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People protect themselves from the rain under umbrellas at Trocadero Square near the Eiffel Tower in Paris, France, January 12, 2017. REUTERS/Gonzalo Fuentes

Der Eiffelturm soll besser vor Terroranschlägen geschützt werden.   Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Der Eiffelturm soll eine schusssichere Glaswand bekommen



Der Pariser Eiffelturm wird aus Sorge vor Anschlägen auf zwei Seiten mit einer schusssicheren Glaswand gesichert. Der Pariser Stadtrat beschloss das 20 Millionen Euro teure Projekt am Montag einstimmig. Die Arbeiten sollen Mitte des Jahres 2018 abgeschlossen sein.

Seit der Fussball-EM im vergangenen Sommer ist das Gelände um das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt bereits durch Metallbarrieren gesichert. Besucher werden abgetastet, ihre Taschen durchsucht.

Das derzeitige Vorhaben ist nach den Worten des für Tourismus zuständigen Vize-Bürgermeisters Jean-François Martins «sehr viel ästhetischer» als die bisherigen Metallvorrichtungen. Die Glaswände sollen Sicherheit bieten und zugleich einen freien Blick auf den Eiffelturm ermöglichen. Zudem sind neue Barrieren vorgesehen, die vor Anschlägen mit Autos schützen sollen sowie eine verbesserte Videoüberwachung.

Renovation für 300 Millionen Euro

Die Stadt Paris hatte Mitte Januar bekanntgegeben, dass der Eiffelturm in den kommenden 15 Jahren für rund 300 Millionen Euro renoviert und modernisiert werden soll. Paris wurde seit Anfang 2015 wiederholt Ziel islamistischer Anschläge. Am 13. November 2015 töteten Islamisten bei einer Serie von Attacken in der französischen Hauptstadt 130 Menschen.

Der 324 Meter hohe Eiffelturm zieht jedes Jahr rund sieben Millionen Besucher an und ist damit das meistbesuchte Monument der Welt, für das Eintritt verlangt wird. Gebaut wurde der Stahlturm für die Weltausstellung 1889. (sda/afp)

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