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Italien

Schweizer Wanderin auf Sizilien von Hunden angegriffen

Schweizer Wanderin wird auf Sizilien von 5 Hunden angegriffen

Eine 51-jährige Schweizerin ist am Donnerstag von Rettungskräften vom Monte Gallo auf Sizilien gerettet worden. Sie war während einer Wanderung von mehreren Hunden angegriffen worden und trug Bisswunden davon.
01.05.2026, 10:5301.05.2026, 11:33

Die Schweizerin befand sich auf dem Gipfel des Monte Gallo auf Sizilien, als es zum Angriff kam, wie die sizilianische Bergrettung Soccorso Alpino e Speleologico Siciliano mitteilt. Der Notruf ging gegen 14 Uhr am Donnerstagnachmittag ein.

Wanderin Sizilien Hundebiss 1.5.26
Die Frau wurde durch Hundebisse verletzt.Bild: Soccorso Alpino e Speleologico Siciliano

Die 51-jährige Frau sei von fünf grossen Hunden angegriffen worden. Die Tiere hinterliessen laut der Mitteilung tiefe Bisswunden. Ein Rettungsteam machte sich zu Fuss auf den Weg, ein Helikopter wurde ebenfalls losgeschickt. Wegen des unwegsamen Geländes war die Rettung anspruchsvoll.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die Frau über eine Winde in einen Helikopter geholt. Mit diesem wurde sie zum Flughafen Boccadifalco und von da aus mit der Ambulanz in ein Spital in Palermo gebracht.

Wanderin Hundeangriff Sizilien 1.5.26
Die Frau wurde mit dem Helikopter vom Berg geholt.Bild: Soccorso Alpino e Speleologico Siciliano

Gemäss Medienberichten wurde die Schweizerin zwar erheblich verletzt, ihr Zustand sei jedoch stabil. Woher die Hunde stammten und was im Anschluss mit ihnen passierte, geht aus den Berichten nicht hervor.

Wanderin Hundeangriff Sizilien 1.5.26
Der Zustand der Frau ist stabil.Bild: Soccorso Alpino e Speleologico Siciliano

Auch in der Schweiz kommt es immer wieder zu Hundeangriffen auf Wanderer. Dabei handelt es sich oft um Herdenschutzhunde, die Nutztiere vor Raubtieren wie dem Wolf schützen sollen. Wanderern wird deshalb geraten, in solchen Gebieten Vorsicht walten zu lassen und Distanz zu wahren. Gleichzeitig sollte man Ruhe bewahren und langsam gehen. (vro)

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34 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Haarspalter
01.05.2026 13:41registriert Oktober 2020
Tolle Rettungsaktion der Italiener!

Und hoffentlich alles gratis - weil die zuständige lokale Tourismusorganisation die Hunderegulation (welche es sicherlich gibt) nicht vorschriftsgemäß kontrolliert und befolgt hat.

Sicher wird ein regionaler Entschädigungsfonds für das Opfer aktiviert.

Die Schweizer Staatsanwaltschaft darf von Beginn an transparent an der Untersuchung teilhaben.

Meloni wird dem Opfer persönlich einen Blumestrauss überreichen - und eine Entschuldigung.

Und sonst kann man ja mal den Schweizer Botschafter aus Rom zurückrufen.
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Rikki-Tiki-Tavi
01.05.2026 12:00registriert April 2020
In Italien nimmt das Problem aus verschiedenen Gründen zu. Zu viele Leute kaufen Hunde, für deren Haltung sie nicht geeignet sind. Oft laufen die Hunde frei herum und bilden eine potenzielle Gefahr für Menschen und andere Tiere. Fast täglich findet man in den italienische Medien Meldungen zu diesem Thema. Alle empören sich dann kurz, passieren tut nichts. Gab und gibt immer wieder Schwerverletzte und Tote.
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Huhuuu
01.05.2026 13:59registriert April 2024
Ich komme gut mit Hunden zurecht, aber in Italien hatte ich diverse Male beim Wandern Probleme mit unbeaufsichtigten, sehr wilden, Hunden. Zweimal musste ich danach schon eine Tollwut-Prophylaxe machen, da kein Halter identifiziert werden konnte.
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