International
Lateinamerika

Alle Passagiere überleben Flugzeugabsturz in Mexiko

Glück im Unglück: Alle Passagiere überleben Flugzeugabsturz in Mexiko

01.08.2018, 00:5201.08.2018, 04:14

Im Norden Mexikos ist ein Flugzeug mit rund 100 Menschen an Bord verunglückt. Bei dem Absturz in der Nähe des internationalen Flughafens Guadalupe Victoria im Bundesstaat Durango am Dienstag wurden rund 85 Personen verletzt.

Nach Behördenangaben gab es bei dem Zwischenfall am Dienstag im Bundesstaat Durango keine Toten, aber mehrere Verletzte. Das Flugzeug der Airline Aeroméxico war auf dem Weg vom internationalen Flughafen Guadalupe Victoria nach Mexiko-Stadt. Das Unglück ereignete sich gegen 16.00 Uhr (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ).

Nach Angaben des Gouverneurs von Durango, José Rosasa Aispuro, musste der Pilot vermutlich wegen schlechten Wetters den Start abbrechen. «Es hat geregnet. Es gab einen Sturm. Ich glaube, sie wollten abbrechen», sagte Aispuro im mexikanischen Fernsehen.

An Bord der Maschine vom brasilianischen Typ Embraer ERJ-190 sei laut Schilderung von Augenzeugen nach Problemen beim Start ein Feuer ausgebrochen. Unklar blieb aber, ob die Flammen an Bord des Fluges AM2431 auch ein Grund für die Bruchlandung waren oder erst ausbrachen, als die Maschine bereits in einem Feld nahe dem Flughafen aufschlug.

Verlassende Flugzeuge in aller Welt

1 / 3
Verlassene Flugzeuge in aller Welt
Das Flugzeug des Typs Cessna 500 Citation trägt das Kennzeichen HB-VNU. HB verrät, dass die Maschine in der Schweiz registriert ist. Doch im Verzeichnis ist er unauffindbar. Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) weiss man: Das Flugzeug wurde im Dezember 2009 aus dem Register gestrichen.
quelle: planepictures.net / johannes schneider
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Pilot nebelt Passagiere ein

Video: watson/nico franzoni

Einige Schwerverletzte

Der Transportminister Mexikos, Gerardo Ruiz Esparza, erklärte auf Twitter, es seien 97 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder in dem Flieger gewesen. Laut dem Gesundheitsministerium wurden mindestens 18 von ihnen verletzt ins Spital gebracht. Einige Personen seien schwerverletzt.

epa06920965 A handout photo made available by the Civil Protection State Coordination (CPCE) shows emergency personnel at the site where an Aeromexico plane crashed, helping passengers, in Durango, Me ...
Retter kümmern sich um die Verletzten. Bild: EPA/CPCE Durango

An der Unglücksstelle stiegen dichte Rauchwolken auf. Auf Fotos des Zivilschutzes war eine ausgebrannte Maschine zu sehen.

Er hoffe, dass es der Besatzung und den Passagieren gut gehe, schrieb der Präsident des lateinamerikanischen Landes, Enrique Peña Nieto, auf Twitter. Behörden, Zivilschutz und Militär seien zur Zusammenarbeit angewiesen worden.

Nach Angaben der Fluggesellschaft hatte die Maschine eine Kapazität von 100 Sitzplätzen für Passagiere. Ob diese alle besetzt waren, gab Aeroméxico zunächst nicht bekannt. (sda/dpa/afp/reu)

Ermittler will das Mysterium um den MH370-Flug gelöst haben

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Dschungelcamp 2026: Jetzt ist klar, weshalb Gil Ofarim nicht spricht
Auch nach 13 Tagen im Dschungelcamp wirkt Gil Ofarims Verhalten auf viele Zuschauer verwirrend. Sein Anwalt Alexander Stevens bringt Licht ins Dunkel.
Jetzt ist es endlich so weit, dachten sich viele Zuschauer am Dienstagabend. Gil Ofarim begab sich bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» in das sogenannte Dschungeltelefon und hob zu einer Erklärung an, die wirkte, als könne sie nun Klarheit in seinen Davidstern-Skandal bringen. «Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun, führte Ofarim plötzlich aus. Und weiter: «Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig.»
Zur Story