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Israeli soldier Elor Azaria is embraced by his mother at the start of his sentencing hearing in Tel Aviv, Israel, Tuesday, Feb. 21, 2017. The court sentenced Azaria to 18 months in prison for the fatal shooting of a wounded Palestinian assailant. The Palestinian, Abdel Fattah al-Sharif, was lying on the ground badly wounded and already unarmed when Azaria shot him in the head. Prosecutors had asked that Sgt. Elor Azaria be sentenced to 3-5 years in prison. (Jim Hollander, Pool, via AP)

Bis zur Entscheidung in seinem Fall darf der 21-Jährige im offenen Vollzug bleiben. Bild: AP/EPA POOL

Wegen Totschlags verurteilter israelischer Soldat nicht in Haft



Der wegen Totschlags an einem palästinensischen Attentäter verurteilte israelische Soldat Elor Asaria muss seine Haft nicht wie zunächst angeordnet am Sonntag antreten. Eine Richterin stimmt zu, dass der 21-Jährige bis zur Entscheidung in seinem Fall in einer Militärbasis im offenen Vollzug bleiben kann.

Dies berichteten israelische Medien am Donnerstag. Der Soldat Elor Asaria hatte vor einem Jahr einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet. Ein Militärgericht verurteilte ihn vergangene Woche zu 18 Monaten Haft. Sein Anwalt reichte am Mittwoch Einspruch gegen das Urteil ein. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 03.03.2017 18:59
    Highlight Highlight Ich denke, man muss zuerst im Krieg gewesen sein, um so eine Tat beurteilen zu können.
    • Saraina 04.03.2017 16:42
      Highlight Highlight Es ist auch im Krieg nicht üblich, dass Sanitäter unbewaffnete, wehrlos am Boden liegende Gefangene erschiessen. Ist das nicht eigentlich ein Kriegsverbrechen?
  • Gavi 03.03.2017 13:55
    Highlight Highlight In Israel gelten andere Gesetze. Die haben so viele Terroranschläge, da werden die Feinde nach CIA Methode neutralisiert.
    In den 14 Tagen als ich in Israel war, gab es vier Anschläge. Mit Autobomben und Messerattacken gebenüber Touris. Israel ist voll, und ich meine wirklich voll mit Soldaten. Da werden Attentäter gar nicht zu Gefangenen gemacht.
    Wenn ich richtig gelesen habe, ist der o.g. noch nicht rechtskräftig verurteilt und ist bis dahin im offenen Vollzug.
    Die islamistische Terrororganisation aus Palästina wird sich umgehend gewehrt haben.
    Israel ist ein Sonderfall
  • lilie 03.03.2017 12:43
    Highlight Highlight Bei mir geht das Sich Wundern schon bei der Einstufung als "Totschlag" los. Einen verletzten, unbewaffneten, am Boden liegenden Mann mit einem Kopfschuss zu töten, taxiere ich als Mord - Selbstjustiz, Hinrichtung.

    Vor allem auch, da der junge Mann ja als Sanitäter dazukam. Es war nicht sein Auftrag, einen Terroristen unschädlich zu machen, sondern sich um die Opfer zu kümmern. Aber ich glaube, das "Sani" hat er in diesem Augenblick vergessen...

    Dass er dafür von vielen seiner Landsleute bejubelt und vom Gericht so sanft angefasst wird, ist auch nicht gerade ermutigend. 😟
    • miaumiau 03.03.2017 21:18
      Highlight Highlight Wo steht dass er ein Sanitäter ist? Für mich sieht er aus wie ein regulärer Soldat.
    • lilie 04.03.2017 12:47
      Highlight Highlight @miaumiau: Er wird jeweils als "Sanitätssoldat" bezeichnet. Er kam, um die verletzten Istaelis zu versorgen, kehrte dann zurück und erschoss den reglos am Boden liegenden Terroristen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zwischenfall_in_Hebron_am_24._M%C3%A4rz_2016
    • Saraina 04.03.2017 16:46
      Highlight Highlight miaumiau:

      Aus dem Watson-Artikel vom 1. 3.:

      "Elf Minuten nach dem Angriff kam Asaria als Militärsanitäter zum Tatort und tötete den wehrlosen Palästinenser aus der Nähe durch einen Kopfschuss. (sda/afp)"
    Weitere Antworten anzeigen
  • laska 03.03.2017 09:43
    Highlight Highlight Gemäss Statistik wird der durch einen Palästinenser verursachte Tod eines Israeli im Verhältnis von über 100:1 vergolten.
    In diesem Lichte betrachtet sind die 18 Monate Haft für einen Mord an einem Palästinänser schon exorbitant hoch.
    • miaumiau 03.03.2017 21:18
      Highlight Highlight Welche Statistik meinst Du?
    • Saraina 04.03.2017 22:41
      Highlight Highlight Nicht blitzeln, Link zur Statistik liefern oder schweigen.
  • pamayer 03.03.2017 00:27
    Highlight Highlight Einen Verletzten am Boden mit Kopfschuss hingerichtet.
    Und in der Zwischenzeit wieder etwas mit den Gewehren spielen dürfen. Etwas gschpässige Rechtsauffassung dort in Israel.

    Für den Dialog mit den Palästinensern nicht gerade förderlich. Aber da diese sowieso nur die Bösen sind, ist's auch egal...
    Sehr menschenverachtend.
    • Randy Orton 03.03.2017 01:14
      Highlight Highlight Ich stimme dir zu. Es gibt aber auch in Israel grosse Kritik an diesem Fall.
    • Fabio74 03.03.2017 06:49
      Highlight Highlight Nun das Urteil find ich auch lausig. Aber auch ein Verurteilter hat Anrecht auf den Rechtsstaat
    • plapperi 03.03.2017 07:35
      Highlight Highlight Wenn in Israel der Rechtsstaat funktionieren würde, käme der junge Mann nicht mit 18 Monaten und offenem Vollzug davon. Der verletzt am Boden liegende Attentäter hätte im Übrigen ebenfalls Anrecht auf ein korrektes Gerichtsverfahren gehabt. Es scheint, als würden sich in Israel ein paar junge "Helden" zum Richter berufen fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Kr 02.03.2017 23:19
    Highlight Highlight 18 Monate Haft für Mord?
    • wonderwhy 03.03.2017 07:22
      Highlight Highlight Totschlag an einem Attentäter.
    • Emperor 03.03.2017 21:54
      Highlight Highlight Wobei hier schleierhaft ist wie man auf Totschlag kommt...
  • sambeat 02.03.2017 23:04
    Highlight Highlight Na und?

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