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epa05939147 British Prime Minister Theresa May speaks to party members in Mawdsley, Britain, 01 May 2017. Voters go the Polls in Britain on 08 June to elect a new Government. Voters go to the Polls in Britain on 08 June 2017 to elect a new Government.  EPA/Nigel Roddis

Bild: Nigel Roddis/EPA/KEYSTONE

Partei von Premierministerin Theresa May legt bei Kommunalwahl klar zu



Bei den Kommunalwahlen in Grossbritannien hat die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May ersten Ergebnissen zufolge deutlich hinzugewonnen. Alle anderen Parteien mussten Verluste hinnehmen.

Die Auszählung von 23 der insgesamt 88 Wahlkreise ergab für Mays Tories Mehrheiten in zehn Kommunalräten und mit 553 Sitzen 150 mehr als bei den vorhergehenden Wahlen.

Die oppositionelle Labour-Partei verlor 119 Sitze und kommt den Teilergebnissen zufolge auf 388 Sitze. Labour sicherte sich die Mehrheit in noch fünf Kommunalräten.

Die pro-europäischen Liberaldemokraten verloren 29 Sitze und kamen auf 138, die europafeindliche UKIP gewann nach vorläufigen Ergebnissen keinen einzigen Sitz. Ein Grossteil der Wahlergebnisse wurde für Freitagnachmittag erwartet.

«Schwere Nacht»

Die Konservativen verzeichneten «ihre besten Ergebnisse bei Kommunalwahlen seit zehn Jahren, vielleicht sogar seit 25 Jahren», sagte der Politikwissenschafter John Curtice von der Universität Strathclyde. John McDonnel, rechte Hand von Labour-Parteichef Jeremy Corbyn, sagte dem Sender ITV, es sei eine «schwere Nacht» für seine Partei.

Der Urnengang war der erste wichtige Stimmungstest für May, die nach dem Brexit-Votum Mitte 2016 die Regierungsgeschäfte übernommen hatte. In einem Monat finden die von May vorgezogenen Parlamentswahlen statt.

Bei den Kommunalwahlen ging es um knapp 5000 Sitze in England, Wales und Schottland, unter anderem wurden auch die Stadtpräsidien von Manchester und Liverpool gewählt. Die Wahllokale schlossen erst am Donnerstagabend um 23.00 Uhr.

Mit Spannung erwartet wurde unter anderem das Abschneiden der Schottischen Nationalpartei. Die Stimmenauszählung in Schottland begann erst am Freitagvormittag. Dort hatte bei der Brexit-Abstimmung eine Mehrheit für einen Verbleib in der EU gestimmt. Deshalb will Regierungschefin Nicola Sturgeon eine erneute Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands. (nfr/sda/afp/dpa)

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