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18-Jähriger bei Protesten gegen Maduro in Venezuela erschossen

29.07.17, 10:04 29.07.17, 11:58


Inmitten der aufgeheizten Stimmung in Venezuela ist ein weiterer Demonstrant getötet worden. Ein 18-Jähriger sei bei Protesten gegen Staatschef Nicolás Maduro in San Cristóbal im Westen des Landes erschossen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Caracas mit.

Bolivarian National Guards charge on anti-government demonstrators in Caracas, Venezuela, Friday, July 28,  2017, two days before the vote to begin the rewriting of Venezuela's constitution. Protesters say the election of a constitutional assembly will allow President Nicolas Maduro to eliminate democratic checks and balances and install an authoritarian single-party system. (AP Photo/Ariana Cubillos)

Bereits 113 Tote seit April: Demonstration in Venezuela. Bild: AP/AP

Er ist der 113. Tote seit Beginn der Massendemonstrationen im April. Die Lage in dem südamerikanischen Land ist derzeit höchst angespannt. Die Opposition hatte angesichts der für Sonntag angesetzten Wahl einer verfassunggebenden Versammlung zu landesweiten Protestmärschen zur «Übernahme Venezuelas» aufgerufen – trotz eines von der Regierung verhängten Demonstrationsverbotes. Am Donnerstag hatte die Regierung mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren für all diejenigen gedroht, welche die Wahl durch Demonstrationen oder Proteste stören wollten.

Am Freitag versammelten sich zunächst nur weniger Demonstranten als in den Tagen zuvor. In der Hauptstadt Caracas errichteten Regierungsgegner vereinzelt Strassensperren, auch in San Cristóbal, Maracaibo und der Stadt Guayana kam es zu Protesten.

Staatschef Maduro will mit einer neuen Verfassung nach eigenen Angaben dazu beitragen, die schwere Krise in dem Land beizulegen. Seine Gegner werfen ihm hingegen vor, er wolle die verfassunggebende Versammlung mit eigenen Anhängern besetzen, um sich «diktatorische Vollmachten» zu sichern. Sie sehen dahinter ein Manöver, um die für Ende 2018 vorgesehene Präsidentschaftswahl hinauszuschieben. Internationale Beobachter sind für die Wahl der verfassunggebenden Versammlung am Sonntag nicht vorgesehen. (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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