Schweizer Wanderin wird auf Sizilien von 5 Hunden angegriffen
Die Schweizerin befand sich auf dem Gipfel des Monte Gallo auf Sizilien, als es zum Angriff kam, wie die sizilianische Bergrettung Soccorso Alpino e Speleologico Siciliano mitteilt. Der Notruf ging gegen 14 Uhr am Donnerstagnachmittag ein.
Die 51-jährige Frau sei von fünf grossen Hunden angegriffen worden. Die Tiere hinterliessen laut der Mitteilung tiefe Bisswunden. Ein Rettungsteam machte sich zu Fuss auf den Weg, ein Helikopter wurde ebenfalls losgeschickt. Wegen des unwegsamen Geländes war die Rettung anspruchsvoll.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die Frau über eine Winde in einen Helikopter geholt. Mit diesem wurde sie zum Flughafen Boccadifalco und von da aus mit der Ambulanz in ein Spital in Palermo gebracht.
Gemäss Medienberichten wurde die Schweizerin zwar erheblich verletzt, ihr Zustand sei jedoch stabil. Woher die Hunde stammten und was im Anschluss mit ihnen passierte, geht aus den Berichten nicht hervor.
Auch in der Schweiz kommt es immer wieder zu Hundeangriffen auf Wanderer. Dabei handelt es sich oft um Herdenschutzhunde, die Nutztiere vor Raubtieren wie dem Wolf schützen sollen. Wanderern wird deshalb geraten, in solchen Gebieten Vorsicht walten zu lassen und Distanz zu wahren. Gleichzeitig sollte man Ruhe bewahren und langsam gehen. (vro)
