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Da ist sie: Die Pille für den Mann. Bis sie aber auf den Markt kommen wird, dauert es noch über ein Jahrzehnt. Bild: ZDF

Diese Doku zeigt eindrücklich, dass es schon längst Verhütungsmethoden für den Mann gäbe

Dieses Jahr wird die Antibabypille 60. Ein Arte-Dokumentarfilm geht zu diesem Jubiläum der Frage nach, wo die Pille für den Mann bleibt. Die ernüchternde Antwort: Sie wäre schon längst hier.



Sie ist klein, aber revolutionär. Sie ist klein, aber war ein wichtiger Bestandteil der Frauenemanzipation. Sie ist klein, aber hat massgebend zur weiblichen sexuellen Selbstbestimmung beigetragen. Die Rede ist von der Antibabypille. Heuer ist es 60 Jahre her, seit das erste hormonelle Verhütungsmittel für die Frau die Welt auf den Kopf gestellt hat.

Anlässlich dieses Jubiläums blickt «Arte» und die Filmemacherin Kirsten Esch in einer Doku auf diese Geschichte zurück und fragt gleichzeitig «60 Jahre Pille – Wo bleibt die Pille für den Mann?».

«Wir können auf den Mond fliegen, drahtlos kommunizieren, doch bei der Pille für den Mann herrscht Stillstand.»

Kirsten Esch, Filmemacherin

Dass diese Frage gerade jetzt wieder gestellt wird, ist kein Zufall. Weltweit schlucken 40 bis 60 Millionen Frauen die Hormon-Pille. Mehr als die Hälfte der Paare verhüten mit dieser Methode. Trotzdem: Die Absatzzahlen sind drastisch gesunken, wie es in der Doku heisst. Der Begriff «Pillenmüdigkeit» macht seit einigen Jahren die Runde. Unerwünschte Nebenwirkungen, der Trend zur Natürlichkeit und der Wunsch, nicht die alleinige Verantwortung für die Verhütung tragen zu müssen, machen der Pille einen Strich durch die Rechnung.

Wo bleibt also die Verhütungsmethode für den Mann? Zurecht stellt die Filmemacherin fest: «Wir können auf den Mond fliegen, drahtlos kommunizieren, doch bei der Pille für den Mann herrscht Stillstand.» Der Dokumentarfilm zeigt, dass das nicht immer so war. Tatsächlich standen verschiedene Verhütungsmittel kurz vor dem Durchbruch. Die wichtigsten Punkte der Doku im Überblick:

An diesen Verhütungsmethoden wird oder wurde geforscht

Die Testosteron-Spritze

1970 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Programm zur Geburtenkontrolle gestartet. Sieben Task-Force-Gruppen widmeten sich den Verhütungsmethoden für die Frau und eine für den Mann. Schon damals wollte man ein Mittel finden, damit die Verantwortung der Familienplanung nicht mehr nur bei der Frau liegt. Neben der WHO hat die amerikanische NPO Population Council und zwei Pharmaunternehmen die Forschung für ein männliches Verhütungsmittel finanziert.

Das Forscherteam arbeitete an einer Methode, mit der man mit Testosteron die Spermien unterdrücken kann. 2006 folgte dann die grösste Studie zur männlichen Verhütung. Alle acht Wochen bekamen die männlichen Studienteilnehmer eine Injektion aus Testosteron gespritzt. In einem zweiten Schritt erhielten sie ein Gel mit Gestagen.

Diese Hormon-Methode funktioniert gleich wie bei der Frau: Die Steuerhormone im Hirn sollen unterdrückt werden, sodass die Hoden nicht angeregt werden und Testosteron oder Spermien bilden. Das Resultat bei den Studienteilnehmer sah erfolgversprechend aus: 96 Prozent hatten keine Spermien mehr. 4 Prozent weniger als die gewünschte eine Million.

Die Sache hatte aber einen Haken: Zehn Prozent der Männer klagten über Nebenwirkungen. Sie fühlten sich niedergeschlagen, antriebslos, klagten über Libido-Verlust und Gewichtszunahme. Es sind dieselben Nebenwirkungen, die die Frauen seit 60 Jahren plagen.

Paradoxerweise entschied die WHO aufgrund dieser beschriebenen Nebenwirkungen, die Studie abzubrechen. Seither hat sie sich aus der Finanzierung der Forschung an einem Verhütungsmittel für den Mann zurückgezogen. Auch die Pharmaindustrie verlor das Interesse.

Ein Endokrinologe, der die Studie in Münster geleitet hat, sagt im Film, dass die Dosis angepasst hätte werden können. Dies sei aber nicht in Erwägung gezogen worden, obwohl diese Justierung die Studie hätte retten können.

Die Pille

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In Seattle wird tatsächlich an einer Pille für den Mann geforscht. Bild: ZDF

Das wollte eine Endokrinologin aus Seattle, die ebenfalls an der Studie beteiligt war, nicht unversucht lassen. Sie forscht deshalb derzeit daran, wie das Testosteron und das Gestagen oral abgegeben werden können und die Dosis so angepasst werden kann, dass es keine Nebenwirkungen gibt. Diese Pille wird derzeit an 92 Männern in den USA getestet.

Doch nur schon bis zur nächsten Studienphase (klinische Studie), dauert es noch zehn Jahre. Die Wissenschaftlerin erklärt jedoch, dass die Studie um einiges beschleunigt werden könnte, würden sie mehr finanzielle Unterstützung erhalten.

Das Gel

Ein anderes Forschungsteam in den USA führt derzeit ebenfalls eine Studie durch, um herauszufinden, wie die Nebenwirkungen reduziert werden können. Ihre Methode: Das Testosteron wird mittels eines Gels auf die Schultern aufgetragen. Das Hormon zieht dadurch nur langsam ein und die Zufuhr ist so kontinuierlicher als bei der Spritze. Bisher funktioniert die Annahme: Die Teilnehmer klagen über weniger Nebenwirkungen, jedoch haben sie noch zu viele Spermien im Ejakulat. Auch hier erwarten die Forscher, dass es noch mindestens zehn Jahre dauert, bis das Gel zugelassen würde.

Der Thermo-Slip

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In Frankreich näht eine Männergruppe Thermo-Slips – auch sie selbst verhüten mit dieser Methode. Bild: ZDF

Szenenwechsel: Im stillen Dasein verhütet eine Männergruppe aus der Bretagne bereits seit Jahren komplett ohne Hormone. Sie haben einen Slip entworfen, dank dem der Mann mit der thermischen Methode verhüten kann.

In diesen Slip haben sie ein Loch genäht. Der Penis und die leere Hodenhaut wird durch dieses gezogen. Die Hoden-Eier werden dadurch in den Bauchraum gestossen und dort auf die Körpertemperatur erwärmt. Diese Wärme schadet den Spermien und die Spermaproduktion nimmt ab.

Um dies zu erreichen, muss der Mann den Slip 13 bis 15 Stunden am Tag, während mehreren Monaten tragen. Wie das Resultat ausfällt, zeigt der Dokfilm während einer Untersuchung eines jungen Mannes, der den Slip zum ersten Mal ausprobiert hat.

Die Spermaprobe unter dem Mikroskop zeigt ein ungewohntes Bild: Es sind nur noch die Köpfchen der Spermien zu sehen, die Schwänzchen sind weg. Das heisst, die Spermien können nicht mehr schwimmen und der Mann ist unfruchtbar. Auch der Endokrinologe ist während dieser Szene sichtlich überrascht, dass diese Methode so einwandfrei funktioniert.

Das Samenleiter-Gel

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In Indien steht das Samenleiter-Gel kurz vor der Zulassung. Bild: ZDF

Von Seattle geht's nach Indien, wo schon seit den 70er-Jahren an einem Verhütungsmittel für den Mann geforscht wird. Hier verfolgt man das Ziel, die Überbevölkerung zu steuern. Im Vergleich zu den USA ist man bereits einen Schritt weiter: Das Gel «Risug» steht kurz vor der Zulassung im indischen Markt und wird bereits mit klinischen Versuchen getestet. Es wird in den Samenleiter injiziert und beschichtet dessen Innenwände. Dadurch können die Spermien den Kanal schlechter durchschwimmen. Zusätzlich ist das Gel negativ und positiv geladen, sodass die Spermienköpfe zerstört werden. 97 Prozent der Teilnehmer wurden unfruchtbar, keiner von ihnen hatte Nebenwirkungen. Der grosse Nachteil des Gels: Der Eingriff kann noch nicht rückgängig gemacht werden. Neue Studien sollen aber daran arbeiten. Denn wirkt die Injektion dauerhaft, ist sie nicht genug profitabel.

Vitamin A

Auch dieses Verhütungsmittel wurde bereits in den 60er Jahren getestet und sogar für wirksam befunden.

Es funktioniert ganz ohne Hormone. Vitamin A wird im Hoden durch ein Enzym in Retinsäure umgewandelt. Das Enzym ist für die Spermienbildung notwenig. Durch die chemische Substanz, damals «Win» genannt, wird es blockiert. Dadurch wird die Spermienproduktion eingestellt. Das Problem: «Win» hemmt ein ähnliches Enzym, das für den Abbau des Alkohols in der Leber verantwortlich ist. Das führt dazu, dass sich die Männer schlecht fühlen würden, wenn sie in Kombination mit Win Alkohol trinken würden. Deshalb wurde die Studie vor 60 Jahren eingestellt.

Trinkt der Mann keinen Alkohol, wäre diese Substanz sehr effektiv, sagt der Physiologe im Dokfilm. Er forscht deshalb weiter an dieser Methode und testet Substanzen an Tieren. Er will die Umwandlung des Vitamin A nur im Hoden und nicht in der Leber blockieren. Auch hier lautet die Prognose: Bis sie ein Mittel hätten, das auch an Menschen funktioniert, würde es noch zehn Jahre dauern.

Die DIY-Methode mit Gestagen und Testosteron

Eine Gruppe mittelalterlichen Männer aus Frankreich berichten im Dokfilm, dass sie in ihren jüngeren Jahren selbst an einem Verhütungsmittel getüftelt haben. Da Gestagen-Gel und Testosteron bereits verschreibungspflichtig in den Apotheken erhältlich war, haben sie diese Produkte kurzerhand selber kombiniert. Sie hätten keine Nebenwirkungen gehabt und hätten heute Kinder und Enkelkinder, wie sie vor der Kamera stolz berichten. Heute sei es jedoch schwieriger, einen Arzt zu finden, der einem diese Hormone verschreibt.

Warum Frauen die Pille absetzen:

Video: srf/Roberto Krone

Warum es mit der Pille für den Mann nicht vorwärts geht

Im Dokfilm werden von den verschiedenen Expertinnen und Experten immer wieder Gründe genannt, warum es mit der Verhütungsmittel für den Mann nicht vorwärts geht oder bisher nicht ging:

Fazit

Der «Arte»-Dokumentarfilm von Kirsten Esch gibt einen ausführlichen und verständlichen Einblick in die Forschung an einem Verhütungsmittel für den Mann und dessen Leidensweg. Er macht Hoffnung, dass jetzt alles auf dem richtigen Weg ist.

Für die Zuschauerin wirkt dieser Teil der Doku aber dennoch ernüchternd. Es wird einem klar, dass es nicht an den Möglichkeiten der Wissenschaft liegt, dass es noch kein effektives Verhütungsmittel für den Mann gibt. Mit einer entsprechender Finanzierung durch Gesundheitsorganisationen und Pharmaunternehmen hätten wir vielleicht bereits heute eines. Stattdessen wird Frau und Mann weiter vertröstet.

Infos zur Ausstrahlung

Der Dokumentarfilm «60 Jahre Pille – Wo bleibt die Pille für den Mann?» wurde am 26. Mai 2020 erstmals auf «Arte» ausgestrahlt. Nächster Ausstrahlungstermin ist am Freitag, 5. Juni 2020 um 09.20 Uhr. Online ist der Dokumentarfilm bis am 2. Juni 2020 verfügbar.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mesh Gear Fox 28.05.2020 16:21
    Highlight Highlight Und in der 20min verbreitet gerade mal wieder eine Fachärztin für Gynäkologie, dass die durchgehende Einnahme der Pille bei guter Verträglichkeit nicht schädlich ist. Hach ja ... so viel zum Thema.
  • HAL1 28.05.2020 11:26
    Highlight Highlight Wird hier echt gerade darüber gestritten wer denn nun zu verhüten hat?
    Und wie mega ungerecht die pharmaindustrie ist? NIEMAND wird gezwungen auch nur irgendetwas gegen seinen willen zu tun. Weder frau noch mann. Wenn ein paar nicht sachlich entscheiden kann ob sie die pille nimmt oder er das kondom dann läuft eh grad schlimm was schief. Eine trennung wär dann wohl die beste verhütung.

    Aus einem mangel an kommunikationskompetenz nen genderproblem zu machen oder die probleme mit der pille jeweils auf das andere geschlecht zu schieben ist doch keine lösung leute
  • Michael Heldner 27.05.2020 21:45
    Highlight Highlight Naja wir sollten regelmäßig zum Männerarzt, der heißt übrigens Urologe und zumindest ein jährlicher Check up ab 30 ist mehr als nur empfohlen.
    Und für den Mann gibt es 2 sehr erfolgreiche Verhütungsmittel - Kondom, das ist sogar super gegen Geschlechtskrankheiten und Vasektomie

    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.05.2020 23:14
      Highlight Highlight Vasektomie - erledigt
      Kondom - klar in neuer Beziehung

      Jährlicher Check beim Urologen - da sehe ich jetzt den Sinn echt nicht.
  • Clank 27.05.2020 20:59
    Highlight Highlight CTRL+F "Kondom"
    -> im ganzen Artikel keinen einzigen Treffer!
    Sorry, aber so ein Artikel und die Doku kann man so nicht ernst nehmen.
    Das Kondom ist DIE Verhütungsmethode für Männer und bis heute weltweit die am häufigste verwendete Verhütungsmethode. Schützt ja nicht nur vors Schwängern sondern auch vor Krankheiten.
    Das Schlimmste an diesem Artikel ist, wie ihr wieder daraus eine Genderdebatte macht. Das ganze nimmt doch manipulierende verschwörungstheoretische Züge an. "Die bösen Männer hätten kein Interesse dran. Verhütung bleibt Frauensache" Nein, es existiert einfach das Kondom!
    • Lavamera 27.05.2020 21:44
      Highlight Highlight Und genau die Männer sind die, die motzen wenn die Frau auf ein Kondom besteht. Spüre nichts mehr, kriegen keinen hoch blabla. Ich spreche aus Erfahrung. Uns Frauen stört das Kondom viel weniger. Oft wird dem Mann zu liebe hormonell verhütet.
    • Clank 28.05.2020 01:42
      Highlight Highlight Jetzt lass mal diese feindselige Mann vs Frau Rhetorik sein. Wieso muss man da immer auf Geschlecht reduzieren! "Aus Erfahrung reden" kann jeder alles behaupten. Lustigerweise, hat eine Heterofrau/mann keine Erfahrung mit andere Frauen bzw. Männer. "Uns Frauen..." bist du die Sprecherin aller Frauen?
      Fakt ist, das Kondom hat sich als Standard schon lange etabliert und daran ist nur der Mann beteiligt. Sex ohne Kondom geltet sogar als Straftat, wenn man es vertuscht.
      Auch Fakt ist, das Kondom schütz als einziger auch vor STD's. Sprich trotz Männerpille wird Mann weiterhin Kondome benutzen.
    • eysd 28.05.2020 08:44
      Highlight Highlight In einer Partnerschaft nutzt man das Kondom eher nicht...Bitte weiter denken.
  • KnolleBolle 27.05.2020 18:59
    Highlight Highlight Es ist Zeit dass alle Männer die Pille nehmen und so den Frauen die künstliche Besamung entzogen wird. In zeiten der Emanzipation dürfen wir Männer ja immer noch keine Leihmütter kaufen. Also keine Kinder für Lespen, keine Kinder für Schwule, oder dann auch gleiches Recht für Männer nur da hört bei den ego Weibern die Emanzipation auf.
  • grumpygirl 27.05.2020 18:41
    Highlight Highlight Ich habe damals die Pille abgesetzt, da ich meine launische Art, die Gereiztheit und die hormonellen Schwankungen einfach nicht mehr ertragen konnte. Musste dann aber irgendwann feststellen, dass das wohl nichts mit der Pille zu tun hatte 😅
    Heute nehme ich sie wieder, ohne Nebenwirkungen und versuche das Leben lockerer zu sehen und das funktioniert ganz gut ;)

    Ich frage mich, ob ich die Einzige bin, die die Pille gut findet. Alle anderen Verhütungsmittel kommen für mich persönlich nicht oder ungern in Frage. Und die unerträglichen Regelschmerzen nur noch alle 9-10 statt alle 3-4 Wochen.
  • Maragia 27.05.2020 15:52
    Highlight Highlight Das mit dem ThermoSlip passiert mir häufig beim Rennradfahren... gut möchte ich sowieso keine Kinder :)
    • maylander 27.05.2020 20:34
      Highlight Highlight Kann ich mir nicht vorstellen. Bei der Velohose trägt man ja keine Unterwäsche.
      Bei falschem Sattel kann es aber das Blut im Damm abklemmen was auch nicht gerade gut ist.
    • Maragia 28.05.2020 09:44
      Highlight Highlight Ja, aber meine Velohosen sind so eng, dass es einem die Eier trotzdem reindrückt, vor allem gerade wegen dem Polster.
      Ja, das mit dem Sattel ist mir auch bekannt, da habe ich aber so einem mit einer Entlastung, damit das Blut nicht abgeklemmt werden sollte
  • Satanite 27.05.2020 14:28
    Highlight Highlight Beim Y-Kollektiv haben sie kürzlich auch eine Doku darüber gemacht. Darin wurde eine Art Ventil für den Mann vorgestellt, die jetzt in die klinische Phase geht.

    Play Icon

  • Bee89 27.05.2020 13:36
    Highlight Highlight Ich bin nicht begeistert davon, dass Verhütung (vor Abschluss der Familienplanung-Vasektomie juhe) zu 90% die Aufgabe der Frau ist.
    Jedoch muss ich auch ganz ehrlich zugeben, ich würde einem Mann nicht trauen, der mir versichert er hätte ja seine Pille genommen. Denn leider wäre nun mal ich die, die schwanger wird. Da würde ich mich zu ausgeliefert fühlen.

    Aber was sich zwingend ändern muss, ist dass die Pille als Verhütungsmittel Nr.1 von jedem Frauenarzt verschrieben wird.. es gibt mittlerweile genug Alternativen. Auch hormonfreie.
  • Fidi 27.05.2020 12:57
    Highlight Highlight Liebe Männer hier, ich bin berührt und begeistert wieviele sich hier gegen die Pille aussprechen weil sich die Frau dadurch mit Hormonen vollpumpt, Persönlichkeitsveränderungen oder Beschwerden hat. Ganz toll, wirklich. Verhütung ist eine Sache die beide Partner gleichwertig etwas angeht.
  • Notabik 27.05.2020 12:32
    Highlight Highlight Die Sterilisation des Mannes ist die wirksamste und schonendste Methode für Mann und Frau. Man muss an nichts mehr denken, bekommt bestimmt keine Kinder und kann somit ein unbeschwertes Leben führen.
    • Namenloses Elend 27.05.2020 17:51
      Highlight Highlight Wenn du verheiratet bist muss die Frau der Vasektomie zustimmen per Unterschrift. Zwar nicht juristisch bedingt, aber der Arzt will sich absichern. Eigentlich ziemlich krass das Ganze, aber deine Frau sagt dir ab wann du an nichts mehr denken musst lieber Notabik 🙈🙈
    • Rikku 27.05.2020 19:10
      Highlight Highlight @Namenloses Elend, als Frau kann ich es zumindest ein Stück weit verstehen.
      Wenn ein Partner Kinderwunsch hat und der andere nicht, sollte da offen kommuniziert werden. Sich heimlich unterbinden lassen obwohl die Frau von gemeinsamen Kinder träumt und spricht, ist genauso hinterlistig wie wenn die Frau heimlich die Pille absetzt.
      Verhütung, Kinderwunsch und Familienplanung sollte gemeinsam besprochen werden und da muss man als Paar die Lösung finden, die zu einem passt...
  • ThatScout 27.05.2020 12:08
    Highlight Highlight Es gibt auch eine interessante Idee aus der Schweiz, quasi ein Schalter.

    Play Icon
    • NotWhatYouExpect 27.05.2020 16:19
      Highlight Highlight Würde ich machen!
  • Frances Ryder 27.05.2020 12:03
    Highlight Highlight Die Pille ist scheisse, also warum gibt es nicht schon längst nochmal eine Pille? Es ist echt ein unbegreifliches Phänomen.
  • Petrum 27.05.2020 11:33
    Highlight Highlight https://bimek.com/?lang=de

    Also wenn man sich mit dem Thema Verhütung für den Mann auseinandersetzt, aber nix über Bimek schreibt hat man nicht wirklich recherchiert.
  • Unkel Wullewu 27.05.2020 11:33
    Highlight Highlight Ja genau, wo ist denn das Problem? Frau verhütet mit Pille, bis die Familienplanung abgeschlossen ist. Dann lässt sich der Mann unterbinden, weil viel einfacher als bei der Frau. Diese Lösung wird schon seit jahrzehnten gelebt. Ich bin selber unterbunden und kenne viele Männer, die es auch sind.
    Wir Männer sind beileibe nicht diese egoistische Monster, welche die Genderforschung in uns gerne sieht. Aber vor lauter Wut und Selbstmitleid vergisst die Doku und dieser Artikel, dass sehr viele Männer unterbunden sind.
    Die Vasektomie ist dazu noch Frei von Hormonen und Nebenwirkungen.
    • Garp 27.05.2020 14:50
      Highlight Highlight Bis heut zu Tage (in unserer Region) die Familienplanung bei vielen abgeschlosssen ist, sind die Frauen dann ja schon bald in der Menopause 😁Viele bekommen ja später Kinder als auch schon.

      Aber ich find es schön, dass Männer heut zu Tage mehr Verantwortung übernehmen, was Verhütung anbelangt und sich das langsam geändert hat.
    • maude 27.05.2020 15:55
      Highlight Highlight naja..weiss nid aber..vielleicht hätte Frau auch gerne ein depressionsloses und sexuell erfülltes Leben BEVOR die Kinderplanung abgeschlossen ist k.A? 🤔
    • Garp 27.05.2020 17:27
      Highlight Highlight @Ttabaluga Wäre ich ein Mann würde ich mich nicht unterbinden lassen, solange ich noch Kinder möchte. Nicht immer klappt es mit dem rückgängig machen. Es gibt ja Kondome.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 27.05.2020 11:08
    Highlight Highlight Darum heisst es ja Verhütungs-met-hoden.
  • Matti_St 27.05.2020 10:50
    Highlight Highlight Nach der Familienplanung, liebe Mit-Glieder, vasektomie ist die beste Lösung für eine lustvolle glückliche Partnerschaft.

    Der Ständer bleibt, die Lust auch und die drei Tage breiterer Gang mit allenfalls Sitzkissen überlebt Man(n).
    • Chey123 27.05.2020 11:54
      Highlight Highlight Habe tatsächlich bereits einige Männrr kennengelernt, die das haben machen lassen und absolut zufrieden sind, kleiner Eingriff, grosse Wirkung👍🏼
      Bei Frauen wird aber oft abgeraten und weiterhin auf Pille und Spirale mit Hormonen verwiesen...
      Klar muss man sich so einen Eingriff gut überlegen aber manche Frauenärzte verweigern dies und informieren nicht mal darüber! Geht gar nicht m.M.n.
    • AngelitosHE 27.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Werde ich genau so machen.
    • Matti_St 27.05.2020 13:01
      Highlight Highlight @Chey, bei Männer ist es ein kleiner Eingriff und kann oft rückgängig gemacht werden. Bei Frauen ist es ein grösserer Eingriff und mit dem Rückgängig geht es eben auch nicht einfach (wenn ich richtig informiert bin).

      Klar kann man sagen, auch beim Mann schnippseln kann es Nebenwirkungen geben, aber was gibt es ohne Nebenwirkungen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 27.05.2020 10:38
    Highlight Highlight wenn die pille für die frau heute auf den markt käme, würde sie ähnlich abgelehnt.

    das hat wenig mit (dem hier suggerierten) sexismus zu tun und mehr mit "wollen wir wirklich die gleichen fehler zweimal machen?"
    • June 27.05.2020 13:20
      Highlight Highlight Da frage ich mich, wieso man denn den Fehler immer noch macht und die Pille also immer noch auf dem Markt ist?
    • Bee89 27.05.2020 13:31
      Highlight Highlight Das erklärt aber nicht, dass die Pille für die Frau so mit allen Nebenwirkungen immer noch akzeptiert und in (geschätzt) 9/10 Fällen als erste Verhütungsmethode vom Frauenarzt empfohlen wird?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 27.05.2020 14:46
      Highlight Highlight @June

      "Da frage ich mich, wieso man denn den Fehler immer noch macht und die Pille also immer noch auf dem Markt ist?"

      angebot und nachfrage?

      über die risiken sollten nun ja alle aufgeklärt sein (das hat bei der einführung schlichtweg gefehlt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olórin 27.05.2020 10:22
    Highlight Highlight Passt zu der Doku vom Y-Kollektiv, die ich kürzlich gesehen habe:
    Play Icon


    Highlight in der Doku: Ein Schalter im Samenleiter, den man on/off stellen kann, je nach dem, ob man fruchtbar sein möchte oder nicht.

    Und sonst hab ich aus der Doku gelernt, dass es heutzutage keine Ausrede mehr gibt, warum Verhütung mehrheitlich Frauensache sein soll. Traurig, dass es anscheinend wegen der Pharmaindustrie (und teilweise sozialen Strukturen) noch eine Zeit so bleiben wird.
    • ThatScout 27.05.2020 12:09
      Highlight Highlight Habe ich auch gesehen, wirklich zu empfehlen.
  • ETH1995 27.05.2020 10:02
    Highlight Highlight Ist doch simpel, Kondom!
    Ich habe nichts gegen die Pille für den Mann, aber einen wichtigen Grund gibt es schon, weshalb Verhütung an der Frau effizienter ist. Nur sie kann schwanger werden. Wenn Frau in 10 Jahre mit 10 Männern schläft, müssen alle 10 Männer verhüten. Verhütet die Frau, gibt es ihr auch die Sicherheit, dass sie es selbst in der Hand hat, ob sie schwanger wird. Weil ganz offensichtlich ist sie von einer Schwangerschaft mehr betroffen.
    Aber hey, wo ist das Problem mit dem Kondom? Habe auch in einer 15-jährigen Beziehung damit kein Problem. Zweimal hats eingeschlagen :-).
    • Morgan Wlan 27.05.2020 11:36
      Highlight Highlight Das Argument mit den 10 Männer funktioniert auch in die andere Richtung ;)
    • June 27.05.2020 13:33
      Highlight Highlight Also und die 10 Männer haben in diesen 10 Jahren nur mit ihr Sex? Oder auch mit anderen, die sich auch selber verhüten sollen? Dann könnten die Männer sich doch verhüten, weil sie vielleicht mit 10 Frauen Sex haben? Sorry versteh deine praktisch-für-Männer-Logik nicht...
    • ETH1995 27.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Es ist kein Argument. Das Argument ist, dass sich Frau einfacher auf sich selbst verlässt, als auf 10 Männer. Das ist natürlich praktisch für den Mann, und so haben wir eine ungewollte winwin Situation..., die sich zementiert
      Ich bin sicher, die Pille für den Mann ist vor allem interessant, wenn man in einer Beziehung ist. Sonst greift man lieber zum Kondom.
      Für die Frau ist es hingegen eine deutlich erhöhte Sicherheit, und ich bin mit deshalb nicht sicher, das eine Pille für den Mann, den Absatz für die Pille für die Frau so drastisch senken würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeBase 27.05.2020 09:39
    Highlight Highlight „Das Problem: «Win» hemmt ein ähnliches Enzym, das für den Abbau des Alkohols in der Leber verantwortlich ist. Das führt dazu, dass sich die Männer schlecht fühlen würden, wenn sie in Kombination mit Win Alkohol trinken würden.“

    Seid ihr eigentlich noch ganz dicht, dies so zu formulieren, als ginge es nur um „ein wenig Unwohlsein“?! Schlimm genug, dass Hormone mal wieder als „ganz, ganz böse“ beschrieben werden, aber die eingeschränkte Fähigkeit, Alkohol abzubauen, derart zu simplifizieren und zu verharmlosen, ist respektlos und offenbart das völlige Fehlen jeglicher Kenntnisse in Biochemie.
    • sealeane 27.05.2020 13:14
      Highlight Highlight LeBase also die Fähigkeit Alkohol abzubauen au ist ja nur ein Problem wenn man auch welchen trinkt... ausser dies betrifft auch Kleinstmengen die auf anderen wegen den Weg in den Körper finden/entstehen. Da ist aber wieder die Frage ob diese relativ geringen mengen ein Problem sind.
      Wenn ohne Alk verträglich wäre ich sofort dabei dieses EIN zu nehmen.. scheinen mir laut beschreibung doch deutlich gering Nebenwirkungen wie die aktuelle Pille für dir Frau...
  • June 27.05.2020 09:38
    Highlight Highlight Seinem Körper täglich Hormone anzutun, finde ich definitiv nicht eine gute Lösung. Jedoch empfinde ich in einer langen Beziehung das Kondom als Lustkiller. Was mich jedoch sehr stört: Während man weiss, dass Frauen seit Jahrzehnten unter den Hormonen von Pille, Spirale, Stäbchen, ect. leiden (Nebenwirkungen bis zu sehr drastischen Fällen), gäbe es das gleiche für den Mann - wird aber total abgelehnt, da Nebenwirkungen! Leider hat es sich bei den Damen etabliert und wird dort akzeptiert. Bei den Männern ist man sich plötzlich zu wertvoll dafür und der Markt unattraktiv. Bisschen fies, nicht?
    • insert_brain_here 27.05.2020 10:43
      Highlight Highlight Ich bin mir auch nicht sicher warum die Pille immer noch als "das" Verhütungsmittel schlechthin gilt. Die Nebenwirkungen sind hinreichend bekannt, von körperlichen Beschwerden über Charakterveränderungen bis hin zu Gewässerbelastung. Die Frage sollte also nicht sein "warum wollen Männer keine Hormone nehmen" sonder "warum nehmen Frauen Hormone". Ist es der Mythos von sexueller Freiheit, Druck von Partnern, der schlecht Ruf von Kondomen, fehlendes Wissen über Alternativen oder Lobbyarbeit der Hersteller?
    • Dodogama 27.05.2020 11:12
      Highlight Highlight Wieso unfair? Die Pille wurde zu einer Zeit zugelassen, wo die Richtlinien weniger streng waren. Heutzutage würde die Pille wahrscheinlich auch nicht mehr zugelassen werden.
      Wäre die Pille für den Mann zuerst entdeck worden, wäre es heute umgekehrt. Aber ist ja klar, man muss sich ja als Opfer sehen können.
    • Fruchtzwerg 27.05.2020 11:33
      Highlight Highlight @June: Die Pille war eine Revolution, weil die Frau erstmals in der Geschichte der Menschheit Verhütung u. Familienplanung selbst in der Hand hatte.
      Das ist schon eine grosse Errungenschaft.
      Und in weniger gleichgestellten Gesellschaften ist sie dies immer noch...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Atavar 27.05.2020 09:21
    Highlight Highlight Pille für die Frau = blöd (find ich auch).
    Pille für den Mann = nachdenkenswert (komische Ansicht).

    Hormonelle Verhütung wäre für mich in keiner Partnerschaft die erste Wahl. Entsprechend halte ich das für eine ungesunde Diskussion.

    Kondome haben zwar ihre Nachteile, sind aber wohl das zweckdienlichste Mittel. In einer monogamen Beziehung gibt es auch hormonfreie Verhütungsmethoden, die lange wirken (sofern Mann & Frau das so wollen).
    • Atavar 27.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Kleiner Nachtrag:
      Meine einzigen bisherigen Partnerinnen, die hormonell verhütet hatten, haben das schon vor "mir" getan. Die Frage kam nicht auf.

      Alle (kann auch Zufall sein) wurden in der Schule entsprechend informiert - aber wohl mit den Nebenwirkungsinfos verschont...
  • Randen 27.05.2020 09:13
    Highlight Highlight Hat er sie genommen heute Morgen? Er war doch voll gestresst und hat sich nicht mal die Zähne geputzt... hat er sie wirklich genommen? Lagen sie nicht an der Sonne letzte Woche im Urlaub? Ach genau da hat er sie bestimmt 3 Tage lang nicht genommen ich habe doch gesehen, dass immer gleich viele drin waren...omg 😫
  • insert_brain_here 27.05.2020 09:00
    Highlight Highlight Also meine Varianten waren ja in dieser Reihenfolge: Will weder Kinder noch Geschlechtskrankheiten -> Kondom. Möchte mit meiner Partnerin Kinder -> Monogamie und keine Verhütung. Möchte keine weiteren Kinder -> Vasektomie. Geschieden und möchte keine Geschlechtskrankheiten -> Monogamie oder Kondom.

    Die Auswirkungen die hormonelle Verhütung auf Körper und Psyche haben kann habe ich mehrfach erlebt und empfinde sie daher als untaugliches Mittel. Ich zieh mir lieber jedesmal die Lümmeltüte über als dass die geliebte Person plötzlich eine andere Persönlichkeit oder körperliche Beschwerden hat.
  • McStem 27.05.2020 08:48
    Highlight Highlight Ich würde nie eine Pille schlucken und ich dränge auch keine Frau dazu. Denn ich finde A) das Kondom austeichend und B) das Kosten (Nebenwirkungen)/Nutzen-Verhältnis nicht für wahnsinnig berauschend, egal wer das Zeugs schluckt.
    • Henri Lapin 27.05.2020 13:11
      Highlight Highlight Genau: mit Kondom kein Schlucken
  • The Destiny // Team Telegram 27.05.2020 08:39
    Highlight Highlight Weil es war ja eine ach so tolle Idee 50% der Bevölkerung auf Hormone zu setzen, dass man das mit dem Resten auch gleich noch machen kann.
  • stadtzuercher 27.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Als vor Jahrzehnten die Antibabypille entwickelt wurde, wurde diese Forschungsarbeit von einigen wohlhabenden Frauen gesponsert, die sich damit die Emanzipierung der Frau erhofften. Pikant ist, dass die Forscher gleichzeitig auch für Mittel für Männer suchten zur Verhütung, dies aber auf Anweisung der Auftraggeberinnen abbrechen mussten. Weil die Pillen nur für die Frau und nicht für die Männer sein sollten...

    (Wäre übrigens eine interessante Story, bringt doch darüber mal einen Artikel. Ist dokumentiert).

    Die ewigen Vorwürfe an die pösen Männer sind vor dem Hintergrund etwas ... peinlich.
    • insert_brain_here 27.05.2020 10:10
      Highlight Highlight @stadtzuercher: Die Pille war damals eine hormonelle Lösung für ein gesellschaftliches Problem, dass viele Frauen keine Kinder (mehr) wollten aber von ihren Partnern zu ungeschütztem Sex gezwungen wurden. Bitte auch daran denken, dass Vergewaltigung in der Ehe erschreckend lange völlig legal war.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 27.05.2020 10:11
      Highlight Highlight @stadtzürcher: in den letzten Jahrzehnten hat sich viel verändert, nicht zuletzt auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Ein Umdenken hat stattgefunden... bei vielen zumindest. Hat doch nichts mit Vorwürfem zu tun. Nennen wir es doch lieber einfach Standortbestimmung.
  • Vecchia 27.05.2020 08:37
    Highlight Highlight "Die Pharmaunternehmen sähen keinen lukrativen Markt ..."

    Exakt. Es ist auch die Pharma, die mit teuer erkauften Gegenstudien dem "Untergang" der Pille entgegenwirkt.

    Dass künstliche Hormone den menschlichen Organismus extrem beeinflussen können und über Gewässer Fauna und Flora nachhaltig schädigen, weiss man aber auch.

    Da frage ich mich angesichts dieses Artikel schon, was eine Verschiebung der Hormon-Problematik auf das andere Geschlecht bringen soll?


    https://www.infosperber.ch/Umwelt/Pille-schmalert-Lust-und-macht-Fische-krank
    • Elephant Soup slow cooker recipes 27.05.2020 10:13
      Highlight Highlight @ Vecchia: sowie ich verstehe, könnte eine Verschiebung oder gleichmässigere Aufteilung die Forschung betreffend Nebenwirkungen ein wenig fördern.
    • Vecchia 27.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Elephant Soup slow cooker recipes,

      wenn das Zeugs harmlos wäre, wäre die Verteilung ja kein Problem.
      Aber es ist eben nicht harmlos, weil es durch Wasser und Nahrungskette Lebewesen nachhaltig schädigt.
      d.h. es würden einfach Fische beider Geschlechter krank und Frauen würden vermehrt an Krankheiten leiden, die durch zuviel künstlichem Testosteron etc. im Wasser entstehen.

      Mir haben z.b. schon vor fast 20 Jahren 2 Urologen gesagt, dass man vermute, dass die Häufung von Prostatakrebs mit der Pille zusammenhänge. Die Pharma interessierts nicht, weil die nötigen Medis sehr lukrativ sind...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 27.05.2020 14:16
      Highlight Highlight gendermedizin, vecchia, so vonwegen forschung und lukrativ.

      https://www.news.uzh.ch/de/articles/2019/Gendermedizin.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mojoking164 27.05.2020 08:31
    Highlight Highlight Ich habe letztens eine Doku von Y-Kollektiv gesehen, die auch in diese Richtung geht. Ein Mann hat dort eine Schalter entwickelt. Es ist also eine Vasektomie mit Schalter (Samenleiterventil). Diesen kann man einfach Einschalten wenn man fruchtbar sein will und ausschalten wenn nicht. Finde ich persönlich auch eine sehr gute Möglichkeit. :)
    Hier der Link zur Website und der Doku

    https://bimek.com/?lang=de

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    • Liv_i_am 27.05.2020 10:05
      Highlight Highlight Watson, wann gibts eine Reportage von euch zu dem Typen? Ist ein Schweizer😉
  • Gegu 27.05.2020 08:27
    Highlight Highlight Täglich ein 20 minütiges Hodenbad bei 35° - 40 °reicht aus, ist natürlich und bringt keine hormonelle Probleme mit sich.
    Der Tipp kam damals von unserer Hebamme und funktioniert.
    • MacB 27.05.2020 13:07
      Highlight Highlight Ein super Tipp, besonders da die natürliche Temperatur in den Hoden auch bei ca. 34-35°C liegt.
  • Kleine Hexe 27.05.2020 08:27
    Highlight Highlight An dieser Stelle auch interessant zu erwähnen: das Bimek SLV. Ein Samenleiterventil, das von aussen geöffnet und geschlossen werden kann. Dadurch hormonfrei und quasi eine reversible Vasektomie. Scheitert genau wie die restlichen Verhütungsmittel am Geld für die klinischen Studien.
    • insert_brain_here 27.05.2020 08:50
      Highlight Highlight Auch die konventionelle Vasektomie kann mit sehr guten Erfolgsaussichten rückgängig gemacht werden, aber halt nicht auf Knopfdruck.
    • T13 27.05.2020 09:33
      Highlight Highlight Ein ventil?
      Was passiert mit dem was dann zurück behalten wird?
      Muss das eimal im Monat abgelassen werden?
      Klingt nich wirklich gesund. 🤔
    • insert_brain_here 27.05.2020 09:52
      Highlight Highlight @T13: Genau das selbe was bei einer normalen Vasektomie oder wenn ein Mann einfach über längere Zeit nicht ejakuliert geschieht: Die Spermien werden weiterhin produziert und nach einer gewissen Zeit vom Körper folgenlos abgebaut. Der vielzitierte "Samenstau" ist ein Mythos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fisk 27.05.2020 08:23
    Highlight Highlight Meine Freundin hat vor ein paar Jahren die Pille abgesetzt und uns selbstbestimmt Kondome gekauft.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 27.05.2020 10:28
      Highlight Highlight fisk: find ich gut, same here. Nach 12 Jahren Pille war es mir ein Anliegen zu spüren wie mein Körper natürlich funktioniert.
      Wie war diese Entscheidung für dich? Ein Problem?

      Finde die Blitze gegen die selbstbestimmte Entscheidung deiner Freundin ganz spannend 🙄
    • fisk 27.05.2020 11:12
      Highlight Highlight Es war kein Problem. Das tägliche Reinschmeissen von Tabletten, wenn nicht gesundheitlich relevant, finde ich generell komisch.
    • Martel 27.05.2020 11:31
      Highlight Highlight Bravo, das hat sie aber toll gemacht! Möchtest du nun eine Auszeichnung? Ich gehe jetzt mal selbstbestimmt ein frisches Brot und Milch kaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rundlauf 27.05.2020 08:18
    Highlight Highlight Das ist halt auch eine sehr eindimensionale Betrachtung, wenn man ernüchtert ist, weil es aus wissenschaftlicher Sicht bereits möglich wäre. Es gibt auch noch andere Dimensionen als die rein wissenschaftliche; in diesem Fall sind es wohl vA gesellschaftliche.

    Dass diese Methoden aufgrund von Marktanalysen zu wenig lukrativ sind und deshalb nicht weiter gepusht werden, ist ein Realitätscheck, wie das Geschäften auf diesem Planeten läuft.

    Will der Mann verhüten, kann er ein Kondom nehmen (safe!). Wer gar nicht verhüten will, wird sich auch kaum für diese anderen, nicht-safen, Methoden öffnen.
  • Rethinking 27.05.2020 08:18
    Highlight Highlight Verrückte Ideen kommen selten gut an, insbesondere wenn sie in die Familie eingreifen ...

    Doch wir sollten uns ernsthaft damit befassen, dass weniger mehr ist. Weniger Menschen, weniger Konsum, weniger Ressourcenverbrauch, weniger Umweltverschmutzung, weniger Abfall, weniger Abholzung, weniger Artensterben, weniger globale Erwärmung...

    Insofern ist Geburtenkontrolle und alles was dazu führt, dass wir uns weniger vermehren, immens wichtig...
  • Füürtüfäli 27.05.2020 08:17
    Highlight Highlight Wir verhüten immer – EVELYN, LASS JACOB UND TINA IN RUHE UND BIRGIT, HAST DU DEINE HAUSAUFGABEN SCHON FERTIG? – Entschuldigung, also wir verhüten mit Thermometer, ich ( w 38 ) weiß da immer, Moment bitte, –LEON, TOM UND LENA, RAUS AUS DEM ARBEITSZIMMER, ICH MUSS NUR KURZ ETWAS FERTIGSCHREIBEN – so, geht wieder, ja, also ich weiss da immer genau, wie es gerade steht und – SARA, LISI, STELLA, BERT, BITTE GEHT IN DEN GARTEN, UND NEHMT FELIX UND FLO MIT – ja, das hat sich total bewährt.
    • insert_brain_here 27.05.2020 10:15
      Highlight Highlight Ich kenne ein Akademikerpärchen das nicht müde wird die Kalendermethode zu predigen, auch gegenüber Jugendlichen. Dass ihre erfolgreiche Anwendung evt. auch damit zusammenhängen könnte, dass beide Mitte 40 sind leuchtet ihnen nicht ein...
    • Raphael Bühlmann 27.05.2020 12:21
      Highlight Highlight Zugegeben, das ist ganz lustig geschrieben. Aber es gibt Methoden der Natürlichen Familienplanung, die tatsächlich sehr zuverlässig funktionieren.
    • June 27.05.2020 13:26
      Highlight Highlight Bert? Wirklich? Bert? Ist der schon alt auf die Welt gekommen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 27.05.2020 07:58
    Highlight Highlight Es geht bei den endokrinologischen Bedenken bezüglich künstlicher Steroidenzufuhr ja nicht um Müdigkeit oder Lustlosigkeit, sondern um die erhöhte Sterblichkeit - besonders für weisse Männer, die höhere Dosen als die in der Studie geprüften asiatischen Männer bräuchten, damit‘s mit der Verhütung klappt. Auch das Alter spielt eine grosse Rolle - so ab 70 steigt das Risiko stark (wobei man dann sowieso nicht mehr unbedingt Kinder zeugen sollte). Es scheint aber eine einfache Methode zu geben, das Risiko los zu werden: Blutspenden. Studien dazu laufen.
    Ich persönlich würde es gerne probieren.
    • Frausowieso 27.05.2020 09:41
      Highlight Highlight Die Pille erhöht auch die Sterblichkeit der Frau. So steigt das Thromboserisiko mit der Einnahme der Pille. Leider werden diese Todesfälle meist nicht als Pillennebenwirkung gelistet. In meinem Umfeld starb eine junge, gesunde, sportliche, schlanke, nichtrauchende Frau an einer Embolie. Die Ärzte wollten aber nichts davon wissen, dass diese von der Pille verursacht wurden. Es ist halt "einfach" passiert.
    • insert_brain_here 27.05.2020 09:57
      Highlight Highlight @Frausowieso: Es ist im Einzelfall schwierig bis unmöglich einen Trombus auf eine singuläre Ursache zurückzuführen. Statistisch gesehen ist es jedoch unumstritten, dass die Einnahme der Pille das Trombosenrisiko erhöht und diese Tatsache muss auch bei der Verschreibung erörtert werden.
    • Frausowieso 27.05.2020 11:33
      Highlight Highlight Über dieses Thema wird jedoch kaum gesprochen. Ärzte reagieren oft mit Unverständnis, wenn man als Frau eine hormonelle Verhütung ablehnt. Das Thromboserisiko wird herunter gespielt. Dies würde nur äussert selten und nur bei Raucherinnen mit Vorerkrankungen auftreten. Wenn jedoch Fälle nicht eindeutig der Pille zugeordnet werden (können), werden die Fallzahlen natürlich offiziell immer tief sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 27.05.2020 07:54
    Highlight Highlight Was bin ich froh, dass dieses Thema für mich durch ist ...
    • h1ghl1ght 27.05.2020 08:13
      Highlight Highlight Weil ein Leben ohne Sex natürlich besser ist, als sich Gedanken über die Verhütung machen zu müssen.
    • Toerpe Zwerg 27.05.2020 09:46
      Highlight Highlight Oder weil es nachhaltige Lösungen gibt.
    • Amboss 27.05.2020 09:50
      Highlight Highlight Es gibt auch die Möglichkeit, dass man sich keine Gedanken über Verhütung machen muss und das Leben trotzdem mit ganz viel Sex geniessen kann...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 27.05.2020 07:54
    Highlight Highlight "Weltweit schlucken 40 bis 60 Millionen Frauen die Hormon-Pille. Mehr als die Hälfte der Paare verhüten mit dieser Methode." 40 Millionen entspricht 1% der Frauen. Und demnach auch 20-30 Millionen Paare. Ich kann nicht besonders gut Rechnen, aber hier scheint mir etwas nicht ganz zu stimmen.
    • bokl 27.05.2020 08:23
      Highlight Highlight @Hans12
      Von den Paaren welche verhüten, setzen über 50% auf die Pille. Daneben gibt es noch

      - Singlefrauen, welche die Pille nehmen
      - Paare, welche Kinder wollen
      - Paare, welche sich Verhütung nicht leisten können / wollen
      - Paare, welche über Verhütung nicht aufgeklärt sind
    • who cares? 27.05.2020 08:34
      Highlight Highlight @bokl trotzdem scheint es nicht aufzugehen. Max. 60 Mio Frauen verhüten mit Pille. Wenn diese alle in Paaren wären, gäbe es max. 120 Mio Paare (weil mind. die Hälfte mit Pille verhütet, also max. 60 Mio Paare ohne). Das heisst max. 1.5% der gesamten Bevölkerung ist in einer Partnerschaft. Scheint mir doch sehr wenig, vor allem weil das die Maximalzahl ist, ohne Berücksichtigung von Singlefrauen, die die Pille nehmen.
    • Hans12 27.05.2020 08:48
      Highlight Highlight @bokl: gemäss der Aussage nehmen total 40 bis 60 Millionen Frauen die Pille (was auch unter Berücksichtigung deiner Argumente ein tiefer Wert ist). Schwieriger wird es bei den Paaren. Nehmen wir konservativ an, dass von den 8 Mia. Menschen 50% in einer Paarbeziehung lebt. Das ergibt dann 2 Mia. Paare. Und 50% davon, wären dann 1 Mia. Paare oder 500 Mio. Frauen. Selbst wenn die Aussage mit dem 1% stimmt, dann ging bei der Zweiten zumindest eine Null vergessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • xenixe (wants cookies for all) 27.05.2020 07:36
    Highlight Highlight Ich weiss gerade nicht, ob ich lachen oder heulen soll, darüber dass die Nebenwirkungen für Frauen offenbar zumutbar sind, aber für Männer nicht.
    Ich hab mit der Pille abgeschlossen. Die Hormone haben bei mir immer Probleme verursacht. Manchmal von Anfang an, manchmal schleichend. Ich gönne es jeder Frau, die keine Probleme hat. Für mich ist es nichts.
  • Amboss 27.05.2020 07:35
    Highlight Highlight Irgendwie kann die Pille für den Mann doch gar nicht wirklich funktionieren. Millionen Spermien müssten gestoppt werden, aber letztlich genügt ein einziges, um schwanger zu werden. Es kann doch nicht sichergestellt werden, dass unter diesen Millionen auch noch ein paar quietschlebendige Schwimmerli sind.

    Währenddessen ist es bei der Frau einfach: Der Körper meint er sei schwanger, also muss er nicht nochmal schwanger werden.

    • DerElch 27.05.2020 08:09
      Highlight Highlight Geil! Problem gelöst! Bei der Frau ists total easy und viel viel einfacher, einfach biologisch gesehen halt, also machen wirs doch auch einfach weiter so. Da sind doch die kleinen Nebenwirkungen gut zu verkraften, die sie nicht abwälzen kann. Aber hey, bei ihr ists einfacher!

      Hätte man immer den einfachen Weg gewählt, würden wir noch immer in Höhlen hausen.
    • Amboss 27.05.2020 08:28
      Highlight Highlight @Mügäli: Mir ging es bei meinem Kommentar nur mal um die Funktionsweise. Und da frag ich mich halt schon, beim Mann eine genügende Zuverlässig erreichbar ist...


      Beim Thema Nebenwirkungen hast du natürlich recht. Es kanns ja wirklich nicht sein, dass die Frau die unangenehmen Nebenwirkungen der Pille ertragen muss...
      Insofern wäre es natürlich schon wünschenswert, es gäbe Alternativen, zB Pille für den Mann.

      Oder man wählt halt andere Verhütungsmethoden, die es bereits heute gibt.
    • Amboss 27.05.2020 08:32
      Highlight Highlight @Elch: Das, was du mir hier vorwirfst, hab ich nicht gesagt.
      In meinem Kommentar bin ich nur auf die Funktionsweise eingegangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haihappen 27.05.2020 07:35
    Highlight Highlight Da gibts eine sehr bewährte Verhütungsmethode welche zudem auch noch vor vielen Geschlechtskrankheiten schützt.
    Nennt sich Kondom, ist in 10sek einsatzbereit und hat m.W. eigentlich keine Nebenwirkungen ausser wenn 0.02mm Latex eine geistig unüberwindbare Lustbarriere darstellen...
    • Guido Zeh 27.05.2020 21:36
      Highlight Highlight Und das Kondom ist erst noch die Verhütung für den und vom Mann...
  • Baccaralette 27.05.2020 07:21
    Highlight Highlight Die Pille für den Mann ist bereits erfunden. Sie heisst Viagra.

    Ach - sie verhütet gar nicht? Na dann, Pech gehabt.

    (und ja, ich weiss wie Viagra zustande gekommen ist)
    • Baccaralette 27.05.2020 07:38
      Highlight Highlight Ach, schmeckt euch nicht??

      Wieviele von den Blitzern - männlich - übernehmen denn die Veranwortung in der Verhütung? Unterbinden, Kondome?

      Und nein - coitus interruptus ist keine Art der Verhütung.
    • McStem 27.05.2020 08:44
      Highlight Highlight Ja, männlich. Ja, bei Kondomen.

      Vielleicht halten viele Blitzer ja einfach den Tonfall des Kommentars für deplatziert?
    • jimknopf 27.05.2020 08:53
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wirklich, worauf du mit deinem Kommentar hinaus willst? Was hat Viagra mit der Verhütung zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 27.05.2020 07:19
    Highlight Highlight Also, so wie es möglich ist momentan, ist weder eine "Pille" für den Mann, noch für die Frau eine gute Lösung.

    Kenne sehr viele Frauen, die Hormonelle Probleme haben aufgrund der Pille. Ständig beim Arzt sitzen weil irgendwas nicht stimmt.

    Dann vergisst man die mal, und schon muss man bangen, dass die Pille überhaupt noch funktioniert, Durchfall? Tjo jetzt wirkt die evtl. Nicht mehr, Bauchschmerzen? Tja jetzt wirkt die evtl. Nicht mehr. Stunde zu spät, same.

    Der Katalog der "Probleme" ist riesig, und dennoch nehmen so viele Frauen die Pille.
    • who cares? 27.05.2020 07:42
      Highlight Highlight Die Pille ist nicht unproblematisch, aber so wie du es hier darstellst ist es nicht. Ich kenne sehr viele Frauen, die damit verhüten und es ist kein Problem. Man sitzt auch nicht ständig beim Arzt. Durchfall und Erbrechen sind ein Problem, weil der Körper dann vielleicht nicht genug Zeit hatte die Hormone zu absorbieren, bevor sie herausgespült, bzw. gekotzt wurden. Aber einige Stunden nach Einnahme ist es ungefährlich. Bauchschmerzen haben keinen Einfluss. Die meisten Pillen kann man noch 12 Stunden nach der geplanten Einnahme einnehmen und der Verhütungsschutz ist weiterhin gewährleistet.
    • Morgan Wlan 27.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Es gibt aber auch viel sicherere hormonelle Verhütungsmittel für Frauen, die weniger Fehleranfällig sind.
    • June 27.05.2020 13:17
      Highlight Highlight @ who cares? Also all die nachgewiesenen Nebenwirkungen... who cares?
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