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epa05942617 French presidential election candidate for the far-right Front National (FN) party, Marine Le Pen (L), and French presidential election candidate for the 'En Marche!' (Onwards!) political movement, Emmanuel Macron (R), pose prior to the start of a live brodcast face-to-face televised debate in television studios of French public national television channel France 2, and French private channel TF1 in La Plaine-Saint-Denis, north of Paris, France, on 03 May 2017 as part of the second round election campaign. Pro-EU centrist Emmanuel Macron and far-right leader Marine Le Pen face off in a final televised debate on 03 May that will showcase their starkly different visions of France's future ahead of this weekend's presidential election run-off.  EPA/ERIC FEFERBERG / POOL MAXPPP OUT

Die letzte TV-Debatte ging klar an «chouchou» Emmanuel Macron. Aber auch er hat einige Schwachpunkte.   Bild: EPA

Du denkst, Macron gewinnt sicher? Diese 9 Punkte könnten ihn das Élysée kosten 

Am Sonntag wird in Frankreich gewählt. Mit 59 Prozent Wähleranteil hat Emmanuel Macron gemäss Umfragen gute Aussichten auf das französische Präsidentenamt. Doch seine Kon­tra­hentin Marine Le Pen hat noch ein paar Asse im Ärmel.



Ein Staatsoberhaupt mit Kennedy-Antlitz und der Coolness Obamas, das scheinen sich auch die Franzosen zu wünschen: Die jüngsten Umfragen sagen für den ehemaligen Wirtschaftsminister Emmanuel Macron 59 Prozent Wähleranteil voraus, für die rechtsextreme Marine Le Pen 41 Prozent. Das TV-Duell von Donnerstagabend konnte der 39-Jährige auch eindeutig für sich entscheiden. Ein klarer Fall, so scheint es. Trotzdem gibt es Aspekte, die den Ex-Banker zu Fall bringen könnten:

1. Der «Mini-Hollande»

Macron war von August 2014 bis August 2016 Wirtschaftsminister im Kabinett Valls II (Premierminister Manuel Valls) unter Präsident François Hollande. Er war also bereits einmal Teil der Regierung. Von seinen Kritikern wird er deshalb auch gerne als «Mini-Hollande» bezeichnet, was viele Franzosen aufschreckt. Denn in den vergangenen Jahrzehnten war kein französischer Präsident unbeliebter als Hollande. Der Präsident wird für die schlechte wirtschaftliche Lage und die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht und musste im Kampf gegen den Terrorismus heftige Kritik einstecken. 

Macron wird oft auch vorgeworfen, er habe die Chance gehabt, seine Ideen umzusetzen, als er Wirtschaftsminister war. Dass er das nicht getan hat, zeuge von seiner In­ef­fi­zi­enz, sagen Kritiker. Le Pen und ihr Front National hingegen haben es nie bis in die Regierung geschafft. So wird sie von vielen als «Erneuerung der Politik» angesehen, als eine Art Anti-Establishment.

2. Hey, big spender

Während des Wahlkampfs mussten alle Kandidaten ihre Vermögensverhältnisse offenlegen. Und dabei sorgte Macron für eine grosse Überraschung: Der ehemaliger Grossverdiener (er bezog zwischen 2009 und 2014 bei der Bank Rothschild ein Einkommen von 3,3 Millionen Euro) hat den Angaben zufolge mit 336'000 Euro eines der kleinsten Vermögen. Dieser Betrag sei für den Lohn des Investment-Bankers «auffällig tief», sagte der Antikorruptionsverein Anticor Anfang März, und beauftragte die Hohe Behörde für die Transparenz im öffentlichen Leben die Vermögenserklärung genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese fand aber nichts Auffälliges, wie sie in einem Rapport Ende März mitteilte. Zu spät: Die Skepsis gegenüber Macrons Sparbüchlein scheint bei vielen Franzosen geblieben zu sein.

3. Der «Kandidat der Banken»

In Frankreich herrscht seit jeher ein gewisses Misstrauen gegenüber Bankern und allen, die im Finanzbereich tätig sind. Diese Argwohn hat sich seit der Subprime-Krise im Jahr 2007 nur verstärkt, und so wird Macrons hochdotierter Ex-Job bei der Privatbank Rothschild & CIE in jeder französischen Politsendung zum Thema. Die Kritiker werfen Macron vor, er werde kaltblütig Entscheidungen für Profit treffen, ohne sich dabei um die humanen Folgen zu scheren – «typisch Banker» eben, wenn man den Kritikern Glauben schenkt.  Ein Financier an der Macht – «quelle horreur», sagt deshalb Marine Le Pen. Macron wäre aber nicht der Erste, der die Franzosen trotz Banker-Vergangenheit von sich überzeugen könnte. Der ehemalige Président Georges Pompidou war vor seiner Wahl ebenfalls bei Rothschild & CIE als Generaldirektor angestellt. 

4. Die «Champagne Shower»

Nachdem am Sonntag, 23. April klar war, wer den ersten Wahlgang für sich entscheiden konnte, feierte Emmanuel Macron mit seinem Team und Prominenten ausgiebig im Pariser Restaurant La Rotonde. Champagner inklusive. Die Party wird von vielen als unangebracht angesehen, da Macron ja (noch) nicht die Präsidentschaft erlangt hatte, sondern nur die Stichwahl. Seither wird er von vielen als arrogant abgestempelt. 

5. «Ni de droite, ni de gauche!»

Macrons politische Haltung, weder links- noch rechtsorientiert, galt lange als Vorteil für seine Kandidatur. Und er warb auch gerne selbst dafür: «Ni de droite, ni de gauche», schrie er bei Meetings euphorisch in die Menge. Unter den Franzosen werden diesbezüglich aber vermehrt kritische Stimmen laut. Macrons Haltung zeuge von Unentschlossenheit, er sei «mit allem einverstanden», sagen diese. Auch oft an den Kopf geworfen wird ihm, er sei opportunistisch und «gierig nach der Macht des höchsten Postens Frankreichs». Und dafür zu jeglichem Kompromiss bereit. 

6. Die beschämten Wähler

Meinungsforscher sagen Le Pen eine Niederlage voraus. Es wäre jedoch nicht das erste Mal, dass sie irren. Denn gelegentlich ereignet sich eine Überraschung, wie es in den USA mit Donald Trump der Fall war. Le Pens Front National gilt trotz «Entteufelung» (dédiabolisation) in vielen Kreisen als rechtsextrem und nationalistisch, und somit als «unwählbar». Franzosen, die hinter Le Pen stehen, werden ihre Meinung in Umfragen also nicht unbedingt offenlegen. Und könnten so die Umfragewerte verfälschen. 

7. Mélenchons Schweigen

Der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon der Partei La France insoumise (das unbeugsame Frankreich) verpasste in der Vorwahl mit etwas über 19 Prozent Wähleranteil knapp das Podium. Er landete hinter dem konservativen François Fillon auf dem vierten Platz. Im Gegensatz zu Fillon und dem Parteikandidaten der Sozialisten, Benoît Hamon, hat Mélenchon für den 7. Mai keine Wahlempfehlung abgegeben. Das ist besonders umstritten, da Mélenchon mit Le Pen in mehreren zentralen Punkten übereinstimmt. So sprach er im Wahlkampf ebenfalls die Arbeiterschaft an, zeigte sich globalisierungskritisch und vertrat den Ausstieg aus dem Euro und der NATO. Wie viele seiner linken Wähler in der Stichwahl den Sprung von ganz links nach rechtsextrem wagen werden, ist unklar. 

8. Le Pen und die Opferrolle

Marine Le Pen nutzt im Wahlkampf jede Gelegenheit, um zu erwähnen, wie stark sie benachteiligt wird. Ihr Credo: Macron werde von allen als Sieger angesehen, die Medien seien auf seiner Seite und die Justiz führe eine «Hexenjagd» gegen sie. Und zu guter Letzt: Alle würden zum Stimmen gegen sie aufrufen. In diesem Punkt hat sie nicht unrecht. Tatsächlich wollen die meisten Kandidaten des ersten Wahlgangs nun Macron den Weg ins höchste Staatsamt ebnen, und haben ihren Wählern empfohlen, ihm ihre Stimme zu geben. Sie sagen, Le Pen sei gefährlich und eine «Gegnerin der Republik» (Benoît Hamon).

Die Frage ist, wie vorteilhaft dieser Front Républicain (Front gegen Marine Le Pen) für ihr Anliegen ist. Denn er erlaubt Le Pen, sich abermals in der Opferrolle zu positionieren, und mit diesem Ungerechtigkeitsgefühl die Wut ihrer potenziellen Wähler auf «das System» zu füttern. Hinter der Entscheidung Jean-Luc Mélenchons, seine Wähler nicht zur Stimmabgabe gegen Le Pen aufzufordern, könnte auch diese Befürchtung stecken. 

9. Marine Le Pen, die kühle Strategin

Seit Le Pen den Sprung in die Stichwahl geschafft hat, hat sich bei ihr und ihrem Team einiges verändert. War sie vorher noch Präsidentin des Front National, hat sie diese Funktion seit Montag aufgegeben. Seither bezeichnet sie sich nicht mehr als Kandidatin des Front National, sondern als Kandidatin, die vom Front National unterstützt wird. Mit diesem Schachzug erhofft sich die ehemalige Anwältin, die vom Image der rechtsextremen Partei abgeschreckten Wähler eher von sich zu überzeugen.

Der letzte Zug der Entteufelungs-Strategie der rechtsextremen Kandidatin heisst Nicolas Dupont-Aignan. Der konservative Dupont-Aignan kandidierte selbst für das höchste Amt Frankreichs und hat im ersten Wahlgang die Fünf-Prozent-Stufe nur knapp verfehlt.

New campaign ally Nicolas Dupont-Aignan, left, and far-right candidate for the 2017 French presidential election Marine Le Pen shake hand as they arrived for a media conference in Paris, France, Saturday, April 29, 2017. Far-right candidate Marine Le Pen says her new campaign ally, Nicolas Dupont-Aignan, would be her prime minister if she is elected. (AP Photo/Michel Euler)

Dupont-Aignan und Le Pen an der Pressekonferenz, an der sie ihr Bündnis publik machten. Bild: AP

Den Mann hat Marine Le Pen nun an ihre Seite geholt. Vor wenigen Tagen hat sie ihn für das Amt als Premierminister rekrutiert. Sie hofft, mit ihm Frankreichs Mitte-rechts-Wähler zu gewinnen. Für den Souveränisten Dupont-Aignan ein riskanter Schritt, viele ehemalige Anhänger seiner Partei Debout La France (Erhebe dich, Frankreich) haben sich seither von ihm abgewandt. Für Le Pen hingegen bedeutet sein Anschluss an ihre mögliche Regierung viel. Es ist das erste Mal, dass eine Partei ein solches Abkommen mit dem Front National trifft. Damit wird die rechtsextreme Partei endgültig salonfähig. 

Dupont-Aignan politisierte, bevor er seine eigene Partei gründete, zudem über Jahre für Les Républicains (Die Republikaner). Bisher genoss er unter den Mitgliedern der Partei immer noch ein gewisses Ansehen. Und auch wenn er als Präsidentschaftskandidat ein ähnliches Programm wie Le Pen für Frankreich vorgesehen hatte, gilt er als weniger extrem. Er hat nicht die Vergangenheit des Front, muss sich nicht für antisemitische Äusserungen entschuldigen oder Homophobie-Vorwürfe abstreiten. Die Hemmungen, für Marine Le Pen zu stimmen, könnten durch ihn als Premier bei manchen Wählern fallen. 

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meliert 05.05.2017 23:12
    Highlight Highlight Ich würde sagen (mir ist es eigentlich egal wer gewinnt, ist ja Sache der Franzosen), dass Le Pen knapp gewinnt.
  • Jol Bear 05.05.2017 20:46
    Highlight Highlight Der Grossteil der Franzosen steht vor der Frage "Le Pen als Präsidentin" oder "Le Pen nicht als Präsidentin". Falls die Mehrheit letztere Variante bevorzugt, führt das zur Nebenwirkung "Präsident Macron".
  • blueberry muffin 05.05.2017 19:25
    Highlight Highlight Wie war das bei Hillary damals? "Jede Frau die nicht eine Frau unterstützt muss in die Hölle"?

    Na dann wünsche ich den Feministen viel Spass beim Nazis wählen. :'D
  • Madison Pierce 05.05.2017 17:20
    Highlight Highlight Es wird wohl schon Macron gewählt, aber sicher kann man sich nach Trump und Brexit nicht sein.

    Daher: wer vor zwei Jahren günstig Euros gekauft hat: jetzt wäre eine gute Gelegenheit, sie wieder zu verkaufen. Falls Le Pen gewählt wird, sehe ich ganz schwarz für den Euro bzw. die ganze EU.
    • atomschlaf 05.05.2017 19:01
      Highlight Highlight Für den Euro sehe ich auch sonst ganz schwarz.
    • Richu 06.05.2017 10:09
      Highlight Highlight @Madison Pierce: Trump und Brexit ist nicht vergleichbar mit den franz. Präsidentschaftswahlen. Wenn man alle "Facts" richtig beurteilt ist es schon im voraus sicher, dass Frau Le Pen "verliert" und E. Macron morgen Sonntag als neuer, franz. Präsident gewählt wird.
  • Hans Jürg 05.05.2017 16:31
    Highlight Highlight Möge die Geschichte der Tochter des Herrn Le Pen auch so enden...
    Play Icon
  • Richu 05.05.2017 15:59
    Highlight Highlight Macron wird mit 100%iger Sicherheit am nächsten Sonntag als franz. Präsident gewählt. Wer etwas anderes behauptet oder wer eine sehr kleine Chance für Frau Le Pen sieht versteht wirklich die franz. Politik nicht!
    • FrancoL 05.05.2017 17:42
      Highlight Highlight Einigen genügt es offensichtlich nicht dass nur DU die französische Politik verstehst und diese "Einige" sind wohl nicht nur zuversichtlich.
    • meliert 05.05.2017 23:10
      Highlight Highlight Ich würde gerade das Gegenteil "hehaupten" gerade weil ich nicht die franz. Politik verstehe (im Gegensatz zu Richu)
  • koks 05.05.2017 15:34
    Highlight Highlight Champagner, Millionen-Salär bei Rothschild... und trotzdem empfiehlt die Schweizer Linke seine Wahl. Wenn selbst die Linke die neoliberale Ausbeutung der Bürger empfiehlt, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Wähler plötzlich ganz nach rechtsaussen schwenken.
    • Majoras Maske 05.05.2017 15:58
      Highlight Highlight Le Pen zu verhindern und Macrons neoliberale Reformvorschläge zu befürworten sind zwei Paar Schuhe.
    • INVKR 05.05.2017 16:22
      Highlight Highlight Macron war nie der Favorit der Linken. Aber wenn man nur noch die Wahl zwischen Neoliberalismus und Neofaschismus hat, dann sollte eigentlich jedem anständigen Bürger, ob rechts oder links, klar sein, was das wesentlich kleinere Übel ist.

      (PS: Es tut eigentlich nichts zur Sache, aber Le Pen ist übrigens auch nicht gerade arm...)
    • sikki_nix 05.05.2017 16:27
      Highlight Highlight Tja das nennt man dann wohl Not gegen Elend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 05.05.2017 14:56
    Highlight Highlight Ich denke gar nicht, Macron gewinnt sicher. Im Gegenteil. Ich fürchte, diese Faschistin gewinnt.
  • satyros 05.05.2017 14:09
    Highlight Highlight Dass Mélenchon keine Wahlempfehlung abgegeben hat, ist nicht ganz richtig oder zumindest missverständlich. Er hat dazu aufgerufen, wählen zu gehen und dabei nicht Le Pen zu wählen.
    • FrancoL 05.05.2017 17:44
      Highlight Highlight Ich denke das kann man als eine elegante Aussage taxieren.
  • Lowend 05.05.2017 13:13
    Highlight Highlight Wenn sich Nationalisten Sozial zeigen, muss man extrem aufpassen, denn das hatten wir schon mal in einem Nachbarland von Frankreich.

    Zum Glück sind unsere Nationalisten, im Gegensatz zu dem durch Russland finanzierten FN, noch eine durch und durch neoliberale Milliardärspartei und daher eher asozial!
    • FrancoL 05.05.2017 17:50
      Highlight Highlight Richtig, es kommt im darauf an mit welchen Mitteln man sich sozial zeigt. Da waren in der Vergangenheit die Ressourcen die man anzapfte um zu den SEINEN sozial zu sein wohl eine der grössten Missgriffe der Geschichte.
      Es genügt eben nicht sich sozial zeigen zu wollen, sondern die Mittel dazu sollten auch stimmig sein und nicht andere ins Unglück stürzen.
    • Lowend 05.05.2017 18:53
      Highlight Highlight Das Problem am Sozialen bei den Nationalisten ist alleine, dass sie soziale Leistungen nur der Nation oder eben dem berühmten Volk zukommen lassen wollen, was automatisch dazu führt, dass sie plötzlich mit Begriffen wie "Volksfremd" und ähnlichem operieren, um die Bevölkerung in das gute Volk und die bösen Fremden zu dividieren.

      Sozialdemokraten funktionieren da anders, weil sie wissen, dass sozialer Wohlstand für alle, statt für wenige langfristig viel gerechtere Resultate erzielt!

      Vielleicht müsste die SP auch mal mit der Präambel der BV rumfuchteln und fordern, dass die mal beachtet wird!
    • FrancoL 05.05.2017 19:31
      Highlight Highlight @Lowend; Schwierig für die SP mit der BV rumzufuchteln, denn die BV hat nur Adrian Amstutz und fuchtelt damit im Bundeshaus herum ;-))
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 05.05.2017 12:36
    Highlight Highlight Ich denke so einige Moslems werden Le Pen wählen, da Macaroni ein Zögling der jüdischen Rothschild ist. So wie die amerikanische Nation of Islam auch Trump unterstützte...
    Play Icon
  • Pitsch Matter 05.05.2017 12:21
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl in den Ländern der Welt wählt man nicht mehr den besten Präsidenten, sondern nur noch das geringere Übel.
    • FrancoL 05.05.2017 12:39
      Highlight Highlight Nie vergessen dass das geringere Übel nur aus der Sicht derjenigen richtig ist die nicht eine Seite Bevorzugen. Aber jedes Nebel hat seine Gefolgschaft und das sollte man nicht verniedlichen. Das Potential liegt in der Gefolgschaft und nicht bei denen die von geringerem Nebel sprechen. Die Geschichte zeigt dass die Gefolgschaft mobilisiert und das sollte man nie vergessen.
    • pedrinho 05.05.2017 14:07
      Highlight Highlight pest versus cholera / jurist oder banker ;)
    • Lowend 05.05.2017 15:02
      Highlight Highlight Solche Sprüche, wie der wegen Pest und Cholera kommen alle aus der politischen Giftküche der faschistischen Propaganda und dienen einzig und alleine dazu, das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat zu untergraben.
      Widerlich ist, dass wenige dies noch bemerken und solcher Müll geliked wird, verwerflich ist, dass es Menschen gibt, die solchen defätistischen Gesinnungsmüll verbreiten und so vervielfältigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 05.05.2017 12:00
    Highlight Highlight Zu Punkt 2 :
    2009 - 2014 pro Jahr 3,3 Millionen Lohn.
    Ergibt 19,8 Millionen.
    Davon hat er 19,4 Millionen "verbraucht".
    Das ist tatsächlich auffällig tief.
    Das erste Mal gestutzt habe ich bei ihm, als ich gelesen habe, dass er seinen Sieg vor Wochen sehr mondän gefeiert hat.

    Trotzdem ist er natürlich die bessere Wahl, als Le Pen.
    • NotWhatYouExpect 05.05.2017 12:18
      Highlight Highlight Nicht Pro Jahr! Sondern über die gesamte Zeit von 2009 bis 2014.
    • gfc 05.05.2017 12:24
      Highlight Highlight Beim Spitzensteuersatz von 45% hat Macron damit 8,9 Mio alleine für die Einkommenssteuer gezahlt. Macht Netto "nur" 9,9 Mio. 🤑
    • Eskimo 05.05.2017 12:26
      Highlight Highlight Wieso ißt er die bessere Wahl? Weils auf Watson steht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 05.05.2017 11:39
    Highlight Highlight Leider sehe ich das auch so, MlP hat noch nicht verloren.

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