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USA bieten Millionen-Kopfgeld für mexikanischen Drogenboss



Die USA haben nach einem Zeitungsbericht den mexikanischen Drogenboss Rafael Caro Quintero auf die Liste der meistgesuchten Verbrecher des FBI gesetzt. Zugleich lobten sie eine Belohnung von 20 Millionen Dollar für dessen Ergreifung aus.

This image released by the FBI shows the wanted posted for Rafael Caro Quintero. Rafael Caro Quintero, a Mexican drug kingpin convicted in the 1985 killing of a DEA agent was added to the FBI's list of most-wanted fugitives. He was mistakenly released from a Mexican prison in 2013 while serving a 40-year sentence for the kidnapping and murder of DEA Special Agent Enrique Camarena Salazar. (FBI via AP)

Bild: AP/FBI

Nach dem Bericht der «Washington Post» vom Donnerstag soll Caro Quintero unter anderem für die Ermordung eines Agenten der US-Drogenbehörde DEA verantwortlich sein, für die er in Mexiko zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. Später jedoch sei er auf Anweisung eines Richters auf freien Fuss gesetzt worden und sei seitdem untergetaucht.

«Wir wollen damit sagen, dass wir den Typen in Gewahrsam sehen wollen», wurde der stellvertretende FBI-Chef David Bowdich zitiert. Nach einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Anklage soll Caro Quintero einen Zweig des Sinaloa-Kartells leiten, die als stärkste Drogenhandel-Organisation in der Region gilt. In Mexiko gilt der 65-Jährige, der sich nach eigenen Angaben aus dem Geschäft zurückgezogen hat, als «Pate» des Drogenhandels. (sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bucky 13.04.2018 08:33
    Highlight Highlight Die Eigenart der USA, unter Umgehung lokaler Auslieferungsverfahren fremde Staatsbürger aus fremden Staaten in die USA zu entführen, um sie in den USA vor Gericht zu stellen und zu inhaftierten, ist rechtlich problematisch. Mit dieser Praxis verletzen Agenten der USA jeweils die Gesetze des Staats, aus dem sie die Gesuchten entführen.
    Mit dem Kopfgeld delegieren sie zwar diese Drecksarbeit an Kopfgeldjäger. Im Prinzip nehmen die US-Behörden damit aber in Kauf, dass Glücksritter, die es auf das Kopfgeld abgesehen haben, auf fremdem Territorium Straftaten begehen.

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