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BBC-Mitarbeiterin ist empört über Lohnungleichheit – und schmeisst den Bettel hin



Aus Protest gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen beim britischen Rundfunksender BBC ist die Journalistin Carrie Gracie von der leitenden Position als Büroleiterin in China zurückgetreten. Gracie machte den Schritt am Montag öffentlich.

Der Sender selbst berichtete breit darüber. Er versicherte zudem, es gebe keine «systematische Benachteiligung von Frauen» bei der BBC. Gracie sagte, Grund für ihren Rücktritt sei eine «Vertrauenskrise», die im Sommer mit der Veröffentlichung der Gehälter der BBC-Führungsriege begonnen habe.

Diese Veröffentlichung habe eine «unhaltbare» Lücke in der Bezahlung zwischen Männern und Frauen gezeigt, die den gleichen Job machten. Das Vertrauen der Belegschaft sei zerstört. In den vergangenen Monaten hätten sich bis zu 200 Frauen bei der BBC über ungleiche Bezahlung beschwert.

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Die BBC musste im Juli erstmals in ihrer Geschichte die Jahresgehälter ihrer Topverdiener veröffentlichen. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft legte eine Liste mit 200 Namen von Führungskräften, Moderatoren und Schauspielern vor, die zuletzt ein Jahresgehalt von mehr als 150'000 Pfund (rund 198'000 Franken) erhielten. Zwei Drittel davon waren Männer.

BBC-Generaldirektor Tony Hall erklärte damals, dass es bei der Gleichberechtigung noch «mehr zu tun» gebe.

Die britische Journalistengewerkschaft kündigte am Montag an, sie sei entschlossen, die BBC zu Ausgleichszahlungen für betroffene Frauen zu zwingen. Mehr als 130 Journalistinnen bei der BBC erklärten sich mit Gracie solidarisch. (sda/afp)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • piranha 08.01.2018 17:57
    Highlight Highlight Wie sie selbst sagt, ist der Grund der Kündigung "eine Vertrauenskrise". Ob dies nun tatsächlich mit den Löhnen zu tun hat oder ob sonstige triftigen Gründe vorliegen? Ich nehme schwer an, da gab es andere Probleme...
    Aber hauptsache wieder dieses längst abgegriffene Thema als Vorwand benutzen! 🙄
    • Fiona Odermatt 08.01.2018 22:22
      Highlight Highlight längst abgegriffen ist es wenn keine unerklärten lohnlücken mehr da sind (jetzt mal ganz unabhängig vom fall in diesem artikel)
    • Haiderfroh 09.01.2018 12:09
      Highlight Highlight @Fiona
      Selbstverständlich lassen sich die unerklärten Lohnlücken erklären, wenn man nur ganz genau hinschaut. Aber das tut man in der Diskussion um die Lohnungleichheit nicht. Da werden munter ganz verschiedene Stellenanforderungen in einen Topf geworfen und dann die Löhne nach Männlein und Weiblein zusammengezählt. Das sind ganz idiotische Milchbüechlirechnungen.
      Die propagierte Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern existiert in Wirklichkeit nicht.
      Sie ist Stumpfsinn, weil eine unerklärte Diskrepanz kein Beweis und noch nicht einmal ein Hinweis auf Diskriminierung ist.
  • poga 08.01.2018 17:52
    Highlight Highlight Also der einzige Vorwurf den ich hier lese ist, dass weniger Frauen Top-Verdiener sind....
  • Dingsda 08.01.2018 15:20
    Highlight Highlight Könnte nicht besser laufen für die BBC.
    Jetzt kann man eine jüngere, frischere Frau einstellen die sogar noch weniger verdienen könnte und dabei vertraglich vereinbaren kann dass diese nicht so rumzustänkern hat wie ihre Vorgängerin.
    Dazu muss BBC Carrie Gracie wahrscheinlich auch keine Abfindung zahlen, da sie ja selbst gekündigt hat.
  • Mutzli 08.01.2018 14:51
    Highlight Highlight Gute Aktion von einer starken Frau. Hoffe sehr, dass die BBC jetzt mal über die Bücher geht. Zeigt meiner Meinung nach auch, wie nützlich und informativ es wäre, generell solche Lohnlisten einsehbar zu machen.
    • Haiderfroh 09.01.2018 12:20
      Highlight Highlight Das nützt nichts.
      Man definiert dann einfach ein undurchschaubares Jobkategorien- und Mitarbeiterbeurteilungssystem, was den Lohn festlegt. Die Beurteilung ist vielleicht sogar dokumentiert. So weit so gut.
      Aber das hilft nicht. Wie jemand wirklich zu seiner Lohnstufe kam, lässt sich aus den Akten nicht herauslesen. Aber was in die Akten geschrieben wurde, das zählt dann vor Gericht im Streit um den Lohn. So kann jeder Arbeitgeber seine Löhne mit gerichtlichem Segen so willkürlich handhaben, wie er will. Er muss bloss ein bisschen mehr Papierkram erledigen lassen.
  • Haiderfroh 08.01.2018 13:50
    Highlight Highlight Gähn. Die alte Leier von den geschlechterdiskriminierenden Löhnen.
    Wann verschwindet dieser Aberglaube endlich?
    Wer den Job besser macht, der kriegt mehr Lohn. Sonst macht er den Job nicht besser. Wer einen Job macht, der sonst keiner macht, der kann mehr Lohn verlangen und kriegt ihn auch. Sonst macht keiner den Job.
    Wenn also einer den Job besser macht, oder einen Job, der sonst keiner macht, dann bekommt er ganz zu recht mehr Lohn. Wenn sie das nicht schafft, dann hat hat sie weniger Lohn als er, ganz zurecht, ohne dass daran irgendetwas sexistisch ist.
    • Markus Roth 08.01.2018 16:20
      Highlight Highlight Das heisst der Markt spielt perfekt? Trotz extrem asymmetrischen Informationsverhältnissen, wenigen Marktteilnehmern und hohem Risiko bei Verhandlungen? Nicht einmal ein ultraliberaler Marktanbeter würde bei der Lognarbeit von einem absolut freien Markt sprechen.
    • Alterssturheit 08.01.2018 17:30
      Highlight Highlight Ich arbeite seit Jahren im HR und kenne daher alle Löhne in den Firmen, in denen ich tätig war - nicht nur vom Hörensagen. Mein Fazit: bisher keine Firma erlebt, wo im Schnitt die Frauen gleich viel verdienen - für die absolut gleiche Arbeit. Und soll mir ja keiner kommen mit der Leistung, auch die stimmt bei fast allen Frauen.
    • Haiderfroh 08.01.2018 17:54
      Highlight Highlight @Markus
      Die Lohnunterschiede innerhalb desselben Geschlechts sind viel grösser, als die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern. Das zeigt, dass die Lohndiskriminierung ein Statistikphantom ist.
      Jeder Arbeitgeber kann feuern und anheuern, wen er will, wann er will, zum Preis den er zahlen will. Dito umgekehrt für den Arbeitnehmer. Der Arbeitsmarkt ist frei. Jeder kann sich über übliche Löhne informieren und Markteilnehmer gibt es Hunderttausende.
      Warum sollte ein Arbeitgeber den teureren Mann behalten, statt die billigere Frau einzustellen, wenn beide den gleichen Job gleich gut machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 08.01.2018 13:46
    Highlight Highlight Jetzt wäre schön zu erfahren wie gross der Lohnunterschied ist und wie der begründet wird. Das einzige was man nach dem lesen des Artikels weiss, dass die Frau gekündigt hat und sie glaubt weinger zu verdienen als ihre Kollegen in gleicher Position. Anstatt zu kündigen hätte sie auch eine Lohnerhöhung fordern können.

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