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Häusliche Gewalt

«Fühle mich nicht als Ikone»: Gisèle Pelicots erstes Schweizer Interview

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Gisèle Pelicot in einer Talkshow im Februar 2026.Bild: www.imago-images.de
Häusliche Gewalt

Gisèle Pelicot: «Ich glaube, ich habe dieses Wiederaufstehen in den Genen»

Gisèle Pelicot spricht in ihrem ersten Interview mit Schweizer Medien über ihr neues Leben. Mit Ratschlägen für Frauen, die zum sexuellen Missbrauch betäubt wurden.
01.03.2026, 05:3301.03.2026, 07:26
Stefan Brändle

«Und geschminkt bin ich auch nicht!» Mit dieser nur halbwegs ernst gemeinten Bemerkung setzt sich Gisèle Pelicot, in dezenten Beige- und Brauntönen gekleidet, zum Gespräch in ihrem Hotelzimmer in München. Beruhigt ist sie, als ihr versichert wird, dass das Gespräch nicht gefilmt werde. Umso besser, da kann sich die 73-jährige Französin, die Opfer eines der grössten bekannten Fälle organisierter Vergewaltigung wurde, ganz den gestellten Fragen widmen.

Wie schon bei dem stark mediatisierten Prozess in Avignon im Jahr 2024 wirkt sie während des Interviews mit der «Schweiz am Wochenende» sehr konzentriert und überlegt. Dabei ist ihr Programm in München reich befrachtet. Auf dem Programm stehen neben unserem Interviewtermin im Hotel auch eine Buchvorstellung im Residenztheater sowie ein Besuch ihres deutschsprachigen Verlagshauses Piper.

Und das ist längst nicht alles: In England hat sie diese Woche Queen Camilla getroffen; nächste Station ist Spanien. Zu Deutschland hat Gisèle Pelicot eine spezielle Beziehung, wie sie nach dem Interview erzählt: Sie ist 1952 im baden-württembergischen Villingen zur Welt gekommen, nur 25 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Dort hat sie ihre ersten fünf Lebensjahre zugebracht, bevor ihre Eltern nach Frankreich zurückkehrten.

Britain's Queen Camilla, left, with Gisele Pelicot, right, during an audience at Clarence House in London, Monday Feb. 23, 2026. (Aaron Chown/Pool Photo via AP)
Queen Camilla audience
Queen Camilla (links) und Gisèle Pelicot (rechts) im Clarence House in London, 23. Februar 2026.Bild: keystone

Frau Pelicot, Sie haben über Jahre hinweg schreckliche Gewalt erlitten – auch seelisch, wurden Sie doch von Ihrem eigenen Ehemann verraten. Nach einem Monsterprozess haben Sie nun aber ein neues Zuhause auf der Atlantikinsel Île de Ré gefunden, und dort mit einem neuen Partner das Glück wiederentdeckt. Das klingt wie Tag und Nacht – wie schaffen Sie das alles?
Gisèle Pelicot: Tja, ich musste mein Leben aus einem Trümmerfeld neu aufbauen, nachdem auf dem Polizeiposten alles rausgekommen war. Auch die dreieinhalb Monate Prozess in Avignon waren für mich sehr belastend. Mein neuer Wohnort auf der Île de Ré hat mir aber seither ermöglicht, mein Leben Schritt für Schritt neu zu konstruieren. Ich versuche, es so ruhig und friedlich wie möglich zu gestalten.

Was hat Sie dazu bewogen, Ihre Erinnerungen aufzuschreiben?
Anfangs hatte ich überhaupt nicht vor, ein Buch zu schreiben. Aber ich denke, dass meine Geschichte anderen Frauen helfen kann. Ich versuche zu zeigen, dass ich trotz allem wieder aufstehen konnte, und ich möchte allen Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, eine Botschaft der Hoffnung vermitteln. Denn viele Frauen haben es noch schwerer als ich. Ich selbst musste nicht zur Polizei gehen, da mein Ex-Mann verhaftet worden war; zudem hatte ich alle Beweise in Form von Fotos und Videos. Viele Opfer müssen mit bedeutend weniger Anzeige erstatten.

Warum wählten sie nach all den Horrorerlebnissen den optimistischen Titel «Eine Hymne an das Leben»?
Meine Geschichte ist zunächst eine Familiensaga, es ist der Lebensweg von drei Generationen von Frauen. Meine Grossmutter und meine Mutter haben mir ihre Lebensfreude vermittelt. Auch sie hatten Prüfungen durchlebt: Krankheit, Trauer, aber auch Glück. Ich glaube, ich habe dieses Wiederaufstehen in den Genen. Und ich wollte diese Hoffnung weitergeben. Ich wollte nicht, dass das Buch nur vom Prozess handelt. Ich wollte den Weg eines ganzen Lebens erzählen, damit man mich durch diesen Weg besser versteht.

Feminist rally in support of Gisèle Pelicot in front of the French embassy Several people hold a poster with the image of Gisèle Pelicot, during the feminist rally in support of Gisèle Pelicot, in fro ...
Feministische Plakate in Madrid, 2024.Bild: www.imago-images.de

Viele sehen in Ihnen heute eine regelrechte Ikone des Frauenkampfes. Wie gehen Sie mit dieser Berühmtheit um?
Das geht ganz gut, denn ich weiss, woher ich komme und wer ich bin. Ich stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden und fühle mich überhaupt nicht als Ikone. Eher als jemand, der ein Bewusstsein geweckt hat. «Bewusstseinsweckerin», wie mich ein französischer Historiker genannt hat, passt besser zu mir als «Ikone».

Als Sie noch weniger bekannt waren, hiess es in den Social Media, es sei unmöglich, dass Sie trotz der vielen Schlafmittel, die Ihr Ex-Mann Ihnen ins Essen gemischt hatte, nichts von den Vergewaltigungen bemerkt hätten. Hat Sie das verletzt?
Ja, es verletzte mich zutiefst, dass man meine Worte infrage stellte. Es genügt, die Videos anzuschauen. Darauf wirke ich wie unter Vollnarkose. Es gab nur ein paar Körperreflexe, doch das waren keine Lustäusserungen, wie eine Gegenanwältin behauptete; laut den Gutachtern waren es unbewusste Schmerzreflexe, da mein betäubter Körper misshandelt wurde. Die sozialen Netzwerke sind voller Hass und Wut, man darf ihnen keine Beachtung schenken.

Gingen diese Zweifel und Andeutungen nicht über Ihre Person hinaus, indem sie allgemein die Aussagen von misshandelten Frauen infrage stellen?
Ja, auf jeden Fall. Aber immer mehr Frauen finden heute den Mut zu sprechen. Ich hoffe, auch dank des Prozesses in Avignon. Als Opfer sexueller Gewalt fühlt man sich völlig allein, man trägt die Scham in sich. Aber die Scham gehört nicht zu uns, sie gehört zu den Angeklagten! Was auf den Videos zu sehen war, waren für mich Szenen der Barbarei in einer nach wie vor machistischen und patriarchalen Gesellschaft. Diese Mentalität muss sich ändern.

epa11609593 Gisele Pelicot (L) and her daughter Caroline Darian walk towards the criminal court during the trial of Gisele Pelicot's ex-husband in Avignon, southern France, 17 September 2024. Gis ...
Gisèle Pelicot mit Tochter Caroline Darian beim Betreten des Gerichtsgebäudes in Avignon, 2024.Bild: keystone

In Ihrem Buch schildern Sie einen Schlüsselmoment: Bei einem Spaziergang am Strand wurde Ihnen bewusst, dass Sie einen öffentlichen Prozess beantragen wollten. Wie kam es zu dieser Entscheidung?
Sie reifte in mir während drei Jahren. So lange brauchte ich, um mir mein Leben zurückzuerobern. Die Scham hatte ich allzu lange mit mir herumgeschleppt. Im französischen Recht kann das Opfer entscheiden, ob der Prozess öffentlich ist oder nicht, und ich verzichtete auf ein Verfahren hinter geschlossener Tür. Die Öffentlichkeit sollte erfahren, was geschehen war. Das war nicht unbedingt ein Akt des Mutes, sondern der Entschlossenheit. Ich hatte den Vorteil, sehr gut begleitet zu sein – durch meine Anwälte, meine Kinder. Sie waren stolz auf mich.

Chronologie der Ereignisse
2011: Der Rentner Dominique Pelicot beginnt, seine Frau Gisèle in ihrem Haus in Mazan (Provence) zu betäuben und sie anderen Männern, die er über Internet kontaktiert hat, zur Vergewaltigung zu überlassen.

2020: Dominique Pelicot wird in einem Supermarkt in Carpentras festgenommen, als er Frauen unter den Rock filmt. Auf seinem Computer findet die Polizei zahllose Fotos und Videos der Gewaltorgien.

2021: Von 70 geschätzten Tätern kann die Polizei deren 50 identifizieren. Die Zahl der Vergewaltigungen wird auf über 200 geschätzt.

September 2024: Prozessbeginn in Avignon. 50 Männer nehmen auf den Anklagebänken Platz. Zu ihrer Rechten: Gisèle Pelicot. Zu ihrer Linken: Dominique Pelicot in einem Plexiglaskäfig.

19. Dezember 2024: Alle Angeklagten erhalten jahrelange Haftstrafen für Vergewaltigung, Dominique Pelicot die Höchststrafe von 20 Jahren. Gegen ihn laufen weitere Ermittlungen wegen Mordversuchs an zwei betäubten Immobilienagentinnen.

März 2025: Caroline Darian, Tochter der Pelicots, publiziert ihr zweites Buch zum Thema der Betäubung zwecks sexuellem Missbrauch.

April 2025: Die Nationalversammlung verschärft das Strafrecht: Neu ist die Einwilligung zum Geschlechtsverkehr nötig.

Oktober 2025: Berufungsprozess eines einzigen Angeklagten in Nîmes, mit einer leichten Strafmassverschärfung.

2026: Gisèle Pelicot publiziert ihre Memoire mit dem Titel «Eine Hymne an das Leben». (brä.)
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Bild: www.imago-images.de

Weil Sie die Scham vergewaltigter Frauen auf die Gegenseite übertrugen, wie Sie im Untertitel Ihres Buches festhalten?
Ich fand, man sollte wissen, wer die Angeklagten sind, sogar mit ihrem Namen. Stellen Sie sich vor, bei dem Prozess wären keine Journalisten und Zuschauer anwesend gewesen. Die Verteidigung hätte mich trotz aller Beweise gedemütigt. Eine geschlossene Gerichtsverhandlung ist für ein Opfer unerträglich. Daher hatte meine Entscheidung für einen öffentlichen Prozess enorme Wirkung: Heute trifft die Scham die Angeklagten.

Während des Prozesses wirkten Sie gegenüber den über 50 Angeklagten bemerkenswert gefasst. Woher nehmen Sie diese Kraft, die Resilienz?
Ich habe als Kind schwere Prüfungen erlebt – den krebsbedingten Tod meiner Mutter, andere Krankheiten, Trauer, das Leid meines Vaters und meines Bruders. Das Leben ist nicht immer nachsichtig. Ich versuche, die Würde zu wahren. Damit zeigte ich an dem Prozess, dass ich nicht aufgeben würde. Ich habe den Angeklagten und ihren Blicken standgehalten und ihnen gezeigt, dass sie mich nicht brechen können. Wobei ich, wie gesagt, nicht allein war; meine Anwälte, meine Kinder und Opferverbände standen mir täglich zur Seite. Man muss sich helfen lassen. Allein hätte ich es nicht geschafft.

Halfen Ihnen vor dem Gerichtssaal auch die vielen Frauen, die Ihnen täglich applaudierten?
Ja, das war meine Rettung. Wie auch die zahllosen Briefe, die ich von Opfern aus aller Welt erhielt. Ohne sie hätte ich diesen Prozess nicht durchgehalten. Ich dachte, ich müsse nur die zwei ersten Prozesswochen dabei sein – es wurden fast vier Monate. Ich blieb, weil ich mich verantwortlich fühlte, und das nicht nur für mich, sondern für all diese Frauen, die nie gehört worden waren.

Wie haben Sie die 51 Angeklagten im Gerichtssaal erlebt?
Wie einen Block, eine Masse. Sie sassen Schulter an Schulter auf den Bänken, mit Anwälten, die wider alle Videobeweise behaupteten, es habe keine Vergewaltigung gegeben. Das war ein Prozess der Feigheit und der Verleugnung.

Sind die Verurteilten – keiner wurde freigesprochen – für Sie «gewöhnliche Männer», wie es oft heisst?
Äusserlich sind es Männer wie alle anderen; sie stammen aus allen sozialen Schichten, sie sind ledig oder verheiratet, Väter oder alleinstehend. Aber es sind nur bestimmte Männer, die sich für das Böse entscheiden und im Internet (wie der von Dominique Pelicot benützten, heute geschlossenen Seite coco.fr, die Red.) ihren Allmachtsfantasien nachleben oder zur Tat schreiten. Man darf nicht alle Männer über einen Kamm scheren. Ich vertraue dem Mann, mit dem ich heute zusammen bin. Ein harmonisches Zusammenleben von Männern und Frauen ist möglich.

Das Vorgehen Ihres Ex-Mannes, von dem Sie geschieden sind, erklären Psychiater mit einer «B-Seite», also einer Spaltung. Trifft das Ihnen zufolge den Punkt?
Ja. Ich habe fünfzig Jahre mit diesem Mann gelebt, ohne seine Perversion zu erkennen. Er war aufmerksam, beliebt in der Familie, niemand ahnte seine dunkle Seite. Er war ein meisterhafter Manipulator, er betäubte und misshandelte mich über fast zehn Jahre hinweg. Ich musste mehr als 200 Vergewaltigungen ertragen. Das war die Verkörperung von Perversion.

Leiden Sie heute noch an gesundheitlichen Folgen?
In den Monaten nach der Aufdeckung wurden bei mir vier sexuell übertragbare Krankheiten festgestellt, so auch das Papillomavirus. Im November 2025 musste ich operiert werden. In einigen Monaten steht eine Kontrolle an, aber es geht mir deutlich besser. Meine Gedächtnislücken sind verschwunden.

Gisele Pelicot Publishes Memoirs After Mass Rape Trial File photo - A protester holds a placard / signs with a portrait of Gisele Pelicot during a demonstration march as part of the 2025 international ...
Internationaler Frauentag in Paris, 2025 – mit einem bekannten Konterfei.Bild: www.imago-images.de

Sie schreiben, ein solches Drama schweisse eine Familie nicht automatisch zusammen. Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren Kindern heute?
Dieser Fall war eine Explosion, die in der Familie alles zerstörte. Heute haben sich unsere Beziehungen etwas beruhigt. Mit meiner Tochter Caroline habe ich wieder Kontakt, wir telefonieren täglich. Wir waren eine symbiotische Familie, und diese Geschichte hat uns umgehauen. Jeder muss seinen eigenen Weg der Heilung finden. Wir sind auf dem Weg der Besserung, aber es braucht Zeit. Und die Narben werden bleiben.

Ihre Tochter Caroline wirft ihrem Vater weiterhin vor, er habe sie als Kind missbraucht.
Es gibt zwei Fotos, die Fragen aufwerfen. Dieser Zweifel, dieser Verdacht ist grausam, fast schlimmer als eine Gewissheit. Caroline hat zu Recht Anzeige erstattet. Ich hoffe, sie bekommt Antworten. Ich unterstütze sie in ihrer Suche nach der Wahrheit.

Sie wollen Ihren Ex-Mann im Gefängnis besuchen – warum?
Ich möchte ihm in die Augen sehen und fragen: Warum dieser Verrat? Warum so viel Zerstörung? Er hat unser aller Leben verwüstet. Und ich möchte eine klare Antwort zu Carolines Inzestverdacht.

Was raten Sie Frauen, die Ähnliches wie Sie erleben?
Vor allem: sich nicht isolieren! Sprechen, sich anvertrauen, Hilfe suchen. Und wenn möglich Anzeige erstatten – auch ohne Beweise. Wichtig ist, angehört zu werden. Und auch wenn man sich nicht an die Gewaltnacht erinnert, kann man durch eine Haaranalyse nachweisen, dass man betäubt wurde. Das Wichtigste ist, nicht im Schweigen zu verharren.

Die französische Nationalversammlung hat nach dem Prozess von Avignon das Erfordernis der Zustimmung zum Geschlechtsverkehr gestärkt.
Gesetze sind wichtig. Auch die Vergewaltigung in der Ehe ist heute in Frankreich als Verbrechen anerkannt. Aber wir müssen auch die Mentalitäten ändern. Das beginnt bei der Erziehung unserer Kinder. Jungen dürfen nicht als kleine Könige oder Prinzen erzogen werden. Respekt gegenüber Mädchen muss das Leitmotiv sein.

Hat Sie diese Affäre feministischer gemacht?
Ich bin keine radikale Feministin – ich bin 73 Jahre alt (lacht). Dass ich mich gegen ein Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit gestellt habe, war ein Akt des Feminismus. Heute sehne ich mich aber nach einem ruhigen Leben. Den Kampf überlasse ich den jüngeren Frauen. Ich gebe ihnen die Fackel weiter – und ich vertraue ihnen. (aargauerzeitung.ch)

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quelle: edi
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