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Ein Knall, ein abrupter Sinkflug und blutende Ohren: 33 Ryanair-Passagiere im Spital 



Ein Ferienflieger aus Irland ist aufgrund gesundheitlicher Probleme bei zahlreichen Passagieren an Bord sicherheitshalber auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn zwischengelandet. «Etwa 30 Fluggäste kamen ins Spital», sagte ein Sprecher der deutschen Bundespolizei am Samstagmorgen.

Die Ryanair-Maschine war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. «Etliche Menschen an Bord klagten über gesundheitliche Probleme und wurden von Ärzten und Sanitätern betreut», sagte der Sprecher weiter.

Woran die Passagiere litten, konnte er allerdings nicht mitteilen. Die Ursache sei wohl ein Defekt an Bord. Mehr Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.

Gegenüber FAZ.NET sagte ein Passagier, der in der Maschine sass, es habe mitten im Flug einen nicht allzu lauten Knall gegeben. Daraufhin seien die Sauerstoffmasken herabgefallen und der Pilot habe sofort den Sinkflug eingeleitet. Auf Facebook teilte der Passagier ein Foto, auf dem die Sauerstoffmasken zu sehen sind:

Zunächst sei unter den Passagieren Panik ausgebrochen, man habe sich jedoch schnell wieder beruhigt, so der Passagier weiter. Viele hätten nach der Landung über schmerzende Ohren geklagt, einige sogar aus den Ohren geblutet. Eine Frau sei auf einer Trage abtransportiert worden.

Ein Weiterflug ist für heute Samstag um 9:40 Uhr geplant. Einige Passagiere hätten sich jedoch auch entschieden, die Reise abzubrechen.

(sda/dpa/meg)

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