DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Profitierte Ex-Premierminister Frankreichs von Rüstungsgeschäft: Ermittlungen aufgenommen



Gegen den früheren französischen Premierminister Edouard Balladur ist ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit einer Affäre um Rüstungsgeschäfte in den 1990er Jahren eingeleitet worden. Balladur wird der Beihilfe zur Unterschlagung von Gesellschaftsvermögen verdächtigt.

epa04828812 Former French Prime Minister Edouard Balladur arrives for the funeral ceremony of  former minister of Interior Charles Pasqua held at the Chapelle des Invalides, in Paris, France, 03 July 2015. A close political ally of former president Jacques Chirac, Pasqua was renowned as one of France's hardline conservatives. His career was however marred by corruption allegations leading to several suspended sentences. Pasqua died at the age of 88.  EPA/IAN LANGSDON

Gegen den früheren französischen Premierminister Edouard Balladur wird ermittelt. Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Die Untersuchungskommission des Gerichtshofs der Republik leitete das Verfahren ein, wie am Dienstag aus Pariser Justizkreisen bestätigt wurde. Zuvor hatte die Enthüllungszeitung «Le Canard Enchaîné» darüber berichtet.

Beim Verkauf von drei U-Booten an Pakistan waren hohe Kommissionszahlungen vereinbart worden, was damals noch legal war. Seit Jahren gibt es den Verdacht, dass ein Teil davon illegal zurück nach Frankreich geflossen sein könnte - in die Kasse für Balladurs Präsidentschaftswahlkampf 1995.

Die Ermittlungen werden nun weitergeführt, erst am Ende entscheidet die Untersuchungskommission, ob sie den 88-jährigen Balladur vor Gericht schickt. Der Gaullist war von 1993 bis 1995 Premierminister.

Er kündigte nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP an, die Einleitung des Verfahrens vor dem Kassationsgericht anzufechten und verwies darauf, dass seine Wahlkampfabrechnung damals vom Verfassungsrat abgenickt worden sei. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Festnahmen in Frankreich im Fall des getöteten Polizisten

Vier Tage nach der Tötung eines Polizisten im südfranzösischen Avignon haben Ermittler zwei Verdächtige festgenommen. Sie wollten nach Spanien fliehen und wurden am Sonntagabend rund 20 Kilometer von Avignon entfernt an einer Autobahn-Mautstelle gestellt, wie der Nachrichtensender Franceinfo am Montag unter Berufung auf Ermittlerquellen berichtete. Innenminister Gérald Darmanin begrüsste die Festnahmen: «Dieses Verbrechen darf auf keinen Fall unbestraft bleiben», schrieb er auf Twitter.

Der Fall …

Artikel lesen
Link zum Artikel