International
Frankreich

Hier sagen sich Macron und Putin zum ersten Mal hallo

Hier sagen sich Macron und Putin zum ersten Mal hallo

29.05.2017, 14:3629.05.2017, 15:26

Frankreichs neuer Staatschef Emmanuel Macron hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Schloss von Versailles getroffen. Zwei Wochen nach seinem Amtsantritt empfing Macron Putin in der früheren Königsresidenz nahe Paris.

Zwischen beiden Ländern gab es zuletzt Spannungen vor allem wegen unterschiedlicher Positionen im Syrien-Konflikt - ein Besuch Putins bei Macrons Vorgänger François Hollande war deshalb im Oktober kurzfristig abgesagt worden.

«Man kann sich vorstellen, dass das Gespräch freimütig und recht direkt sein wird», sagte die französische Ministerin für europäische Angelegenheiten, Marielle de Sarnez, dem Sender BFMTV am Montag.

Russlands Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, äusserte im Sender Europe 1 die Hoffnung, dass bei dem Treffen begonnen werden könne, das «in den vergangenen Jahren aufgehäufte Misstrauen» zwischen Paris und Moskau zu zerstreuen.

Anlass für das Treffen war der Besuch einer Ausstellung zum Besuch von Zar Peter dem Grossen in Frankreich vor 300 Jahren. Zuvor standen ein Gespräch und ein Arbeitsessen der beiden Präsidenten auf dem Programm. Dabei sollte auch der Konflikt in der Ostukraine Thema sein. (sda/dpa)

Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor

1 / 9
Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor
Emmanuel Macron verortet sich selber politisch weder rechts noch links. Doch was sieht sein Programm eigentlich vor?
quelle: ap/ap / emilio morenatti
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Warum Trump in seinem Online-Laden bisher keine Medikamente von Novartis und Roche verkauft
Die beiden führenden Schweizer Pharmakonzerne sind aktuell nicht auf der neuen amerikanischen Internetseite TrumpRx präsent – obwohl sie das im vorigen Jahr versprochen hatten.
Donald Trump verkauft nun auch Medikamente. Seit einer Woche ist die staatliche Internetseite TrumpRx online, über die amerikanische Konsumenten verschreibungspflichtige Arzneimittel zu Rabatten von bis zu 93 Prozent auf dem Packungspreis beziehen können. Dabei handelt es sich um ein Prestigeprojekt des Präsidenten, der ausländische Pharmakonzerne dazu zwingen will, die hohen Gesundheitskosten zu senken.
Zur Story