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Mubarak ist frei: Ägyptens Ex-Präsident aus Haft entlassen



Nach rund sechs Jahren in Gefangenschaft ist der langjährige ägyptische Präsident Husni Mubarak wieder frei. Der 88-Jährige wurde aus dem Armeespital entlassen, wo er einen Grossteil seiner Freiheitsstrafe verbrachte.

Dies sagte sein Anwalt Farid al-Deeb am Freitag zur Nachrichtenagentur AFP. Gegenüber der ägyptischen Zeitung «Al-Masry al-Youm» sagte aö-Deep, Mubarak sei am Morgen in seinem Haus im Osten der ägyptischen Hauptstadt Kairo eingetroffen. Er habe mit seiner Familie und einigen Freunden gefrühstückt.

Der im Februar 2011 nach drei Jahrzehnten Herrschaft gestürzte Mubarak war Anfang März im letzten gegen ihn geführten Strafverfahren freigesprochen worden.

Vergangene Woche stimmte die Staatsanwaltschaft der Freilassung Mubaraks zu. Mubarak wird aber nach Angaben seines Anwalts wegen laufender Korruptionsermittlungen nicht das Recht haben, Ägypten zu verlassen.

Mubarak sah sich seit seiner Entmachtung im Februar 2011 verschiedenen Strafverfahren ausgesetzt. Im Januar 2016 bestätigte das Berufungsgericht eine dreijährige Haftstrafe für Mubarak und seine beiden Söhne wegen Korruptionsvorwürfen. Die bereits in Haft verbrachte Zeit wurde aber angerechnet, weshalb beide Söhne freigelassen wurden.

Freispruch im letzten Verfahren

Mit dem Freispruch Anfang März ging auch das letzte Verfahren gegen den Ex-Präsidenten zu Ende. In dem Fall ging es um die Tötung hunderter Demonstranten während des Volksaufstandes Anfang 2011, der zum Sturz Mubaraks geführt hatte. Dem früheren Präsidenten wurde vorgeworfen, sich der Beihilfe zum hundertfachen Mord bei der Niederschlagung der Massenproteste schuldig gemacht zu haben.

2012 wurde er deshalb zunächst zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, später wurden die Vorwürfe aber fallengelassen. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung gegen den Freispruch ein, der schliesslich am 2. März in letzter Instanz bestätigt wurde.

Mubarak hatte die Vorwürfe stets bestritten. Auch die meisten Verfahren gegen Mitglieder seiner damaligen Regierung wurden inzwischen eingestellt. (sda/afp/dpa)

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