International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06922106 Face covered women protest in Copenhagen, Denmark, 01 August 2018, on the first day of the implementation of the Danish face veil ban. Under the new law, all apparel covering the face is forbidden in public places. This includes wearing burka, niqab, full-face balaclavas, hats, caps, scarves, masks, helmets, full-length suits and artificial beards.  EPA/MADS CLAUS RASMUSSEN  DENMARK OUT

Demonstranten gehen am Tag des Inkrafttreten des Gesetzes auf die Strasse. Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Dänemark verbietet Vollverschleierung in der Öffentlichkeit



In Dänemark darf man sein Gesicht seit Mittwoch in der Öffentlichkeit nicht mehr verhüllen. Das Verbot umfasst neben Ganzkörperschleiern wie Burkas und Nikabs auch Sturmhauben, Ski- oder andere gesichtsbedeckende Masken sowie falsche Bärte.

Das dänische Parlament hatte das Verbot im Mai beschlossen – Verstösse sollen mit Geldbussen von 1000 Kronen (rund 155 Franken) geahndet werden. Bei wiederholten Verstössen kann sich die Geldstrafe auf 10'000 Kronen erhöhen.

In Kopenhagen und Aarhus waren für den Nachmittag Protestkundgebungen geplant – zu diesem Anlass sollten die Demonstranten auch ihr Gesicht verhüllen können, ohne eine Strafe zu riskieren.

Kostüm-Masken und Schals nicht betroffen

«Die Demonstrationen werden als Teil der Meinungs- und Versammlungsfreiheit angesehen», sagte der dänische Polizist Benny Ochkenholt dem öffentlich-rechtlichen Sender DR zur Begründung. Auf dem Weg zur Demo und nach Hause sei die Verhüllung des Gesichts aber nicht erlaubt.

Nicht vom neuen Verbot betroffen sollen künftig Winterbekleidung wie Schals sowie Kostüme und Masken zum Karneval oder zu Halloween sein. Kritiker bemängeln, die Verbots-Regeln seien nicht ausreichend ausgearbeitet.

Die Vollverschleierung ist in einigen europäischen Ländern wie Österreich, Belgien und Frankreich ebenfalls verboten. Eine Studie aus dem Jahr 2010 hatte geschätzt, dass ein Burka-Verbot bis zu 200 Frauen in Dänemark treffen könnte, die sich voll verschleierten. Dänemark hat etwa 5,7 Millionen Einwohner. (viw/sda/dpa)

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

40
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Geophage 02.08.2018 10:26
    Highlight Highlight Frauen die dazu gezwungen werden diesen Sack zu tragen, werden auch gezwungen nicht mehr nach draussen zu gehen. Wer sich freiwillig so anzieht tut es ja ohnehin freiwillig. Verschleierung zu verbieten hilft doch den unterdrückten Frauen nicht, sie ünterdrücken sich ja nicht selbst. Häusliche Gewält wird durch Verbote nicht verschwinden, sondern durch Aufklärung. Wie soll man die Frauen schützen, wenn man sie nicht mehr sieht?

    PS Ein Konzert mit 6000 Rassisten ist kein Problem, weil sie ja friedlich waren. Wie viele Burkaträgerinnen waren noch gleich in Schlägereien verwickelt?
  • Gehirnbenutzer 02.08.2018 09:55
    Highlight Highlight Jetzt machen die doch echt ein Gesetzt, dass schlussendlich 200 Frauen betrifft. Die müssen ja ein riesen Problem in dem 5.7 Millionenland gewesen sein, dass dafür ein Gesetzt geschaffen wird.
    • Gehirnbenutzer 02.08.2018 11:28
      Highlight Highlight Das wären dann 0.0035 % der Bevölkerung. Das ist lächerlich.
    • Kubod 02.08.2018 12:36
      Highlight Highlight Ich hab die Situation im Balkan noch in Erinnerung.
      Da waren´s erst auch ein paar wenige. Überbleibsel der arabischen Freiwilligen im Krieg.
      Dann hat Saudi Arabien begonnen, grossräumig Moscheen und die Durchsetzung der Sharia zu finanzieren.
      Unterdessen gibt es Dörfer, in denen es aussieht wie auf der arabsichen Halbinsel.
      Auch da hat es mit ein paar wenigen Ganzkörperkondomträgerinnen begonnen. Ein erstes Anzeichen dafür, das was schiefläuft und man was tun muss, um den wahabitischen Wahnsinn zu stoppen.
    • Klaus07 02.08.2018 15:16
      Highlight Highlight Im Iran und Saudi Arabien gibt es immer mehr Frauen die sich gegen die Verschleierung wenden. Es braucht ein umdenken bei den Gläubigen von innen, nur das bewirkt eine nachhaltige Änderung der Gesellschaft. Ein Verbot spielt eher den Radikalen in die Hände.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 02.08.2018 09:11
    Highlight Highlight Und was sagen die Gegner?

    Auf der einen Seite sagen sie, es sei ein Eingriff in die Freiheit, aber anscheinend haben sie nichts dagegrn, wenn den Frauen die Freiheit genommen wird, sich "normal" anzuziehen.

    Aber darum gehts den meisten gar nicht. Dass die Verschleierung auch bei Demos und ähnlichen Veranstaltungen gefährlich ist, scheint ihnen den Gegnern des Verbots nämlich auch egal zu sein.

    Und genau DARUM gehts mir.

    Ich finde, wer nicht selber ein Ultra ist, hat kein Argument, gegen ein allgemeines Verhüllungsverbot.
    • Klaus07 02.08.2018 15:21
      Highlight Highlight Sie reden von Freiheit und sind gleichzeitig gegen die Freiheit? Was ist normales anziehen? Wenn sich eine Frau freiwillig Verschleiert ist das ihre Sache, da haben werde Sie noch der Staat das Recht diesen Frauen ihren Wunsch zu verbieten. Und nein, ich bin kein Ultra, sondern ein liberaler, Freiheitsliebender Mensch. Ander Frage an Sie, wieviele Terroranschläge durch Verschleierte Frauen gab es in Europa? Hmmm.
    • DerSimu 02.08.2018 16:51
      Highlight Highlight @Klaus07 Wie viele legale Waffen wurden denn bei den Anschlägen in Europa genutzt?

      Keine.

      Interessiert aber auch keinen, bei jedem Befürworter ist das das Hauptargument.

      Wie gesagt, es geht mir vor allem um Ultras, Hooligans und dergleichen. Wenn halt dann eine Frau ihre Burka nicht mehr tragen "darf", ist das eben so. Ich habe der Sicherheit wegen auch Regeln zu befolgen, die mich in meiner Freiheit einschränken.
    • Klaus07 02.08.2018 17:44
      Highlight Highlight Woher wissen Sie, ob die eingesetzten Waffen legal oder illegal wahren? Glaskugel oder was?

      Wer glaubt, das Ultras und Hooligans durch ein Vermummungsverbot zu liebevolle Menschen werden und dadurch der Gewalt abschwören, hat kräftig eins an der Waffel. Das einzige was ein Vermummungsverbot verbessert, ist die Videoüberwachung und die Beweismöglichkeit bei Straftaten. Ein Vermummungsverbot macht ihr Leben nicht Sicherer. Dies ist ein Irrglaube der Rechten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Typ 02.08.2018 08:39
    Highlight Highlight "Eine Studie aus dem Jahr 2010 hatte geschätzt, dass ein Burka-Verbot bis zu 200 Frauen in Dänemark treffen könnte, die sich voll verschleierten. Dänemark hat etwa 5,7 Millionen Einwohner."

    200 Frauen auf 5'900'000 Einwohner = 0.003% der Bevölkerung.

    Wer sich von 0.003% der Bevölkerung bedroht fühlt, hat meiner Meinung einen ziemlich grossen Schaden...
  • Neruda 01.08.2018 23:41
    Highlight Highlight Bei der ganzen Burka Diskussion vermisse ich der Aspekt, dass jeder Mann durch eine Burkaträgerin automatisch zu einem Lustmolch der seine Triebe nicht im Griff hat reduziert wird, denn die Burka wird der Frau nur aufgezwungen, damit sie nicht von Männern die sich nicht im Griff haben belästigt wird. Ich finde das beleidigend jedem Mann gegenüber, schliesslich will niemand pauschal beschimpft werden.
  • Angelo C. 01.08.2018 22:41
    Highlight Highlight Ab 2019 mit jedwelcher Garantie auch in der Schweiz flächendeckend geltend, dies u.a. im Gefolge mehrerer anderer europäischer Rechtsstaaten, welche das Verbot bereits seit geraumer Zeit umgesetzt haben 🤔.

    Vom EGMR übrigens klar als erlaubt beurteilt...

    https://www.blick.ch/news/politik/ueber-76-prozent-sagen-aktuell-ja-zur-burkaverbotsinitiative-burka-verbot-hat-laut-umfrage-gute-chancen-id7812763.html

  • Clife 01.08.2018 21:56
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass Trump, Putin und Erdogan bald nach Dänemark reisen, damit sie auch endlich ihre Masken ablegen und ihr wahres Gesicht zeigen. Vielleicht kriegen sie ansonsten ja auch eine Strafe ;)? Mal im ernst bin einverstanden damit, weil es sich aus Respekt nicht gehört und im grossen Ganzen nicht wirklich einen Sinn hat. Ziel der Verschleierung sollte es sein, dass (andere) Männer keine Begierde auf die Frau haben. Das kann man mit Kleidung schon bewerkstelligen, da muss man nicht wirklich das Gesicht noch verschleiern...
  • Troxi 01.08.2018 21:48
    Highlight Highlight Diese Entwicklung empfinde ich als bedenklich. Wir entwicklen uns damit rückwärts in die gleiche Richtung wie die entsprechenden Nationen welche einen konservativen Islam an der Politspitze haben. Ich kann es begreiffen wenn man die Diskrimminierung der Frau bekämpfen will, aber doch nicht mit dem Verbot eines Kleidungsstück. Das ist für mich Feuer mit Feuer bekämpfen.... Zum anderen fördert das die Integration keineswegs. Die Gesellschaft muss sich öffnen diesen Personen einen Platz bieten und ihnen unsere Kultur näher bringen. Vorher ist das eine Alibiübung.
    • Troxi 02.08.2018 07:23
      Highlight Highlight Wenn dies nur 2% aller Brände ausmacht ist es nur in jener Sitaution Hilfreich in 98% der Brände hilft es aber nicht das Feuer zu bekämpfen. Bei dieser Thematik bringt diese Methode allerdings rein gar nichts. Den Frauen, welche man eigentlich mit einem solchen Verbot helfen möchte, ist nicht geholfen. Denn die Ideologie in der Familie ändert sich damit ja nicht durch Fingerschnippen. Um dieses Feuer zu bekämpfen braucht es andere Methoden.
    • Flughund 02.08.2018 09:24
      Highlight Highlight Was für Methoden denn ?
  • reaper54 01.08.2018 19:40
    Highlight Highlight Finde ich super! Niemand, ausser Beamte und Militärs zu Persönlichlichkeitsschutz, sollte sein Gesicht in der Öffentlichkeit Verdecken dürfen!
    Oder was führen die Gegner dieses Gesetzes für Argumente ins Feld?
    • Ueli der Knecht 01.08.2018 21:32
      Highlight Highlight Persönlichkeitsschutz.
      Schutz der Privatsphäre.
    • Troxi 01.08.2018 21:55
      Highlight Highlight Als auch Masken, Sonnenbrillen, Motorradhelme mit Visier etc. verbieten? Weil man verdeckt ja damit das Gesicht in der Öffentlichkeit. Diskriminierung mit Diskriminierung bekämpfen. Ein Interessanter Ansatz, den es bisher nur in Konservativen Islam Nationen anzutreffen gab.
    • reaper54 01.08.2018 23:04
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht wenn z.B. ihre Arbeit in einem exponierten Umfeld stattfindet (wie z.B. Ordnungsdienst der Polizei) dann sind diese Punkte definitiv wichtig ja. Wenn sie morgens am Hauptbahnhof aus dem Zug aussteigen oder beim Mittagsspaziergang an der Limmat, ist das Verdecken des Gesichtes wohl ehr nicht gerechtfertigt.
      @Troxi ich habe bis jetzt noch nie jemanden mit Motorradhelm der Limmat entlangspazieren oder in eine Bank/Post gehen sehen. Ich glaube auch nicht das sie es lustig finden würden wenn ich morgen Maskiert in den Zug steigen und so zur Arbeit fahren würde oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kafifertig 01.08.2018 19:16
    Highlight Highlight Das Zurschaustellen propagandistischer, islamistischer Kleidungsstile kommt der Verletzung der Rassismusstrafnorm gleich.
    Darum sollten wir es den Dänen gleich tun.
  • Kubod 01.08.2018 19:06
    Highlight Highlight Tja. Wenn der Machpatriarch seine Frau schickt, um Füllung für die Shisha zu besorgen, kann sie ihm jetzt den Preis dafür nennen. Oder sie darf auf dem Poschtigang Gesicht zeigen und die Dänen sehen sie ihr Grinsen.
    Ein kleiner Schritt zur Gleichberechtigung, die in gewissen Kulturen erst erzwungen werden muss.
    Dumm die Leute in Freiheit, die aus ideologischen Gründen dagegen sind und ihre Ideologie über das Wohl der Frauen stellen.
    Alte hol mir mal ein Bier. Wäre in diesen Kreisen ein NoGo. Aber Burkha fördern ist kein Problem.
    Ich geb's auf, die Logik dahinter erkennen zu wollen.
    • Geophage 02.08.2018 11:31
      Highlight Highlight @Kubod

      Jetzt besorgt sich der Machtpatriarch seinen Shisha Tabak einfach wieder selbst. An seiner falschen Einstellung gegenüber Frauen ändert sich ja nichts.
    • Kubod 02.08.2018 16:32
      Highlight Highlight Kurzfristig nein.
      Aber jeder andere Machopatriarch, der sich überlegt hat, nach Dänemark zu ziehen, weil er hier unter anderem seine Frau kondomisiert zum Shishatabakholen schicken kann, werd es sich nun zweimal überlegen.
  • Scipia della Rovere 01.08.2018 18:09
    Highlight Highlight Womit jeglicher Form von Integration dieser Frauen ein und allemal ein Riegel vorgeschoben wird.
    • Oberon 01.08.2018 18:52
      Highlight Highlight Es sind wohl eher die Männer bei denen die Integration fehlgeschlagen ist. Aber niemand hindert dieser Personen in ein Land zu ziehen wo sie ihren Fetisch ausleben können.
    • kafifertig 01.08.2018 19:21
      Highlight Highlight Warum?
      Es ist ihnen nicht nur erlaubt, sondern sie sind herzlich dazu eingalden, unsere hiesigen Kleiderregeln und Sitten zu übernehmen und z. B. im Bikini baden zu gehen, oder sich am FKK-Strand zu sonnen (über 100-jährige Tradition).
    • redeye70 01.08.2018 19:29
      Highlight Highlight Bei vollverschleierten Frauen ist der Zug der Integration schon lange vorher abgefahren.
    Weitere Antworten anzeigen

1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Claus-Peter Reisch, früher konservativer Bayer und CSU-Wähler, heute Seenotretter im Mittelmeer. Für sein Engagement soll er nun in Malta verurteilt werden. Im Interview mit watson rechnet er mit Horst Seehofer, Matteo Salvini und der europäischen Flüchtlingspolitik ab. 

Eigentlich könnte Claus-Peter Reisch ein ruhiges, geordnetes Leben haben. Als selbstständig Erwerbender steht er finanziell auf sicherem Boden, mit seinem eigenen Segelboot zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Doch jetzt ist Reisch zwischen die Fronten geraten. In Deutschland prangte sein Antlitz auf jeder Tageszeitung. 

Es ist 2015 als Reisch mit seiner Lebenspartnerin im Sommer nach Griechenland segelt. Die Flüchtlingskrise ist bereits in Gang. Er stellt sich die Frage: «Was tun wir, …

Artikel lesen
Link zum Artikel