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Die Welt in Karten

Argentinien legalisiert Abtreibungen nicht – und ist damit nicht allein

Argentinien will die Abtreibung nicht legalisieren. Wie sieht es eigentlich sonst auf der Welt aus? Welches Land erlaubt was? Eine Übersicht: 



In der Schweiz ist die Abtreibung seit 2002 erlaubt – sofern dies in den ersten zwölf Wochen nach Beginn der letzten Regelblutung geschieht und die Frau ihren Wunsch schriftlich bestätigt. In Ausnahmefällen ist auch eine spätere Abtreibung möglich.  

Anders sieht dies in Argentinien aus. Das Parlament des südamerikanischen Staates lehnte eine Liberalisierung des Gesetzes ab. Somit gilt dort weiterhin: Abtreibungen sind nur erlaubt bei Vergewaltigungsopfern oder wenn das Leben oder die Gesundheit der Mutter oder des Kindes auf dem Spiel steht.

Die Regelungen sind also für jedes Land unterschiedlich. Grob kann in diese vier Kategorien unterteilt werden:

Bild

Die Farben zeigen den aktuellen Stand. Irland beispielsweise stimmte im Mai 2018 für eine Lockerung des Gesetzes und dürfte dadurch «grün» werden. Erklärungen zu den Farbgruppen unten. bild: watson

Diverse Unterschiede der Gesetze

Innerhalb dieser «Obergruppen» kann es zudem grössere Unterschiede geben. In den USA, Australien und Mexiko können sich die Gesetze von Staat zu Staat unterscheiden. In der Karte haben wir uns für die Regelung im Grossteil des Landes entschieden.

So ist in einigen Ländern Abtreibung im Falle von Vergewaltigung oder bei Inzest explizit erlaubt, in China darf nicht aufgrund des Geschlechts abgetrieben werden, manchmal spielt das Alter der Frau eine Rolle oder teilweise braucht es die Zustimmung des Erzeugers. Alle Details sind hier ersichtlich.

Daten und Quellen

Die Angaben stammen alle von der Nonprofit-Organisation Center for Reproductive Rights, welche seit 1992 besteht und seit 1998 die Weltkarte der Abtreibungsgesetze (worldabortionlaws.com) publiziert. Die Daten dafür stammen, wo immer möglich, direkt aus offiziellen Staatsquellen, andernfalls von der WHO oder der Harvard School of Public Health.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zauggovia 10.08.2018 10:45
    Highlight Highlight Kein Schwein erwähnt Liechtenstein, wo Abtreibungen auch illegal sind?
    • ThatsWhatSheSaid 10.08.2018 14:00
      Highlight Highlight Wir haben in Liechtenstein keine Station um Kinder überhaupt zur Welt zu bringen.
      Wer ein Kind bekommen oder abtreiben möchte muss so oder so in die Schweiz oder Österreich...
    • Neruda 10.08.2018 17:40
      Highlight Highlight Ist halt auch eine Fürstendiktatur. Ein Land mit einem Fürstenveto für Volksentscheide kann ich eh nicht ernst nehmen. Noch weniger Leute die auch noch gegen die Abschaffung genau dessens stimmen 🙈
    • ThatsWhatSheSaid 11.08.2018 10:56
      Highlight Highlight Bitte informiere dich über die Bedeutung des Wortes Diktatur. Die Fürstenfamilie hat dieses Land in Kriegszeiten mit Nahrung versorgt und uns vor dem 3. Reich verschont. Sein Veto Recht hat er auch bei der Abtreibung nicht verwendet. Das Volk wollte ihm dieses auch nicht nehmen. Wieso auch? Immer wenn es für uns brenzlig wurde, war diese Familie da. Das Veto ist für mich eher eine Notfall-Option. Was wenn ein kleiner Troll in die Politik kommt und anfängt alles zu zerstören und Mauern bauen will? Wir könnten dem Einhalt gebieten.
  • DaVinci90 10.08.2018 09:26
    Highlight Highlight Hab mich schon mal gefragt. Was tun, wenn man weiss dass das Kind behindert auf die welt kommen würde?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.08.2018 14:25
      Highlight Highlight Das kann man vorher zusammen mit dem Partner oder der Partnerin besprechen. Es kann aber auch sein, dass sich die Meinung in der Situation komplett ändert: von keine Abtreibung zu Abtreibung und umgekehrt. Fest steht, dass das eine ethische Extremsituation ist und keine Antwort wirklich passt. Die Situation bleibt einfach beschissen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 09.08.2018 22:45
    Highlight Highlight Redet vorher miteinander, wie ihr zum Thema steht: Was wäre, wenn ... das Kind nur kurz lebensfähig wäre, die Schwangerschaft ungeplant oder zum extrem ungünstigen Zeitpunkt entstanden ist, was ihr macht, wenn einer das Kind will, aber der andere nicht. Und wenn man überhaupt gerade kein Kind will, doppelt und dreifach verhüten oder dauerhaft. Und wenn das Kondom reisst, zum Arzt und die Notverhütung einnehmen. Nach 8 Wochen hat der Foetus Finger und Augenanlagen. Das ist kein Zellhaufen mehr.
  • Lienat 09.08.2018 21:08
    Highlight Highlight Ich mag Abtreibungen nicht. Sie sind nichts gutes.

    Und genau deshalb sollen sie legal sein. Denn wenn eine angehende Mutter (bzw. beide Elternteile) sich zu so einem schwierigen Schritt entscheiden müssen, dann ist es nicht nötig, dass sie noch kriminalisiert oder vom Staat bevormundet werden.

    Ich mag Abtreibungen nicht. Sie sind nichts gutes. Aber manchmal eben leider notwendig.
    • Pointer 09.08.2018 22:11
      Highlight Highlight Warum das Kind nicht gebären und zur Adoption freigeben?
    • Neruda 10.08.2018 01:04
      Highlight Highlight Weil es nicht schon genügend Kinder in Heimen gibt und zu wenige Adoptiveltern?
    • giandalf the grey 10.08.2018 01:25
      Highlight Highlight @Pointer weil eine Geburt und Schwangerschaft ja so unglaublich toll sind. So würde der physische Aspekt der Vergewaltigung ganze 9 Monate weiter gehen. Sorry aber Zellen zu einem Kind zu züchten das von vornherein nur die perspektive hat weggeschmissen zu werden wie ein ungeliebtes Haustier ist in meinen Augen viel grausamer als es nicht so weit kommen zu lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 09.08.2018 20:32
    Highlight Highlight Freunde, ich bin gegen Abtreibungen. Wir sind alle gegen Abtreibungen. Abtreibungen sind scheisse, ich wünsche sie niemandem.

    Nur: mit Verboten gibt es nicht weniger Abtreibungen, es gibt einfach sehr viel mehr illegale. Ihr wisst schon: Abführmittel, Kleiderbügel, die Geschichten.

    Wenn schon eine Abtreibung, dann bitte eine legale, sichere in einem Krankenhaus und nicht irgendwo im Hinterhof.
    • bcZcity 09.08.2018 20:59
      Highlight Highlight Freund, seit wann sprichst Du für alle? Ok, gegen Abtreibung bin ich auch, aber ganz klar dafür dass es jede Frau tun darf wenn sie will, also bin ich auch dafür!
    • Obey 10.08.2018 09:05
      Highlight Highlight „Freund“, nein sind wir nicht! Ich bin für das Recht auf Abtreibung in der Form wie wir es heute haben. Es ermöglicht vergewaltigten Frauen, zu jungen und naiven Kindern, finanziell in eine Notlage geratenen (etc.) nicht ein Leben lang für einen bestimmten Moment „X“ bezahlen zu müssen. Es ermöglicht eine stabile Lebensplanung und führt dazu, dass Kinder effektiv dann auch die Welt kommen, wenn sie gewollt und geliebt werden. Und ihr Gegenargument dazu ist? Das „Leben“ schützenswert ist, unabhängig davon,ob das Kind überhaupt lebensfähig, resp. gewollt ist?
    • ubu 10.08.2018 11:40
      Highlight Highlight @Obey: Du hast meinen Kommentar nicht zu ende gelesen, stimmts? Voll okay, ist ein emotionales Thema.
  • Thom Mulder 09.08.2018 20:26
    Highlight Highlight Es geht niemanden etwas an was eine Frau entscheidet wenn es um ihr Baby geht. Wenn Andere vorhalten "das ist ja Mord" ist das absolut irrelevant. Jede(r) muss das für sich entscheiden als was sie das empfindet, man KANN das nicht jemand Anderem vorschreiben. Wer nicht abtreiben will hat die Freiheit nicht abzutreiben. Was will man noch mehr?
    • Pointer 09.08.2018 21:00
      Highlight Highlight Was ist mit dem neuen Lebewesen in der Gebärmutter eine Frau, was ist mit dessen Selbstbestimmung? Dieses Lebewesen gehört nicht der Frau, also hat sich auch keine Fremdbestimmungsrecht über dieses Lebewesen.
    • Lienat 09.08.2018 21:01
      Highlight Highlight "Es geht niemanden etwas an..."

      Ausser vielleicht den Anderen, der mit dem Baby auch noch so ein klitzekleines Etwas zu tun hat?
    • DieFeuerlilie 09.08.2018 21:34
      Highlight Highlight „Dieses Lebewesen gehört nicht der Frau, also hat sich auch keine Fremdbestimmungsrecht über dieses Lebewesen.“

      Aha. Aber über das Leben der Frau, die abtreiben möchte, willst _du_ bestimmen dürfen?

      Ziemlich schräg, deine Argumentation..
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 09.08.2018 20:18
    Highlight Highlight Die Frauenbewegungen würden besser nicht "für das Recht auf Abtreibung" kämpfen, sondern "für das Recht auf Selbstbestimmung"!
    Das käme nämlich ganz anders und viel sympathischer rüber, als ein Recht auf Tötung von kleinen Menschlein!
    Entweder verstehen diese "bewegten Frauen" also nichts von Marketing, oder sie sind tatsächlich solche Rabenmütter und Kampflesben, wie wir uns spontan denken, wenn wir ihre Kampf-Parolen hören...
    Eine Abtreibung ist KEINE BAGATELLE!
    Sie sollte nach Möglichkeit vermieden- und nur in Notfällen durchgeführt werden!
    Die schwangeren Frauen sollen entscheiden!
    • Fly Boy Tschoko 09.08.2018 20:35
      Highlight Highlight So ein Zellklumoen ist doch noch kein Menschlein.
    • rodolofo 09.08.2018 20:57
      Highlight Highlight @ Fly Boy Tschoko
      Doch!
      Wie hast DU denn angefangen?
      Als Zweizeller!
      Erinnere Dich!
      Aber vielleicht bist Du im Hirn immer noch ein Zweizeller, höhöö...
    • Pointer 09.08.2018 20:58
      Highlight Highlight Das Beenden eines Lebens, ausser dem eigenen, ist aber keine Selbstbestimmung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alathea 09.08.2018 18:51
    Highlight Highlight Ist es in Irland nicht seit dem Mai oder Juni erlaubt?
    • Reto Fehr 09.08.2018 20:00
      Highlight Highlight Steht in der Legende der Karte: Im Mai nahmen die Iren die Lockerung des Gesetzes an. In Kraft ist dieses noch nicht.
  • DomKi 09.08.2018 18:31
    Highlight Highlight Ich verstehe immer noch nicht warum das Töten eines Menschen legal sein kann. Und ein Mensch ist es vom ersten Tag an.
    • henk 09.08.2018 19:32
      Highlight Highlight Vom ersten Tag an? In den ersten paar Tagen besteht Ihr „Mensch“ genau aus ein paar Zellen. Das würde ich jetzt noch nicht als Menschen bezeichnen. Mit Ihrer Logik wäre auch Verhütung Mord weil man Leben damit verhindert.
    • Enzasa 09.08.2018 19:36
      Highlight Highlight Töten eines Menschen ist niemals legal!
      Es gibt Notsituation z.b. Selbstverteidigung.
      Für eine Frau die vergewaltigt wurde ist es Selbstverteidigung.
      In einem Land wo Frauen als Besitz angesehen werden und sie nicht darüber entscheiden können ob sie den Beischlaf wollen oder nicht ist Abtreibung Selbstverteidigung.
      In einem Land ohne soziale Strukturen und ohne staatliche Hilfen ist Abtretung bei Schwerstbehinderung ebenso Selbstverteidigung.
      In einem Land ohne freien Zugang zu Verhütungsmitteln ist Abtreibung ebenso Selbstverteidigung.
    • Pointer 09.08.2018 19:39
      Highlight Highlight Ich auch nicht. Und den Blitzen nach zu urteilen, können sich die meisten nicht eingestehen, dass es Mord ist.
    Weitere Antworten anzeigen

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