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Diese schwarze Studentin ass gerade zu Mittag – und jemand rief deshalb die Polizei

04.08.18, 09:08 04.08.18, 09:20


Stell dir vor, du sitzt in einem Aufenthaltsraum deiner Uni, isst zu Mittag, und auf einmal taucht ein Campus-Polizist auf und fragt dich, was du da tust.

Kannst du dir nicht vorstellen? Vielen schwarzen Studenten in den USA passiert sowas andauernd.

Oumou Kanoute ist eine von ihnen. Sie studiert am Smith College in Northampton im US-Bundesstaat Massachusetts. Diesen Sommer unterrichtet sie dort ausserdem High-School-Schüler in Chemie. 

Ein Mitarbeiter hielt die Studentin für verdächtig

Am Dienstag sass Kanoute in einem Speisesaal des Colleges, ass zu Mittag und las ein Buch. Ein College-Mitarbeiter hielt sie offenbar für verdächtig und dachte sich so etwas wie: «Die passt hier nicht hin».

Anstatt sie anzusprechen, rief der unbekannte Mitarbeiter die Polizei. Als kurz darauf tatsächlich ein Polizist auf sie zukam, begann Oumou Kanoute, die Situation mit ihrem Smartphone zu filmen. Der Campus-Cop sagt zu ihr:

«Wir haben uns gefragt, was Sie hier machen.»

«Ich habe zu Mittag gegessen, ich arbeite hier im Sommer-Programm», entgegnet Kanoute ihm. Im Video, das sie bei Facebook hochgeladen hat, ist dazu eingeblendet:

«Darum ist es beängstigend, in Amerika schwarz zu sein.»

Der Mitarbeiter, der Kanoute gemeldet hatte, sprach gegenüber der Polizei offenbar von einem «schwarzen Mann», der in dem Speisesaal sitzt. Das Smith College ist ein reines Frauen-College.

«Das sollte niemandem passieren»

In einem Fernsehinterview erzählte Oumou Kanoute anschliessend, wie sehr sie der Vorfall mitgenommen habe. «Ich sollte meine Existenz und meine Anwesenheit als schwarze Frau nicht erklären müssen», sagt sie dort.

Mittlerweile hat sich auch die Präsidentin des Colleges zu Wort gemeldet und sich bei Kanoute entschuldigt. «Dieser schmerzhafte Vorfall erinnert uns an das anhaltende Vermächtnis von Rassismus und Voreingenommenheit», schrieb sie in einem Statement.

Ähnliche Vorfälle ereignen sich in den USA regelmässig

Erst im Mai rief eine Studentin an der Elite-Uni Yale die Polizei, weil eine schwarze Kommilitonin schlafend in einem Gemeinschaftraum sass. Lolade Siyonbola war über ihrer Arbeit eingeschlafen. Ganz normaler Uni-Alltag eigentlich, der jedoch zu einem demütigenden Polizeieinsatz führte. Auch Lolade Siyonbola filmte den Zwischenfall und löste damit eine grosse Debatte über Rassismus an der Universität aus.  

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

Video: lia haubner

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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151
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151Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.08.2018 08:01
    Highlight Der kleine Rassist in uns hat angerufen:
    0 3 Melden
  • Paternoster 04.08.2018 18:44
    Highlight Gobridstutz, ich arbeite auch mit schwarzen Mitarbeitern zusammen, ich bin nicht Rassist! Was ist den nun aber genau vorgefallen? Eine verdächtige Person, in USA, wo bald jede Woche rumgeballert wird, ein Campus-Polizist, hat ja irgendwie seine Funktion. Die Geschichte wurde nicht zu Ende erzählt, sondern direkt, Zack links abbiegen in die Rassistenecke. Es braucht auch, bei aller Empathie für die Erlebnisse Schwarzer, ihrerseits ein Verständnis für Situationen. Wär es ein 2m Schwede gewesen, der dort noch nie gesehen wurde, wärs dasselbe gewesen, zur Sicherheit, für alle auf dem Campus.
    22 84 Melden
    • JasCar 04.08.2018 20:36
      Highlight Ah ja genau, bei jedem neuen Studenten der in der Mensa sitzt kommt die Polizei.
      49 9 Melden
    • überflüssig 05.08.2018 07:31
      Highlight kafifertig:
      was genau meinst du damit, dass es ein weltbild der linken sei, dass ALLE MENSCHEN GLEICH SIND?

      im ernst? du stellst das in frage?
      21 4 Melden
    • Astrogator 05.08.2018 07:48
      Highlight @Paternoster: "Wär es ein 2m Schwede gewesen, der dort noch nie gesehen wurde, wärs dasselbe gewesen." - bei einem schwarzen Schweden...

      Beim weissen Schweden hätte wohl kaum einer bei der Polizei einen "Schwarzen Mann" gemeldet.
      19 4 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 09:16
      Highlight @überbflüssig
      Das ist doch ganz offensichtlich!
      Männer können keine Kinder gebären, Frauen schon. Unter den Langstreckenläufern sind Schwarze genetisch im Vorteil. Asiaten vertragen Alkohol und Milch viel schlechter als Europäer.
      Arme Menschen haben eher schlechtere Bildungsabschlüsse, schlechtere Jobs und wenig Macht. Frauen werden lieber Krankenschwester als Kanalreiniger. Islamisten glauben, sie kämen in das Paradies, wenn Sie einen Ungläubigen töten.
      Die Menschen sind verschieden. Die Menschen wollen nicht gleich sein und nicht gleichwertig (s. Veganer). Sonst würden wir Uniformen tragen.
      0 0 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 09:17
      Highlight @Astrogator
      Sie bringen es auf den Punkt.
      Wird ein Weisser gemeldet, ist es okay.
      Wird ein Schwarzer gemeldet, ist es Rassismus.
      0 0 Melden
    • JasCar 06.08.2018 13:49
      Highlight Aber ein Weisser würde nicht gemeldet, weil er dasitzt.
      Ein Weisser muss etwas verdächtiges tun, um gemeldet zu werden.
      Ein Schwarzer muss nur schwarz sein, das ist verdächtig genug.
      Findest du das denn ok?
      1 1 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 16:02
      Highlight @JasCar
      Quatsch!
      Es gibt viele Berichte über Weisse, die gemeldet wurden, ohne dass sie etwas verdächtiges taten.
      0 0 Melden
    • überflüssig 07.08.2018 05:03
      Highlight kafifertig:
      es geht in diesem zusammenhang um gleichheit im bezug auf das sitzen in einer mensa, ohne dass die polizei kommt. also um gleichheit im bezug von gleichwertigkeit.

      gleichheit vor dem gesetz, gleichheit der rechte.

      die andere diskussion ist müssig: jeder mensch ist ein individium; wir zum beispiel sind beide schweizer, aber unterscheiden uns sicher ziemlich.
      1 0 Melden
  • kafifertig 04.08.2018 16:21
    Highlight Die Fakten sind eindeutig:

    https://www.prisonpolicy.org/graphs/raceinc.html

    Nur etwa 11 % der Einwohner der USA, die eine Gefängnisstrafe verbüssen, sind Weisse (62 % sind Schwarze, 27% Latinos).

    Rein statistisch besteht daher bei einem Nicht-Weissen eine 9-fach höhere Wahrscheinlichkeit, dass er ein Krimineller ist.

    Es ist nun einmal so, dass in den USA die Kriminalität sehr stark mit der Hautfarbe korreliert. Sie korreliert allerdings auch stark mit der Armut.
    Das heisst, die Hautfarbe ist ein statistisch hart fundierter Indikator für die Kaufkraft und die Kriminalität eines US-Bürgers.
    41 92 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 17:00
      Highlight Nachtrag:
      Es ist noch schlimmer. Ich vergass die Demografie der Hautfarbe zu berücksichtigen. Sorry.
      Rund 39 % der US-Bevölkerung sind Nicht-Weisse (inkl. Hispanos). Aber 89 % der Gefängnissinsasssen sind Nicht-Weisse. Das heisst die Nicht-Weissen Kriminellen sind massiv übervertreten.
      Damit ist die Kriminalitätswahrscheinlichkeit eines Nicht-Weissen sogar fast 13-fach grösser.

      Kurz um: Es ist 13-Mal wahrscheinlicher, dass ein Nicht-Weisser US-Bürger kriminell ist, als dass es ein Weisser US-Bürger ist.

      Das heisst nicht, dass die Weissen die besseren US-Bürge wären.
      32 67 Melden
    • loquito 04.08.2018 17:33
      Highlight Sxhau die Statistiken nochmals an. 1. Werden relativ viele Schwarze und Latinos verurteilt wegen rassistischen Cops oder Zeugen. Die Chance als Weisser straffrei zu bleiben nach Diebstahl ist XMal grösser als wenn man Schwarz/Latino ist. Und statistisch gesehen korreliert kriminalität immer mit Armut, aber wegen Rassismus sind in den USA halt weniger Weisse arm...
      78 20 Melden
    • Charlie Brown 04.08.2018 17:34
      Highlight Korrelation und Kausalität sind zwei Paar Schuhe.
      54 5 Melden
    • ARoq 04.08.2018 17:47
      Highlight @kafifertig
      Ist das dein Versuch einer Rechtfertigung, die Polizei zu rufen wenn man eine schwarze Frau sieht?

      Oder geht es dir um etwas anderes?
      66 9 Melden
    • ARoq 04.08.2018 18:48
      Highlight Das Geschlecht ist auch ein Faktor. 93,2% der US-Gefängnisinsassen sind männlich.
      Hat trotzdem nichts mit dem Thema zu tun
      54 5 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 18:53
      Highlight @Kafi Holy friggin' moly, Sie lassen aber auch kein Klischee unbedient, was? Zu Ihrer "absolut klaren" Faktenlage wäre es vielleicht noch gut hinzuzufügen, dass in der Soz. Forschung schon lange bekannt ist, dass 1. Afroamerikaner überproportional häufig kontrolliert werden. was zu 2. Mehr Verurteilungen 3. Wobei sie dort zu längeren Strafen verurteilt werden und seltener freigesprochen. Haben Sie mal ne schicke Grafik als Denkanstoss. Von ->https://www.vox.com/policy-and-politics/2017/3/7/14834454/exoneration-innocence-prison-racism
      38 7 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 18:54
      Highlight @loquito
      Deine Behauptung geht überhaupt nicht aus dieser Statistik hervor. Auch aus keiner anderen.
      Dass Armut vererblich ist, dass heisst von einer Generation auf die nächste übertragen wird, unabhängig von ethnischen Zugehörigkeit, wurde insbesondere in Europa bestens nachgewiesen.
      Von daher ist vielmehr zu vermuten, dass genau dieser Effekt in den USA die Schwarzen trifft. Vom Umstand dass dieser Effekt, den hier in Europa auch alle armen Weissen trifft und in den USA eben die Schwarzen, kann man nicht auf Rassismus schliessen.
      Es bleibt ganz einfach meistens arm, wer arm geboren wurde.
      9 49 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 18:59
      Highlight Kommt noch dazu, dass Ihre Stastik von 2010 ist. Seit dem hat die totale Anzahl an Afroamerikanern in Gefängnissen um 100'000 Personen abgenommen, während der von Weissen konstant geblieben ist. Haben Sie noch ein paar Artikel zum Thema, man gönnt sich ja sonst nichts:

      http://www.pewresearch.org/fact-tank/2018/01/12/shrinking-gap-between-number-of-blacks-and-whites-in-prison/

      https://abcnews.go.com/Politics/black-men-sentenced-time-white-men-crime-study/story?id=51203491 -> AfroAm. Männer kriegen für gleiche Vergehen im Schnitt 19% längere Haftstrafen. Das summiert sich.
      34 5 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 19:03
      Highlight @Gugusgurke Tjo, kommt noch dazu, dass Armut und Armutsrisiko jedoch keineswegs farbenblind sind und Rassimus diese Situation herbeiführt. Womit wir am Anfang wären. Siehe z.B. Unterschied von Anonymisierten Bewerbungen, wie und nach welchen Kriterien Gelder im U.S. Schulsystem verteilt werden, white flight und busing programs...

      ...Was allerdings immer noch nicht erklärt (selbst wenn man, wieso auch immer, diesen Kontext ignorieren möchte), wieso man deshalb jemanden wegen friedlichen Mittagessens und Nickerchenmachen der Polizei melden sollte.
      33 4 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:08
      Highlight @Charlie Brown
      Ja. Kausalität und Korrelation sind verschiedene Dinge.
      Dennoch reicht für die Risikobeurteilung die Korrelation aus. Man spricht dann von Risikofaktoren.
      Genau so wird das Risiko von Fettleibigkeit, des Tabak- oder Alkoholkonsums, oder der Sportabstinenz bewertet und nach diesen Risikofaktoren werden Massnahmen ergriffen (Prävention, Medikation, Prämienermässigungen etc.).
      Dasselbe kann man selbstverständlich mit Kriminialitätsrisikofaktoren machen und z. B. in in den USA in von Schwarzen dominierten Vierteln mehr polizeiliche Personenkontrollen durchführen lassen. Das wirkt.
      9 42 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:14
      Highlight @GugusGurke
      Ja, das passt den Linken nicht in's Weltbild. Da ist nun einmal nicht, was nicht sein darf.
      Die Maxime "Alle Menschen sind gleich." muss für sie immer und überall gelten, ganz ungeachtet der Tatsachen.
      Linke ideologie und gesunder Menschverstand sind zueinander reziprok.
      13 54 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:29
      Highlight @Mutzli
      Es ist ganz normal, dass gleiche Vergehen unterschiedlich harte und unterschiedlich lange Haftstrafen nach sich ziehen.
      Die Gerichte müssen alle Umstände erwägen und ihre Erwägungen in das Strassmass einfliessen lassen. Dazu gehört, ob es sich um eine Wiederholungstat handelt, oder eine besonderes grausame, bedrohliche Tat, u. v. a. m.
      Dass hier Schwarze im Schnitt längere Haftstrafen abkriegen kann, aber muss nicht latentem Rassismus geschuldet sein.
      Kurz um: In diesem Punkt spekulieren Sie ohne jede sachliche Begründung.
      10 45 Melden
    • Gar Manarnar 04.08.2018 19:31
      Highlight Lustig dass die sonst so Anti-Statistik Rechten / Rassisten (Gefälscht von den linken Gutmenschen) hier so gutgläubig sind. Dass aber Schwarze schneller verdächtigt und daher eher in die Fänge der Justiz geraten gerade wegen Rassismus wird bequem ausgeblendet. Siehe Beispiel im Artikel.
      35 7 Melden
    • Charlie Brown 04.08.2018 19:34
      Highlight @kafifertig: Klar kann man. Ist dann halt einfach aus statistischer Sicht falsch. Aber man kann.

      Du kannst und du darfst. Erwarte einfach nicht, dass du damit eingermassen gebildete Menschen von deinem Gedankengut überzeugen kannst.

      http://www.tylervigen.com/spurious-correlations
      30 7 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:43
      Highlight @Mutzli
      Ihre Grafik bezieht sich auf Justizirrtümer und ist somit kein Beleg für ihre Behauptungen, weil sie in keinem Zusammennang mit ihrer Behauptung steht.
      Arme US-Bürger werden alle viel eher und härter verurteilt als reiche US-Bürger, weil sie sich keine, oder nur eine wenig schlagkräftige Anwaltkanzlei leisten können.
      Das Rechtssystem in den USA ist vergleichsweise sehr kompliziert, weswegen die Qualität und einhergehend der Preis der Anwaltskanzlei von viel grösserer Bedeutung ist. Das hat rein gar nichts mit Rassismus zu tun.
      9 33 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:48
      Highlight @Charlie Brown.

      Es ist Ihnen frei gestellt, meine zutreffende statistische Betrachtung für falsch zu halten.

      Schade, dass sie keine Begründung liefern und sich mit Behauptungen, lustigen Ablenkungen und Herablassung begnügen. Das scheint mir eine wenig reife Reaktion Ihrerseits zu sein.
      Reifen Sie noch ein wenig, und dann antworten Sie mir.
      7 27 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:58
      Highlight @Gar Manarna
      Das wird nichts ausgeblendet.
      Dass Schwarze häufiger verdächtigt und als Täter überführt werden, liegt daran, dass besonders viele Schwarze kriminell sind.
      Sie sind vermutlich nicht deshalb krimineller, weil sie schwarze sind, sondern weil sie arm sind. Es ist erwiesenermassen so, dass alle Menschen sich umso krimineller verhalten, je ärmer sie sind.
      Anders gesagt: Der Umstand, dass die Armen unter den Verdächtigten und Verurteilten statistisch stark übervertreten sind, ist schlicht kein Hinweis auf Rassismus ggüb. Schwarzen.
      7 29 Melden
    • Charlie Brown 04.08.2018 20:51
      Highlight @kafifertig: Du irrst so grundlegend und bist gleichzeitig so überzeugt von dir, dass es sinnlos ist, weiter darauf einzugehen.

      P.S. Ich zitiere dich aus einem deiner oberen Kommentare: „Linke ideologie und gesunder Menschverstand sind zueinander reziprok.“ Ich stelle mir grad die Frage, wer hier noch ein wenig reifen sollte.

      30 8 Melden
    • kafifertig 05.08.2018 01:21
      Highlight @Charlie Brown
      Sie sind offenbar kein Freund von Argumenten.
      Schon wieder lassen sie die Begründung komplett weg. So kann ich Sie nicht ernst nehmen.
      3 16 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.08.2018 07:43
      Highlight @kafifertig

      Ihre Aussagen:

      "Rein statistisch besteht daher bei einem Nicht-Weissen eine 9-fach höhere Wahrscheinlichkeit, dass er ein Krimineller ist."

      "Sie sind vermutlich nicht deshalb krimineller, weil sie schwarze sind, sondern weil sie arm sind."

      Zum Artikel:

      "Am Dienstag sass Kanoute in einem Speisesaal des Colleges, ass zu Mittag und las ein Buch."

      Keine Ahnung wieviele Arme im College Essen und dabei ein Buch lesen.

      Fazit:

      Sie wurde nicht kontrolliert weil sie arm ist, sondern wegen ihrer Hautfarbe.

      Bin schon gespannt auf Ihre Antwort.





      14 4 Melden
    • swisskiss 05.08.2018 09:19
      Highlight kafifertig: Es ist unglaublich, mit welchem unterschwelligem Rassismus Du hier argumentierst:"Die Maxime "Alle Menschen sind gleich." muss für sie immer und überall gelten, ganz ungeachtet der Tatsachen." Welche Tatsachen? Das von Gesundheitsversorgung (Kindersterblichkeit, Krankenversorgung, Sterblichkeit) über Bildung (Durchlässigkeit Schulsystem, Zugang zu höherer Bildung, universitäre Abschlüsse) bis zu täglicher Diskriminierung ( Anteil höhere Führungspositionen, Beförderungen,höhere Versicherungspränien, Erwerb Wohneigentum ) Schlimmer als dumme Rassisten, sind halbgebildete Rassisten.
      12 5 Melden
    • kafifertig 05.08.2018 10:37
      Highlight @Bauernbrot
      Überall auf der Welt haben arme Menschen schlechtere Lebensbedingungen als Reiche. Auch bei uns sind die Lebenserwartung, der Bildungserfog, das Einkommen, die Gesundheit von Armen deutlich schlechter, deren Kriminalität höher.
      In den USA sind vorwiegend Schwarze arm. Deswegen sind vorwiegend Schwarze von den Nachteilen der Armut betroffen. Ursächlich ist hierfür nicht deren Hautfarbe sondern deren Armut! Denn reiche Schwarze sind von genannten Nachteilen nicht betroffen.
      Fazit: Sie wurde kontrolliert, weil sie für arm und darum nicht zum teuren College gehörig gehalten wurde.
      4 8 Melden
    • kafifertig 05.08.2018 10:53
      Highlight @swisskiss
      Selbstverständlich sollen alle Bürger dieselben Rechte haben. Aber daraus kann man nicht ableiten, dass allen Bürgern auch alle Segnungen unserer Gesellschaft in gleichem Masse zukommen.
      So hat jeder das Recht auf Eigentum, aber keiner hat einen staatlich garantierten Anspruch auf Reichtum. Jeder hat das Recht auf Bildung, aber keiner hat den staatlich garantierten Anspruch auf das Diplom einer Uni, etc.
      Darum ist die Ungleichverteilung von Rassen oder Geschlechtern bezüglich Reichtum, Einkommen, Bildungstiteln, etc. kein Hinweis auf Diskriminierung, bzw. Rassismus.
      Darum ging's.
      5 2 Melden
    • rodolofo 05.08.2018 10:53
      Highlight Das letzte Mal, als ich so richtig reingelegt worden bin, aber so richtig reingelegt, war das von einer Deutschen!
      Aber vielleicht haben mich da auch gewisse Vorurteile blind für Alarmsignale gemacht, die mir erst im Nachhinein wieder eingefallen sind.
      Deutsche wirken auf uns immer so kompetent, weil sie viel besser Deutsch können, als wir und weil sie so schnell sprechen, was die Illusion von Tüchtigkeit verstärkt.
      1 3 Melden
    • Charlie Brown 05.08.2018 18:16
      Highlight @kafigertig:

      Fazit: Sie wurde kontrolliert, weil sie (aufgrund ihrer Hautfarbe) für arm und darum nicht zum teuren College gehörig gehalten wurde.

      Gibt es eine treffendere Definition für Rassismus?
      9 4 Melden
    • kafifertig 05.08.2018 21:07
      Highlight @Charlie
      Rassismus ist die Schlechterstellung einer Gruppe von Menschen aufgrund naturgegebener Eigenschaften.
      Besagte Frau in nichts schlechter gestellt und Ihre Hautfarbe konnte keine Rolle spielen, weil Schwarze an diesem College nichts Ungewöhnliches sind. Die Frau wurde irrtümlich für eine Unbefugte gehalten. Nach welchen Anhaltspunkten diese Einschätzung erfolgte, ist unbekannt. Es kann an der Kleidung gelegen haben, an der Frisur oder etwas anderem. Es gibt hier viele plausible Bewegründe. Nur weil diese Frau zufälligerweise eine Schwarze ist, ist es noch lange kein Rassismus.
      5 4 Melden
    • swisskiss 06.08.2018 04:41
      Highlight kafifertig: "Es gibt hier viele plausible Bewegründe....Es kann an der Kleidung gelegen haben, an der Frisur oder etwas anderem."

      Wer krampfhaft versucht das plausibelste Motiv wegzushreiben, hat ein grundsätzliches Problem Rassismus erkennen zu wollen.

      Bei Deiner Argumentation, die wie man in diesem Beispiel deutlich sieht, in erster Linie dazu dient, den eigenen Rassismus rational umdeuten zu wollen, sollte Dich zuerst mal dazu bringen über die wesentlichen Motive Deiner Negierung von täglichem Rassismus nachzudenken.
      6 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.08.2018 07:20
      Highlight @kafifertig

      Definition Diskriminierung (Wikipedia):

      "Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen oder aufgrund unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen."

      Was Sie dazu schreiben:

      "Darum ist die Ungleichverteilung von Rassen oder Geschlechtern bezüglich Reichtum, Einkommen, Bildungstiteln, etc. kein Hinweis auf Diskriminierung, bzw. Rassismus."

      Sie sollten gegebenenfalls Ihr Weltbild überarbeiten.

      2 0 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 08:54
      Highlight @swisskiss
      Von einer Ursache kann man auf ihre Folge schliessen. Aber man kann unmöglich dann von der Folge auf die Ursache schliessen, wenn es für eine gegeben Folge mehrere mögliche Ursachen gibt.
      In diesem Fall, gibt es etliche mögliche Ursachen.
      Sie aber meinen, dass die eine Ursache, alleine weil sie Ihnen am plausibelsten scheint, deswegen auch zutreffen müsse. Das ist wahnhaft und kein bisschen vernünftig. Es fehlt der Beweis und Sie suchen ihn noch nicht einmal. Sie erliegen einer Einbildung.
      0 2 Melden
    • aglio e olio 06.08.2018 09:27
      Highlight "Es ist erwiesenermassen so, dass alle Menschen sich umso krimineller verhalten, je ärmer sie sind."

      Interessant daran ist, dass die sozioökonomische Situation immer dann ausgeblendet wird, wenn es um Ausländerkriminalität in der Schweiz geht. Da liegt es nur an der "fremden Kultur".
      4 0 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 11:10
      Highlight @Bauernbrot
      Sie haben es nicht begriffen.

      Jedwede Ungleichverteilung kann ganz ohne Benachteiligung nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen, etc., zustandekommen.

      Beispiel:
      Eine Schülerin ist strebsam und bringt es zu einem Masterabschluss. Eine andere Schülerin findet die Schule doof und bemüht sich noch nicht einmal um eine Berufsausbildung.

      Am Ende ist die Eine reich und die Andere arm, obwohl beide dieselben Chancen hatten.
      Da liegt keine Diskriminierung vor und schon gar kein Rassismus, auch nicht, wenn die Eine eine Schwarze war. Womöglich jene mit dem Masterabschluss ...
      0 2 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 11:12
      Highlight @aglio e olio

      Es handelt sich dabei um dieselbe Verwechslung der auch jene Unterliegen, die immer gleich "Rassismus!" schreien, wenn irgend eine ethnische Minderheit von irgendwelchen Unbequemlichkeiten auch betroffen ist.
      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.08.2018 12:50
      Highlight @kafifertig

      Sie schreiben:

      "Überall auf der Welt haben arme Menschen schlechtere Lebensbedingungen als Reiche. Auch bei uns sind die Lebenserwartung, der Bildungserfog, das Einkommen, die Gesundheit von Armen deutlich schlechter, deren Kriminalität höher."

      Und

      "Sie sind vermutlich nicht deshalb krimineller, weil sie schwarze sind, sondern weil sie arm sind."

      Und

      "Jedwede Ungleichverteilung kann ganz ohne Benachteiligung nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen, etc., zustandekommen. "

      Einzelschicksale sind nicht die Regel wie Sie oben selbst sagen:

      "9-fach höhere Wahrscheinlichkeit"
      1 0 Melden
    • aglio e olio 06.08.2018 13:02
      Highlight kafifertig, wie bitte?
      0 0 Melden
    • swisskiss 06.08.2018 13:22
      Highlight kafifertig: Ach Jungchen, Plausibilität unter Ausschuss der Wahrscheinlichkeit, ist nur noch hohl. Genauso die Negierung, dass Rssismus im amerikanischen Schulsystem Alltag ist:
      http://theconversation.com/why-schools-still-cant-put-segregation-behind-them-78575
      oder:
      https://files.eric.ed.gov/fulltext/EJ1081672.pdf

      Vielleicht mal richtig informieren, statt irgendwelche Thesen aufrechtzuhalten, die nicht der Realität entsprechen.
      3 1 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 15:47
      Highlight @aglio e olio

      Die Schwarzen werden in den USA nicht schlecht behandelt, weil sich schwarz sind, sondern weil sie arm sind.
      Aller Armen werden in den USA schlecht behandelt. Es ist daher kein Rassismus, wenn eine Armer schlecht behandelt wird und er gleichzeitig (zufälligerweise) schwarz ist.

      Diese und ähnliche Verwechslungen meinte ich.
      0 2 Melden
    • Charlie Brown 06.08.2018 16:00
      Highlight @kafifertig: „Die Schwarzen werden in den USA nicht schlecht behandelt, weil sich schwarz sind, sondern weil sie arm sind.“

      Damit stellst du jegliche Existenz von hautfarbenbedingter Diskriminierung vollkommen in Abrede. Jede. Es gibt keinen Rassismus in den USA. Echt jetzt?

      Und nochmal: Warum wurde die Dame verdächtigt und kontrolliert? War

      a) ein Kontoauszug
      b) die Hautfarbe

      für den beunruhigten Bürger ersichtlich?
      2 0 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 16:00
      Highlight @swiskiss
      Plausibilität ist noch lange keine Beweis.
      Und ich habe keine Wahrscheinlichkeit ausgeschlosssen, sondern nachgewiesen, weswegen man in diesem Fall nicht auf Rassismus schliessen kann.
      Verlinkter Artikel unterliegt genannter Verwechslung. Es sind die Armen, die benachteiligt sind, nicht die Schwarzen.
      Um Rassismus beweisen zu können, muss man zweierlei beweisen: 1. dass gewisse Menschen systematisch anders behandelt werden 2. dass die Unterscheidung nach rassischen Merkmalen getroffen wird.
      Im Fall der College-Frau ist keines von beidem bewiesen, dito für verlinkten Artikel.
      0 4 Melden
    • aglio e olio 06.08.2018 16:07
      Highlight kafifertig, danke für die Erläuterung. Ich denke jedoch dass du mit deiner Einschätzung nicht richtig liegst. Aber egal, zu warm...
      3 0 Melden
    • aglio e olio 06.08.2018 17:19
      Highlight "2. dass die Unterscheidung nach rassischen Merkmalen getroffen wird.
      Im Fall der College-Frau ist keines von beidem bewiesen"
      Das einzige was die polizeirufenden, gemäss Artikel, von der Person wussten, ist deren Aussehen. Und das nur vage. Egal wie du es drehst, wurde entweder gedacht:
      farbige Person >>>kriminell>>> Polizei rufen
      oder
      farbige Person>>>arm>>>kriminell>>>Polizei rufen
      In jedem Fall, ob ich der Person aufgrund ihres Aussehens nun Armut, Kriminaltät oder gute Basketballskills unterstelle, ist es letztlich egal. Meine Einschätzung dieser Person ist rassistisch untermauert.
      3 1 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 18:03
      Highlight @aglio
      Sie schrieben:
      "In jedem Fall, ob ich der Person aufgrund ihres Aussehens nun Armut, Kriminaltät oder gute Basketballskills unterstelle, ist es letztlich egal. Meine Einschätzung dieser Person ist rassistisch untermauert."
      Das ist absurd. Dann ist es Ihrer Ansicht nach in jedem Fall rassistisch, auch dann wenn die verdächtige Person Ihrer eigenen Ethnie angehört.
      Sie erliegen ganz klar diesem festgefahrenen Klischee: "Wenn's einen Schwarzen trifft, dann ist es Rassismus."
      Dieses Klischee ist notabene seinerseits rassistisch.
      0 1 Melden
    • Charlie Brown 06.08.2018 18:10
      Highlight @kafifertig:

      „Plausibilität ist noch lange keine Beweis.“

      Aber:

      „Ja. Kausalität und Korrelation sind verschiedene Dinge.
      Dennoch reicht für die Risikobeurteilung die Korrelation aus. “

      Immer grad so, wie es zur eigenen Argumentstion passt. Der Stöffel wäre stolz auf dich.
      0 0 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 18:23
      Highlight @Charlie Brown

      Die Kaufkraft eines Fremden erschliesst sich unmittelbar aus seiner Kleidung und seinen mit sich geführten Accessoirs und oft auch aufgrund seines Auftretens (Gang, Körperhaltung, Sprechweise, u. a., der sog. Habitus).

      Für Sie aber, ist eine solche Einschätzung eine rassistische, aber nur dann, wenn der Beäugte eine dunkle Hautfarbe hat. Das wiederum macht Sie zu einem Rassisten.

      Schliesslich:
      Allen widerfährt Demütigung und der Vorenthalt von Privilegien. Trifft's einen Nicht-Weissen, dann zählt es in den USA autom. als Rassismus. Das ist einfach nur hirnrissig.

      0 1 Melden
    • Charlie Brown 07.08.2018 05:29
      Highlight @kafifertig: „Die Kaufkraft eines Fremden erschliesst sich unmittelbar aus seiner Kleidung und seinen mit sich geführten Accessoirs und oft auch aufgrund seines Auftretens (Gang, Körperhaltung, Sprechweise, u. a., der sog. Habitus).“

      Jetzt bin ich sprachlos. Bei so viel Menschenkenntnis kann ich nicht mehr mithalten.

      Eine letzte Frage: Wie genau war denn der Habitus der in der Mensa sitzenden, lesenden Frau? Sie muss ja mausarm und brandgefährlich gewirkt haben...
      3 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.08.2018 08:27
      Highlight @kafifertig
      1 1 Melden
  • MadPad 04.08.2018 12:05
    Highlight In rechten Blogs in den USA wird dazu aufgerufen, wo immer man farbige Menschen sieht die Polizei zu rufen um sie zu diskriminieren.

    Eine ganz üble Sache, die aber leider im Trump Klima funktioniert.

    Man sollte die "Melder" outen und zur Verantwortung ziehen.

    156 28 Melden
    • MadPad 04.08.2018 21:46
      Highlight Ich möchte hier keine direkten Links dazu Posten, du kannst aber via Google die rechten und Nazi Blogs relativ einfach finden. Darin nach "call police on Black People bzw N... ☹️" Suchen.

      Wirst wahrscheinlich erschrecken was da sonst noch so steht... Holocaust Leugnung etc. Der Dreck ist in Amerika alles unter free speech geschützt.
      17 1 Melden
  • kafifertig 04.08.2018 11:57
    Highlight Das passiert in den USA auch ganz vielen Weissen.
    Nur dann erfahren wir hier nie etwas davon. Denn ein Weisser kann in der rassistischen Betrachtungsweise der Mainstreammedien keine Opfer sein.

    Wenn man keinen Anzug oder ein Deux-Piece und glänzende Schuhe trägt, dann wird man in den USA sehr schnell für einen mittellosen Herumtreiber gehalten, von dem mit hoher Wahrscheinlichkeit illegale Handlungen ausgehen (ist statistisch tatsächlich so, Armut und Kriminalität korrelieren in den USA sehr stark).
    49 183 Melden
    • el heinzo 04.08.2018 14:24
      Highlight Meines Wissens ist bei Breitbart gerade eine Stelle für einen Journalisten ausgeschrieben. Du scheinst dem Anforderungsprofil perfekt zu entsprechen.

      Ich gehe in der Zwischenzeit mal ausführlich kotzen.
      76 19 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 15:55
      Highlight @el heinzo
      Kotzen schützt Dich nicht vor der Realität.
      14 52 Melden
    • Matti_St 04.08.2018 20:32
      Highlight @kafifertig, deshalb werden monatlich weissen von Cops erschossen. Sehe schon, hast Recht.
      22 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.08.2018 07:53
      Highlight @kafifertig

      Typische Anzeichen für Armut und Kriminalität:

      Man isst und liest ein Buch im Speisesaal.

      (Ironie Ende)
      15 1 Melden
    • kafifertig 05.08.2018 23:42
      Highlight @Bauernbrot.

      In der Tat. Wer heutzutage ein Buch liest muss arm sein. Denn wer Geld hat, der kann sich ein Smartphone leisten und liest den Text vom Bildschirm.
      2 4 Melden
    • el heinzo 06.08.2018 09:21
      Highlight @kafifertig „Wer heutzutage noch ein Buch liest muss arm sein.“

      Schön, dass du hier gerade den Beweis erbringst, wie grenzdebil deine Argumentation tatsächlich ist. Du legitimierst es hiermit, dich nicht ernst zu nehmen.

      Troll oder Denkfauler. Den Mitmenschen zuliebe hoffe ich auf ersteres.
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.08.2018 17:20
      Highlight @kafifertig

      Offensichtlich ist jeder Bildungstand von der Abkehr vom Buch betroffen. Ergo auch weniger gebildete und tendenziell ärmere Personen.

      https://www.boersenblatt.net/artikel-studie_des_boersenvereins.1422566.html

      Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass ich wieder etwas gelernt habe.
      0 0 Melden
    • kafifertig 06.08.2018 18:12
      Highlight @Bauernbrot
      Wieso kommen Sie mit dem Bildungsstand?
      Dass der Bücherkonsum unabhängig vom Bildungsstand der Käufer zurückgeht, ist kein Beleg dafür dass der Bückerkonsumrückgang an die Kaufkraft geknüpft ist. Weil die Kaufkraftverteilung eine andere ist als die Bildungsstandverteilung, obgleich es hier eine unwesentliche Korrelation gibt.
      Wesentlich ist aber, dass man sich den teuren internetanschluss und die teueren Smartphones und Tablets leisten können muss, um sein Buch darin zu lesen.
      Wer nun allerdings ohne etwas zu lesen in einem College herumhängt, der macht sich erst recht verdächtig.
      0 2 Melden
  • piranha 04.08.2018 11:33
    Highlight Mir scheint, die Sehkraft des Mitarbeiters ist ein wenig beeinträchtigt. Offenbar rief er deshalb die Polizei, weil er einen Mann inmitten des reinen Frauen-College zu erkennen glaubte. Vielleicht ist die Rassismus-Debatte hier etwas zu überspitzt?
    Dies soll die Tat natürlich nicht rechtfertigen, ich frage mich nur, ob wirklich purer Rassismus oder doch einfach Besorgnis der Grund war.
    66 85 Melden
    • Töfflifahrer 04.08.2018 12:56
      Highlight Ist eigentlich auch Wurst. Spätesten der Polizist hätte auf den ersten Blick erkennen müssen, dass dies Fehlalarm ist.
      74 8 Melden
    • LeChef 04.08.2018 13:18
      Highlight @piranha: Wahrscheinlich der einzige vernünftige Kommentar hier, und kriegst trotzdem Blitze. Unglaublich.
      32 55 Melden
    • Al Paka 04.08.2018 14:06
      Highlight @ piranha
      Besorgnis aus rassistischen Gründen. 😉
      34 10 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 15:58
      Highlight @prianha
      Ganz richtig erkannt!
      Und es passt in die linke Empörungskultur, dass sie den Sexismus dahinter nicht erkennen kann, weil in diesem Fall ein (mutmasslicher) Mann das Opfer von Sexismus war. Bekanntermassen ist für die Linken der Mann nie das Opfer.
      17 45 Melden
    • FrancoL 04.08.2018 21:20
      Highlight Ja da könnt ihr auch wieder die linke Ideologie ins Feld führen, ist ja langsam so was von schwachsinnig, weil gerade in den Staaten diese Diskriminierungen nicht von der kaum existierenden Linken verurteilt werden sondern von einer durchmischten immer mehr besorten Bürgergruppe.
      Aber das Ablenken ist das Brot der ewig gestriegen.
      19 2 Melden
  • rodolofo 04.08.2018 11:28
    Highlight Solche "Anonymen Terroristen" gibt es überall!
    Zum Beispiel ein pedantischer Nachbar, der als Rentner und Hausbesitzer in seinem Quartier darüber wacht, dass kein Besucher sein Auto unerlaubt auf der Strasse parkiert, auch wenn das nur für einen kurzen Moment geschieht, beispielsweise beim Zügeln.
    Schon ist der Freizeit-Polizist zur Stelle, notiert die Autonummer und avisiert die Polizei!
    Den Beamten der Staatsgewalt ist es nirgends recht, aber sie MÜSSEN ausrücken und eine Busse aussprechen.
    Der Quälgeist, von dem ich spreche, ist jetzt tot.
    Er schmort ewig in einer Parkverbot-Hölle...
    106 9 Melden
    • Töfflifahrer 04.08.2018 12:57
      Highlight Neee, der verteilt jetzt Luzifer persönlich Bussen.
      60 1 Melden
    • el heinzo 04.08.2018 14:26
      Highlight @Töfflifahrer Grosses Kino!
      18 2 Melden
  • Klaus07 04.08.2018 11:12
    Highlight Es zeigt nur auf wie gespalten die amerikanische Gesellschaft und wie feige die weisse Herrenrasse ist.
    211 101 Melden
    • winglet55 04.08.2018 11:50
      Highlight Als ob es bei uns besser wäre. Wenn man den Fremdenhass der bei uns in Europa vorherrscht, braucht man nicht mit ausgestrecktem Finger nach den USA zu zeigen! Vor der eigenen Türe wischen wäre angebrachter. Und Nein, ich bin weisser Hautfarbe, und geborener Schweizer aus einer echten Eidgenossen Familie. Aber ich gehe mit offenen Augen durchs Leben und was ich sehe erschreckt mich zunehmend.
      108 18 Melden
    • LeChef 04.08.2018 13:22
      Highlight Wirklich, winglet? Oder übertreibst du vielleicht ein wenig? Meine Augen sind üblicherweise auch offen tagsüber, und ich bin noch NIE Zeuge einer rassistische Tat geworden.
      22 60 Melden
    • winglet55 04.08.2018 13:51
      Highlight nicht, wirklich, sind fremdenfeindliche Kommentare keine rassistische Taten, Politik ist nicht rassistisch geworden? Träum weiter.
      36 12 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 14:24
      Highlight Ich würde sagen, dass im Allgemeinen der altmodische Rassismus, der reflexartig von äusserlichen Erscheinungsbildern (wie z.B. dunkler Haut) ausgelöst wird am Verschwinden ist.
      Überall sind Schwarze als angehimmelte Stars selbstverständlich geworden:
      - im Sport (Pogba, Hussein Bolt, usw.)
      - in der Musik (Amadou et Mariam, Beyoncé, usw.)
      - in der Politik (Nelson Mandela, Barak Obama, usw.)
      - in der Wirtschaft (Thiam, usw.)
      - usw.
      Heute schleicht sich aber ein viel subtilerer, darum aber nicht weniger gefährlicher KULTUR-RASSISMUS in die Köpfe der Leute...
      19 7 Melden
    • el heinzo 04.08.2018 14:28
      Highlight @LeChef „Selektive Wahrnehmung“ ist dir vielleicht bekannt?
      20 6 Melden
    • Gar Manarnar 04.08.2018 15:44
      Highlight LeChef: Du willst mit nicht ernsthaft angeben, dass du noch nie in deinem Umfeld jemanden erlebt hast, der irgendwie über "Jugos" oder "huere Usländer" etc. hergezogen hat? Das nehme ich dir einfach nicht ab. Das ist immer noch weit verbreitet, gerade bei den Baby-Boomern, aber nicht nur.
      28 4 Melden
    • Ferranya 04.08.2018 16:38
      Highlight LeChef: also ich habe solche dinge fast tagtäglich miterlebt, mein ex hat eine sehr starke rassistische seite und sehr oft kommen da Sprüche wie "redet gfälligst dütsch, mir si hie ir schwiz" oder beim sehen eines meiner nachbarn "scheiss türk, söu gschider ga schaffe und stüre zahle", besagter Türke hat hier vor vielen jahren jahren ein transportsportunternehmen gegründet und ist top integriert oder sogar "die scheiss flüchtlinge söue wider verreise, i weiss vo kem chrieg"
      Einfach gesagt, es kommen jeden tag solche dinge vor, seien es sprüche, ausgrenzungen oder gar tätliche angriffe...
      31 4 Melden
    • calloideae 04.08.2018 16:57
      Highlight @Ferranya
      Oh Gott, ich denke mal, mit dem hast du es nicht allzu lange ausgehalten!😳
      Meiner Erfahrung nach reden oft Menschen so, die in Umgebungen mit niedrigem Ausländeranteil aufgewachsesind (leider) rulez!
      18 3 Melden
    • LeChef 04.08.2018 17:06
      Highlight Stimmt schon, solche Sprüche kommen vor. War aber schon früher so, ist jetzt nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis. Ich meinte, dass ich noch nie erlebt habe wie jemandem etwas aufgrund seiner Hautfarbe verwehrt wurde oder eine Tätlichkeit oder dergleichen. Ich meine Rassismus der Tat und nicht der Worte.

      Dass die Politik rassistisch geworden ist, würde ich so nicht unterschreiben. Solange sich alles im Rahmen des Gesetzes bewegt, sollte man auch unbequeme Meinungen aushalten können.
      3 24 Melden
    • DemonCore 04.08.2018 17:48
      Highlight Pauschal alle Weissen als feige bezeichnen, in einem Beitrag - mutmasslich - gegen Rassismus? Glaubwürdig!
      13 12 Melden
    • Gar Manarnar 04.08.2018 19:28
      Highlight @LeChef: Weil es früher so war macht es das nicht besser, im gegenteil. Damit müsstest du eigentlich erkennen dass wir (leider) noch zu wenig weiter gekommen sind.

      Und "Taten" =! Gewalt. Das kann auch schon ein Ablehnen einer Bewerbung nur wegen einem -ic im Nachnamen sein. Es ist wichtig zu erkennen, dass auch subtiler Rassismus seine Wirkung hat. Oder glaubst du nicht, dass dieselben Leute die sich untereinander über "Jugos" auslassen dies nicht auch in ihrem Verhalten ausdrücken (bewusst oder unbewusst)?
      17 2 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 19:38
      Highlight Ichz mache auch solche Sprüche, wie zum Beispiel:
      "Linggs Färnsee!"
      Aber ich mache das als Satire.
      3 7 Melden
    • Matti_St 04.08.2018 20:37
      Highlight Also Herrscherrasse nimmt je länger je mehr eine abstruse Form an.
      Ich würde sagen, die Angsthasenrasse. Dauernd Angst man verliert etwas. Oder der andere hat zuviel. Und immer unter dem Mantel, ich habe es mir mehr verdient. Nur weil ich weiss bin.
      Herrscherrasse hat noch nie einen Funken Wahrheit in sich und je mehr Zeit verrinnt, um so grotesker wird dieses Wort.
      15 2 Melden
  • Clife 04.08.2018 10:58
    Highlight Echt peinlich sowas...der Witz ist, dass Rassisten nicht geboren werden sondern gemacht werden. Sei es durch die eigene Unfähigkeit, etwas nicht erreicht zu haben, oder durch die Erziehung. Zum kotzen ist sowas, aber leider gibt es noch keine Impfung gegen diese „Krankheit“
    236 39 Melden
  • Schlingel 04.08.2018 10:48
    Highlight Ist natürlich bedauerlich, dass sowas heutzutage noch passiert. Jedoch ist der Satz: "Vielen schwarzen Studenten in den USA passiert sowas andauernd." wohl wiedermal mehr als übertrieben.
    70 140 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 11:30
      Highlight Untertrieben wäre dagegen, wenn es heissen würde: "Ein bedauerlicher Einzelfall."
      68 13 Melden
    • will.e.wonka 04.08.2018 11:54
      Highlight nun ja, definiere „viel“
      22 4 Melden
    • ThomasHiller 04.08.2018 12:09
      Highlight Na ja, den Anderen passier nicht genau so etwas, dafür aber ähnliche Alltags-Rassismus-Dinge ...
      Und ja, das dürfte tatsächlich vielen passieren.
      46 4 Melden
    • Meiner Einer 04.08.2018 12:19
      Highlight Nein! Es ist eben nicht übertrieben! Ich habe 16 Jahre in den USA gelebt und habe viele schwarze Freunde. Und solches Zeug geschieht jeden Tag! Wann begreifen das gewisse Leute endlich?
      91 12 Melden
    • Schlingel 04.08.2018 13:55
      Highlight Also im Artikel wird über einen Fall geschrieben und zudem noch ein weiterer erwähnt. Falls dies wirklich Alltag wäre, würden wir auch täglich davon Wind bekommen, da bin ich mir sicher. Dass es sicherlich in den USA eine stärkere Spaltung in der Gesellschaft gibt als in der Schweiz will ich gar nicht leugnen, aber zu behaupten, dass ein Fall wie dieser Alltag ist, ist lächerlich.
      6 40 Melden
    • ThomasHiller 04.08.2018 17:27
      Highlight @Schlingel: Frag mal Menschen mit Migrationshintergrund... nicht jeder aber bestimmt 9 von 10 können dir von nicht nur einer rassistische Erfahrung in ihrem Leben berichten.
      18 3 Melden
  • Bodicore 04.08.2018 10:39
    Highlight Ich würde mit einen von diesen passierscheinen den man früher den Sklaven mitgegeben in die Tasche und den wortlos vorweisen.
    Nur damit die sehen wie dümmlich sie sich benehmen.
    82 12 Melden
  • Paternoster 04.08.2018 10:02
    Highlight Es muss doch nicht gleich jede Frage eine Rassisten-Debatte auslösen!
    42 186 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 11:31
      Highlight Ja gell, äusserst unangenehm für Rassisten, was?
      126 26 Melden
  • sherpa 04.08.2018 09:58
    Highlight Viele Amerikaner haben bis heute den Hass gegenüber anderen ethnische Gruppen abgelegt und betrachten dunkelhäutige Menschen nach wie vor als minderwertig und können gerade mal als Sklaven einer Arbeit nachgehen. Und dies in einem Land, welches sich als das Größte und Eigenartigste versucht darzustellen und dabei verkennt, dass gerade dieses Land mit dem derzeitigen "Präsidenten"sich am Abgrund des Erträglichen bewegt +
    77 25 Melden
  • P.Rediger 04.08.2018 09:33
    Highlight Das passiert nicht nur in den USA. Ein Kollege von mir war morgens um 2 Uhr auf dem Weg nach Hause. Er setzte sich auf eine Treppe die zu ein paar Hochhäusern führt und rauchte ein Zigarette. 10 Minuten später stand die Polizei da und machte eine Personenkontrolle. Ein Anwohner hatte einen Schwarzen gemeldet, der auf eine Treppe sass und rauchte. Das erschien ihm verdächtig.
    287 31 Melden
    • Paddiesli 04.08.2018 11:55
      Highlight @P.rediger
      Traurig. Als Schwarzer sollte man sich also hüten, zu essen, einzuschlafen oder eine zu rauchen. Nur um nicht verdächtigt zu werden.
      64 12 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 11:57
      Highlight Das passierte meinem Sohn auch. Und der ist weiss wie Schnee.
      42 30 Melden
    • derEchteElch 04.08.2018 12:05
      Highlight Eine Kontrolle aufgrund einer Meldung aus der Bevölkerung ist legitim und auch gerechtfertigt. Du willst ja schliesslich auch, dass die Polizei dein Anliegen ernst nimmt und der Sache nach geht, oder?
      28 84 Melden
    • Paddiesli 04.08.2018 12:15
      Highlight @Elchh
      Von der Polizei erwarte ich Augenmass, Einschätzungsvermögen, und etwas Menschenkenntnis. Sonst wirds zum Denunziantentum.
      77 10 Melden
    • Joe Smith 04.08.2018 14:10
      Highlight @Elch: Das Problem ist die Meldung aus der Bevölkerung. Die ist weder legitim noch gerechtfertigt.
      31 5 Melden
    • loquito 04.08.2018 17:29
      Highlight Frag mal jeden Latino wie es ihm gefällt durch die Passkontrolle zu gehen, trotz CH-Pass. Rassismus ist allgegenwärtig, nicht nur in den USA
      13 9 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 19:02
      Highlight @loquito
      Höre auf zu jammern!
      Ist doch immer die selbe Leier. Wenn ein schneeflockenweisser, eingeborener Eidgenosse von der Polizei kontrolliert wird, dann zählt das doch glatt als Freundschaftsbesuch.
      Wenn aber ein Latino oderf sonst einer, der sich für etwas besonderes hält, von der Polizei kontrolliert wird, dann wird laut geschimpft, was das wieder für eine schlimme Diskriminierung sei.
      Es ist eben gerade kein Rassismus, wenn Dunkelhäutige auch von der Polizei kontrolliert werden.
      16 28 Melden
    • Gulubat 04.08.2018 21:06
      Highlight Wie konnten die ihn nachts sehen oder sogar seine Hautfarbe erkennen?
      Mein Kumpel ist so schwarz, den sieht nachts niemand mehr, wenn er nicht lächelt und die Augen zu macht...

      Woher weiß er, dass ein „schwarzer“ gemeldet wurde? Haben die Schmierlappen ihm das etwa so gesagt?
      4 7 Melden
  • derEchteElch 04.08.2018 09:30
    Highlight Nur zwei gekürzte Videos. Das stellt wieder nur die Szenen dar, die gezeigt werden. Wo bleibt hier die Neutralität? Nirgends.

    Mein Gott! Das ist eine ganz gewöhnliche Polizeikontrolle aufgrund einer Meldung. Das ist legitim. Der Polizist war anständig und ruhig. Keine Ahnung, wieso hier wieder so ein Aufschrei gemacht wird. In Asien passiert das selbe mit Kaukasiern.
    57 168 Melden
    • Dä_Dröggo 04.08.2018 11:27
      Highlight Wo warst du denn in Asien? Lass mich raten.. In Thailand? Wahrscheinlich gleich auch noch in Pattaya, wo Kaukasier gerne mal voll zugekokst auf den Kinderstrich gehen oder was? Völlig andere Situation hier, denn es gab überhaupt keinen nachvollziehbaren Verdachtsmoment. Die Entschuldigung vom Polizisten fand ich angebracht und gut.
      72 19 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 11:34
      Highlight Und was denken wohl die Kaukasier über einen solchen Alltags-Rassismus!
      Solche lockeren Sprüche vertrage ich nicht, weil ich mich selber als einen Kaukasier (mit Würfelkopf) sehe!
      36 11 Melden
    • P.Rediger 04.08.2018 11:47
      Highlight ...genau und es trifft halt meistens Menschen, die nicht weiss sind. Ist ganz normal, dass man Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe kontrolliert. Bitte? Es sind genau diese "normalen" Dinge, die einem "nicht Weissen" mit der Zeit so auf den Sack gehen. Schwarzer Arbeitskolleg von mir mit 1. Klasse GA steigt in den 1. Klasse Wagen. Hat seien Tochter dabei. Kaum sitzen die beiden blafft ihn eine ältere Dame aus dem Nebenabteil an: "Sie, hier ist dann 1. Klasse!" Und so etwas passiert beinahe jeden Tag, wenn man nicht ins Schema passt. Möchte Sie mal sehen, wenn Sie betroffen wären.
      90 7 Melden
    • Blutgrätscher 04.08.2018 11:49
      Highlight Wie oft wurdest du denn schon an deinem Lern- und Lehrort beim Mittagessen von der Polizei kontrolliert?
      Ich habs jedenfalls bei mir in der Uni noch nie beobachtet, aber du hast sicher viele Beispiele, wenn das so gewöhnlich ist.
      Dass das in Asien mit Weissen häufig passiert, wär mir neu, kannst du mir da ein paar Links zeigen?
      Und ausserdem ist sie Schwarz in den USA, also verdammt nochmal eine einheimische Ethnie und nicht "Fremd", wie ein Weisser in Laos z.b.
      P.S.: das Verhalten des Polizisten wird nicht kritisiert (er entschuldigt sich ja sogar, dafür dass er das machen musste.)
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    • ThomasHiller 04.08.2018 12:14
      Highlight Es passiert aber eben auffällig oft Schwarzen und eben nicht Weißen.
      Und den Rassismus damit Kleinzureden, daß er vielleicht in anderen Ländern Weißen Europäern widerfährt, ist einfach nur armselig.
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    • Mutzli 04.08.2018 12:21
      Highlight Oh FFS. Langsam sollte ne harte Whataboutism-Wuote in den Kommentaren eingeführt werden. Ihr Verweis auf Asien ist wirklich extrem nützlich und passend...wenns im entferntesten darum ginge.

      Zum andern: Bin 110% überzeugt, dass Sie kein Problem hätten, wenn Ihnen z.B. Morgen jemand im Restaurant, oder auf der Arbeit die Polizei auf den Hals setzen würde, weil Sie “offensichtlich nicht hier hin gehören“. Oder vielleicht bei der Siesta in der Badi sie Feage, was Sie denken, was Sie hier machen? Jesses...
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    • Gar Manarnar 04.08.2018 13:19
      Highlight Wie kann man nur so ignorant sein. Das ist purer Rassismus, nichts anderes. Und passiert leider tagtäglich so. Finde es immer spannend bzw entlarvend, wie gewisse Leute sich bei solchen Fällen angesprochen fühlen und defensiv werden und dann ausreden suchen, wieso das nicht so schlimm ist.

      Aber die zahlreichen Schwarzen, Latinos etc lügen ja alle...
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    • Joe Smith 04.08.2018 14:12
      Highlight Das eigentliche Problem ist doch die Meldung. Der Polizist hat sich ja dann offenbar ganz anständig verhalten.
      27 3 Melden
    • abuladze 04.08.2018 15:00
      Highlight "Kaukasier", welch unsinniger Rassenbegriff aus dem 19. Jh.

      Ein abchasischer Bekannter von mir, also ein "echter" Einwohner des Kaukasus, wurde einmal in den USA von der Polizei ob seines nahöstlichen Aussehens angehalten und nach seiner Herkunft gefragt. Als er "caucasian" sagte, meinte der weisse Polizist ganz perplex: "Hell no sir, impossible, I am caucasian"...Schluss der Anekdote
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  • Raphael Stein 04.08.2018 09:30
    Highlight Warum sind viele Weisse in den USA dermassen nervös?
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    • kafifertig 04.08.2018 11:59
      Highlight Wegen der hohen Kriminalität.
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    • rodolofo 04.08.2018 14:29
      Highlight Weil sie merken, wie unattraktiv sie im Vergleich zu den Einwanderern sind.
      Anstatt konsequent ihren Kapitalistischen Wettbewerbs-Prinzipien zu folgen, wollen sie jetzt die Spielregeln der Marktwirtschaft auf den Kopf stellen und aus den USA eine Geschützte Werkstadt für den unattraktiven "White Trash" machen.
      Aber das wird kaum funktionieren!
      Denn ohne die coolen Minderheiten und ImmigrantInnen werden die USA nicht den Hauch einer Chance haben auf dem Weltmarkt.
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    • Mutzli 04.08.2018 14:45
      Highlight @Kafi ...ja is wirklich ne hochriskante Situation wenn jemand was zu Mittag isst. Könnte ja ne Bombe drinstecken! Oder gestohlen sein! Oder eine extra-super komplizierte Art zu Drögelen sein! Genau gleich wie die gefährlichen Nickerchenmacher, plötzlich schnarcht da einer und jemand kriegt nen Herzinfarkt davon! Jesses...
      22 4 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 15:16
      Highlight @ Mutzli
      Das Beispiel zeigt, wie in den "reichen" Ländern die Angst grassiert, Angst, den endlich nach Jahren der Anpassung und der Selbstkasteiung ergatterten Wohlstand wieder zu verlieren, weil Andere sich ebenfalls anpassen und sich selbst kasteien, damit sie "einen der besten Plätze auf dem Affenfelsen" einnehmen und verteidigen können...
      Auf der anderen Seite gibt es offenbar Menschen, die vor nichts mehr Angst haben, weil sie nichts mehr zu verlieren haben.
      Sie machen sich auf eine unfassbar gefährliche und riskante "Reise der letzten Hoffnung".
      Diese Flüchtlinge sind HeldInnen!
      12 5 Melden
    • kafifertig 04.08.2018 15:21
      Highlight @Mutzli
      Bei den hohen Kriminalitäts-, Gewalttaten-, und Mordraten ist es logisch das gilt: "Trau, schau wem!"
      9 24 Melden
  • Baeri19 04.08.2018 09:29
    Highlight 2018 meine Damen und Herren! Es gibt auf Instagram viele solcher Videos. Wenn der Präsident rassistisch ist, kann das ja nur auf abfärben auf die Einfältigen. Wohin führt das noch?
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