht wissen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.07.2020 20:40
      Highlight Highlight Ja der Konsum wird bewusster kann ich dir sagen, jedoch hat er bei mir deswegen nicht aufgehört.
  • MrBlack 10.07.2020 14:59
    Highlight Highlight Ich kann es zwar nicht verstehen, dass es okay sein soll, wenn man das die respektvoll tötet (geht das überhaupt?). Aber wenn allen hier in der Kommentarspalte eine artgerechte Haltung so wichtig ist, dann würde in unseren Supermärkten nicht so viel Fleisch & andere tierische Produkte verkauft.

    Das Argument, dass der Mensch schon immer Fleisch gegessen hat & dass Raubtiere das auch tun, kann ich auch nicht verstehen. Denn; Der Mensch hat sich zivilisiert und kann sich, im Gegensatz zu einem Raubtier, dagegen entscheiden, ein Tier zu töten.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2020 20:41
      Highlight Highlight Zivilisiert? Wo denn? Statt Sklaven nehmen wir halt Lohnsklaven aus Rumänien. Hast du die Klopapierkäufer im März schon verdrängt? Wir sind aggressiv, gierig und nennen es Zivilisation, wenn ein Ärmerer für uns die Arbeit macht.
    • locogoa 11.07.2020 08:09
      Highlight Highlight Wir sind nich die dominante Spezies auf unserem Planeten geworden weil wir nett sind....
  • Carlo Meyer 10.07.2020 14:07
    Highlight Highlight Auf der einen Seite werden Tiere verhätschelt, als besten Freund oder Familienmitglied bezeichnet etc. auf der anderen Seite wie eine Sache behandelt.
    Wildtiere zum Schutz von Nutztieren abgeschossen (Jagdgesetz). usw.
    Warum soll eine Mücke weniger Lebensberechtigung haben als ein Schosshündchen. Warum ist es schlimmer, wenn man eine Katze überfährt als eine Ameise?
    Auch eine Form von Rassismus.
    • demokratischer sozialist 10.07.2020 15:51
      Highlight Highlight ist doch mit frauen oder allgemein minderheiten genau dasselbe?!!
    • Lucida Sans 10.07.2020 20:10
      Highlight Highlight Frauen sind keine Minderheit! In der Schweiz leben mehr Frauen als Männer!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.07.2020 20:41
      Highlight Highlight Nö nicht Rassismus, das nennt man Speziesismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serpentis 10.07.2020 13:55
    Highlight Highlight Ich habe als Kind (6) miterlebt wie Tiere (Hühner, Schweine) in einem Entwicklungsland geschlachtet werden, durch das ausbluten. Die Schweine schreien bis sie bewusstlos werden und sterben. Das Blut wird mit Reis aufgegangen damit nichts davon vergeudet wird. Dennoch esse ich weiterhin Fleisch und mir ist sehr bewusst was es für das Tier bedeutet. Wenn man die Lebensweise in einem Entwicklungsland kennt, dann akzeptiert man diesen Umstand als Wahrheit im Leben und lässt es zu. Denn es gibt immer Umstände und Bedigungen die nicht den Vorstellungen entsprechen, bis zu einem gewissen Punkt.
    • Cocalero 10.07.2020 16:31
      Highlight Highlight Schächten sagt man doch.
      Juden tun das glaub ich
    • Waldorf 10.07.2020 18:59
      Highlight Highlight Wir leben aber nicht in einem Entwicklungsland und sind nicht davon abhängig unsere Tiere zu essen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.07.2020 20:43
      Highlight Highlight Hier zu Blitzen finde ich jetzt ziemlich Rassistsich, denn Serpentis beschreibt einen Vorgang der nun mal für Menschen in sogenannten Entwicklungsländern lebensnotwendig ist. Wie kann man da blitzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 10.07.2020 13:50
    Highlight Highlight Ich finde es wichtig, dass das Thema vermehrt aufgegriffen wird. Und ich denke es müssen verschärft Nontrollen gemacht werden. Nicht nur bei der Haltung, sondern eben auch bei den Schlachtbetrieben. Wie ist es denn in der Schweiz? Ich finde vor allem das schwierig als Fleischesser. Ich achte darauf von welchem Hof ich das Fleisch kaufe, ich kenne zum teil sogar das Kalb oder Rind. Ich weiss es hat ein gutes Leben. Aber über die Schlachtung weiss ich nichts. Es gibt da auch keine Labels wie bei der Tierhaltung. Da sollte man schon noch optimieren...
  • tony.ton 10.07.2020 13:44
    Highlight Highlight Es ist doch spannend wie viele Menschen sagen, dass sie nicht auf Fleisch verzichten können, selbst wenn man Ihnen vorzeigt, wie furchtbar das Leben und Sterben dieser Lebenwesen ist.
    Vielleicht sollte man auf den Verpackungen die Bilder platzieren aus den Schlachthäusern und Warnungen wie auf den Zigipackungen.

    (übrigens: wer hier eine Parallelle zur fehlenden Eigenverantwortung in einer Pandemie zieht, übertreibt natürlich. ;)
  • H. Fröhlich 10.07.2020 13:44
    Highlight Highlight Die Besichtigung von Schlachthöfen sollte zum Pflichtunterricht in den Schulen gehören.

    Ebenso ein Klärwerk und eine Abfallverbrennungsanlage.

    Die negativen / unangenehmen Auswirkungen unseres Leben / Handeln sollte ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden.
    • Lissy Cloud 10.07.2020 17:31
      Highlight Highlight Ich finde auch das Schlachthöfe im Pflichtunterricht Thema sein sollten. Ob ein Besuch das richtige ist weiss ich aber nicht. In der Oberstufe, 12-16 jährige. Ich bin einiges älter als das und finde die Videos vom schlachten schon schlimm, ich würde das nicht "live" sehen wollen.
      (Ich esse aber auch kaum Fleisch)
    • SeboZh 10.07.2020 20:58
      Highlight Highlight Dann müsste aber noch einiges mehr besucht werden.

      Eine Kobalt Mine oder ähnliches.
      Ein Sweatshop von Apple in China und und und
    • banda69 10.07.2020 22:04
      Highlight Highlight @fröhlich

      Flüchtlingslager gehören auch auf die Liste. Und wie rechtspopulisten wie die SVP sich auf Kosten von Menschen in Not bereichern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 10.07.2020 13:36
    Highlight Highlight Was wir nicht wissen wollen können wir wunderbar verdrängen. Darin sind wir effizient. Tiere töten wir seit tausenden von Jahren. Das jetzt endlich darauf aufmerksam gemacht wird was für eine Industrie sich da entwickelt hat ist bitter nötig. Nur müssen wir alle dafür Sorgen, dass sich hier etwas bewegt! Sonst bleibt es bei empörten Kommentaren die null und nichts bewegen. Weniger Fleisch und das gsnze Tier verwerten ist ein Anfang. Nicht immerzu das billigste kaufen auch. Gibt es keinen Druck von uns Konsumenten bleibt alles beim Alten.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.07.2020 05:56
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, die wievielte Diskussion über Tierhaltung und -konsum ich gerade mitbekomme: krasse Ausbeutung der Beschäftigten, Dioxine in Schweinen, Dioxine in Eiern, BSE in Schafen und Rindern, Schafe, denen man Fleischabfälle füttert, umdeklariertes Gammelfleisch, falsch deklariertes Fleisch, Nitratbelastung etc. Hat sich irgendwann was geändert? Nope. Der Konsum taucht ein paar Wochen; danach läuft alles genau so weiter.
  • Jacques #23 10.07.2020 13:05
    Highlight Highlight Und ganz nebenbei ist der Fleischkonsum, respektive die Fleischproduktion Klimakiller Nr. 1.

    Regenwald in Brasilien z. B. wird für Tierfutter Soja abgeholzt. Um also Tiere zu mästen, schlachten und zu verzehren...

    Es würde genügend angebaut, um den Welthunger zu eliminieren. Aber die hungernden Menschen zahlen nicht so gut (...) wie die Fleisch Produzenten. Und vieles mehr!

    Das sind zwei Ansätzchen, wie falsch der heutige Fleischkonsum ist.

    Ich liebe es, dass dieses Thema endlich Breit die Bühne und das Rampenlicht erhält... Weil es noch sehr viel Fleisch und Fett am Knochen gibt.
  • Erklärbart. 10.07.2020 12:58
    Highlight Highlight Naja, das Fleisch nicht auf den Bäumen wächst ist wohl jedem klar. Versteh den reisserischen Titel daher nicht ganz. Aber ok.

    Ich komme aus dem Balkan - als Kind war ich oft im Sommer bei den Grosseltern (im Balkan) auf ihrem Hof. Ich kenne fast keinen Bauern der so gut und liebevoll mit seinen Tieren umgeht (täglich streichelt, massiert, grosse Wiese zum weiden, etc.). Am Tag X, wenn kein Fleisch mehr da war, hat sie Hand angelegt und das Rind oder dann 2-3 Hühner geschlachtet. Gehört halt einfach dazu wenn man Fleisch essen will. Aber ihre Tiere hatten es immer gut.
    • Waldorf 10.07.2020 19:01
      Highlight Highlight Und was genau hat das mit unserem Fleischkonsum hier zu tun? Macht deine Aussage diese legitimer?
    • Spargel 10.07.2020 21:25
      Highlight Highlight Wäre einfach schön wenn unten mehr Bolzenschussgeräte oder Strom verwendet würde statt aus bluten zu lassen.
    • karl_e 11.07.2020 00:16
      Highlight Highlight Ich hätte Schwierigkeiten, ein Tier zu essen, mit dem ich Duzis war.
  • maylander 10.07.2020 12:54
    Highlight Highlight Dann muss einfach ein Gesetz her, dass nur ausgebildete Schlachter Tiere töten dürfen.
    Kleine Betriebe die auf gut Ausgebildete Leute setzen können ja preislich nie mithalten wenn in den Fabriken irgendwelche Handlanger arbeiten.

    Dazu noch die Länge der Tiertransporte limitieren.
    • Ichweissmeinennamennichtmehr 10.07.2020 18:22
      Highlight Highlight Man kann soviele Ausbildung anbieten und soviele gesetzte ändern oder ergänzen, aber es ändert sich ja nichts für die Tiere!
      Ein Sadist wird auch immer einen Weg finden seine Ziel zu erreichen egal wieviel Ausbildung er hat.
    • CupCake22 11.07.2020 01:42
      Highlight Highlight Und wie stellst du dir das vor? Rechne mal nach. Täglich (!!!) werden in Deutschland 2'000'000 Tiere getötet. 1 ausgebildeter Metzger, der etwas von seinem Beruf versteht und das Tier sachgerecht schlechtet benötigt für ein Rind fast einen ganzen Tag um es zu schlachten, auszunehmen, zu zerteilen und zu verarbeiten. Nehmen wir für ein einfaches Beispiel, dass 1/4 der getöteten Tiere Rinder sind, dann bräuchtest du 250'000 top ausgebildete Metzger pro Tag und hast erst einen Viertel der benötigten Menge Fleisch!
      Das Problem hierbei liegt nich in der Ausbildung der Menschen, sondern am Konsum!
  • Freddie Quecksilber 10.07.2020 12:47
    Highlight Highlight Ich finde Heutzutage ist die Schlachtung schon Human. Früher gabs keine Betäubung und dort wurde einfach mit dem Hammer auf den Schädel geschlagen bis das Tier tot ist.
    • Autokorrektur 10.07.2020 14:30
      Highlight Highlight Nein das ist einfach nicht wahr. Tiere wurden früher ohne Betäubung ausgeblutet, aber mit dem Hammer hat sie keiner zu Tode geprügelt. Zumal die Tiere früher ganz gegessen wurden, inkl Gehirn und Augen, etc.
    • Jacques #23 10.07.2020 14:41
      Highlight Highlight Genau. Humane Schlachtung. Oder fair ist auch so ein Wort.

      Fair Schlacht Verfahren!
      Quasi Exit für Schweine.
    • Freddie Quecksilber 10.07.2020 16:26
      Highlight Highlight Also bei uns im dorf haben der Bauer und der Dorfmetzger früher mit einem riesigen hammer auf den Schädel des Schweins geschlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • covfefe 10.07.2020 12:42
    Highlight Highlight Es geht doch nicht über ein feines Stück Fleisch. Im Moment stehe ich voll auf Flank Steak. Aber zurück zur Sache. Seit der Mensch lebt erlegt er Tiere. Das selbe machen Raubtiere. Mal ist der tot schneller mal langsamer. Ich denke das Problem ist eher die Masse die geschlachtet wird welche wiederum abhängig von der Gewinnmarge ist. Es geht immer um das selbe. Und by the way beim Grünzeug ist es auch nicht anders.
    • Bi bildig sött me nid spaare 10.07.2020 20:29
      Highlight Highlight 1.Der Mensch ist kein Raubtier,sondern ein Omnivore.
      2. Ein Raubtier kauft kein fertig abgepacktes Fleisch wie der Mensch dies tut.
      3. Das "Grünzeug" hat kein ZNS und kann ergo keine Schmerzen empfinden...doch noch etwas anders als bei den Tieren.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.07.2020 06:10
      Highlight Highlight @ bi Bildig sött me nid spaare Dito, übrigens.Kein ZNS, aber dennoch kommunizieren Pflanzen über Botenstoffe, Geräusche und Pilzmycelien miteinander. Das lässt sich messen. Sie warnen sich vor Fressfeinden, zu grosser Enge und reagieren auch über weitere Strecken, wenn z. B. die gleiche Art gefällt wird. Für verständlichen Artikel b
      itte hier entlang: https://www.google.com/amp/s/www1.wdr.de/wissen/natur/pflanzen-kommunikation-wurzeln-100.amp
  • ma vaff... 10.07.2020 12:28
    Highlight Highlight Ich handhabe das so: Was ich essen will, muss ich selbst töten können.
    Ich bin nun doch schon ein Jahr Vegetarier.
    So einfach🤷🏽‍♂️
    Und nein, unsere Standarts sind immer noch viel zu tief. Abgesehen davon sprechen wir von „Tötungsstandarts“ und das ist nie Gewaltfrei.
    Ein anderes Bsp.: Heute morgen habe ich einen Geflügeltransporter gekreuzt. Die Hühner eingepfercht in Plastikboxen, dem Strassenlärm ausgesetzt, bereit um von einer Maschine industriell abgeschlachtet zu werden. Zum kotzen.
    • Lami23 11.07.2020 00:12
      Highlight Highlight Wenn du nur Vegetarier bist, muss dir aber klar sein, dass für deinen Käsekonsum Kälber geschlachtet werden. Zum kotzen. Gruss ein Flexitarier, der parallel dazu auch wenig Milchprodukte konsumiert.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.07.2020 06:17
      Highlight Highlight @ ma vaff Was machst du eigentlich gegen Pestizideinsatz in der Landwirtschaft? Isst du dein Gemüse noch, wenn bei der Ernte ein Tier als Kollateralschaden zerhäckselt wurde, z. B. Rehkitze, Junghasen und Wildkaninchen? Wie gehst du damit um, dass dein Essen Wildtiere aus ihrem Lebensraum verdrängt?
    • Lami23 11.07.2020 09:25
      Highlight Highlight @ zerpheros: Dir ist aber bewusst, dass es für Fleischproduktion auch Pestizide braucht. Ausserdem sterben die Rehe viel öfter beim Gras mähen (für das Futter der Kühe) als für den Gemüseanbau.
      Grundsätzlich ist vegetarisch super für die Umwelt. Man muss sich einfach bewusst sein, dass auch der Rest achtsam konsumiert werden muss und vor allem weniger Milchprodukte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Granini 10.07.2020 12:23
    Highlight Highlight Als Fleischesser bin ich dafür, dass dies wieder mehr ins Bewusstsein rücken soll - unbedingt! Nach der Betäubung das Tier medizinisch für Tod zu erklären finde ich sehr bedenklich.
  • AnDerWand 10.07.2020 12:20
    Highlight Highlight Interessantes Video im Link.
    Wie ich immer sage, weniger Fleisch, dafür qualitativ gut, faire Haltung und Produktion
    Play Icon
    • Autokorrektur 10.07.2020 14:31
      Highlight Highlight "Produktion" von Fleisch. Vielleicht sollten wir bereits da anfangen, bei der Sprache, unsere Haltung gegenüber den Tieren zu ändern.
    • skisandtrail 10.07.2020 17:05
      Highlight Highlight Ach.. erfindet doch gleich neue Wörterbücher. Heute ist wohl langsam jedes Wort mit Rassismus, Sexismus oder Fleischismus behaftet.. 🙄
  • Leichterbär 10.07.2020 12:16
    Highlight Highlight Laborfleisch wo bist du?Warte schon so lange auf ein Stück Laborfleisch.Kann es kaum erwarten.😛
  • Morgenbrot 10.07.2020 11:54
    Highlight Highlight Ich hätte da eine einfache Lösung:
    Schlachtbetriebe mit gläsernen Wänden mitten in der Stadt / im Dorf.

    Der Fleischkonsum würde dadurch sicherlich massiv zurückgehen. Insbesondere, da Kinder und Jugendliche selten eine Vorstellung davon haben, woher ihr heiss geliebtes Schnitzel oder Chickennuggets kommen.
    Aufklärung und ein Bewustsein dafür zu entwickeln, ist der erste Schritt. Alleine schon unserer Umwelt zuliebe.

    Aber ich sehe schon die Eltern, die ihren Kindern den Blick auf die Realität nicht antun wollen und laut protestieren, während sie genüsslich ihr Billigfleisch konsumieren.
    • Shabbazz 10.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Das hat Jamie Oliver mal ansatzweise getestet mit Schülern. Zuerst wurden die Schüler gefragt, ob sie Chicken-Wings oder Chicken Nuggets lieber haben...fast meinten Nuggets sind viel besser!

      Dann hat Jamie Oliver mit den Kindern beide Produkte zubereiten und ohhh welch wunder, alle Kinder wollten die Wings und keines wollte die Nuggets haben! Plötzlich sahen sie was da in den Nuggets überhaupt drin ist ;)
    • swisskiss 10.07.2020 13:07
      Highlight Highlight Morgenbrot: Als Sohn eines Metzgers, habe ich seit frühster Jugend an, ein sehrintensives Verhältnis zum Töten von Tieren. Wer Fleisch essen will, muss sich damit auseinandersetzen, dass das Schlachten IMMER eine blutige, stinkende, hässliche Sache ist. Dessen Ausmass sich Aussenstehende nicht mal vorstellen können.

      Und trotzdem esse ich gerne Fleisch. Weil ich im Gegensatz zu all den Schwafflis, das Gefühl kenne, einer Sau den Schussapparat an den Schädel zu halten und abzudrücken und genau weiss, welchen Respekt ein Tier verdient hat, dass für mich und meine Bedürfnises sterben muss.
    • achsoooooo 10.07.2020 13:56
      Highlight Highlight das hab ich aber anders in Erinnerung 🤔
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spüdlifalt 10.07.2020 11:50
    Highlight Highlight Jaja, ich weiss, «Australien ist weit weg» und so… Dennoch sehenswert:
    Play Icon


    Kann man sich antun oder nicht. Und ja, es sind nur negative Beispiele dabei. Aber zu glauben, dass es nur wenige negative Beispiele gibt, ist schlicht naiv.
  • Sarkasmusdetektor 10.07.2020 11:38
    Highlight Highlight Immer diese Gewissensargumentation von wegen, "wenn die Leute nur wüssten, wie das abläuft, würden sie kein Fleisch mehr essen". Meines Erachtens funktioniert das einfach nicht. Natürlich ist das schlimm, aber früher hat man die Tiere noch zu Hause auf dem Hof geschlachtet, da konnte jeder zusehen und trotzdem hat keiner freiwillig auf Fleisch verzichtet. Und so etwas wie vorherige Betäubung gab es da garantiert nicht. Da sind mir die heutigen Standards schon lieber, nur müssen sie eben eingehalten werden, da sollte man ansetzen.
    • wasps 10.07.2020 11:52
      Highlight Highlight Nein, das ist definitiv nicht dasselbe. Schlachten auf dem Hof oder in der Fabrik! Früher hatte man eine Beziehung zum Tier, das geschlachtet wurde. Dementsprechend wurde das Tier auch mit Würde behandelt. Und das MUSSTE musste eben sein, weil sich die Familie davon ernährte. Entsprechend wurden alle möglichen Teile des Tieres auch verwertet.
    • ChlyklassSFI 10.07.2020 11:54
      Highlight Highlight Nein. Die Standards sind zu wenig
    • Projektionsfläche 10.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Was ist an der „Gewissensargumentation“ auszusetzen? Fleischkonsum ist letzten Endes nun mal eine Frage der Ethik, daran gibt’s nichts zu deuteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martel 10.07.2020 11:35
    Highlight Highlight Und was genau wollten Fleischesser nun nicht hören? Dass das Entrecôte nicht auf einem Baum wächst, sondern dafür Tiere umgebracht werden?
    • Shabbazz 10.07.2020 12:07
      Highlight Highlight Nicht hören wäre falsch, aber die Schlachtung sehen will kaum einer ;) finde aber das gehört bei Fleischessern (wie ich auch einer bin) dazu. Man sollte schon wissen/sehen wie das abläuft, da sollte man sich keine Illusionen machen (eben alles schmerzfrei etc).

      Und ich bin überzeugt, müsste jeder sein Fleisch selber schlachten, wir hätten sicherlich einen deutlich tieferen Fleischkonsum!!
    • Glaedr 10.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt, müsste jeder seine Kaffeebohnen in der grössten hitze selber pflücken, wir hätten sicherlich einen deutlich tieferen Kaffekonsum
    • sikki_nix 11.07.2020 00:12
      Highlight Highlight Ja, auch wenn Sie es Überspitzt formulieren liegen sie mitnIhrer schlussfolgerung genau richtig. etwas spezifischer noch: der moment in dem das t
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