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Ultrarechte Lega-Partei von Salvini triumphiert bei Regionalwahl in Italien



epa07316412 Italian Deputy Premier and Interior Minister Matteo Salvini attends the Italian TV Raidue channel programme 'Povera Patria', in Rome, Italy, 24 January 2019.  EPA/GIUSEPPE LAMI

Gewinnt: Matteo Salvini. Bild: EPA/ANSA

Die ultrarechte Lega-Partei von Italiens Innenminister Matteo Salvini hat bei der Regionalwahl in den Abruzzen einen klaren Erfolg erzielt. Wie das Innenministerium in Rom am Montag mitteilte, kam Salvinis Partei bei der Abstimmung am Sonntag auf 28 Prozent der Stimmen.

Ihr Koalitionspartner in Rom, die populistische Fünf-Sterne-Bewegung (M5S), kam auf 19 Prozent. Bei der Parlamentswahl im vergangenen März hatte die Fünf-Sterne-Bewegung mit 33 Prozent deutlich vor der Lega gelegen, die damals auf 17 Prozent kam.

Seither verliert die Partei von Vize-Regierungschef Luigi di Maio allerdings an Zustimmung. Salvinis Partei findet dagegen mehr Unterstützung, unter anderem durch den harten Anti-Einwanderungskurs des Innenministers.

Sowohl di Maio als auch Salvini hatten vor der Wahl am Sonntag massiv Wahlkampf in den Abruzzen gemacht. Wahlsieger ist eine von der Lega angeführte Allianz, der noch die Partei Forza Italia des früheren Regierungschefs Silvio Berlusconi und eine kleine rechtsextreme Partei angehören. Sie vereinte insgesamt 48 Prozent der Stimmen auf sich, gefolgt von der Mitte-Links-Opposition mit 31 Prozent.

Die Regionalwahl galt als Stimmungstest für die Europawahl Ende Mai. Sollte die Lega dann weiteren Zulauf verbuchen, könnte Salvini Beobachtern zufolge versuchen, die Fünf-Sterne-Bewegung als Koalitionspartner loszuwerden und Neuwahlen zu erreichen. (aeg/sda/apa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eh Doch 11.02.2019 16:29
    Highlight Highlight Migrationsproblem als Ablenkung von der Mafia die immer noch sehr präsent ist und von der schlechten Wirtschaft - Angst funktioniert immer
  • FrancoL 11.02.2019 11:48
    Highlight Highlight Schadenfreude ist die schönste Freude. Ich weiss es ist nicht richtig aber trotzdem freut es mich, dass ich die Situation richtig eingeschätzt habe:
    "Die Regionalwahl galt als Stimmungstest für die Europawahl Ende Mai. Sollte die Lega dann weiteren Zulauf verbuchen, könnte Salvini Beobachtern zufolge versuchen, die Fünf-Sterne-Bewegung als Koalitionspartner loszuwerden und Neuwahlen zu erreichen"
    Di Maio sollte sich sehr schnell gewisse Überlegungen machen und eine eigene Linie fahren, das andocken an die faschistische Lega bringt ihm, dem M5S und Italien nichts.
    • Töfflifahrer 11.02.2019 12:12
      Highlight Highlight Ich denke Di Maio und seine Knappen sind zu naiv und zu brav. Die starren ungläubig auf die Schlange die sie vernichten wird.
    • FrancoL 11.02.2019 12:52
      Highlight Highlight Ja Politik ist meistens ein Drecksgeschäft und man sollte sich wappnen. Wer aber wie der M5S unbedingt regieren will der sollte sich nicht nur wappnen, sondern auch entsprechend "einrichten", das hat der Komiker eben nicht mit eingerechnet.
  • Töfflifahrer 11.02.2019 11:47
    Highlight Highlight Kommen da nicht Erinnerungen an die Schwarzhemden und Mussolini auf?
    • murrayB 11.02.2019 12:42
      Highlight Highlight Nicht jeder der sagt, wir haben ein Migrationsproblem ist ein Schwarzhemd...
    • FrancoL 11.02.2019 12:52
      Highlight Highlight Die waren nie ernsthaft tot zu kriegen.
    • Töfflifahrer 11.02.2019 13:39
      Highlight Highlight @murrayB: jeder der aufgrund politischer, eigennütziger Motive Leute auf dem Meer verrecken lässt ist rabenschwarz!
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