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«Eine Erleichterung»: Neue Spur im Fall von gestohlenem Van Gogh-Gemälde



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Bild: Keystone/Arthur Brand via AP

Im Fall des aus einem niederländischen Museums gestohlenen Gemäldes von Vincent van Gogh gibt es eine neue Spur. Von dem Bild tauchten nun Fotos auf, die die Tageszeitung «De Telegraaf» am Freitag veröffentlichte.

Auf den Fotos sieht man die Vorder- und Rückseite des Gemäldes sowie die Titelseite der «New York Times» vom 30. Mai 2020. Experten gehen davon aus, dass es sich um das Original handelt. Denn auf der Rückseite des Gemäldes befinden sich einzigartige Kennzeichen. Die Polizei untersucht die Fotos.

Das Bild «Frühlingsgarten. Der Pfarrgarten von Nuenen» aus dem Jahre 1884 war in der Nacht zum 30. März aus dem Museum Singer-Laren in der Nähe von Amsterdam gestohlen worden. Das Werk mit einem Wert von mehreren Millionen Euro war eine Leihgabe des Groninger Museums.

Die jetzt veröffentlichten Fotos waren nach dem Bericht der Zeitung zunächst dem auf Kunstdiebstähle spezialisierte Detektiv Arthur Brand zugespielt worden. «Das Bild ist leicht beschädigt, aber es sieht sonst noch gut aus», sagte Brandt dem «Telegraaf». Der Kunstdetektiv vermutet, dass die Diebe in kriminellen Kreisen einen Käufer suchten.

Auf den Fotos ist auch das niederländische Buch «Meisterdieb» zu sehen, über einen spektakulären Brand von Gemälden von Vincent Van Gogh aus dem Amsterdamer Van Gogh Museum 2002. Diese Bilder waren 2016 in Italien in der Villa eines Mafia-Bosses gefunden worden.

Van Gogh (1853-1890) hatte «Frühlingsgarten» im Garten seiner Eltern in dem südniederländischen Ort Nuenen gemalt. Dort war sein Vater Pfarrer.

Der Direktor des Groninger Museums, Andreas Blühm, reagierte gegenüber der Nachrichtenagentur ANP erleichtert: «Einerseits tut es weh, aber es ist auch eine Erleichterung. Das Gemälde gibt es noch.» (aeg/sda/dpa)

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1Kommentar anzeigen

Kommen wir nun zu den Sex-Wieseln ...

Warum? Weil der Chef das so wollte. Und damit du beim nächsten Kunstmuseumsbesuch weisst, warum hochkarätige Renaissance-Ladys haufenweise Wiesel streicheln.

Da ist sie, die berühmte Dame mit dem Hermelin, die Leonardo da Vinci 1490 gemalt hat. Und wie guckt sie?

Keusch?

Oder doch eher verführerisch?

Wer weiss. Da Vinci hat es schliesslich verstanden, seine Modelle mit einem geheimnisvollen Nebel zu umgeben, der sich zu keiner Zeit lichtet. Ihre Gesichter bleiben Rätsel und ihre Vieldeutigkeit wird sie für immer schützen vor dem allzu menschlichen Drang, sie einer einzig wahren Bedeutung zuzuführen.

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