International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06945165 
A handout photo made available by the NASA shows the United Launch Alliance Delta IV Heavy rocket launches NASA's Parker Solar Probe to touch the Sun, from Launch Complex 37 at Cape Canaveral Air Force Station, Florida, USA, 12 August 2018. Parker Solar Probe is humanity’s first-ever mission into a part of the Sun’s atmosphere called the corona.  Here it will directly explore solar processes that are key to understanding and forecasting space weather events that can impact life on Earth.  EPA/NASA/Bill Ingalls / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Mit einen Tag Verspätung hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa erstmals eine Sonde gestartet, die in die Sonnenatmosphäre hineinfliegen soll. Bild: EPA/NASA

Erste Sonde zur Sonnenatmosphäre gestartet

12.08.18, 10:40 12.08.18, 11:35


Mit einen Tag Verspätung hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa erstmals eine Sonde gestartet, die in die Sonnenatmosphäre hineinfliegen soll. Die «Parker Solar Probe» hob am Sonntag an Bord einer «Delta IV Heavy»-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab.

Der zunächst für Samstag geplante Start war nach Nasa-Angaben gestoppt worden, weil eine Unregelmässigkeit während der letzten Minuten des Countdowns beobachtet worden sei.

epa06942513 An undated handout photo made available by NASA on 11 August 2018 shows an artists' impression of the Parker Solar Probe (PSP) approaching the Sun. The PSP launch has been cancelled for 11 August 2018, due to a violation of launch limit. Another launch attempt is scheduled for 12 August 2018 at 3:31 a.m. EDT, from Space Launch Complex-37 at Cape Canaveral Air Force Station in Florida, USA. The forecast shows a 60 percent chance of favorable weather conditions for the launch, NASA announced. The PSP is humanity's closest-ever mission into a part of the Sun's atmosphere called the corona.  EPA/NASA/JOHNS HOPKINS APL HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die rund 700 Kilogramm schwere Sonde soll sich dem Stern unseres Planetensystems bis auf rund 6.2 Millionen Kilometer nähern, ihre Atmosphäre durchqueren, diese untersuchen und dabei über 1400 Grad Celsius aushalten. Bild: EPA/NASA

Mit Hilfe der Schwerkraft der Venus soll die Sonde Richtung Sonne fliegen und ihr im November erstmals nahe kommen. Geschützt von einem fast zwölf Zentimeter dicken Karbonpanzer werde die «Parker Solar Probe» bei dem Projekt mehr Hitze und Strahlung aushalten müssen, als je ein Flugkörper zuvor, berichtete die Nasa.

Die rund 700 Kilogramm schwere Sonde soll sich dem Stern unseres Planetensystems bis auf rund 6.2 Millionen Kilometer nähern, ihre Atmosphäre durchqueren, diese untersuchen und dabei über 1400 Grad Celsius aushalten.

Die Nasa-Forscher versprechen sich von dem bis 2025 angesetzten Projekt Erkenntnisse über die Funktionsweise von Sternen. Die gesammelten Daten könnten auch künftige Wettervorhersagen genauer machen. (sda/dpa)

«InSight»-Lander der Nasa zum Mars gestartet

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Jetzt kommt das Gratis-Internet in den Zügen – es sei denn, du bist Swisscom-Kunde

In der Schweiz leben 2 Millionen Ausländer – aber aus diesen 3 Ländern ist kein einziger

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Wenn Instagram-Posts ehrlich wären – in 7 Grafiken

Wir haben Schweizer Eishockey-Stars verunstaltet – erkennst du sie trotzdem?

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Troll Watson 12.08.2018 12:34
    Highlight <Rammstein>
    Hier kommt die Sonne!
    </Rammstein>

    Frage mich wie sie die Elektronik isolieren, so dass die Wärme genügend abweichen kann.
    Im Vakuum funktioniert sowas ja relativ schlecht.
    13 6 Melden
    • Tikvaw 12.08.2018 13:25
      Highlight Die Sonde hat einen Hitzeschild mit einem Durchmesser von 2.5 Meter und eine Dicke von 12.5 cm. Besteht aus Kohlenstofffaserverstärkten Kohlenstoff (CFC) und hat aussen eine weisse Farbschicht. Dahinter hat es noch 2 grosse mit Wasser gefüllte Radiatoren die Hitze von den Instrumenten&Solarpanels abführen und möglichst viel an die Umgebung abgeben.
      Vorne am Schild wird es bis zu 1400°C heiss.
      Die Messinstrumente dahinter bleiben bei etwa 30°C. (wenn alles gut geht)
      31 1 Melden
    • Tikvaw 12.08.2018 13:40
      Highlight Es herrscht kein "totales" Vakuum im Sonnensystem, deshalb kann man ein bisschen Wärme (mit den Radiatoren) abgeben.
      13 3 Melden
    • Turrdy 12.08.2018 14:47
      Highlight @Tikvaw Präzisierung: Radiatoren von Raumsonden geben Wärmeenergie durch Wärmestrahlung ab. Auf der Erde können Radiatoren die Wärme auch durch Konvektion abgeben (was im Weltraum aufgrund fehlender Luft eben nicht geht)
      https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rme%C3%BCbertragung
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 12.08.2018 12:26
    Highlight Die Sonne ist kalt. Muss man wissen!
    18 1 Melden
    • Heinz Nacht 12.08.2018 13:24
      Highlight Weiss nur wieder keiner!
      15 1 Melden

Trump stahl diesem Basketballer die Karriere – in der Schweiz will er sie sich zurückholen

Basketballprofi Joel Wright startete gerade so richtig durch. Dann machte ihm Donald Trump einen Strich durch die Rechnung. In der Schweiz sucht er den Neuanfang – und setzt seine gesamte Zukunft auf eine Karte.

Gleich fünf Mal hintereinander versenkt Joel Wright den Basketball von der Dreipunktelinie. Hier steht ein Ausnahmekönner, das wird in diesem Training schnell klar. Das Werfen ist aber eigentlich gar nicht das, was Wright am liebsten tut. Am meisten fasziniert ihn das Fliegen, das Dunken. Den Ball mit einem satten Sprung in den Korb zu donnern. «Ich liebe dieses Geräusch, ich liebe dieses Gefühl», schwärmt er. Er, der wegen seiner Sprungkraft «Air Jamaica» genannt wird.

Seine Flugfähigkeiten …

Artikel lesen