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Schwere Vorwürfe gegen Trump – am Schluss griff Cohen den Präsidenten persönlich an



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Hier kannst du die Anhörung live mitverfolgen. Video: YouTube/Washington Post

Das Wichtigste:

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corsin.manser
Scaros_2
TanookiStormtrooper
N. Y. P.
Zing1973
Cohen schiesst in seinem Schlussplädoyer gegen Trump
Cohen sagte in seinem Schlussplädoyer am Mittwochabend (Ortszeit), dass er wegen seiner Loyalität zu Trump alles verloren hätte: «Mein Familienglück, Freundschaften, mein Anwaltspatent, meine Firma, mein Lebensunterhalt, meine Ehre, mein Ruf und bald meine Freiheit». Er fürchtet, dass es zu keiner friedlichen Machtübergabe kommen wird, falls Trump die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 verlieren würde – das hat ihn seine Erfahrung gelehrt.




Dann griff er Trump auch noch persönlich an: «Ich möchte dem Präsidenten direkt sagen, dass wir unsere Veteranen auch im Regen ehren. Man verunglimpft keine Generäle, Gold-Star-Familien [Anm. d. Red.: Hinterbliebene von gefallenen Soldaten im Irak-Krieg], Kriegsgefangene und andere Helden, die den Mut hatten, für dieses Land zu kämpfen.» Trump hatte wiederholt über den inzwischen verstorbenen US-Senator John McCain gespottet, da dieser in Vietnam in Gefangenschaft geriet. Zudem bleib Trump 2018 einer Gedenkfeier für gefallene Soldaten in Frankreich fern, weil es regnete.



22:49
Ocasio-Cortez befragt Cohen

Nun ist Polit-Shootingstar Alexandria Ocasio-Cortez an der Reihe. Sie befragt Michael Cohen zu Trumps Steuertricks. Cohen bestätigt, dass Trump gegenüber Versicherungen und den Behörden bewusst falsche Angaben über den Wert seiner Assests, wie zum Beispiel Golfplätze, gemacht hat.



21:54
Trumps Sohn reagiert auf Twitter
Eric Trump meint, es sei eine Schande, dass am Tag der historischen Friedensgespräche die Demokraten eine solche Clownshow organisieren würden.
Donald Trump hat sich übrigens noch nicht zur Anhörung geäussert. Es ist anzunehmen, dass dies bald geschehen wird. In Vietnam, wo der US-Präsident gerade weilt, rücken die Morgenstunden näher ...
21:47
Diese Demokraten kommen noch an die Reihe
Das ganze zieht sich hier ein bisschen hin. Doch die Anhörung wird noch heute fortgesetzt. Folgende fünf Demokraten haben dem ehemaligen Trump-Anwalt noch keine Fragen gestellt.
21:08
Gleich geht es weiter
In wenigen Augenblicken soll es weitergehen im Kapitol. Bis jetzt hat Cohen schwerste Vorwürfe gegen den Präsidenten erhoben. Stichhaltige Beweise, oder gar eine Smoking Gun, die Trump aus dem Amt jagen könnte, konnte Cohen aber keine präsentieren.

Cohen hat den Zuschauern jedoch einen interessanten und erschreckenden Einblick in den Alltag in der Trump-Organisation gegeben. «Wir sind dahingegangen, um jeden Tag für Trump zu lügen», so Cohen. Will man dem Ex-Anwalt des Präsidenten Glauben schenken, dann dürften unter Trump tatsächlich mafia-ähnliche Zustände herrschen. Über 500 Mal habe er im Auftrag Trumps jemanden bedrohen müssen, so Cohen.
20:36
Pause in Washington
So, die Anhörung wird jetzt für eine Weile unterbrochen. Zeit, durchzuatmen.
20:30
Cohen hat Angst
Es wird immer deutlicher, dass Michael Cohen massiv Angst um die Sicherheit seiner Familie hat. Er befürchtet, dass der US-Präsident mit seinen Tweets Hass gegen seine Person schürt und dass seinem Umfeld etwas passieren könnte.
20:16
Trump soll Cohen ...
... über 500 Mal dazu aufgefordert haben, jemanden zu bedrohen.
19:49
Harte Frage ...
«Vor welcher Wahrheit fürchtet sich Trump am meisten», will der Republikaner Justin Amash wissen. Das sei eine harte Frage, meint Cohen und will keine Antwort geben. Schade ...
19:43
Wikileaks verneint Kontakt
Wie Cohen in der Anhörung sagte, hatte Trumps Vertrauter Roger Stone Kontakt mit Julian Assange. Trump solle sich über die bevorstehende Veröffentlichung von Clintons Emails durch Wikileaks gefreut haben, so der ehemalige Anwalt des Präsidenten. WikiLeaks hat auf Twitter reagiert und schreibt, ein Telefonat zwischen Stone und Assange habe nie stattgefunden.
19:11
Heute wird nicht über alles gesprochen
Geht es nach Cohen hat Donald Trump noch weitere Leichen begraben. Diese würden heute aber nicht besprochen, da sie noch Gegenstand laufender Ermittlungen seien.
19:07
Stormy Daniels twittert
Während Michael Cohens Anhörung läuft, äussert sich Pornostar Stormy Daniels, welche von Donald Trump Schweigegeld-Zahlung erhalten haben soll, auf Twitter. Sie bedankt sich bei Trumps ehemaligem Anwalt.
Meadows nimmt Cohen in die Zange
von Scaros_2
Dieser Meadows geht ja gut ab.
Rep. Mark Meadows, R-N.C. questions Michael Cohen, President Donald Trump's former lawyer, as he testifies before the House Oversight and Reform Committee, on Capitol Hill, Wednesday, Feb. 27, 2019, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
18:53
Es geht weiter
Die Befragung geht weiter. Die Republikaner versuchen weiterhin, Cohen als Lügner hinzustellen. Bis jetzt wollte kein Republikaner etwas über Trump wissen. Cohen bemerkt: Der Präsident habe schon etwas über 9000 Mal gelogen, seit er im Amt sei, das einzige Interesse der Anwesenden Republikaner sei jedoch die Lügen Cohens offen zulegen. Dabei sollte es eigentlich um den Präsidenten gehen.


18:24
Cohen holt zum Rundumschlag aus
Jetzt wird Cohen deutlich. Hier einige Aussagen:

«Wenn Trump meint, er könne auf der 5. Avenue jemanden erschiessen und damit davon kommen, dann meint er das ernst.»

«Diese Zerstörung der Höflichkeit ist ausser Kontrolle.»





«Trump sendet die gleiche Botschaft aus, dass er tun kann, was immer er will. Das ist sein Land.»

«Jeden Tag kamen wir zur Arbeit, um für Trump zu lügen.»




Dann gibt es auf Wunsch von Cohen eine kurze Pause.
18:05
Trump liess sein Vermögen aufblasen
Cohen sagt, Trump habe bewusst sein Vermögen und sein Einkommen aufblasen lassen, um auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen zu erscheinen. Dazu manipulierten Cohen und Allen Weisselber, CFO der Trump-Organisation, bewusst Wertangaben von Immobilien.
17:56
Die Anhörung wird hitzig
Cohen wirkt bisher kontrolliert. Bei einer weiteren Attacke Jordans wird er jedoch kurz laut. «Schämen Sie sich, Mr. Jordan!», schimpft Cohen, «ich übernehme Verantwortung für meine Fehler, okay? Ich bin reumütig und ich gehe ins Gefängnis.»

Auch die Fragerunde des Republikaners Mark Meadows wird schnell persönlich.
Wer hat's auch gehört?
von TanookiStormtrooper
Unsere "feinen" Leute bei Novartis... 🤑
17:42
Eine erste Zusammenfassung
Donald Trumps langjähriger Anwalt Michael Cohen hat dem US-Präsidenten in einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus Rechtsverstösse und Lügen vorgeworfen. Zu Beginn der Anhörung am Mittwoch in Washington fällte Cohen ein vernichtendes Urteil über Trumps Charakter.

«Er ist ein Rassist. Er ist ein Betrüger. Er ist ein Schwindler», sagte Cohen über den US-Präsidenten. «Ich schäme mich, dass ich dazu beigetragen habe, Herrn Trumps unerlaubte Handlungen zu verschleiern, statt auf mein eigenes Gewissen zu hören.»




Cohen legte dem Ausschuss Dokumente vor, mit denen er seine Anschuldigungen gegen den Präsidenten nach eigenen Angaben «unwiderlegbar» beweisen könne. Darunter war die Kopie eines Schecks, mit dem der Präsident ihn für die Zahlung von Schweigegeld an zwei Frauen entschädigt habe, sagte Cohen.

Diese Frauen hatten vor der Wahl 2016 behauptet, eine sexuelle Affäre mit Trump gehabt zu haben. Da dieses Geld kurz vor der Wahl geflossen war, geht es womöglich um strafbare Versuche, die Umstände der Zahlung im Nachhinein zu verschleiern.





Cohens Lüge zu Trump-Tower in Moskau


Cohen gab unter anderem zu, in früheren Aussagen gegenüber dem Kongress über einen Trump Tower in Moskau gelogen zu haben. Trump verfolgte das Hochhausprojekt demnach deutlich länger als ursprünglich von Cohen angegeben - nämlich bis mindestens Juni 2016, als Trump bereits so gut wie sicher als republikanischer Präsidentschaftskandidat feststand.

Trumps langjähriger Anwalt räumte ein, dass er keine Beweise für eine Zusammenarbeit von dessen Wahlkampfteam mit Russland habe. Er habe in dieser Frage aber «Verdächtigungen». Der Frage einer solchen Zusammenarbeit geht derzeit Sonderermittler Robert Mueller nach. Trump bestreitet die Vorwürfe vehement.





Abgeordnete von Trumps Republikanischer Partei hatten zu Beginn der Sitzung vergeblich versucht, mit Verweis auf Geschäftsordnungsfragen eine Verschiebung von Cohens Anhörung zu erwirken. Damit konnten sie sich aber nicht durchsetzen. Der demokratische Ausschuss
17:33
Cohen: Ich bin ein Trottel
Cohen hat in Vergangenheit bei seinen Steuerangaben falsche Angaben gemacht, dies machen die republikanischen Abgeordneten im Saal nochmals deutlich. «Sie haben Trump einen Betrüger genannt, wie würden Sie sich selber bezeichnen?», will ein Abgeordneter wissen. Cohen antwortet: «Als einen Trottel.»
17:26
Jim Jordan setzt seine Attacken fort

17:23
Trump soll über alles Bescheid gewusst haben
Cohen sagt, Trump habe über alle wichtigen Vorgänge in seiner Organisation gewusst. «Es ist nichts passiert in der Trump-Organisation, das nicht über Trumps Schreibtisch gegangen ist. Dazu gehören auch die Schweigegeld-Zahlungen. »
Die Befragung hat erst gerade angefangen
von N. Y. P.
Das tönt ja alles schön und nett. Leider, leider alles nur Worte. Aussage gegen Aussage im Endefekt. Nicht mal der 35'000 USD - Check kann als Beweis herhalten.

Aber vielleicht platzt ja noch die Bombe..
Übersteht Trump auch diese Anhörung?
von Zing1973
Ich verfolge dass Ganze gerade auf CNN. Auch dieses Mal, habe ich das Gefühl, dass es für Trump keine Folgen haben wird...😳wie so viele Vorfälle zuvor.
17:14
Nachfragen zu Wikileaks
«Hatte Trump fortgeschrittene Kenntnisse darüber, dass Wikileaks E-Mails über Hillary Clinton veröffentlichen wird und freute er sich darüber?», will die demokratische Abgeordnete Debbie Wasserman wissen.

Cohen bestätigt dies.


Trump würde sehr wohl mit Mächten aus dem Ausland kooperieren, um eine Wahl zu gewinnen, sagt Cohen auf Nachfrage. Die ganze Trump-Organisation sei etwa beim Trump-Tower-Deal involviert gewesen, so Cohen.


17:07
Angriff der Republikaner
Der republikanische Abgeordnete Jim Jordan greift Cohen jetzt frontal an. Er fragt, ob er falsche Steuerangaben im Umfang von 1,4 Millionen gemacht habe, um Trump zu schützen.

Cohen verneint das.

Es geht dem Republikaner darum, aufzuzeigen, dass Cohen nicht nur auf Druck von Trump gelogen hat. Jim Jordan will auf Cohens lange Geschichte als Schwindler hinweisen.
17:03
Trump soll Check während seiner Präsidentschaft ausgestellt haben
Cummings fragt: «Hat Donald Trump Ihnen einen Check ausgestellt, als er Präsident war, um Ihnen Geld zurückzuzahlen, dass Sie als Schweigegeld für Stormy Daniels benötigt haben. Ist das richtig? »

Cohen bestätigt diese Aussage.
17:00
Schweigegeld-Zahlungen
Jetzt übernimmt Cummings wieder das Wort. Er hakt beim Thema Schweigegeld-Zahlungen nach. Cohen versucht Licht ins Dunkle zu bringen. Er habe Trump mehrmals mit diesem Thema konfrontiert und die Zahlungen an Stormy Daniels hätten im Wissen des Präsidenten stattgefunden. Zur Erinnerung: Trump behauptete lange, dass er nichts von diesen Zahlungen gewusst habe.
16:56
Drohungen des Präsidenten
Michael Cohen wird jetzt sehr deutlich. Es sei nicht akzeptierbar, dass er und seine Familie seitens des Präsidenten vor dieser Anhörung bedroht seien worden. Dann schliesst er sein Statement. «Ich habe gelogen, aber ich bin kein Lügner.»
16:52
Fake-Bieter für Auktion
Einmal habe Trump angeordnet, einen Strohmann zu engagieren, der an einer Auktion dafür sorgen werde, dass ein Porträt von Trump zum höchsten Preis versteigert werde, so Cohen. Trump jubelte später darüber auf Twitter.
16:49
Liess Trump Schule bedrohen?
Trump habe ihn dazu angeordnet, so Cohen weiter, die ehemalige Schule des Präsidenten zu bedrohen, dass sie niemals Trumps Schulnoten veröffentlichten. Cohen legt dazu einen Brief offen, der dies beweisen soll.
16:45
Trump ein Rassist?
Trump sei ein Rassist, so Cohen. Er fragte mich einst, ob ich ein einziges Land nennen könne, dass von einer schwarzen Person regiert werde und kein ‹Shithole› sei. Im Privaten sei er sogar noch viel rassistischer als in der Öffentlichkeit.
16:41
Verbindungen zu Wikileaks
Cohen sagt, Trump habe sehr genau gewusst, dass Roger Stone via Julian Assange die Veröffentlichung der Clinton-E-Mails vorangetrieben habe. «Ist das nicht wunderbar?», habe er zu Cohen gesagt, nachdem er mit Stone am Telefon war.
16:40
Die Vorwürfe gehen weiter
«Seit er Präsident ist, ist er zur schlimmsten Version seiner selbst geworden. Donald Trump kann nett sein, ist es aber nicht. Donald Trump kann loyal sein, ist es aber fundamental illoyal.»
16:35
Cohen wird emotional
Cohen versucht, seine Glaubwürdigkeit beim amerikanischen Volk wiederherzustellen. Er entschuldigt sich auch bei seiner Familie und wird dabei etwas emotional. «Ich bin hierhergekommen, um mich bei meiner Familie, bei der Regierung und beim amerikanischen Volk zu entschuldigen.»
16:33
Wie läuft es in Russland?
Trump habe ihm nie direkt befohlen, den Kongress anzulügen, aber auf seine Art habe er ihm das sehr deutlich gemacht, erklärt Cohen. Zwischen Januar und Juni 2016 habe Trump ihn mindestens ein halbes Dutzend Mal gefragt, wie es in Russland laufe, sagt Cohen. Auch darüber hätte er zunächst gelogen.
16:28
Schwere Vorwürfe gleich zu Beginn
Er sehe, dass einige Abgeordnete heute versuchen würden, seine Glaubwürdigkeit zu untergraben. Aber er sei hier, um dem amerikanischen die Wahrheit zu sagen. Er schäme sich dafür, dass er für Trump gelogen habe, gibt er gleich zu Beginn zu. Cohen: «Trump ist ein Rassist, ein Betrüger und ein Schwindler.»
16:26
Der Eid ist erfolgt
So, Cohen hat die Hand erhoben und sich verpflichtet, die Wahrheit zu sagen. Es kann losgehen.
16:22
Fragen über Russland doch zugelassen
Cummings ändert die Spielregeln: Die Abgeordneten sollen auch Fragen zu Trumps Russland-Connection stellen dürfen. Das war so nicht erwartet worden. Das macht die ganze Sache natürlich nur noch brisanter ...
16:17
Die wichtigsten Themen
Cummings geht die Hauptpunkte durch, die heute behandelt werden sollen: Dazu gehören unter anderem die Schweigegeldzahlungen Trumps und dessen Kontakte zu Wikileaks über Roger Stone. Cohen hat schon mal angekündigt, dass er sich freue, auszusagen. Wir sind gespannt ...
16:13
Einmal Lügner, immer Lügner?
«Cohen hat damals gelogen, weshalb sollen wir ihm jetzt glauben?», das sei eine legitime Frage, die man sich stellen könne, sagt der demokratische Vorsitzende Elijah Cummings. Aber die Öffentlichkeit solle die Möglichkeit haben, sich eine eigene Meinung zu bilden, ob man Cohen glauben wolle. Deshalb sei die heutige Anhörung wichtig.


16:10
Die Anhörung wird durchgeführt
Der Antrag des Republikaners kommt nicht durch. Die demokratische Mehrheit hat für eine Durchführung der Anhörung gestimmt. Aber bereits wird klar: Die Republikaner werden hier mit allen Mitteln versuchen, die Bedeutung der Anhörung kleinzureden.
16:07
Antrag zur Verschiebung
Der Republikaner Mark Meadows verlangt, dass die Anhörung verschoben wird. Die Repräsentanten hätten nicht genug Zeit gehabt, die Beweismittel zu lesen.
16:01
Hier ist er, Michael Cohen
Umzingelt von unzähligen Kameras.
15:56
Die Abgeordneten machen sich bereit ...
... darunter auch Polit-Shootingstar Alexandria Ocasio-Cortez. In fünf Minuten soll es losgehen.
Popcorn ready, Freunde?
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15:51
Die Taktik der Republikaner
Auch die Republikaner dürfen heute Michael Cohen Fragen stellen. Sie werden vor allem darauf abzielen, Cohens Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Schliesslich hat Trumps ehemaliger Anwalt eine lange Geschichte als Lügner. Ein kleiner Vorgeschmack, was Cohen erwarten dürfte, gab gestern der republikanische Abgeordnete Matt Gaetz, der sich fragte, ob es überhaupt jemand gebe, den Cohen nicht angelogen habe ...
15:43
Die Spannung steigt
Natürlich wird die Anhörungen auf sämtlichen grossen US-Fernsehstationen zu sehen sein. Die Spannung in Washington steigt von Minute zu Minute. Cohen ist nicht irgendwer, während Jahren gehörte er zu Trumps Kernteam – und nun wird er öffentlich auspacken. Losgehen dürfte es in Kürze ...
15:38
Das Wichtigste knackig zusammengefasst
In diesem Artikel kannst du nachlesen, um was es heute geht. Schliesslich ist es bei der Nachrichtenflut rund um Trump nicht ganz einfach den Überblick zu behalten.
Der Check
Der von Cohen vorgelegte Check, ausgestellt am 1. August 2017 von Donald Trump.
Der Beweis
Cohen hat bereits in der Vergangenheit angegeben, im Auftrag Trumps Schweigegeldzahlungen an Daniels (bürgerlicher Name: Stephanie Gregory Clifford) und an das frühere Playmate Karen McDougal veranlasst zu haben. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben. Trump bestreitet das.

Nun legt Cohen erstmals Beweise vor. Es handelt sich um einen Check in der Höhe von 35'000 Dollar, ausgestellt von Donald Trump und adressiert an Michael Cohen. Das Geld sei für Schweigegeldzahlungen an Daniels gedacht gewesen. Problem dabei: Der Grund der Zahlung ist nirgends ersichtlich. Cohen müsste also darlegen, dass das Geld an den Pornostar geflossen ist.

Sehr pikant am Check ist zudem das Ausstelldatum. Dieses liegt im Jahr 2017, als Trump also bereits US-Präsident war. Sollten die Anschuldigungen also stimmen, hat sich der US-Präsident an der Teilnahme an einer kriminellen Verschwörung schuldig gemacht.


«Er ist ein Rassist»
Der Ex-Anwalt von Donald Trump, Michael Cohen, will den US-Präsidenten am Mittwoch bei seiner Aussage vor dem Kongress als Betrüger bezeichnen und Belege für seine Vorwürfe liefern. Das geht aus Cohens vorbereiteter Eingangserklärung hervor: «Ich schäme mich, weil ich weiss, was Trump ist. Er ist ein Rassist. Er ist ein Betrüger. Er ist ein Lügner.»

Weitere Auszüge aus der Erklärung gibt es hier

«Schuldig» - Mit Licht und Worten gegen Trump

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