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Erdogan macht Schwiegersohn zum neuen Finanzminister der Türkei



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach seiner Vereidigung zu einer zweiten Amtszeit am Montagabend sein neues Kabinett vorgestellt. Neuer Finanzminister wird sein Schwiegersohn Berat Albayrak.

Das neue Kabinett umfasst 16 Minister – laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu 10 weniger als bisher. Bei vielen wichtigen Posten blieb allerdings alles beim Alten – Erdogan setzt auf Vertraute und Verwandte.

Berat Albayrak, the son-in-law of Turkey's President Recep Tayyip Erdogan and a newly elected legislator, takes his oath during the Turkish parliament’s first session in Ankara, Turkey, on Tuesday, June 23, 2015. The ruling Islamic-rooted Justice and Development Party (AKP) came out first in the June 7 elections but lost its parliamentary majority. (AP Photo/Burhan Ozbilici)

Erdogans Schwiegersohn Berat Albayrak. Bild: AP/AP

Zu seinem ersten Vizepräsidenten ernannte Erdogan Fuat Oktay, der bisher Staatssekretär und Berater des einstigen Ministerpräsidenten Binali Yildirim war. Das Amt des Ministerpräsidenten wurde mit dem Übergang zum Präsidialsystem abgeschafft.

Im Aussenministerium verbleibt Mevlüt Cavosoglu, im Justizministerium Abdülhamit Gül. Süleyman Soylu ist weiter Innenminister. Neu ist Erdogans Schwiegersohn Berat Albayrak als Finanzminister. Verteidigungsminister wurde der Stabschef der türkischen Luftwaffe, Hulusi Akar.

Einige Ministerien seien miteinander verschmolzen worden, sagte Erdogan. Darunter war nach Medienangaben das Aussenministerium, das mit dem für EU-Angelegenheiten zusammengelegt wurde.

Mehrere mit Wirtschaft und Handel befasste Ämter sind jetzt ein grosses Handelsministerium geworden. Unter dem neuen Präsidialsystem, das ihn mit breiten Vollmachten ausstattet, konnte Erdogan die Minister ohne die Zustimmung des Parlaments ernennen. (sda/afp/dpa)

Erdogan feiert mit seinen Anhängern den Wahlsieg

Erdogans Besuch beim Vatikan sorgt für Proteste

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Direkt66 10.07.2018 11:25
    Highlight Highlight Na komm jetzt noch seine alte zu Bildungsministerin.
  • zombie woof 10.07.2018 04:20
    Highlight Highlight Völlig normal bei Diktatoren, kein Grund zur Sorge....
  • elias776 10.07.2018 03:53
    Highlight Highlight Vetternwirtschaft ... ähm
  • Pana 10.07.2018 00:42
    Highlight Highlight Wär hets erfunde?
    Benutzer Bild
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.07.2018 12:06
      Highlight Highlight Der Spruch und das Foto dazu, das ergibt einfach eine köstlich bis göttlich komische Konstellation. 😂😂👍
  • Hexentanz 10.07.2018 00:19
    Highlight Highlight Wird bestimmt noch spannend in den nächsten Jahren wie die Lira weitere Tiefs durchlebt und die sonstigen Skandale die man so hört um verhafte Journalisten und so weiter. Traurig aber was wollen wir machen.. Genau nichts, weil wir nicht anderst können schlussendlich.

    USA wählt den orangen, die Türken haben ihren Erdogan, erstere werfen sich Zölle um den Kopf mit den engsten verbündeten, Nordkorea kommt auf die Weltbühne, und in Russland gibt's ne WM. Was für nen Jahr, was da alles noch kommen mag!? Spannend und crazy wie ich finde.
  • Papa Swappa 09.07.2018 23:54
    Highlight Highlight mini-trump
  • ubu 09.07.2018 23:42
    Highlight Highlight Vielleicht löst der ja zusammen mit Jared Kushner den Nahostkonflikt?
  • Troll Ololol 09.07.2018 23:23
    Highlight Highlight Siehe Ivanka und Jared

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