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OSZE zu Trump: Hör mit den «Attacken auf Medien» auf



Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat US-Präsident Donald Trump aufgerufen, seine «Attacken auf die Medien» zu beenden. Der für Pressefreiheit zuständige OSZE-Beauftragte Harlem Désir erklärte am Montag in Wien, die jüngsten Äusserungen Trumps seien «Besorgnis erregend».

FILE - In this Jan. 11, 2017 file photo, President-elect Donald Trump speaks during a news conference in the lobby of Trump Tower in New York.  Trump says his team will have a “full report on hacking within 90 days,” and is again dismissing as fake a document alleging Russia has damaging information about him. (AP Photo/Evan Vucci)

Bild: AP/AP

Désir verwies auf eine Rede des US-Präsidenten vom 22. August, in der dieser die Medien pauschal als «unehrlich» verurteilt hatte.

Mit der Rede vor Anhängern in Phoenix im Bundesstaat Arizona hatte Trump auf Kritik an seinem Umgang mit der Gewalt rechtsextremer Gruppen in Charlottesville reagiert. Die «sehr unehrlichen» Medien hätten sich geweigert zu berichten, dass er rassistische Gruppen verurteilt habe, beklagte Trump. «Sie erfinden Geschichten, in vielen Fällen haben sie keine Quellen.»

Der französische OSZE-Beauftragte Désir kritisierte, Trump setze Journalisten mit seiner Rhetorik «dem Risiko aus, Ziel von Gewalt zu werden». Die Äusserungen des US-Präsidenten könnten auch in anderen Ländern Einfluss haben, in denen die Medienfreiheit zunehmend eingeschränkt werde.

Der OSZE gehören 57 Länder an. Darunter sind neben den USA, den EU-Staaten und der Schweiz auch Russland und die Türkei. (sda/afp)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.08.2017 21:38
    Highlight Highlight Trump hat keine Skrupel.
    Er will einfach an die Macht!
    Und da hat er einfach festgestellt, dass gewisse Methoden funktionieren.
    DASS diese Methoden funktionieren hat wiederum mit der Art zu tun, wie ein grosser Teil der US-Amerikanischen Bevölkerung funktioniert.
    Solange das so bleibt, wird auch Trump so weiter machen, wie bisher.
    Er verhält sich also wie der von seinen Anhängern angehimmelte Guru einer Gross-Sekte...
    • JackMac 28.08.2017 22:26
      Highlight Highlight Trump ist an der Macht!
    • Max Cherry 28.08.2017 23:31
      Highlight Highlight @renrenren @jackmac
      Seine aktuelle Macht reicht ihm aber nicht aus, er will Alleinherrscher sein wie Erdogan oder Putin. Dies zeigt sich ja gerade in seinen Attacken auf die Medien. Ebendiese beherrschen zu können ist sein feuchter Traum, welcher sich in den USA aber glücklicherweise nicht so einfach verwirklichen lässt.
    • Sebastian Wendelspiess 29.08.2017 00:12
      Highlight Highlight "Wie ein grosser Teil der US-Bevölkerung funktioniert" du bist ja rassistischer wie Trump ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 28.08.2017 19:44
    Highlight Highlight Ähm... dann sollen die Nedien mit den Attacken auf ihn aufhören. Er macht nicht viel richtig, aber das mal ein Staatsoberhaupt die Medien für ihre Einseitigkeit kritisiert, war schon lange nötig.
    • äti 28.08.2017 21:55
      Highlight Highlight ... du meinst, die Medien, sollten ihn täglich loben für das 'was er nicht viel richtig' macht? Es gibt doch viele Medien, die das tun. Sogar eifrig und auch 'einseitig'.
    • lilas 28.08.2017 22:00
      Highlight Highlight Da er "nicht viel" richtig macht können sie ja auch nicht vielseitig berichten...
    • Baba 28.08.2017 22:00
      Highlight Highlight War es das?
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