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In this photo released by the Spanish Guardia Civil on Tuesday, Jan. 3, 2017, a 19 year-old migrant from Gabon is photographed in a suitcase, in Ceuta, Spain. Border guards have recently detained two Moroccans for attempting to smuggle migrants concealed in a suitcase and in a car as they crossed the border into Ceuta, Spain’s enclave in North Africa. Custom officials found a 19 year-old migrant from Gabon hidden in a suitcase pushed on a trolley by a woman who tried to cross the land border from Morocco on December 30, said a spokesman with the Guardia Civil in Ceuta. (AP Photo/Spanish Interior Ministry, via AP)

Eingezwängt in dem Koffer fanden sie den 19-Jährigen.  Bild: AP/Spanish Interior Ministry

22-Jährige wollte 19-jährigen Flüchtling im Koffer in die EU schmuggeln



Die spanische Polizei hat am Dienstag schockierende Fotos von einem jungen Flüchtling veröffentlicht: Der 19-Jährige wollte in einen Koffer gepresst in die EU gelangen.

Sicherheitsbeamte hatten vor wenigen Tagen an der Grenze zur spanischen Exklave Ceuta eine Marokkanerin angehalten, weil sie sich merkwürdig und ängstlich verhielt. Als die Polizisten das Gepäck der 22-Jährigen durchsuchten, bot sich ihnen ein grausiges Bild: Eingezwängt in dem Koffer fanden sie den 19-Jährigen aus Gabun in Zentralafrika, der bereits unter schwerer Atemnot litt.

In this photo released by the Spanish Guardia Civil on Tuesday, Jan. 3, 2017, a 19 year-old migrant from Gabon is photographed in a suitcase, in Ceuta, Spain. Border guards have recently detained two Moroccans for attempting to smuggle migrants concealed in a suitcase and in a car as they crossed the border into Ceuta, Spain’s enclave in North Africa. Custom officials found a 19 year-old migrant from Gabon hidden in a suitcase pushed on a trolley by a woman who tried to cross the land border from Morocco on December 30, said a spokesman with the Guardia Civil in Ceuta. (AP Photo/Spanish Interior Ministry, via AP)

Er litt bereits unter schwerer Atemnot. Bild: AP/Spanish Interior Ministry

Der Flüchtling wurde noch vor Ort ärztlich behandelt. Die Frau wurde nach Angaben aus Justizkreisen festgenommen.

Immer wieder versuchen Afrikaner, in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla und somit in die Europäische Union zu gelangen. In den vergangenen Monaten hatten Hunderte von ihnen mehrmals versucht, den doppelten Zaun, der Ceuta von Marokko trennt, zu stürmen. Der Zaun ist acht Kilometer lang und sechs Meter hoch. (whr/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 04.01.2017 00:09
    Highlight Highlight Die Geschichte ist bereits schrecklich genug, müsst ihr deshalb auch noch ein Foto des Flüchtlings im Koffer zeigen? Alles hat seine Grenze und die Publikation eines solchen Bildes verletzt in meinen Augen die Menschenwürde.
    • Bijouxly 04.01.2017 00:23
      Highlight Highlight Ich frage mich vor allem, wer so ein Foto macht. Der Koffer ist ja nicht ganz geöffnet, also hat man ihn nichtmal erst befreit und dann fotografiert. Oder man liess ihn nochmals reinkriechen und hat dann eines gemacht. Irgendwie finde ich beides bedenklich.
    • Sapere Aude 04.01.2017 01:05
      Highlight Highlight Genau das meine ich und hierbei spielt es keine Rolle ob Wirtschaftsmigrant oder Kriegsflüchtling. In meinen Augen gibt es keine Notwendigkeit diese Fotos zu zeigen.
    • Lord_ICO 04.01.2017 01:39
      Highlight Highlight @Bijoulix
      Das veröffentlichen der Bilder, finde ich auch überflüssig.
      Kenne jemanden, der beim Zoll arbeitet und diese sind verpflichtet, jede Öffnung eines Koffers, die nicht in Anwesenheit des Besitzers geschieht, mit der Kamera zu dokumentieren aus rechtlichen Gründen. Wird hier wohl auch der Fall gewesen sein, auch wenn es befremdlich wirkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 03.01.2017 23:05
    Highlight Highlight Hört doch mal auf, offensichtlich illegale Migranten als Flüchtlinge schönzureden.
    Schon mal überlegt, dass ihr damit echten, asylberechtigten Flüchtlingen einen gewaltigen Bärendienst erweist?
    • Bijouxly 04.01.2017 00:28
      Highlight Highlight Und er darf sicher au bleiben, wie derjenige vom letzten Mal (gab ja schonmal so einen Kofferjungen). Klar ist das Reisen in der Kofferklasse bestimmt sehr unangenehm und schlimm, aber wenn man dafür Mitleid zollt und ein Bleiberecht ausspricht, macht diese Schmuggelart (das ist es ja im Endeffekt) nur Schule und wird nachgeahmt. Mal schauen wies diesmal kommt.
    • Randy Orton 04.01.2017 02:39
      Highlight Highlight Wie erweist man ihnen damit einen Bärendienst? Weill dann hilfsbereite Menschen wie du plötzlich von empathischen Mitbürgern zu fackeltragenden PEGIDA-Anhängern werden?
    • Bijouxly 04.01.2017 09:58
      Highlight Highlight @Randy:
      (Achtung, kann Pauschalisierungen enthalten)
      Weil "Flüchtlinge" (in korrekter Verwendung) an Leib und Leben bedrohte Vertriebene sind. Sie fliehen aus Zwang. (Wirtschafts-)migranten sind nicht an Leib und Leben bedroht und fliehen nicht aus Zwang, sondern in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
      Die Migranten sind danach unzufrieden, weil sich ihre Wünsche nicht erfüllen: Sie verhalten sich dementsprechend auffällig und undankbar. Der Bärendienst ist nun, dass wir diese auch Flüchtlinge nennen und damit schlechte Erfahrungen mit Migranten auch auf wirklich schutzbedürftige projizieren.
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