International
Japan

Schlimmstes Unwetter in Japan seit Jahrzehnten

epa06873708 Flood by heavy rain damage a residential district in Hiroshima, Hiroshima Prefecture, western Japan, 08 July 2018. Heavy rainfall killed 81 people and missing 58 people at least in southwe ...
Das Ausmass der Katastrophe wird erst langsam sichtbar. Eine der betroffenen Regionen in West-Japan ist Hiroshima.Bild: EPA/JIJI PRESS

Schlimmstes Unwetter in Japan seit Jahrzehnten fordert über 140 Tote

10.07.2018, 04:1210.07.2018, 06:46

Die Zahl der Toten der verheerenden Regenfälle in Japan ist auf mindestens 141 gestiegen. Mindestens zehn Menschen würden noch vermisst, sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga am Dienstag. Örtlichen Medien zufolge werden noch dutzende Menschen vermisst.

Es ist bereits jetzt die höchste Opferzahl durch Regenfälle in Japan seit mehr als drei Jahrzehnten. Ende vergangener Woche hatten heftige Regenfälle im Westen und Zentrum Japans schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Viele Einwohner mussten sich auf die Dächer ihrer Häuser retten.

Seit das Wasser in den überschwemmten Gebieten langsam zurückgeht, suchen Rettungskräfte, darunter Polizisten und Soldaten, in den betroffenen Orten nach Überlebenden und möglichen weiteren Opfern. Das Ausmass der Katastrophe wird erst langsam sichtbar, da der Einsatz in zuvor von der Aussenwelt abgeschnittenen Gebieten erst jetzt beginnen kann. Nach Regierungsangaben sind mehr als 70'000 Helfer an dem Einsatz beteiligt.

Regierungschef Shinzo Abe hatte eine für diese Woche geplante Auslandsreise wegen der Unwetter abgesagt. Er wird in den kommenden Tagen in den betroffenen Gebieten erwartet. (sda/afp)

Schwere Unwetter in Japan: Duzende Tote und Vermisste

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Rubio: Abzug von US-Bombern keine Reaktion auf Terrordrohung
Der Abzug der US-Langstreckenbomber von einem Militärstützpunkt in Grossbritannien steht laut US-Aussenminister Marco Rubio nicht in direktem Zusammenhang mit mutmasslichen Terrordrohungen.
Zur Story