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Argentinien legalisiert Abtreibungen nicht – und ist damit nicht allein

Argentinien will die Abtreibung nicht legalisieren. Wie sieht es eigentlich sonst auf der Welt aus? Welches Land erlaubt was? Eine Übersicht: 

09.08.18, 18:14 10.08.18, 08:22


In der Schweiz ist die Abtreibung seit 2002 erlaubt – sofern dies in den ersten zwölf Wochen nach Beginn der letzten Regelblutung geschieht und die Frau ihren Wunsch schriftlich bestätigt. In Ausnahmefällen ist auch eine spätere Abtreibung möglich.  

Anders sieht dies in Argentinien aus. Das Parlament des südamerikanischen Staates lehnte eine Liberalisierung des Gesetzes ab. Somit gilt dort weiterhin: Abtreibungen sind nur erlaubt bei Vergewaltigungsopfern oder wenn das Leben oder die Gesundheit der Mutter oder des Kindes auf dem Spiel steht.

Die Regelungen sind also für jedes Land unterschiedlich. Grob kann in diese vier Kategorien unterteilt werden:

Die Farben zeigen den aktuellen Stand. Irland beispielsweise stimmte im Mai 2018 für eine Lockerung des Gesetzes und dürfte dadurch «grün» werden. Erklärungen zu den Farbgruppen unten. bild: watson

Diverse Unterschiede der Gesetze

Innerhalb dieser «Obergruppen» kann es zudem grössere Unterschiede geben. In den USA, Australien und Mexiko können sich die Gesetze von Staat zu Staat unterscheiden. In der Karte haben wir uns für die Regelung im Grossteil des Landes entschieden.

So ist in einigen Ländern Abtreibung im Falle von Vergewaltigung oder bei Inzest explizit erlaubt, in China darf nicht aufgrund des Geschlechts abgetrieben werden, manchmal spielt das Alter der Frau eine Rolle oder teilweise braucht es die Zustimmung des Erzeugers. Alle Details sind hier ersichtlich.

Daten und Quellen

Die Angaben stammen alle von der Nonprofit-Organisation Center for Reproductive Rights, welche seit 1992 besteht und seit 1998 die Weltkarte der Abtreibungsgesetze (worldabortionlaws.com) publiziert. Die Daten dafür stammen, wo immer möglich, direkt aus offiziellen Staatsquellen, andernfalls von der WHO oder der Harvard School of Public Health.

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zauggovia 10.08.2018 10:45
    Highlight Kein Schwein erwähnt Liechtenstein, wo Abtreibungen auch illegal sind?
    6 2 Melden
    • WeilreineHautreinhaut 10.08.2018 14:00
      Highlight Wir haben in Liechtenstein keine Station um Kinder überhaupt zur Welt zu bringen.
      Wer ein Kind bekommen oder abtreiben möchte muss so oder so in die Schweiz oder Österreich...
      2 0 Melden
    • Neruda 10.08.2018 17:40
      Highlight Ist halt auch eine Fürstendiktatur. Ein Land mit einem Fürstenveto für Volksentscheide kann ich eh nicht ernst nehmen. Noch weniger Leute die auch noch gegen die Abschaffung genau dessens stimmen 🙈
      2 1 Melden
    • WeilreineHautreinhaut 11.08.2018 10:56
      Highlight Bitte informiere dich über die Bedeutung des Wortes Diktatur. Die Fürstenfamilie hat dieses Land in Kriegszeiten mit Nahrung versorgt und uns vor dem 3. Reich verschont. Sein Veto Recht hat er auch bei der Abtreibung nicht verwendet. Das Volk wollte ihm dieses auch nicht nehmen. Wieso auch? Immer wenn es für uns brenzlig wurde, war diese Familie da. Das Veto ist für mich eher eine Notfall-Option. Was wenn ein kleiner Troll in die Politik kommt und anfängt alles zu zerstören und Mauern bauen will? Wir könnten dem Einhalt gebieten.
      1 0 Melden
  • DaVinci90 10.08.2018 09:26
    Highlight Hab mich schon mal gefragt. Was tun, wenn man weiss dass das Kind behindert auf die welt kommen würde?
    3 3 Melden
    • Zerpheros 10.08.2018 14:25
      Highlight Das kann man vorher zusammen mit dem Partner oder der Partnerin besprechen. Es kann aber auch sein, dass sich die Meinung in der Situation komplett ändert: von keine Abtreibung zu Abtreibung und umgekehrt. Fest steht, dass das eine ethische Extremsituation ist und keine Antwort wirklich passt. Die Situation bleibt einfach beschissen.
      7 0 Melden
  • Balois 09.08.2018 23:23
    Highlight Mal ein anderer Blickwinkel:
    Nach Zeugung bis zum ersten Lebensjahr ist es eine sich stetig entwickelnde Konkretisierung einer eigenen Persönlichkeit und schliesslich einem ICH Bewusstsein. Bis zur 12 SSW kann ich mir eben dieses ICH Bewusstsein nicht vorstellen. Die Symbiose zwischen Mutter und Kind ist noch komplett. Wie stellen Sie sich eine gesunde Zukunft für dieses Kind vor, wenn bereits früh klar wird, dass eben dieses Kind nich erwünscht ist? Dies kann doch nur die Mutter mit ihrem werdenden Kind. N‘est pas?
    27 7 Melden
  • Zerpheros 09.08.2018 22:45
    Highlight Redet vorher miteinander, wie ihr zum Thema steht: Was wäre, wenn ... das Kind nur kurz lebensfähig wäre, die Schwangerschaft ungeplant oder zum extrem ungünstigen Zeitpunkt entstanden ist, was ihr macht, wenn einer das Kind will, aber der andere nicht. Und wenn man überhaupt gerade kein Kind will, doppelt und dreifach verhüten oder dauerhaft. Und wenn das Kondom reisst, zum Arzt und die Notverhütung einnehmen. Nach 8 Wochen hat der Foetus Finger und Augenanlagen. Das ist kein Zellhaufen mehr.
    16 58 Melden
  • LordDiktator 09.08.2018 22:44
    Highlight Wieso kann man nicht machen dass Abtreibung bis zum 3ten Monat legal ist und danach illegal ausser es geht um leben und Tod.
    8 17 Melden
    • Belzebuub 10.08.2018 07:46
      Highlight Was sind für dich 12 Wochen?
      8 1 Melden
    • LordDiktator 10.08.2018 14:49
      Highlight Der Fötus fängt nach ungefähr 3 Monaten an zu leben. Und bis dahin hat man normalerweise genug Zeit zu entscheiden ob es eine gute Idee ist abzutreiben oder nicht. Darum einen guten Vorschlag finde ich. Verstehe die vielen Blitzer nicht aber naja. Vielleicht wollen die einfach hauptsächlich abtreiben. Egal in welchem Monat.
      1 0 Melden
    • Zerpheros 10.08.2018 16:19
      Highlight Herzschlag ab 12. Woche im Ultraschall sichtbar. Gehirn, Rückenmark ab 10. ausgebildet. Deswegen ist mir unbehaglich.
      2 1 Melden
    • Neruda 10.08.2018 17:44
      Highlight Wenn man einem Huhn abspricht denken und fühlen zu können wie ein Mensch, dann wird wohl ein Embryo mit einem min. gleich kleinen oder noch kleinerem Gehirn nicht schon Einsteins Relativitätstheorie verstehen.
      0 1 Melden
    • Zerpheros 10.08.2018 18:52
      Highlight Aber allein der Unterschied im Fühlen und Denken würde nun ein Hühnerleben nicht weniger wertvoll machen, oder? Im Fall eines Embryos müsste man auch noch die normale Entwicklung berücksichtigen.
      1 1 Melden
  • insomniac 09.08.2018 22:24
    Highlight In so gut wie keinem Land der Erde ist Abtreibung wirklich legal. Eine 12-Wochen Frist ist lächerlich. Mein Körper, meine Entscheidung. Bis zum allerletzten verdammten Tag.
    13 68 Melden
    • giandalf the grey 10.08.2018 01:19
      Highlight Du bist dir schon bewusst, dass eine Abtreibung am letzten Tag bedeutet das Kind zu gebären und ihm den Hals umzudrehen?
      46 4 Melden
    • Marlon Mendieta 10.08.2018 11:15
      Highlight Wenn du denkst ein Kind in deinem Bauch gehöre dir, weil es in deinem Körper ist...werde bitte nie schwanger
      17 7 Melden
    • insomniac 10.08.2018 12:19
      Highlight Liebe(r) Marlon, auch wenn du hier genau das versuchst, was Abtreibungsgegner wollen, nämlich Frauen die Selbstbestimmung über ihren Körper zu nehmen, stösst das bei mir auf taube Ohren. Dass der Körper einer Frau der Allgemeinheit, oder ihrem Mann oder ihrem Kind gehört, ist eine uralte Idee, die so tief in der Gesellschaft verwurzelt ist dass man sie wahrscheinlich niemals herausbekommt. Und dass ich auf meinen Kommentar "mein Körper, meine Entscheidung" so viele Blitze bekomme, zeigt das wunderbar.
      5 12 Melden
    • Iko5566 10.08.2018 12:40
      Highlight Dein Körper deine Entscheindung.... Bin ich einverstanden. Aber eine Bedenkzeit von 12 Wochen oder auch nur 2 wenn dus spät merkst, sollte doch reichen.
      6 2 Melden
    • Marlon Mendieta 10.08.2018 13:01
      Highlight Der Körper der Frau gehört der Frau und sonst niemandem, da bin ich voll einverstanden mit dir.
      Ein ungeborenes Kind gehört aber ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr dazu bzw. hat die gleichen Rechte wie die Mutter.
      Vieleicht hast du dich zu krass ausgedrückt, aber Abtreibung bis einen Tag vor der Geburt grenzt für mich an Mord
      8 2 Melden
    • insomniac 10.08.2018 13:07
      Highlight @Iko Du kommst aus der falschen Richtung. Die Frage ist nicht "Warum reicht es nicht, 12 Wochen über deinen Körper selbst bestimmen zu dürfen?" sondern "Warum darf ich es danach nicht mehr?". Und nein, auch nach 12 Wochen und einem Tag ist der Zellklumpen kein Mensch.
      1 8 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 10.08.2018 13:12
      Highlight @insomniac
      Ich bin da ganz bei dir mit "dein Körper, deine Entscheidung".

      Aber beim Fall der Abtreibung geht es aber auch um das Leben eines Kindes. Und das gehört nicht Dir. Das gehört dem Kind. Man muss hier einen Ethischen Balance-Akt zwischen Selbstbestimmung und Lebenerhalten finden. Da finde ich 12 Wochen ausreichend.

      Denn wie Giandalf sagt, an einem Punkt ist es zu Spät und das Kind ist dann ein eigenständiges Lebewesen und nicht mehr allein deinem Willen unterworfen.
      6 1 Melden
    • Marlon Mendieta 10.08.2018 14:46
      Highlight Bin übrigens 100% dafür, dass eine Frau bis zu einem bestimmten Zeitpunkt völlig frei und ohne Angabe von Gründen abtreiben kann.
      Wann dieser Zeitpunkt ist, sollen Experten regeln.
      Aber in den letzten paar Monaten vor der Geburt würde wohl auch keine gesunde Frau eine Abtreibung wollen.
      4 1 Melden
    • Iko5566 10.08.2018 15:11
      Highlight sie haben noch nie eine Schwangerschaft via Ultraschall verfolgt nehme ich mal ganz frech an... Denn vor oder nach der 12 Woche ist nur schon optisch ein erheblicher Unterschied. Zudem kommt es nicht von ungefähr, dass ab der 12 Woche natürliche Abgänge sehr viel seltener sind. Zudem könnte man auch viel früher über sie Selbstbestimmtheit über den eigenen Körper beginnen. Bei der Verhütung beispielsweise... Frau muss ja nicht Schwanger werden, wenn Frau dies nicht möchte... oder sehe ich dies falsch??
      7 3 Melden
    • insomniac 10.08.2018 15:18
      Highlight @Confused Dingo Da stimme ich dir voll und ganz zu. Bei 12 Wochen ist das Kind aber nicht eigenständig. Es gibt Kinder, die überleben nach 5 Monaten, andere sterben nach 7. Die einzige klare Grenze, die gezogen werden kann ist die Geburt.
      Wenn dein Argument ist, nach x Monaten ist das Kind lebensfähig, sollte es die Möglichkeit geben es rausholen zu lassen. Die Aussage, dass ich etwas in meinem Körper tragen soll, dass ich nicht will, weil andere Menschen das sonst nicht gut finden würden, erschliesst sich mir einfach nicht.
      0 7 Melden
    • insomniac 10.08.2018 15:59
      Highlight @Iko Ich bin voll deiner Meinung bzgl. Verhütung. Ich bin absolut der Meinung dass Verantwortung genau da anfängt und Abtreibung nicht als "normales Verhütungsmittel" verwendet werden sollte. Allerdings bin ich trotzdem der Meinung dass auch dumme oder vergewaltigte Frauen über ihren Körper bestimmen dürfen, und auch solche die z. B. aus medizinischen Gründen nicht alle Optionen haben bzgl. Verhütung.
      Und nein, ich habe noch keine Schwangerschaft verfolgt, in meinem Biologiestudium allerdings einiges gelernt über die Entstehung und Entwicklung eines Fötus.
      1 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 10.08.2018 16:10
      Highlight Die Geburt als Klare Grenze zu ziehen, kann ich auf eine Art verstehen, finde ich persönlich aber zu spät.

      Bei der Schwangerschaft geht es einfach nicht mehr nur um den eigenen Körper. Sondern um das Leben eines weiteren Menschen. Ich persönlich finde 12 Wochen bedenkzeit sollten genug sein. Dazu kommt, wie weiter oben schon gesagt, man hat schon vor der Schwangerschaft die Möglichkeit über den eigenen Körper zu bestimmen, durch Verhütungsmittel. Dazu gibt einem die Medizin in CH noch zusätzlich 12 Wochen Bedenkzeit. Ab der 12 Wochen heisst es dann eben nicht mehr Ich, sondern Wir.
      4 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 10.08.2018 16:10
      Highlight So viel Selbstverantwortung kann einem Menschen noch zugetraut werden.
      1 0 Melden
    • insomniac 10.08.2018 18:16
      Highlight Dingo, ich stimme dir ja zu, aber die Selbstbestimmung hört trotzdem nicht einfach auf. Ich kenne ausserdem niemanden, der am Tag 1 wusste dass sie schwanger war. Insofern hat man nicht realistischerweise 12 Wochen Bedenkzeit. Es gibt keine sachlichen Argumente gegen die Abtreibung nach der 12. Woche, nur emotionale. Der Mensch, den du schützen willst, existiert noch nicht. Du schiesst niemandem in den Kopf oder setzt ihn aus. Du verhinderst nur die Entstehung. Und nur weil das Ultraschallbild so herzig ist macht es den Fötus nicht zum Mensch. Emotionen Fremder bestimmen den Körper einer Frau.
      2 4 Melden
    • Iko5566 10.08.2018 22:43
      Highlight Insoniac: laut deiner Logik müsste die Grenze dann aber bei ca. 26 ssw sein, oder spätestens 30ssw ab der 26 haben die Frühchen bereits eine realistische Überlebenschance. Ab der 30 so gut wie alle ohne bleibende Schäden. Dass Sie spätestens ab da vollwertige Menschen sind sollte doch einläuchtend sein. Zudem hat es nichts mit Fremdbestimmung der Frau zu tun, sondern mit dem Schutz von Leben. Wir erlauben Frauen ja auch nicht auf der Strasse Menschen zu töten, weil sie das für sich so bestimmt hat. Ach wenn es ihr Kind ist sehe ich da keinen signifikanten Unterschied.
      2 0 Melden
    • giandalf the grey 11.08.2018 00:33
      Highlight Wann ist denn der Mensch fertig entwickelt? So weit ich das im Kopf habe (die Frau Biologin wird mich korrigieren) ist ein Gehirn erst mit 25 Jahern ausgewachsen. Ist man denn mit 18 schon ein Mensch? Okay, mit 18 abtreiben ist vielleicht ein bisschen hart... Aber ich meune so ein Säugling... Der hat ja noch nicht wirklich viel Hirn. Abtreibung bis zwei Jahre nach der Geburt? Man muss einfach irgendwo eine Grenze ziehen, denn die Entwicklung zum Menschen ist eine lange Angelegenheit.
      2 0 Melden
    • giandalf the grey 11.08.2018 00:42
      Highlight Ich schliesse mich da dem Dingo an. 12 Wochen sollten reichen um heraus zu finden ob man schwanger ist und ob man die Schwangerschaft will oder nicht. Selbstbestimmung bedeutet nicht, dass du jederzeit entscheiden kannst auszusteigen. Jeder Erwachsene ist in seinem Alkoholkonsum absolut selbstbestimmt. Aber wenn du dann einen Kater hast, weil du dich für zwei, drei Kurze zu viel entschieden hast, kannst du noch so laut nach Selbstbestimmung schreien, dann musst du da durch. So ist das bei Schwangerschaften nun mal auch. Über die 12 Wochen kann man Streiten, aber auch so: Selbstbestimmung Izda.
      2 0 Melden
    • insomniac 12.08.2018 08:32
      Highlight Wo ich persönlich die Grenze ziehe ist vollkommen irrelevant, und das ist genau mein Punkt. Jeder hat unterschiedliche moralische Vorstellung. Wir müssen uns aber auf eine objektive Grenze einigen, die dann für alle gilt. Und da ist die einzig logische Grenze die Geburt.
      Was ihr glaube ich nicht versteht, ist dass ein Fötus einfach noch kein Mensch ist, Punkt. Er denkt und fühlt nicht oder kapiert es wenn man ihn abtreibt. Man verhindert mit einer Abtreibung eben genau dieses Stadium. Wie kann man da von "schützenswertem Leben" sprechen?
      0 4 Melden
    • insomniac 12.08.2018 08:34
      Highlight Andere Frage: ihr seid in einer brennenden Klinik, was rettet ihr? Das neugeborene Kind oder die 100 Embryos in Reagenzgläsern? Nach eurer Logik sind die ja gleichwertig. Und trotzdem bin ich mir relativ sicher ihr würdet euch das Kind schnappen, oder?
      0 3 Melden
    • giandalf the grey 12.08.2018 15:42
      Highlight Das ist wie zu fragen: Rettest du eine Katze oder ein Kind. Natürlich rettet man zuerst das Kind. Das heisst aber nicht dass die Katze nicht rettenswert ist.

      Ein Fötus am Geburtstag noch nicht als Mensch zu bezeichnen ist Barbarisch. Ein Fötus hat bereits im 5. Monat Wach- und Schlafphasen. Ausserdem kann schon vorher der Herzschlag durch äussere Einflüsse verändert werden. Das heisst da findet bereits Wahrnehmung und Verarbeitung dieser statt. Wenn das nicht genug Mensch ist um am Leben gehalten zu werden dann ist es ein Patient mit lebenserhaltenden Massnahmen und Heilungschancen auch nicht
      3 0 Melden
  • dr.apfelsaft 09.08.2018 21:16
    Highlight Ich werde NIE, niemals verstehen, wie ein Mensch es wagen kann, Abtreibung mit Mord zu vergleichen. Meinetwegen kann eine Frau für sich selbst entscheiden, dass sie nicht abtreiben möchte, aber andere Frauen ohne Wissen über ihre Gründe als „Mörderin“ zu betiteln ist grausam, ignorant und schlichtweg nicht gerechtfertigt. Mord an einem Menschen, der Beziehungen hat, der geliebt wird und der ein Leben besitzt ist nicht annähernd das Gleiche, wie eine Schwangerschaft zu beenden. Ausserdem tut eine Abtreibung der Frau oft bis an ihr Lebensende weh, auch ohne eure verblödeten Anschuldigungen.
    161 25 Melden
    • dr.apfelsaft 09.08.2018 21:26
      Highlight Und mit eurer „Logik“ schreibt ihr einer Frau, die nach einer Vergewaltigung abtreibt - weil sie diese Schwangerschaft und das daraus entstehende (noch nicht entstandene!) Kind nicht ertragen könnte - eine schlimmere Straftat zu als ihrem Vergewaltiger. Ist das etwa gerecht?
      79 14 Melden
    • gmiraisin 09.08.2018 21:34
      Highlight Warum nicht?
      13 63 Melden
    • dr.apfelsaft 09.08.2018 21:41
      Highlight Wow, diese Frage war eigentlich rhetorisch, da ihre Antwort jedem klar sein sollte. Aber danke, du hast mich darüber aufgeklärt, dass das eine sehr naive Annahme war. Soziale Intelligenz scheint nicht jedem gegeben zu sein.
      43 11 Melden
    • Pointer 09.08.2018 22:10
      Highlight Niemand nennt eine Frau, die Abtreibt eine "Mörderin". Ich werde wohl nie verstehen, warum manche eine Abreibung nicht schlimm bzw. weniger Schlimm als die Tötung eines Menschen ausserhalb der Gebärmutter finden.
      Bezüglich Vergewaltigung: Warum soll das dabei entstandene Lebewesen für die Tat büssen?
      8 72 Melden
    • dr.apfelsaft 09.08.2018 23:16
      Highlight 1. Abgesehen von mehreren Kommentaren hier, die durchaus Mord mit Abtreibung assoziieren, wurden schon viele Frauen als Mörderin beschimpft, weil sie abgetrieben haben. Das kann man nicht bestreiten.
      2. sagt niemand, dass eine Abtreibung nicht schlimm ist. Eine ungewollte Schwangerschaft sollte immer mit Verhütung zu verhindern versucht werden, aber es kann nunmal auch mit Verhütung oder durch andere Situationen (wie Gewalt) passieren.
      3. Meiner Meinung nach wird „büssen“ erst relevant, wenn ein Bewusstsein desjenigen vorhanden ist. Bei einem Embryo ist das noch nicht der Fall.
      25 3 Melden
    • Sommersprosse 10.08.2018 00:00
      Highlight @Pointer Wie fühlt sich eine Frau, die ein Kind großziehen muss, was im schlimmsten Fall aussieht wie der Vergewaltiger? Und was wenn der Täter Besuchsrecht einklagt und Recht bekommt? Was für ein Leben hat ein solches Kind? Ich verstehe deinen Ansatz, doch es gibt bei diesem Thema nicht nur schwarz und weiß!
      29 2 Melden
    • owlee 10.08.2018 01:00
      Highlight @Pointer
      Da fehlen mir jetzt echt die Worte.
      20 1 Melden
    • Neruda 10.08.2018 01:03
      Highlight @pointer weil es noch kein Mensch ist. Das Embryo ist bis zum erlaubten 12 Woche gar nicht alleine lebensfähig und vom Aussehen immer noch ähnlich einem Schwein, Hasen oder Kalb.
      Das Kind aus einer Vergewaltigung büsst dann, wenn es die Mutter haben muss und wegen dem Geschehenen nicht lieben kann! Und wenn die Mutter genug stark ist, dies alles zu ertragen, verbietet ihr ja auch niemand, das Kind auszutragen. Ihr seit es, die meinen, andere Bevormunden zu müssen. Ganz erbärmlich ist das!
      24 4 Melden
    • Fichtenknick 10.08.2018 06:19
      Highlight Pointer: lass mich raten... Du bist ein Mann. Keine Frau würde so etwas über Vergewaltigung schreiben. Erbärmlich.
      (Bin übrigens auch ein Mann)
      27 4 Melden
    • Obey 10.08.2018 08:55
      Highlight Pointer: Weil bereits vorhandenes Leben immer vorrang gegenüber potentiellem Leben haben muss. Und weil es absolut unzumutbar ist, das eine Frau, welche etwas so Schlimmes erleben musste, noch doppelt und dreifach damit bestraft werden soll, dass sie psychisch und finanziell die Verantwortung tragen muss für etwas, was ihr gegen ihren Willen angetan wurde. Stellen sie sich vor, das Kind wird ein Junge und gleicht seinem Vater. Möchten sie täglich an ein solches Trauma erinnert werden? Manchen Pro-lifern fehlt es echt an Verständnis und Mitgefühl. Oder an Intelligenz?
      7 3 Melden
    • Gähn 10.08.2018 12:16
      Highlight @Pointer:
      Und inwiefern setzt ihr euch dann für das Wohlergehen der Kinder ein, die nicht gewollt wären?
      Betet ihr einfach für die oder tut ihr wirklich etwas?
      Ich meine, wenn das ungewollte Kind nicht abgetrieben wird, bekommt es das entweder von den Elteen zu spüren oder im Heim.
      Sag doch bitte, wie helft ihr all diesen Kindern?
      5 2 Melden
    • Zerpheros 10.08.2018 16:12
      Highlight Über erzwungenen Sex muss man nicht rumdiskutieren. Dafür gibt es die Notverhütung. Das Präparat kann man bis 5 Tage nach der Vergewaltigung einnehmen. Man bekommt eine Blutung und alles, was sich hätte einnisten können, fliesst mit ab. Ich würde mir bei Vergewaltigungen eher Sorgen über Krankheiten machen, die über die Schleimhautverletzungen übertragen werden.
      Ich kapier nur nicht, dass Frauen und Männer bei einvernehmlichem Sex nicht unmissverständlich auf Verhütung bestehen - am besten 2 sichere Methoden - je nach Panik. So viel Selbstverantwortung sollte drin liegen.
      3 3 Melden
    • dr.apfelsaft 10.08.2018 16:53
      Highlight @Zerpheros: Ja, Paare sollten immer Verhüten, wenn sie nicht schwanger werden möchten. Es ist aber Realität, dass Frau trotzdem schwanger werden kann. Unabhängig davon sollte der Grund für die Schwangerschaft nicht Hauptargument für eine Abtreibung sein. Ein Kind auf die Welt zu setzen, für welches nicht gesorgt werden kann oder welches nicht gewollt ist, ist nicht wenger schlimm, als Abtreibung - im Gegenteil. Wie ich in einem Kommentar gelesen habe: Abtreibungen sind nichts schönes, aber manchmal notwendig.
      2 0 Melden
    • Zerpheros 10.08.2018 18:42
      Highlight Dem halte ich entgegen, dass allerhöchstens das Kind darüber entscheiden sollte, ob sein Leben lebenswert ist oder nicht. Das geht aber nicht, wenn die Mutter das Leben beendet, bevor es die Chance dazu hat, oder? Wer sollte das Recht haben die Güte des Lebens a priori zu beurteilen?
      2 2 Melden
    • dr.apfelsaft 10.08.2018 21:33
      Highlight Um bei Kant zu bleiben: damit eine Person (was bei Kant mehr als der biologische Mensch ist) bestimmen kann, braucht es ein Bewusstsein und eine Vernunft. Wie schon mehrfach erwähnt wurde, besitzt das ein Embryo nicht. Da bei einer Schwangerschaft in erster Linie das gegenwärtige und zukünftige Leben der Frau beeinflusst wird, hat sie auch das Recht, darüber zu entscheiden. Und diese schwangere Frau hat durchaus auch das Recht dazu , „das Leben a priori zu beurteilen“, da sie es auch am ehesten kann (durch die Kenntnis der finanziellen Mittel und familiären Situation etc.).
      2 1 Melden
  • Lienat 09.08.2018 21:08
    Highlight Ich mag Abtreibungen nicht. Sie sind nichts gutes.

    Und genau deshalb sollen sie legal sein. Denn wenn eine angehende Mutter (bzw. beide Elternteile) sich zu so einem schwierigen Schritt entscheiden müssen, dann ist es nicht nötig, dass sie noch kriminalisiert oder vom Staat bevormundet werden.

    Ich mag Abtreibungen nicht. Sie sind nichts gutes. Aber manchmal eben leider notwendig.
    70 14 Melden
    • Pointer 09.08.2018 22:11
      Highlight Warum das Kind nicht gebären und zur Adoption freigeben?
      8 74 Melden
    • Neruda 10.08.2018 01:04
      Highlight Weil es nicht schon genügend Kinder in Heimen gibt und zu wenige Adoptiveltern?
      12 5 Melden
    • giandalf the grey 10.08.2018 01:25
      Highlight @Pointer weil eine Geburt und Schwangerschaft ja so unglaublich toll sind. So würde der physische Aspekt der Vergewaltigung ganze 9 Monate weiter gehen. Sorry aber Zellen zu einem Kind zu züchten das von vornherein nur die perspektive hat weggeschmissen zu werden wie ein ungeliebtes Haustier ist in meinen Augen viel grausamer als es nicht so weit kommen zu lassen.
      35 4 Melden
    • Kong 10.08.2018 08:13
      Highlight @ pointer... offensichtlich hast du keine Kinder. Sonst wüsstest du was für ein immenser Einschnitt eine Schwangerschaft und Geburt bedeutet. Gerade ein Gewaltopfer hat das Recht sich zu entscheiden was für sie selbst das Beste ist.
      10 1 Melden
    • rodolofo 10.08.2018 13:41
      Highlight Unsere Gesellschaft sollte sich vom Zivilschutz, der für jeden eintretenden Not-Fall eine Handlungs-Anweisung in einen Telefonbuch-dicken Wälzer geschrieben hat, lösen!
      Die grobe Handlungsanweisung lautet:
      1. Du sollst nicht töten!
      ...usw.
      Kennen wir bereits.
      Nun aber praktisch-realistisch:
      1. Pass auf, oder verhüte, wenn Du (noch) keine Kinder willst!
      2. Wenn es trotzdem "passiert" ist, dann freue Dich darüber!
      Vor kurzem habe ich eine Traumfrau kennengelernt, die eigentlich nicht hätte passieren dürfen.
      Sie ist trotz Spirale ins Leben "reingerutscht".
      Zum Glück!!!
      3 0 Melden
  • ubu 09.08.2018 20:32
    Highlight Freunde, ich bin gegen Abtreibungen. Wir sind alle gegen Abtreibungen. Abtreibungen sind scheisse, ich wünsche sie niemandem.

    Nur: mit Verboten gibt es nicht weniger Abtreibungen, es gibt einfach sehr viel mehr illegale. Ihr wisst schon: Abführmittel, Kleiderbügel, die Geschichten.

    Wenn schon eine Abtreibung, dann bitte eine legale, sichere in einem Krankenhaus und nicht irgendwo im Hinterhof.
    180 9 Melden
    • bcZcity 09.08.2018 20:59
      Highlight Freund, seit wann sprichst Du für alle? Ok, gegen Abtreibung bin ich auch, aber ganz klar dafür dass es jede Frau tun darf wenn sie will, also bin ich auch dafür!
      28 23 Melden
    • Obey 10.08.2018 09:05
      Highlight „Freund“, nein sind wir nicht! Ich bin für das Recht auf Abtreibung in der Form wie wir es heute haben. Es ermöglicht vergewaltigten Frauen, zu jungen und naiven Kindern, finanziell in eine Notlage geratenen (etc.) nicht ein Leben lang für einen bestimmten Moment „X“ bezahlen zu müssen. Es ermöglicht eine stabile Lebensplanung und führt dazu, dass Kinder effektiv dann auch die Welt kommen, wenn sie gewollt und geliebt werden. Und ihr Gegenargument dazu ist? Das „Leben“ schützenswert ist, unabhängig davon,ob das Kind überhaupt lebensfähig, resp. gewollt ist?
      6 8 Melden
    • ubu 10.08.2018 11:40
      Highlight @Obey: Du hast meinen Kommentar nicht zu ende gelesen, stimmts? Voll okay, ist ein emotionales Thema.
      7 0 Melden
  • Thom Mulder 09.08.2018 20:26
    Highlight Es geht niemanden etwas an was eine Frau entscheidet wenn es um ihr Baby geht. Wenn Andere vorhalten "das ist ja Mord" ist das absolut irrelevant. Jede(r) muss das für sich entscheiden als was sie das empfindet, man KANN das nicht jemand Anderem vorschreiben. Wer nicht abtreiben will hat die Freiheit nicht abzutreiben. Was will man noch mehr?
    99 44 Melden
    • Pointer 09.08.2018 21:00
      Highlight Was ist mit dem neuen Lebewesen in der Gebärmutter eine Frau, was ist mit dessen Selbstbestimmung? Dieses Lebewesen gehört nicht der Frau, also hat sich auch keine Fremdbestimmungsrecht über dieses Lebewesen.
      26 116 Melden
    • Lienat 09.08.2018 21:01
      Highlight "Es geht niemanden etwas an..."

      Ausser vielleicht den Anderen, der mit dem Baby auch noch so ein klitzekleines Etwas zu tun hat?
      35 32 Melden
    • DieFeuerlilie 09.08.2018 21:34
      Highlight „Dieses Lebewesen gehört nicht der Frau, also hat sich auch keine Fremdbestimmungsrecht über dieses Lebewesen.“

      Aha. Aber über das Leben der Frau, die abtreiben möchte, willst _du_ bestimmen dürfen?

      Ziemlich schräg, deine Argumentation..
      79 16 Melden
    • Genital Motors 09.08.2018 21:53
      Highlight Dass der vater ein mitsprache recht hat.
      17 21 Melden
    • Maracuja 09.08.2018 22:02
      Highlight @Thom Mulder: Es geht niemanden etwas an was eine Frau entscheidet wenn es um ihr Baby geht.

      Ein Baby ist ein geborenes Kind. Frau darf hier völlig zurecht nur im Rahmen der Fristenlösung frei entscheiden. Spätabtreibungen sind fragwürdig und nur unter speziellen Umständen möglich.
      32 4 Melden
    • Pointer 09.08.2018 22:13
      Highlight @DieFeuerlilie: Ich will niemandem etwas vorschreiben. Die persönliche Entscheidungsfreiheit hört aber eben dort auf, wo sie die eines anderen tangiert.
      5 25 Melden
    • HonoLulu 10.08.2018 00:09
      Highlight @Pointer; ein Fötus ist bis zu 20. Schwagerschaftswoche nicht lebensfähig ausserhalb der Gebärmutter.
      Das „Lebewesen“, wie sie es nennen ist erst ein Zellknäuel (12. SSW)
      19 5 Melden
    • Neruda 10.08.2018 01:08
      Highlight @pointer Was ist mit der Selbstbestimmung von Kindern die von klein auf religiös indoktriniert werden? Kämpf doch bitte zuerst einmal für deren Recht auf Selbstbestimmung!
      15 5 Melden
    • DieFeuerlilie 10.08.2018 09:25
      Highlight @Pointer
      “Ich will niemandem etwas vorschreiben.“

      Ach ja?
      Und darum willst du Frauen verbieten (also ‘vorschreiben‘), dass sie nicht abtreiben dürfen?

      Merkst du wirklich immernoch nicht, wie sehr du dir selbst widersprichst?

      “Die persönliche Entscheidungsfreiheit hört aber eben dort auf, wo sie die eines anderen tangiert.“

      Genau, so ist es!
      Deine Entscheidungsfreiheit hört eben dort auf, wo sie _meine_ tangiert.

      Im Klartext: wenn ich mich entscheide abzutreiben, dann hast du mir da nicht reinzureden!

      Aber ich sehe schon, mit logischen Argumenten muss man dir nicht kommen..
      9 6 Melden
  • rodolofo 09.08.2018 20:18
    Highlight Die Frauenbewegungen würden besser nicht "für das Recht auf Abtreibung" kämpfen, sondern "für das Recht auf Selbstbestimmung"!
    Das käme nämlich ganz anders und viel sympathischer rüber, als ein Recht auf Tötung von kleinen Menschlein!
    Entweder verstehen diese "bewegten Frauen" also nichts von Marketing, oder sie sind tatsächlich solche Rabenmütter und Kampflesben, wie wir uns spontan denken, wenn wir ihre Kampf-Parolen hören...
    Eine Abtreibung ist KEINE BAGATELLE!
    Sie sollte nach Möglichkeit vermieden- und nur in Notfällen durchgeführt werden!
    Die schwangeren Frauen sollen entscheiden!
    21 84 Melden
    • Fly Boy Tschoko 09.08.2018 20:35
      Highlight So ein Zellklumoen ist doch noch kein Menschlein.
      66 34 Melden
    • rodolofo 09.08.2018 20:57
      Highlight @ Fly Boy Tschoko
      Doch!
      Wie hast DU denn angefangen?
      Als Zweizeller!
      Erinnere Dich!
      Aber vielleicht bist Du im Hirn immer noch ein Zweizeller, höhöö...
      23 74 Melden
    • Pointer 09.08.2018 20:58
      Highlight Das Beenden eines Lebens, ausser dem eigenen, ist aber keine Selbstbestimmung.
      21 50 Melden
    • Fly Boy Tschoko 09.08.2018 21:25
      Highlight Ja so habe ich angefangen. Mein Mensch sein fing für mich damit an, dass ich mich als Person wahrnahm. Also fing meine Existenz für mich erst einiges nach der Geburt an. Wär ich abgeteieben worden wärs halt so, hätte es ja nie erfahren.
      41 18 Melden
    • rodolofo 09.08.2018 22:28
      Highlight @ Fly Boy Tschoko
      Ja, da hast Du recht.
      Aber jetzt hör Dir mal meine Geschichte an:
      Meine Vaterschaft war weder geplant, noch gewünscht.
      Sie stürzte mich in meine grösste Lebenskrise!
      Alles ging komplett gegen meinen Plan!
      Als mein Sohn nach seiner Geburt seine Augen aufschlug, war es mir, als würde ein Stern geboren!
      Trotzdem knorzte ich mich mühsam und widerwillig durch eine Rolle, auf die ich mich maximal schlecht vorbereitet fühlte.
      Aber MEIN KIND half mir mit seiner unbekümmerten und fröhlichen Art durch alle Schwierigkeiten hindurch!
      ...
      19 16 Melden
    • rodolofo 09.08.2018 22:30
      Highlight Heute weiss ich, dass mir nie etwas Besseres passiert ist, als DIESES KIND.
      Und was noch besser ist:
      Dieser Sohn wird bald selber Vater!
      Und ich freue mich darauf, wie ein kleines Kind!
      17 3 Melden
    • giandalf the grey 10.08.2018 01:29
      Highlight Schön für dich rodolofo, aber müssen alle ihr Leben so leben wie du?
      15 6 Melden
    • rodolofo 10.08.2018 08:00
      Highlight @ giandalf the grey
      Nein, sicher nicht!
      Darum bin ich ja dafür, dass die schwangeren Frauen (ev. zusammen mit den werdenden Vätern) selber entscheiden sollen, was ihnen wichtiger ist!
      Ich möchte anhand von meinem Beispiel nur zeigen, dass sich ein (anfangs) schwierigerer Weg sich (später) als besserer Weg entpuppen kann und dass Sachzwänge (wie zum Beispiel eine gesetzliche Erschwerung von Abtreibung) uns auch dabei helfen können, diesen anfangs schwierigeren Weg zu gehen!
      Ich kenne das Ideal nicht.
      Vermutlich ist das, was tatsächlich passiert, am idealsten...
      7 2 Melden
    • Obey 10.08.2018 09:14
      Highlight Na herzlichen Glückwunsch aber auch Rodolfo. Und weil das so für sie war, nehmen sie sich jetzt das Recht raus, anderen Menschen erzählen zu wollen, was sie dürfen oder nicht? Schlussendlich ist die Diskussion müssig: Abtreibungen sind in der Schweiz erlaubt und das ist gut so! Geniessen sie ihr Leben mit ihrem Sohn und ihrer/ihrem Enkel/in, ich geniesse mein Leben ohne Lebenskrise und ohne mühsame, unerwünschte Rollen,ok? Ich mag ihnen ihr Glück gönnen und sie mir meines?
      2 7 Melden
    • rodolofo 10.08.2018 09:46
      Highlight @ Obey
      siehe oben!
      Mühsam an den Diskussionen hier finde ich, dass "Eine Meinung äussern" immer mit "Gesetzlicher Bevormundung" gleichgeschaltet wird und darum eine Diskussion von Anfang an vergiftet ist.
      Ich will hier niemanden zu irgendetwas zwingen, denn ich bin ein armer Schlucker ohne jeden Einfluss!
      Einen Filipino, der darauf hoffte, dass er "bei einem meiner Millionärs-Freunde" als Body Guard arbeiten könnte, musste ich auch schon enttäuschen.
      Er stellte dann lakonisch und praktisch, wie Filipinos nun mal sind, fest: "Oh, so you have no influence at all."
      4 0 Melden
  • kleiner_Schurke 09.08.2018 20:13
    Highlight An alle "Nicht-Versteher":

    Es ist kein Problem für unsere Gesellschaft, wenn sie nicht verstehen können warum Abtreibungen legal sein sollen. Sie dürfen nicht verstehen, sie dürfen in Bronzezeitlichen Büchern lesen und bronzezeitliche Moralvorstellungen haben. Und sie dürfen absichtlich dumm sein. Sie müssen aber gewärtigen dass, wer sich dumm verhält auch dumme Problem hat. Wir als Gesellschaft helfen sogar mit, ihre dummen Probleme (z.b. med. Probleme) mit zu tragen.

    Was wir aber nicht wollen ist, dass sie ihre rückwärtsgewandten dummen Ideologien für alle installieren.
    46 23 Melden
    • Pointer 09.08.2018 20:56
      Highlight Schön, dass man, wenn man keine Argumente hat, andere als dumm und rückständig bezeichnen muss. Das zeugt nicht gerade von Intelligenz und Diskursfähigkeit.
      29 40 Melden
    • kleiner_Schurke 09.08.2018 21:18
      Highlight Sie werden ja nicht zu Abtreibungen gezwungen. Setzten sie sich auf ihr Sofa beten sie zu ihrem Gott und gut ist. Nur lassen sie und damit in Rohe.
      38 22 Melden
    • gmiraisin 09.08.2018 21:36
      Highlight Wenn man keine Argumente hat...
      15 22 Melden
    • kleiner_Schurke 09.08.2018 22:33
      Highlight Wo sind denn deine Argumente? Ist dein einziges Argument meine Argumente als nicht valabel zu erklären? ist aber ein bisschen arm, passt aber ausgezeichnet ins Bild.
      16 8 Melden
    • giandalf the grey 10.08.2018 01:40
      Highlight Naja es ist schon ein bisschen einfach die Abtreibungsgegner auf Gläubige zu reduzieren. Nicht nur zeugt es nicht von intelligenz Andersdenkende per se als dumm zu bezeichnen, es ist auch nicht viel schlauer politische Gegner auf ideologische Gruppen zu reduzieren auf die man persönlich einen Hass hat. Es ist eine Frage der Moral. Diese mag oft durch Religion definiert sein, doch auch nicht religiöse Menschen können Abtreibungen abgeneigt gegenüberstehen, denn die Wissenschaft kann uns auch nicht sagen, wann aus Zellgewebe Mensch wird. Moralvorstellungen sagen nichts über Intelligenz aus.
      9 2 Melden
    • kleiner_Schurke 10.08.2018 07:39
      Highlight Dann gib uns doch hier einmal ein paar Beispiele für nicht religiös motivierte Abtreibungsgegner.
      4 7 Melden
  • Alathea 09.08.2018 18:51
    Highlight Ist es in Irland nicht seit dem Mai oder Juni erlaubt?
    26 7 Melden
    • Reto Fehr 09.08.2018 20:00
      Highlight Steht in der Legende der Karte: Im Mai nahmen die Iren die Lockerung des Gesetzes an. In Kraft ist dieses noch nicht.
      34 1 Melden
  • DomKi 09.08.2018 18:31
    Highlight Ich verstehe immer noch nicht warum das Töten eines Menschen legal sein kann. Und ein Mensch ist es vom ersten Tag an.
    39 198 Melden
    • henk 09.08.2018 19:32
      Highlight Vom ersten Tag an? In den ersten paar Tagen besteht Ihr „Mensch“ genau aus ein paar Zellen. Das würde ich jetzt noch nicht als Menschen bezeichnen. Mit Ihrer Logik wäre auch Verhütung Mord weil man Leben damit verhindert.
      129 28 Melden
    • Enzasa 09.08.2018 19:36
      Highlight Töten eines Menschen ist niemals legal!
      Es gibt Notsituation z.b. Selbstverteidigung.
      Für eine Frau die vergewaltigt wurde ist es Selbstverteidigung.
      In einem Land wo Frauen als Besitz angesehen werden und sie nicht darüber entscheiden können ob sie den Beischlaf wollen oder nicht ist Abtreibung Selbstverteidigung.
      In einem Land ohne soziale Strukturen und ohne staatliche Hilfen ist Abtretung bei Schwerstbehinderung ebenso Selbstverteidigung.
      In einem Land ohne freien Zugang zu Verhütungsmitteln ist Abtreibung ebenso Selbstverteidigung.
      51 19 Melden
    • Pointer 09.08.2018 19:39
      Highlight Ich auch nicht. Und den Blitzen nach zu urteilen, können sich die meisten nicht eingestehen, dass es Mord ist.
      36 137 Melden
    • Heinz Schmid 09.08.2018 19:48
      Highlight A) Es ist kein Mensch. Unmystifiziert ist es eine Zellansammlung. Bis zur zwanzigsten Schwangerschaftswoche existiert keine Großhirnrinde.
      B) Es ist kein töten, da niemand stirbt. Es wird eine Geburt abgebrochen.
      C) Die Entscheidung über Geburt und nicht Geburt eines Kindes ist sehr schwerwiegend. Trotz persönlicher Bedenken sollte sie dennoch keinesfalls leichtfällig gefällt werden.
      D) Eine Abtreibung ist zu einfach durchzuführen, dafür dass sie konsequent verboten werden kann. In betroffenen Ländern werden i.d.R. viele illegale Abtreibungen gemacht, mit katastrophalen Folgen für die Frauen. http://qu
      67 12 Melden
    • Fabio74 09.08.2018 19:51
      Highlight nein Pointer es ist nicht Mord, weil klar geregelt ist bis zur welchen Schwangerschaftswoche und ab wann der Zellhaufen eben ein Mensch ist
      46 11 Melden
    • Pointer 09.08.2018 19:52
      Highlight @henk: Der Mensch besteht immer aus ein paar Zellen! Ein menschliches Leben beginnt mir der Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium.
      @Enzasa: Bei dieser "Selbstverteidigung" werden aber unschuldige Dritte getötet und nicht die Täter. Man kann sich aber nur gegen Täter verteidigen.
      14 69 Melden
    • ScottSterling 09.08.2018 20:07
      Highlight Ich hoffe ihr onaniert nie, sonst seid ihr nach eurer Definition Massenmörder.
      79 16 Melden
    • the guy who did nothing wrong 09.08.2018 20:16
      Highlight @henk, es ist aber trotzdem ein Lebewesen, technisch gesehen ist schon Mord. Bin bei Abtreibungen etwas zwiegespalten, bin aber auch etwas mehr auf Seite der Abtreibungsgegner, würde man sich eingestehen das es technisch Mord ist, würden die Hemmungen abzutreiben extren steigen. Oder nur wenige würden es befürworten.
      16 72 Melden
    • Lisaa 09.08.2018 20:21
      Highlight Nun ja da gehen die meinungen auseinander. Ich persönlich finde nicht dass ich das recht habe eine frau zu verurteilen wenn sie ihr kind abtreibt. Sie hat ihre gründe dazu. Ich persönlich würde dies unter gewissen unständen auch in betracht ziehen da bin ich erlich... das gleiche gilt für die sterbehilfe...
      53 7 Melden
    • Hochen 09.08.2018 20:27
      Highlight Nein für die meisten ist es einfach nicht Mord und das ist auch richtig so! Es zwingt Sie niemand abzutreiben also lassen Sie die die es für richtig halten in ruhe!
      45 12 Melden
    • Thom Mulder 09.08.2018 20:31
      Highlight Du kannst das für Dich so sehen wenn Du willst, aber schreibe niemand vor was sie/er glauben soll. Behalt es für Dich. Du hast nichts zu sagen darüber wie jemand Anderes das sehen soll. Du bist gegen Abrtreibung. Gut, dann treibe eben nicht ab. Eine Frau trifft so eine Entscheidung niemals leichtfertig und was auch immer sie entscheidet, sie hat ihre gewichtigen Gründe dafür.
      47 13 Melden
    • the guy who did nothing wrong 09.08.2018 20:42
      Highlight @Mulder, dann behalte es auch für dich was du denkst wenn es nach deiner Logik geht... Wenn jeder mit solchen seltsamen Argumentationen kommen würde gäbe es gar keine Diskussion...
      11 14 Melden
    • DieFeuerlilie 09.08.2018 20:43
      Highlight DomKi & Pointer:

      Setzt ihr euch dann auch genauso vehement für diese ungewollten Kinder ein, wenn sie dann geboren werden?

      Unterstützt ihr sie, gebt ihr ihnen Liebe und Geborgenheit, ermöglicht ihnen ein lebenswertes Leben?

      Oder besteht euer “Einsatz“ für sie nur in den obigen leeren Worten?

      Und nein, ein Zellhaufen ist für mich noch kein Mensch, also scheidet der Tatbestand “Mord“ komplett aus.

      Und das hat nichts mit “nicht eingestehen wollen“ zu tun, sondern mit meiner festen Überzeugung.

      Und ja, ich habe abgetrieben.
      Vor über 20 Jahren.
      Und ich bereue es bis heute nicht.

      45 15 Melden
    • Pointer 09.08.2018 20:54
      Highlight An diejenigen, die uns vorschreiben wollen, dass wir uns aus den Entscheidungen anderer raushalten sollen: Eine Abtreibung ist auch ein Entscheidung in das Leben eines anderen, und zwar seine sehr radikale.
      Ihr dürft pro Abtreibung sein. Verbietet uns aber bitte nicht eine andere Meinung, das ist diktatorisch!
      14 38 Melden
    • gmiraisin 09.08.2018 21:41
      Highlight Liebe Abtreibungsbeführworter, ab wann darf man, ich zitiere euch: ein "Kind", nicht mehr töten, und warum?
      12 21 Melden
    • DomKi 09.08.2018 21:50
      Highlight @Pointer: vielen Dank für deine Unterstützung.

      @Alle anderen: und eben ohne dass ihr es merkt, zeigt ihr wie ihr seid: intolerant: wir haben ausgedrückt was wir denken und das ist für euch schon ein Problem, aber einem Lebewesen das Leben zu nehmen das nennt ihr Toleranz?
      8 30 Melden
    • DomKi 09.08.2018 21:52
      Highlight @the guy who did nothing wrong: und auch danke an dich für die differenzierte Aussage
      6 9 Melden
    • Enzasa 09.08.2018 22:14
      Highlight Ich bin persönlich gegen Abtreibung, Finde die Regelung straffrei bis zur 12.W nach Aufklärung für richtig.
      Nicht jede Frau wird freiwillig schwanger, nicht jeder Staat unterstützt die Familie, nicht jede Gesellschaft steht ungewollt schwangeren Frauen bei. Wer für ein Abtreibungsverbot ist sollte erst für günstige Rahmenbedingungen kämpfen, für Frauenrechte und für Kinderrechte.
      Erst wenn man ein kinderfreundliches Umfeld geschaffen hat, dann darf man gegen Abtreibung sein. Alles andere ist falsche Doppelmoral.
      Siehe Argentinien.
      17 3 Melden
    • kleiner_Schurke 09.08.2018 22:54
      Highlight @DomKi
      Unsere Gesellschaft ist tolerant zu euch weil:

      1. wir euch nicht zwingen abzutreiben
      2. ihre euren Lifestyle leben könnt wie ihr wollt
      3. ihr eure Meinung dazu frei äussern könnt

      Ich würde mich, obwohl ich diametral anderer Meinung bin als du, mich dafür einsetzten, dass du so leben kannst wie du es für richtig hälst. Dass, nennt sich Toleranz.
      29 6 Melden
    • Baba 09.08.2018 22:58
      Highlight In meinen Augen ist es so lange kein Mord, wie dieser Embryo/Zellhaufen ohne den Körper der Mutter nicht überleben kann. So lange ist es ein Teil des Körpers der Frau und sie muss das Recht haben, selbst darüber bestimmen zu dürfen.
      Eine Schwangerschaft zu beenden dürfte für kaum eine Frau eine easy-peasy Entscheidung sein.
      Traurig finde ich bei vielen 'pro Life Vertretern, dass ihr Engagement dann endet, wenn das Kind geboren wurde. Dabei fingen bei konsequenter Haltung der Einsatz dann ja erst an, aber dann werden die Mütter gerne in ihrer 'privaten' Situation alleine gelassen. Missed Opp!
      32 5 Melden
    • Politisch unkorrekt 10.08.2018 00:01
      Highlight @Daisy
      Freie Meinungsäusserung.
      Schon gehört?
      2 0 Melden
    • Fichtenknick 10.08.2018 06:24
      Highlight Nochmals zum mitschreiben für alle Moralapostel: niemand ist für Abtreibung an sich. Aber ich setzte mich vehement für das Selbstbestimmungsrecht einer Jeden Frau ein. Ihr Körper, ihre Entscheidung.
      9 1 Melden
    • Fabio74 10.08.2018 07:08
      Highlight Wie viele in der Debatte sind Männer? Wie viele nehmen einen. Gummi? Umd wer ist bereit diese Kinder wenn sie geboren würden zu unterstützrn, wenn die Mutter es nicht kann oder will?
      13 2 Melden
    • Obey 10.08.2018 09:27
      Highlight Pro-lifer: Ihr wollt diskutieren um des diskutierens Willens? Das ist schön und gut. Ihr dürft eure Meinung haben und zum Glück in unserem Land auch äussern. Aber was alle anderen nach schweizer Recht dürfen: Abtreiben.
      Und solange das so ist, dürft ihr eines nicht: anderen Menschen einen Tatbestand vorwerfen, der nicht begangen wurde, nämlich Mord. Das wäre dann nämlich effektiv Verleumdung und somit strafbar. Ihr könnt moralisieren und stänkern wie ihr wollt, das Recht ist zum Glück auf unserer Seite und mein Leben und meine Entscheidungen gehen euch einen feuchten Sch.. an.
      8 4 Melden
    • Heinz Schmid 10.08.2018 11:15
      Highlight @gmiraisin
      Medizinische Gründe: Ab der 3 Schwangerschaftswoche beginnt sich das zentrale Nervensystem auszubilden. Ab Woche 20 wird die Grosshirnrinde angelegt, was definitiv eine Limite darstellt, da hier eine Empindungsfähigkeit entsteht.
      Ausnahme ist gesundheitliche Gefahr für Mutter und Fötus.
      Soziale Gründe: Bequemlichkeit darf kein Grund sein. Sofern eine Mutterschaft vertretbar ist, sollte diese angenommen werden.
      Zur Klarstellung: strafrechtlich wird von einer befruchteten Eizelle bis zur Nidation geredet (Spirale ist keine Abtreibung), Embryo bis 10 Wo. Fötus bis Geburt. Nicht "Kind"
      6 0 Melden

So viele Dates braucht es, bis ein Fuckbuddy zur «ernsthaften» Beziehung wird

Ob aus dem Flirt eine Kleinfamilie oder nur eine dreimonatige Phase emotionaler Verwirrung wird, lässt sich erst nach 20 Dates sagen. Das behauptet zumindest die folgende Studie.

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