International
Migration

2018 über 1500 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ertrunken

2018 schon mehr als 1500 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ertrunken

04.08.2018, 08:1104.08.2018, 08:28
Mehr «International»
Refugees and migrants are transferred to the SOS Mediterranee Aquarius rescue ship a day after being rescued by members of the Spanish NGO Proactiva Open Arms, after they tried to leave Libya and reac ...
Bild: AP/AP

Mehr als 1500 Flüchtlinge sind nach Angaben der Uno in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Mittelmeer ertrunken. Mehr als die Hälfte von ihnen sei dabei im Juni und Juli ums Leben gekommen, teilte das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit.

Demnach stieg die Zahl der Todesfälle, obwohl die Gesamtzahl der über das Mittelmeer nach Europa gekommenen Personen zuletzt deutlich zurückgegangen war.

Laut UNHCR gelangten seit Januar ungefähr 60'000 Flüchtlinge nach Europa. In den ersten sieben Monaten des Vorjahres waren es noch etwa doppelt so viele Personen. Spanien löste Italien mittlerweile als wichtigstes Ankunftsland ab. Dort kamen von Januar bis Juli rund 23'500 Menschen an – so viele wie im gesamten Jahr 2017.

Italien verzeichnete im Betrachtungszeitraum dagegen rund 18'500 Ankünfte; in Griechenland waren es zirka 16'000 Personen.

Das UNHCR rief die Staaten entlang der Hauptrouten erneut dazu auf, die Netzwerke der Schlepperbanden zu zerschlagen. Menschenschmuggler nutzten immer seeuntüchtigere Boote. Zugleich forderte sie die Anrainerstaaten dazu auf, den Kapitänen von Rettungsschiffen die Möglichkeit zur Anlandung von geretteten Migranten zu garantieren. Das seit langem geltende universelle Prinzip, Menschen aus Seenot zu retten, müsse verteidigt werden. (aeg/sda/afp)

Italien nimmt Teil der Flüchtlinge auf - mit einem Aber

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
54 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
fräulein sarahs gespür für den Islam
04.08.2018 08:26registriert Dezember 2017
Erst wenn diese Art der Migration nach Europa unterbunden wird, und diese Leute konsequent nach Syrien zurückgebracht werden, wird es aufhören.
Solange auch nur EIN einziger Migrant, auf diesem Weg nach Europa kommt, wird das Ertrinken weitergehen.

Aber dies wollen unserer angeblichen "Retter" eben nicht hören.
15688
Melden
Zum Kommentar
avatar
Mguli
04.08.2018 09:06registriert Juni 2018
Warum kommen mehr Flüchtlinge in Spanien an? Weil Italien Östreich usw. etwas unternimmt! Und prompt verlegen die Flüchtlingsbosse mit Sitz in Europa ihre Willkommensrouten woanders hin!
6714
Melden
Zum Kommentar
avatar
derEchteElch
04.08.2018 08:59registriert Juni 2017
Dieses Titelbild spricht tausend Worte und alle sagen nur eins; solange diese Art von Migranten nicht konsequent nach Afrika zurück geschafft werden, ohne wenn und aber, wird es weiter solche Bilder geben.

So ein Boot zu besteigen ist Selbstmord mit Vorsatz. Diese Leute nehmen ihren eigenen Tod bewusst in Kauf.

Deswegen muss die Seerettung vor der Lybischen Küste und der Weitertransport nach Europa aufhören! Zurück nach Afrika und es wird keine Tote mehr im geben.

Diese Umstände hat einzig Mutti Merkel mit Ihrer ewigen Willkommensbotschaft zu verantworten. Das muss aufhören.
2018 schon mehr als 1500 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ertrunken
Dieses Titelbild spricht tausend Worte und alle sagen nur eins; solange diese Art von Migranten nicht konsequent nach Afrika zurück  ...
8331
Melden
Zum Kommentar
54
Putin besucht Kim und will von diesem mehr Waffen gegen die Ukraine – in Bildern

Russlands Präsident Wladimir Putin ist derzeit auf Staatsbesuch in Nordkorea. Dort bereitet er mit Machthaber Kim Jong-un ein neues grundlegendes Dokument vor für die Beziehungen Russlands und Nordkoreas, wie die russischen Staatsmedien melden. Übersetzt bedeutet das: Putin kauft wohl Waffen für den Krieg in der Ukraine.

Zur Story