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In this undated image distributed on Sunday, Sept. 3, 2017, by the North Korean government, shows North Korean leader Kim Jong Un at an undisclosed location. North Korea’s state media on Sunday, Sept 3, 2017, said leader Kim Jong Un inspected the loading of a hydrogen bomb into a new intercontinental ballistic missile, a claim to technological mastery that some outside experts will doubt but that will raise already high worries on the Korean Peninsula. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. (Korean Central News Agency/Korea News Service via AP)

Kim entzückt: Die Wasserstoffbombe kann angeblich auf Interkontinentalraketen montiert werden. Bild: AP/KCNA via KNS

Kurz vor Atomtest: Hier inspiziert Kim die neuste Wasserstoffbombe



Die Lage im Nordkorea-Konflikt eskaliert weiter. Kim hat offenbar am Sonntag einen Atombomben-Test durchgeführt. 

Nur Stunden zuvor wurde bekannt, dass Nordkorea eine Wasserstoffbombe entwickelt hat,  die von einer Interkontinentalrakete ins Ziel gebracht werden könnte.

Kim in der Atombomben-Fabrik

Machthaber Kim Jong Un inspizierte offenbar im Institut für Atomwaffen eine entsprechende Wasserstoffbombe.Wie die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag mitteilte, soll es sich um eine «thermonukleare Waffe mit einer ausserordentlichen Explosionskraft» handeln. Beim Fabrik-Besuch lobte Staatschef Kin Jong Un den technologischen Durchbruch. Er sei «stolz auf die unbezwingbare Stärkung» der Streitkräfte.

In this undated image distributed on Sunday, Sept. 3, 2017, by the North Korean government, shows North Korean leader Kim Jong Un at an undisclosed location. North Korea’s state media on Sunday, Sept 3, 2017, said leader Kim Jong Un inspected the loading of a hydrogen bomb into a new intercontinental ballistic missile, a claim to technological mastery that some outside experts will doubt but that will raise already high worries on the Korean Peninsula. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. (Korean Central News Agency/Korea News Service via AP)

Bild: AP/KCNA via KNS

Warum ist die Wasserstoff-Bombe so gefährlich?

Nach offizieller Darstellung lässt sich die Sprengkraft der neuen Waffe «von zehn Kilotonnen bis mehrere hundert Kilotonnen» variieren. Die Angaben liessen sich nicht von unabhängiger Seite überprüfen. Wasserstoffbomben, auch thermonukleare Waffen genannt, sind potenziell besonders verheerende Nuklearwaffen. Mit ihnen lassen sich weit stärkere atomare Explosionen erzeugen als mit einstufigen Atombomben.

Alle Komponenten der neuen Bombe seien «zu 100 Prozent im eigenen Land hergestellt», meldete die Agentur weiter. Damit könne das Land beliebig viele dieser Bomben bauen.Im Januar 2016 hatte Pjöngjang erklärt, erstmals eine Wasserstoffbombe erfolgreich getestet zu haben. 

Was sagen Experten?

In der Vergangenheit hat Nordkorea-Diktator Kim immer wieder mal mit seinen Waffen geblufft. Die US-Verteidigungsexpertin Melissa Hanham sagte gegenüber BBC, dass der Sprengkopf in der Tat wie eine Wasserstoffbombe aussehe. «Wir wissen aber nicht, ob sich darin bloss Styropor oder tatsächlich eine Atombombe befindet.» 

Bei künftigen Tests werde man nicht verifizieren können, ob der Sprengkopf tatsächlich auf eine Interkontinentalrakete passen würde, wie Nordkorea verlauten lässt. 

Wie reagieren die USA und Japan?

Im Nordkorea-Konflikt haben Japans Premier Shinzo Abe und die US-Präsident Donald Trump bei einem neuen Telefonat vereinbart, den Druck auf Pjöngjang zu maximieren. Dabei sei die Bedeutung enger Zusammenarbeit der USA, Japans und Südkoreas angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Nordkorea unterstrichen worden, teilte das Weisse Haus in der Nacht zum Sonntag mit. Aus der Erklärung ging nicht hervor, ob das Gespräch vor oder nach der Verlautbarung Nordkoreas über eine neue Wasserstoffbombe, die auf Interkontinentalraketen passt, erfolgte. «Wir waren uns einig, dass wir untereinander und mit Südkorea eng koordinieren und mit der internationalen Gemeinschaft kooperieren müssen, um den Druck auf Nordkorea zu erhören und es zu bewegen, seine Politik zu ändern», sagte Abe am Sonntagmorgen in Tokio.Es war bereits das dritte Gespräch Trumps und Abes seit Nordkorea Anfang der Woche eine Rakete über Japan hinweg in den Pazifik abgefeuert hatte.

.

(sda/afp/reu)

Kim vs. Trump: Der Konflikt um Nordkorea eskaliert

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. D. 03.09.2017 09:49
    Highlight Highlight Ich denke, die USA hat den Chinesen bereits dargelegt, was genau passieren wird, wenn Kim es wagen sollte, mal die direkte Konfrontation zu suchen.
    Ein Angriff käme für die Chinesen also nicht als Überraschung daher, sondern es wäre dann der Ablauf eines "Protokolls", dass die Amerikaner mit den Chinesen vorgängig relativ detailliert abgesprochen haben.

    Was ist wohl der Name dieses
    Protokolls ?
    Weisswurst
    Pausbacke
    Fettwanst
    ..
    • Makatitom 03.09.2017 11:45
      Highlight Highlight Späckrööschti ;)
  • rodolofo 03.09.2017 08:13
    Highlight Highlight Ist das nicht eine dieser Handwaschtrommeln aus Aluminium?
  • Oh Dae-su 03.09.2017 07:45
    Highlight Highlight Man sollte noch erwähnen, dass der letzte Test von September 2016 ein Erdbeben mit der Magnitude 5.2 hervorgerufen hat. Durch die logarithmische Erdbebenskala war der Test von gestern also noch einmal deutlich stärker.
    Irgendwie schade, dass ich für solche Informationen auf die Seite der New York Times gehen muss, weil die Schweizer Onlinemedien wieder einmal nur die Agenturmeldungen kopieren...
  • URSS 03.09.2017 07:44
    Highlight Highlight Dieser verrückte Kim lebt in einem Videospiel wo er der Herrscher der Welt ist. Niemand in Nordkorea wagt dem dicken zu widersprechen.
    Dieser Vollpfosten stürzt uns alle noch ins Unglück...Ich glaube der denkt wirklich daran ... ich darf nicht daran denken...
    • Wolfsangel 03.09.2017 09:43
      Highlight Highlight xD
  • Willkommen 03.09.2017 07:42
    Highlight Highlight Wird ja wie in Homefront, am ende gewinnen die guten immer, nur mit 2mrd opfer.
    • Mario Conconi 03.09.2017 12:00
      Highlight Highlight Würde gegen die Überbevölkerung helfen. *schwarzer Sarkasmus off*
  • Grundi72 03.09.2017 07:16
    Highlight Highlight Zum Glück sitzt nicht Hillary im weissen Haus!
    • Makatitom 03.09.2017 10:39
      Highlight Highlight Abwarten, in New York ist es erst halb fünf morgens, dein Superhero ist noch gar nicht aufgestanden
    • Wolfsangel 03.09.2017 13:23
      Highlight Highlight Ja. Super. Das weisst du ja am besten wann Trump aufsteht.
    • Fabio74 04.09.2017 21:29
      Highlight Highlight weil dein Trump ja sooo super ist. Waffendeals mit Terrorregimes etc...
  • SVARTGARD 03.09.2017 06:57
    Highlight Highlight Ja hat er,wenn jemand so kaputt wie er ist dann ja.
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 03.09.2017 01:49
    Highlight Highlight Sieht wie ein überdimensionalisierter Analplug aus
  • Samurai Gra 03.09.2017 01:47
    Highlight Highlight Wie zum Teufel können die so schnell Fortschritte machen? Andere brauchten wesentlich länger für das gleiche.

    • Freddie Quecksilber 03.09.2017 11:22
      Highlight Highlight Weil es eigentlich ein abkommen gibt das man keine Atomwaffen mehr produzieren und testen darf.
    • Mario Conconi 03.09.2017 12:03
      Highlight Highlight Wenn es ein Bluff ist (und darauf ist zu hoffen) ist der Fortschritt nicht erstaunlich. Ich besitze auch mehere Wasserstoffbomben. Eindatzbereit in meinem Keller...wetten?
    • Samurai Gra 03.09.2017 14:32
      Highlight Highlight @Mennsgi: Pakistan dürfte auch keine haben und Forschte trotzdem, nur dauerte es eben etwas.

      Ich vermute das Pakistan den Koreanern die Technik liefert
  • sambeat 03.09.2017 01:21
    Highlight Highlight Ach herrje! Dieser eher mühsame Mitmensch sollte sich mal einen ausgiebigen Besuch in einem richtigen Puff gönnen! Vielleicht kann er sich da abreagieren...

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