International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Elizangela Marques, who is six months pregnant, poses for a picture at the IMIP hospital in Recife, Brazil, January 28, 2016. Worried about being infected by the fast-spreading mosquito-borne Zika virus during her pregnancy, Elizangela is awaiting the outcome of medical tests for the Zika virus. Zika infection has been linked to an unprecedented surge in Brazil of cases of newborns with shrunken heads and brain damage. The epidemic of microcephaly has made many Brazilians think twice about getting pregnant. REUTERS/Ueslei Marcelino

Bild: UESLEI MARCELINO/REUTERS

Wegen Zika-Virus: US-Behörden rufen zum Sex-Verzicht auf

Die US-Behörden prüfen 14 neue Fälle, in denen das vor allem für Schwangere gefährliche Zika-Virus durch Sexualkontakte übertragen sein worden könnte. Mehrere der Betroffenen seien schwanger, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag mit.

24.02.16, 02:30 24.02.16, 06:32


Die Zahl der Verdachtsfälle zeige, dass eine Übertragung durch sexuelle Kontakte häufiger sein könnte als bislang gedacht. Daher erneuerte die Behörde ihren Aufruf an in Zika-Infektionsgebiete reisende oder dort lebende Bürger zum Gebrauch von Kondomen oder zum vollständigen Verzicht auf Geschlechtsverkehr.

Anfang Februar hatten die Behörden im US-Bundesstaat Texas erstmals einen Fall bestätigt, bei dem das Zika-Virus durch Sexualkontakte weitergegeben wurde. Das von der Gelbfiebermücke übertragene Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika.

Brasilien ist besonders von der Epidemie betroffen: Die Zahl der Zika-Infektionen wird dort auf 1,5 Millionen geschätzt. Nach Angaben der Behörden sind seit Oktober über 4000 Babys mit Verdacht auf Mikrozephalie auf die Welt gekommen, mehr als 400 Fälle sind bislang bestätigt.

Der Kopf der Kinder ist deutlich zu klein und die Gefahr gross, dass dies zu dauerhaften Behinderungen führt. Wegen der Zika-Epidemie rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 1. Februar einen «weltweiten Gesundheitsnotstand» aus.

WHO-Chefin Margaret Chan betonte am Dienstag bei einem Aufenthalt in Brasilien, wie schwierig der Kampf gegen das Virus sei. «Wir sollten uns darauf einstellen, dass dies eine lange Reise wird», sagte sie in der Hauptstadt Brasília. (wst/sda/afp)

Zika-Virus

Brasilianische Forscher entdecken Zika-Virus in Babygehirnen

Globaler Gesundheitsnotstand: WHO erklärt dem Zika-Virus den Krieg

Brasilien hat ein Problem mit Fehlbildungen – doch ob's am Zika-Virus liegt, ist gar nicht klar

Zika-Virus in Brasilien: «Wenn wir nicht bald mehr erfahren, wird es peinlich für das Land»

Mit 220'000 Soldaten gegen die Mücken: Brasilien erklärt dem Zika-Virus den Krieg

Nicht nur Mückenstiche: Das Zika-Virus kann auch durch Sex übertragen werden

Zika-Virus: Drei Tote womöglich durch Zika-Virus in Kolumbien

In der Schweiz sind zwei Tropenrückkehrer mit Zika-Virus infiziert

Millionen vom Zika-Virus betroffen: WHO schlägt Alarm

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wagner statt Rechtsrock: Richard Spencer ist der Prototyp des neuen Neonazis

Diese Woche ist der rechtsextremen Splitterpartei Pnos ein Coup gelungen. Sie konnte das Aushängeschild der Altright-Bewegung in den USA, Richard Spencer (40), als Redner für ihren Parteitag am 1. Dezember gewinnen. Sollte Spencer einreisen dürfen, was fraglich ist, würde er auf den Präsidenten der Pnos, Dominic Lüthard (35), treffen.

Es wird das Treffen zweier Rechtsextremisten mit Musikgehör, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Vorlieben. Lüthard wurde über den Rechtsrock der Skinhead-Szene politisiert. Er gründete die Band Indiziert und schrie Texte wie «Homos an den Nordpol» von der Bühne.

Richard Spencer dagegen hat zwar auch eine musikalische Vergangenheit in der Schweiz, allerdings in einem anderen Genre. Er absolvierte im Jahr 2002 ein Praktikum am Zürcher Opernhaus, wie er auf Anfrage sagt. Er half dem Regisseur …

Artikel lesen