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A general view of migrant's makeshift camp, near the village of Idomeni, Greece, March 5, 2016. REUTERS/Sasa Kavic

Blick aufs Flüchtlingscamp in Idomeni.
Bild: STAFF/REUTERS

14'000 Flüchtlinge stecken in Idomeni fest – Jetzt sollen sie ein Gesundheitszentrum bekommen



Die griechische Regierung hat die Einrichtung eines Gesundheitszentrums für Tausende an der Grenze zu Mazedonien wartenden Flüchtlinge angekündigt. Die Einrichtung in der Grenzstadt Idomeni solle bis zum 9. März einsatzfähig sein, hiess es in Athen.

Bis Sonntagmorgen stieg die Zahl der im Grenzgebiet oft nur in Zelten wartenden Flüchtlinge nach Schätzungen von Medien und humanitären Hilfsorganisationen auf etwa 14'000. Sie erhalten bisher nur von privaten Organisationen medizinische Hilfe.

«Athen muss unter Umständen mehr Zeit bei der Erreichung der Reformziele bekommen.»

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz

Erkältungen und Atemwegserkrankungen sind gerade bei Kindern häufig. Der Gouverneur der Region, Apostolos Tzitzikostas, hatte die Regierung zuvor aufgefordert, den Notstand für die Grenzregion auszurufen.

Seit Mazedonien kaum noch Flüchtlinge aus Griechenland passieren lässt, verschlechtern sich auch die ohnehin seit langem gespannten bilateralen Beziehungen weiter. Das griechische Aussenministerium habe Mazedonien vor schweren Folgen für die Beziehungen gewarnt, hiess es in Regierungskreisen in Athen. Welche das sein könnten, blieb offen.

Schulz plädiert für Geduld mit Athen

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz will Griechenland wegen der Flüchtlingskrise derweil entgegenkommen. «Athen muss unter Umständen mehr Zeit bei der Erreichung der Reformziele bekommen», sagte er dem «Tagesspiegel am Sonntag».

Griechenland, das im Gegenzug für weitere Milliarden-Hilfen der internationalen Geldgeber Reformen und Sparmassnahmen zusagen musste, sei in der Flüchtlingskrise stärker betroffen als jeder andere EU-Staat. Dies führe zu Haushaltsproblemen, «und folglich müssen wir uns bei der Anwendung der Defizitkriterien flexibel zeigen».

Mit Blick auf den von der EU-Kommission für Griechenland und andere EU-Staaten vorgeschlagenen Nothilfefonds in Höhe von 700 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre sagte Schulz: «Das reicht ganz sicher nicht aus.»

Mit einem Doppelgipfel will die EU am Montag in der Flüchtlingskrise Fortschritte erzielen. Bei einem Sondertreffen mit der Türkei geht es zunächst um die Umsetzung eines gemeinsamen Aktionsplans von November. Bei einem weiteren Treffen stellen die EU-Staats- und Regierungschefs die Strategie in der Flüchtlingskrise auf den Prüfstand.

Zudem beraten am Montag die Finanzminister der Eurozone über die Lage in Griechenland. Thema ist die Überprüfung der Reformfortschritte innerhalb des im Sommer vereinbarten dritten Hilfsprogramms. Der Abschluss der Überprüfung verzögerte sich bereits mehrfach, weil Athen noch nicht alle geforderten Massnahmen umsetzte.

Flüchtlinge in Idomeni an der mazedonischen Grenze

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(dwi/sda/dpa/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 06.03.2016 18:02
    Highlight Highlight Ob nun Schweden, Österreich, Deutschland oder die Schweiz: Ein langsamerer Zustrom ist immer noch ein Zustrom, auch wenn der Punkt der absoluten Überforderung etwas später erreicht wird, sprich der Schrecken ohne Ende sich etwas länger hinzieht.
    Es wird aber nicht gehen ohne das Ende mit Schrecken, also die klare Feststellung, dass niemand mehr aufgenommen werden kann, und dass der politische Wille besteht, diese Weigerung auch mit harten Massnahmen durchzusetzen.
  • Kibar Feyzo 06.03.2016 13:08
    Highlight Highlight Um es den Flüchtlingen so schwer wie möglich zu machen, wird die Menschenwürde mit Füssen getreten.
    • Darkside 06.03.2016 14:33
      Highlight Highlight Die "Flüchtlinge" sind in einem sicheren Land. Das müsste eigentlich reichen. Aber sie haben halt das Gefühl sich ihr Wunschland aussuchen zu dürfen.
    • Kibar Feyzo 06.03.2016 16:24
      Highlight Highlight Ach so.., und deswegen lässt man sie also in ihrem eigenen Dreck vegetieren. Sind ja alles nur undankbare Schmarotzer.
    • Darkside 13.03.2016 04:00
      Highlight Highlight Sie wollen es ja so. Es gibt genug sichere Möglichkeiten in Griechenland wo diese Menschen unterkommen können. Aber sie wollen ja lieber an der Grenze warten um im Falle einer Öffnung ihr bevorzugtes Ziel anzusteuern. Das geht einfach nicht. Spätestens mit der Ankunft in Griechenland werden aus Kriegsflüchtlingen die weiter wollen Wirtschaftsflüchtlinge. Wie jemand schon sagte, Flüchtlinge sind Menschen die von irgendwo weg wollen, nicht Menschen die irgendwo hin wollen.

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