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IS benutzt Bewohner von Ramadi im Irak als Schutzschild



Kämpfer der Extremistenmiliz IS hindern nach Angaben der irakischen Regierung Bewohner von Ramadi daran, die Stadt vor der geplanten Offensive der Regierungstruppen zu verlassen.

epa05052266 A picture made available on 02 December 2015 shows Iraqi military trucks advancing into an area at eastern Ramadi city, 70 km west of Baghdad, Iraq, 01 December 2015. The Iraqi armed forces, backed by militias and coalition airstrikes, continue efforts to retake the Anbar provincial capital of Ramadi, captured by the group calling themselves the Islamic State (IS).  EPA/STR

Aufzug der irakischen Armee vor Ramadi Anfang Dezember.
Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Einigen Familien sei die Flucht aus dem vom IS kontrollierten Stadtzentrum gelungen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Bagdad. Nach Informationen des Geheimdienstes hielten IS-Kämpfer aber Familien fest, um sie als menschliche Schutzschilde gegen die Offensive einzusetzen.

Am Sonntag hatte die Luftwaffe über Ramadi Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wurde, die Stadt binnen 72 Stunden zu verlassen. Die Hauptstadt der West-Provinz Anbar war im Mai vom Islamischen Staat (IS) eingenommen worden. Die irakischen Streitkräfte versuchen, die Stadt zurückzuerobern.

In der vergangenen Woche hatte die Armee Erfolge beim Vormarsch auf Ramadi vermeldet. Derzeit haben sich nach irakischen Geheimdienstinformationen noch bis zu 300 IS-Kämpfer im Stadtzentrum verschanzt. (sda/reu)

Iraqi soldiers prepare to shell Islamic State group positions at the front-line as Iraqi army and allied Sunni volunteer tribal fighters supported by U.S.-led coalition airstrikes are tightened the siege of Ramadi, the capital of Iraq's Anbar province, 70 miles (115 kilometers) west of Baghdad, Iraq, Monday, Nov. 30, 2015. Iraq's military command has told civilians in the Islamic State-held Ramadi to leave the city, a sign that an operation may soon be underway to retake the provincial capital.  (AP Photo/Osama Sami)

Diese Mörser lassen für die Zivilisten nichts Gutes befürchten.
Bild: Osama Sami/AP/KEYSTONE

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